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    Archived pages: 24 . Archive date: 2012-11.

  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: .. Zur Navigation springen.. Zum Inhalt springen.. Palliamo e.. V.. - Zu Hause leben bis zuletzt.. Startseite.. Patienten und Angehörige.. Unser Palliativdienst.. Wie wir arbeiten.. Literaturliste.. Begriffserklärung.. Ärzte und Pflegekräfte.. Pflegekräfte.. Fortbildungen.. SAPV.. PALLI.. AMO.. in Aktion.. Das Büro.. Vorstand.. Partner.. Sponsoren.. Historie und Jahresberichte.. Finanzierung.. Palliative Care PALLI.. e.. GmbH.. Aktuelles.. Impressum.. Liebe Patientin, lieber Patient, liebe Angehörige und Interessierte,.. sehr geehrte Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte,.. unser Ziel ist "Leben bis zuletzt" durch Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) zu Hause zu ermöglichen.. Unsere  ...   möchten und der Unterstützung ihrer Angehörigen.. Auf unseren Seiten möchten wir Ihnen einen Überblick über unser Leistungsspektrum bei der Betreuung von Patienten, Unterstützung der Angehörigen, in der SAPV, der politischen Arbeit und den Fortbildungen für Pflegekräfte und Ärzte/innen geben.. Erstkontaktaufnahme:.. Mo.. - Fr.. 9.. 00 Uhr 13.. 00 Uhr.. Cranachweg 16.. 93051 Regensburg.. Telefon: 0941 56 76 232.. Fax: 0941 584 04 97.. Email:.. PALLIAMO Fortbildungen.. http://www.. palliamo.. de/fortbildungen.. php.. Spendenkonto: Volksbank Regensburg - BLZ: 750 900 00 - Kto.. : 612 383..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Historie.. Wenn Sie uns brauchen.. Unser Team ist für Sie zuständig, wenn Sie Ihre letzte Lebenszeit zu Hause (in Ihrem Alten-/Pflegeheim) verbringen möchten und folgende Punkte gegeben sind:.. Eine rasch fortschreitende Krankheit im Endstadium - alle heilenden Maßnahmen sind erschöpft.. Außergewöhnliche Beschwerden, z.. B.. Atemnot, Schmerzen, Übelkeit etc.. Einverständnis und Überweisung durch den zuständigen Hausarzt.. Aktueller Arztbericht.. Großraum Regensburg (maximale Entfernung 20 km.. ).. Einverständnis des Patienten, dass ein Palliativdienst eingeschaltet wird.. und/oder Sie als Angehöriger haben  ...   uns von Montag bis Freitag.. von 09:00 13:00 Uhr:.. Telefon: 0941 - 56 76 232.. Ihre telefonische Ansprechpartnerin.. ist Claudia Brunner.. Neuaufnahmen sind in der Regel nur Montag bis Donnerstag möglich, da sie sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und häufig Rückfragen bei den behandelnden Ärzten/innen nötig sind.. Unser Palliativteam:.. Von links nach rechts: Almuth Grigorakakis, Markus Wegmann, Eveline Schmuck, Sabine Elb, Dr.. med.. Sabine Lins,.. Christine Heilmeier-Herz, Dr.. Elisabeth Albrecht, Angela Gartzke, Carola Woick-Kracher, Christine Wesch..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Was ist ein Palliativteam?.. Ein mobiles Palliativteam kümmert sich um Menschen, die trotz der Belastung durch eine fortschreitende Krankheit zu Hause leben wollen und dazu spezielles pflegerisches und medizinisches Fachwissen benötigen.. Die im Team tätigen Mitarbeiter haben alle eine Spezialausbildung in "Palliative Care" (weltweit benutzte Bezeichnung für eine Betreuung, deren Ziel die Linderung von Beschwerden ist).. Seit 2007 ist in Deutschland die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung , kurz SAPV, gesetzlich geregelt ( 37b und 132d SGB V).. Palliativteams können nun Verträge mit den Kostenträgern schließen und werden dann für ihre Tätigkeit von diesen bezahlt.. Unverzichtbare Ergänzung zur pflegerischen und ärztlichen Tätigkeit eines Palliativteams sind ausgebildete Hospizhelfer, die ehrenamtlich die Familien entlasten können.. In Regensburg hat  ...   ist, meist über den Hausarzt, das Krankenhaus oder den Pflegedienst, findet ein Aufnahmegespräch statt.. Nach Ihrer Aufnahme ist unser Team für Sie rund um die Uhr erreichbar.. Eine Mitarbeiterin ist speziell für Sie als "Lotse" zuständig und sorgt sich um die vorausschauende Begleitung; natürlich bleibt Ihr Hausarzt und Pflegedienst weiter involviert.. Wir haben regelmäßige Teamsitzungen, bei denen wir über alle Belange unserer Patienten sprechen.. Dies stellt sicher, dass der diensthabenden Mitarbeiterin auch am Wochenende alle Patienten vertraut sind.. Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind.. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig!.. Und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben,.. sondern auch bis zuletzt leben können.. Cicely Saunders..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Unsere Fachkräfte beraten Sie und Ihre Angehörigen:.. Aufklärung über angstmachende, krankheitsbedingte Veränderungen.. Anleitung pflegender Angehöriger.. Betreuung durch ein Team, aber mit einer festen Bezugsperson.. Vermittlung von ambulanten Pflegediensten und Hilfsmitteln.. Beratung zur Patientenverfügung.. Beratung in persönlichen und familiären Fragen.. Unsere Fachkräfte behandeln Sie medizinisch und pflegerisch:.. mit dem neuen Fachwissen von Palliative Care.. gemeinsam und im Einverständnis mit Hausarzt und Pflegedienst.. zur Verbesserung von speziellen Beschwerden wie z.. B.. Atemnot, Schmerzen, Übelkeit.. in akuten Krisen.. durch eigene 24-Stunden-Rufbereitschaft.. Der Hospizverein mit seinen Hospizbegleiter/innen ergänzt unser Team je nach Wunsch und Bedarf durch:.. Besuche.. Entlastung der Angehörigen.. Sitzwachen und Nachtwachen in Krisensituationen.. Dasein, Zuhören, Vorlesen, Begleiten bei Spaziergängen oder kleinen Ausflügen.. Spielen mit Kindern und Unterstützung bei vielen alltäglichen Dingen.. Anlaufstelle.. nimmt werktags zwischen 9.. 00 und 13:00 Uhr erste Anrufe unter Telefon: 0941 - 56 76 232 entgegen.. Der Palliativdienst wird tätig.. Ergibt sich aus dem ersten Kontakt, dass eine weitere Betreuung durch das Palliativteam sinnvoll ist, wird ein fester Ansprechpartner innerhalb des Teams (Palliativärztin, Palliativschwester, psychosoziale Fachkraft) festgelegt.. Dieser.. erfasst  ...   alle Fälle im Team durchgesprochen.. Dadurch wird sichergestellt, dass jeder Patient jedem Teammitglied bekannt ist und vom Fachwissen aller beteiligten Berufsgruppen profitiert.. Das ist wichtig, denn die 24-Stunden-Rufbereitschaft ist untereinander aufgeteilt.. Mitunter genügen einige Besuche, um medizinisch begründete Schwierigkeiten zu verringern, klärende und beruhigende Gespräche zu führen und die Angehörigen durch Hospizhelfer zu entlasten.. Hat sich die Situation stabilisiert, können die Teammitarbeiterinnen auch wieder in den Hintergrund treten.. Schon ehe sich die letzten Stunden abzeichnen, werden die Angehörigen behutsam auf die zu erwartenden Veränderungen vorbereitet.. Im Team wird besprochen, ob sie den Belastungen auch gewachsen sein werden oder eine stationäre Aufnahme anzuraten ist.. Zur Palliativstation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Regensburg, bestehen beste Beziehungen.. Der Sterbevorgang bringt natürliche Veränderungen mit sich, manchmal auch eine Verschlechterung von Beschwerden, insbesondere von Unruhe oder Atemnot.. Um hier rechtzeitig die Medikamente anpassen zu können, ist meist mindestens einmal täglich ein Besuch erforderlich.. Als hilfreich und beruhigend empfinden es die Angehörigen, wenn in dieser Situation Hospizhelfer/innen Sitz- und Nachtwachen übernehmen, so dass sie nicht allein sind..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Kinderbücher zum Thema Sterben und Tod.. Ab 5 Jahre:.. Becker, Antoinette (Text) u.. Niggemeyer, Elisabeth: Ich will etwas vom Tod wissen.. Burningham, John: Mein Opa und ich.. Egger, Bettina (Text) u.. Jucker, Sita: Marianne denkt an ihre Großmutter.. Lobe, Mira: Leb wohl, Fritz Frosch.. Schindler, Regine: Pole und das neue Leben.. Verley, Susan: Leb' wohl, lieber Dachs.. Kaldhol, Marit: Abschied von Rune.. Ab 8 Jahre:.. Bräger, Achim: Oma und ich.. Krämer-Busch, Ute: Birke und der alte Baum.. Kuijer, Goos: Erzähl mir von Oma.. Kübler-Ross, Elisabeth: Die unsichtbaren Freunde.. Lindgren, Astrid: Mio, mein Mio.. Ab 11 Jahre:.. Bojunge-Nunes, Lygia: Maria auf dem Seil.. Donelly, Elfie: Servus Opa, sagte ich leise.. Clade-Hassenmüller, Heidi: Ein Sonntag im September.. Härtling, Peter.. Alter John.. Kilian, Susanne: Die Mondmutter.. Klemm, Michael (Hrsg): Tränen im Regenbogen.. Lindgren, Astrid: Die Brüder Löwenherz.. Lindgren, Astrid: Klingt meine Linde.. Pelgram, Eis: Die wundersame Reise der kleinen Eis.. Zeevaert, Sigrid: Max, mein Bruder.. Ab 13/14 Jahre:.. Blomberg, Wencke: Kiai!.. Breen, Else: Warte nicht auf einen Engel.. Hughes, Monica: Jäger in der Nacht.. Lowry, Lois: Sommer, letztes Jahr.. Auch für Erwachsene und ebenso zum gemeinsamen Lesen mit Kindern:.. Canacakis, Jorgos: Auf der Suche nach den Regenbogentränen - heilsamer Umgang mit Abschied und Trennung.. Trauer, Trauerbewältigung, Psychoonkologie, Trauma-Therapie.. Boss, P.. , Leben mit ungelöstem Leid.. Ein psychologischer Ratgeber, München  ...   machen ist, ist noch viel zu tun.. Wie alte Menschen würdig sterben können, Freiburg 1999 (Lambertus).. Holzschuh, W.. , (Hrsg), Geschwister-Trauer.. Erfahrungen und Hilfen aus verschiedenen Praxisfeldern, Regensburg 2000 (Pustet).. Kast, V.. , Trauern - Phasen und Chancen des psychischen Prozesses, Stuttgart 1982 (Kreuz).. Kopp-Breinlinger, K.. , Rechenberg-Winter, P.. , In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer tag.. Mit Verlust und Trauer leben, München 2003 (Kösel).. Kroen, W.. , Da sein, wenn Kinder trauern, Freiburg 1998 (Herder).. Leist, M.. , Kinder begegnen dem Tod - Ein beratendes Sachbuch für Eltern und Erzieher, Freiburg 1980 (Herder).. LeShan, L.. , Diagnose Krebs.. Wendepunkt und Neubeginn, Stuttgart 1998/4 (Klett-Cotta).. Lothrop, H.. , Gute Hoffnung - jähes Ende, München 1991 (Kösel).. Mitscherlich, M.. in Goldmann-Posch, U.. , Wie managen Männer Trauer und Verlust - Kritische Punkte in der Partnerschaft, Reppenstedt 1990, Eigenverlag Verwaiste Eltern Deutschland e.. Nijs, M.. , Trauern hat seine Zeit, Abschiedsrituale beim frühen Tod eines Kindes, Göttingen 1999 (V.. F.. angewandte Psychologie).. Piper, H.. , Gespräch mit Sterbenden, Göttingen 1977 (Vandenhoeck und Ruprecht).. Pisarski, W.. , Anders trauern, anders leben, München 1982 (Kaiser).. Rechenberg-Winter, P.. , Gerstacker, R.. , Trauer - Abschied - Neubeginn.. Ein Tabu erweist sich als preiswürdig, in Leben am See Jahrbuch XIX 2002.. Tausch, R.. u.. A.. , Sanftes Sterben, Reinbek 1985 (Rowohlt)..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Ambulante Versorgung.. häusliche Versorgung.. AHPZ.. ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum.. Grundpflege.. Körperpflege sowie Versorgung des engsten Umfelds (Anziehen, Bettenmachen, Toilettengang).. kurativ.. heilend.. kurative Therapie.. auf Heilung ausgerichtete Behandlung einer Krankheit.. palliativ.. symptomlindernd.. palliative Therapie.. lindernde Behandlung von Beschwerden, wenn Heilung nicht mehr möglich ist.. Palliative Care.. Lindern eines weit fortgeschrittenen Leidens durch ein multiprofessionelles Team für Patienten, deren Krankheit nicht mehr heilbar ist und rasch fortschreitend auf das Ende zugeht.. Sie schließt hochqualifizierte medizinische, pflegerische, spirituelle und psychosoziale Betreuung ein, sowohl für die Patienten als auch deren Angehörige.. Siehe auch.. unsere Seite über Palliative Care.. Palliativdienst.. Fachkräfte mit Spezialausbildung, die Palliativpatienten und deren Angehörige zu Hause oder im Krankenhaus betreuen, beraten und anleiten.. Palliativpatient.. Palliativpatienten sind Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen und weiter fortschreitenden Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, die an den Symptomen dieser Erkrankung leiden.. Der Verlauf dieser Erkrankung sollte einen Punkt erreicht haben, bei dem es nicht mehr primär um eine Lebensverlängerung durch medizinische Maßnahmen geht, sondern der Erhalt der Lebensqualität im Rahmen einer Therapiezieländerung ganz im Vordergrund steht.. Palliativpatienten benötigen Linderung von körperlichen Symptomen, Achtung ihrer Würde, psychosoziale Unterstützung sowie Angebote der spirituellen Begleitung bis zum Tod.. Auch die Familien von Palliativpatienten benötigen oft Hilfe (z.. Pflegeanleitung und psychosoziale Unterstützung).. Je nach Intensität oder Komplexität der Beschwerden kommen Angebote einer allgemeinen und/oder spezialisierten Palliativversorgung in Frage.. Palliativversorgung:.. Die.. allgemeine ambulante Palliativversorgung.. (AAPV) kümmert sich um Patienten und ihr soziales Umfeld, bei denen sich das Lebensende abzeichnet und deren ausgeprägtes Leiden einen regelmäßigen und hohen Zeitaufwand in der pflegerischen, ärztlichen, psychosozialen und spirituellen Betreuung sowie in der Kommunikation mit ihnen und  ...   für Umwelt und Gesundheit, 2010).. spezialisierte Palliativversorgung.. richtet sich an Palliativpatienten und deren Angehörige, bei denen die Intensität oder Komplexität der symptomatischen Belastung den Einsatz eines spezialisierten Palliativteams (ambulant oder stationär) oder die Einweisung auf eine Palliativstation notwendig macht vorübergehend oder dauerhaft.. Sie erfolgt im Rahmen einer ausschließlich auf Palliativversorgung ausgerichteten Versorgungsstruktur.. Diese zeichnet sich aus durch bedarfsorientiertes Case Management der notwendigen palliativen Versorgung, Multiprofessionalität, 24stündige Erreichbarkeit und Spezialistenstatus (durch Weiterbildung und Erfahrung) der primär in der Palliativversorgung tätigen einzelnen Leistungserbringer.. Das Team führt regelmäßige multiprofessionelle Fallbesprechungen durch und arbeitet eng mit den Strukturen der Primärversorgung (z.. niedergelassene Ärzte, Pflegedienste, Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen), insbesondere der allgemeinen Pallaitivversorgung, sowie den Einrichtungen der Hospizbewegung zusammen.. (Definition des Expertenkreises Palliativmedizin und Hospizarbeit des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit, 2010).. Palliativstation.. Krankenhausabteilung, in der unheilbar kranke Menschen symptomlindernd betreut werden.. Die Angehörigen können auf Wunsch rund um die Uhr bei dem Patienten bleiben.. Nach Möglichkeit sollte der Patient nach seiner Stabilisierung wieder nach Hause entlassen werden.. parenteral.. Versorgung mit Nahrung, Flüssigkeit und Medikamenten nicht über den Verdauungstrakt sondern mit Hilfe von Spritzen unter die Haut, in den Muskel oder die Venen.. Pflegedienst: (auch Sozialstation genannt).. Ambulante Alten- und Krankenpflegeeinrichtung, die mit ausgebildetem Personal die Grund- und Behandlungspflege sichert.. Viele Pflegedienste bieten zusätzliche Leistungen an wie Essen auf Rädern, Einkaufsdienst, hauswirtschaftliche Hilfe, intensivpflegerische Behandlung etc.. psychisch.. die Seele betreffend.. psycho-soziale Betreuung.. Betrifft Veränderungen und Probleme, die ihre Ursache im sozialen (z.. familiären, beruflichen oder finanziellen) Umfeld haben.. Beinhaltet bei der Betreuung kranker Menschen auch den Umgang mit Ämtern und Institutionen.. spirituell.. Geist und Glauben betreffend, aber nicht konfessionell gebunden..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Informationen für Ärzte.. Politisches.. Zusammenarbeit.. Fallbeispiel.. Die Betreuung schwerstkranker und sterbender Kassenpatienten zu Hause ist nicht kostendeckend zu erbringen.. Niedergelassene Ärzte werden nach Budget bezahlt.. Je mehr Schwerstkranke und damit notwendigerweise Hausbesuche, aufwändige Kontrollen, Anleitungen und Gespräche, desto weniger Zeit für die Sprechstunde, desto weniger Krankenscheine, entsprechend geringere Bezahlung (Budget für 3 Monate ca.. 40 Euro pro Krankenschein).. Palliativpatienten brauchen viele und meist teure Medikamente.. Alle Kosten, die der Arzt durch seine Verschreibungen verursacht, werden mit dem Durchschnitt seiner Arztgruppe verglichen.. Bei Überschreitungen von mehr als 120% droht eine Prüfung.. Im schlimmsten Fall werden die verursachten Kosten vom Honorar abgezogen(!): eine existentielle Bedrohung.. Häusliche Krankenpflege teilt sich auf in Grund- und Behandlungspflege.. Grundpflege (Waschen, Essen eingeben usw.. ) bezahlt der Patient nach festen Sätzen; ist eine Pflegestufe anerkannt, springt ganz oder teilweise die Pflegekasse ein.. Behandlungspflege (z.. Spritzen geben) ist eine Krankenkassenleistung und wird vom Arzt verordnet.. Der Pflegedienst rechnet nach festen Sätzen ab.. Der erhöhte Zeitaufwand, wie er bei Schwerstkranken erforderlich ist, wird nicht bezahlt.. Auch hier ist die dringend benötigte Zeit für Gespräche oder mehrfache Anleitungen nicht abrechenbar.. Wenn Palliativpatienten zu schwach zum Schlucken sind, müssen Sie Ihre notwendigen Medikamente (z.. gegen Atemnot, Schmerzen, Übelkeit und Unruhe ) in anderer Form bekommen.. Seit der "Reform" der Pflegeleistungen dürfen intravenöse Injektionen nur noch vom Arzt durchgeführt, evtl.. delegiert werden.. Der Pflegedienst darf sie jedoch nicht abrechnen.. Palliativpatienten sind - glücklicherweise - nicht so häufig.. Daraus ergibt sich aber, dass bei einer Spezialisierung auf diesen Patientenkreis weitere Anfahrtswege entstehen, bei einem Einzugsbereich mit Radius 30 Kilometer etwa ein Drittel der Arbeitszeit.. Das verstärkt die oben beschriebene Unterfinanzierung noch erheblich.. Beispiel.. Fahrtpauschale für eine Pflegekraft zum Patienten und zurück 4,42 Euro, reelle Fahrtzeiten zwischen den Patienten 10-30 Minuten.. Eine Fachkraft kostet etwa 32 Euro pro Stunde.. Zieht man die tatsächlichen Kosten für Fahrzeit, Benzin und Auto ab, bleiben für den Patienten nur noch wenige Sprintminuten.. Palliative Care als dringend nötiges Fachwissen für medizinisch und pflegerisch schwierige Situationen ist weder bekannt, noch können sich Arzt oder Pflegekraft ambulant darauf spezialisieren, da der finanzielle Ruin vorprogrammiert ist.. Fazit.. Wer Schwerstkranke ambulant adäquat versorgt, handelt unwirtschaftlich.. Lösung.. Schwerstkranke zu Hause aus dem ärztlichen Budget nehmen; bei Palliativpatienten Zeitabrechnung und spezielle Pflegeleistungen für Pflegedienste ermöglichen, und/oder: Palliativdienste mit adäquater Honorierung.. Fachwissen.. Es besteht noch immer keine Verpflichtung für die Universitäten Palliativmedizin anzubieten.. In der Ärzteschaft wie auch in der Öffentlichkeit ist das Fachwissen Palliative Care weitgehend unbekannt und wird deshalb unterschätzt ("Das macht doch jeder Hausarzt.. " - "Wenn die Schwester nur Zeit hätte, könnte sie das auch.. " - "Das machen wir doch schon immer so.. ").. Palliative Care beinhaltet (ganz kurz umrissen):.. - Fachwissen.. - Kommunikation (alle Maßnamen verstehend erklären und nicht: was ist meiner Meinung nach gut für den Patienten?.. sondern: Was wollen der Patient und die Angehörigen?).. - Enge Teamarbeit von ärztlichen, pflegerischen und sozialen Fachkräften, sowie ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen.. Im Focus steht immer die Einheit aus Patient und Familie.. In der Weiterbildung ist derzeit ein ungeheures Interesse an Palliativmedizin zu spüren.. Palliative Care ist unabhängig vom Ort der Versorgung, eignet sich also hervorragend für die Verzahnung von ambulantem und stationärem Bereich.. Dasselbe Team aus speziell weitergebildeten Mitarbeitern kann ambulant, konsiliarisch oder stationär tätig sein.. Wegen der strikten Trennung von ambulanter und stationärer Versorgung ist es aber trotz mancher politischer Vorstöße immer noch äußerst schwierig, diese für die Betroffenen beste Lösung zu realisieren!.. Dasselbe Team aus speziell weitergebildeten Mitarbeitern könnte ambulant, konsiliarisch oder stationär tätig sein.. Ambulante Palliativmedizin als Bestandteil der Allgemeinmedizin, aber auch als Spezialisierung.. Jede neue Spezialisierung kennt das Problem des Spagats zwischen "Das machen wir doch schon immer" und nachweislich nützlichen Erkenntnissen des entstandenen Fachgebietes.. Besonders hoch schlagen die emotionalen Wellen im Bereich der Palliativmedizin.. Soll auch hier der Hausarzt verdrängt werden, der doch als wichtigste ärztliche Bezugsperson "seinen" Patienten über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte begleitet und dadurch dessen Einstellungen, das häusliche Umfeld bestens kennt?.. Verschärft wird die Diskussion durch die Tatsache, daß einerseits gerade die Gesprächsleistungen und die zeitaufwändige Arbeit der Hausbesuche dem Hausarzt kaum noch vergütet werden, andererseits die Gesundheitsreform Geld für spezialisierte ambulante Palliativmedizin verspricht.. Es ist höchste Zeit, sachliche Argumente in der Debatte zusammenzutragen, um eine für die betroffenen Patienten ideale, da ineinandergreifende Betreuung zu entwickeln.. Was kann und soll der Hausarzt leisten, und wozu brauchen wir Palliative-Care-Teams?.. Je weiter eine unheilbare Krankheit fortschreitet, desto individueller stellt sich die jeweilige Situation dar.. Nicht nur die körperlichen Beschwerden unterscheiden sich erheblich selbst bei gleicher Grundkrankheit, auch das familiäre Umfeld, die persönlichen Einstellungen, die kulturelle Prägung, die soziale Rolle, religiöse Bindungen, finanzielle Gegebenheiten und vieles mehr beeinflussen, wie die betroffene Persönlichkeit leidet.. Manche Patienten meistern die existentielle Krise der Konfrontation mit dem Lebensende mit wenig Unterstützung, die meisten benötigen gewisse Hilfestellungen, wenigen ist selbst mit bester und umfassendster Betreuung kaum in ihrem tiefen Leiden zu helfen.. Dieser Vielfalt an Bedürfnissen kann gar kein einheitliches Betreuungsangebot gegenübergestellt werden.. Vielmehr gilt es, ein flexibles Konzept zu entwickeln und dann zu realisieren, so daß die jeweils adäquate Hilfe zügig und langfristig flächendeckend einsetzen kann.. Im folgenden wird der ärztliche Beitrag zu Palliative Care herausgegriffen, der nur denkbar ist im Zusammenspiel mit Anderen, um das Betreuungsnetz bei jedem einzelnen zu knüpfen, besonders mit Verwandten, Freunden, Hospizverein, Pflegedienste oder Angeboten aus Pfarreien.. Ebene 1: Grundwissen in Palliativmedizin für Ärzte.. Linderung von Leiden  ...   bei PALLI.. an?.. Im Büro (5676 232 montags bis freitags von 9.. 00 bis 13.. 00 Uhr).. Wenn dringende medizinische Probleme im Vordergrund stehen und rasch geklärt werden muss, ob das Team Aufnahmekapazitäten frei hat, bitte unter Tel.. 0170 12 42 820 (Bereitschaftshandy) anrufen.. Bitte eine Überweisung für SAPV ausstellen sowie einen aktuellen Arztbrief (z.. letzten Krankenhausbericht) für das Team oder für die Beratung mitgeben.. Welche Hilfen bietet PALLI.. Ärzte, Pflegekräfte, aber auch Betroffene können telefonisch Rat einholen, wenn sie palliativmedizinische Fragen haben.. Patienten können einen Beratungsbesuch erhalten (mit eher pflegerischem oder auch ärztlichem Schwerpunkt).. Es kann eine Teilleistung angefordert werden, z.. Versorgung mit einer Schmerzpumpe zur Symptomkontrolle.. Die Betroffenen können vom PALLI.. -Team mitbetreut werden; dies schließt die Rezeptur der verwendeten Medikamente/Hilfsmittel sowie die 24-h-Fahrbereitschaft mit ein.. Was passiert, wenn eine Betreuung vereinbart wird?.. Ein Teammitglied übernimmt als Lotse den neuen Patienten, eruiert die Probleme, schlägt zusätzliche Hilfen vor, entwickelt gemeinsam mit den Betroffenen einen Behandlungsplan und hilft gegebenenfalls bei der nötigen Organisation.. Viel Zeit investiert der Lotse in Erklärungen, z.. Sinn der Medikamente, Umgang mit den Nebenwirkungen, Anleitung zu Pflegetätigkeiten, wenn kein Pflegedienst involviert ist, natürlicher Verlauf der vorliegenden Erkrankung, natürlicher Sterbeprozess und vieles mehr.. Die Teamärztin besucht auch die pflegerisch geführten Patienten mindestens einmal, um notfalls telefonisch eine Medikationsänderung mit der diensthabenden Kraft absprechen und verantworten zu können.. Der Lotse bleibt verantwortlich für "seine" Patienten.. In der ausführlichen wöchentlichen Teambesprechung stellt jede Mitarbeiterin die von ihr geführten Patienten vor, man diskutiert gemeinsam weitere Verbesserungsideen.. So ist auch sichergestellt, dass die jeweils Diensthabende die Situation des Patienten schon etwas kennt, sollte sie trotz vorausschauender Betreuung notfallmäßig gerufen werden.. Regelmäßig informiert der Lotse oder die Teamärztin den überweisenden Arzt über das Vorgehen und Veränderungen.. Ziel ist es, die durch tödliche Krankheit bedrohte Lebenssituation zu stabilisieren: "Egal, was kommt, wir stehen das gemeinsam durch!" Sind die Beschwerden gelindert, der Kräfteverfall durch behutsame Unterstützung aufgefangen, dann können viele Betroffene ihre individuelle Weise finden, mit dieser extrem schwierigen Situation zurechtzukommen.. Wie jeder Spezialist arbeitet das Palliativteam also in Ergänzung zur Versorgung durch Hausarzt/Pflegedienst, gerne auch gemeinsam mit einem Hospizbegleiter vom Hospizverein Regensburg e.. Frau G, zusammengefasst von Frau Dr.. Albrecht.. Anruf von der Onkologie-Ambulanz am 11.. des Monats: Frau G.. (CUP-Syndrom, rasch progredientes Leiden) sei zum Aszitespunktieren zwar einbestellt, könne aber nicht kommen, da sie zu schwach sei.. Ich möge doch bitte hinschauen, der Hausarzt sei einverstanden.. Ich lerne einen ausgesprochen redseligen Lebensgefährten, Herrn S.. , und eine schwache Frau G.. kennen.. Sie redet kaum, wirkt verhangen, hat offenbar Schmerzen, die sie jedoch erst auf Nachfragen zugibt.. Wir sind beide der Meinung, dass zwar Wasser im Bauchraum ist, jedoch die dadurch verursachte Spannung noch nicht zur Punktion zwingt.. Ich habe unser tragbares Ultraschallgerät dabei, wir sind alle drei beruhigt, dass nicht so viel Wasser zu sehen ist wie offenbar vor der letzten Punktion in der Klinik.. Ich verspreche, mit einem Tag Vorwarnzeit dann zu punktieren, wenn sie es für nötig hält.. Herr S.. ist ein perfekter Pfleger: Wenn sie ihre unruhigen Beine bekommt, so massiert er sie, bis es wieder besser wird.. Er ist zuständig für den Haushalt, hilft Frau G.. beim Waschen, richtet die Medikamente, kauft ein (bisher konnte er sie noch allein lassen) - ein Allrounder, der sich auch nicht vom Pflegedienst helfen lassen will, zu wertvoll ist ihm diese gemeinsame Zeit.. Allerdings muss ich ihn ein wenig drängen, dass er einem Pflegebett und einem Toilettenstuhl zustimmt, dass er einen Antrag auf Pflegeeinstufung anfordert - er glaubt noch nicht so recht, dass sie vermutlich bald sterben wird.. Deshalb nehme ich die Leberwerte ab.. Bis zwei Tage später das Ergebnis kommt, überzeugt ihn aber auch die rapide Verschlechterung bei Frau G.. , dass es doch schon nahe am Sterben sein könnte, und gibt zu, dass das Bett gerade noch rechtzeitig gekommen ist.. Schwester Carola zeigt ihm Handgriffe zum Heraussetzen, führt Einläufe durch, die beiden sehr wichtig sind, bespricht mit Herrn S.. den natürlichen Verlauf.. Ihr gegenüber äußert Frau G.. ihre Beschwerden, aber nur, wenn er nicht im Raum ist.. lernt rasch, ihr über die Spritze schluckweise trinken zu geben.. Wir bemerken, wie gut das soziale Netz ihn unterstützt, beide Söhne wissen Bescheid; trotzdem ist Herr S.. froh um eine Hospizbegleiterin, die es ihm erlaubt, in Ruhe einzukaufen die Familie arbeitet tagsüber und kann gerade zu diesen für ihn wichtigen Zeiten nicht kommen.. Die Nächte werden zunehmend unruhig, offenbar bestehen Bauchkrämpfe, die Medikation wird nicht regelmäßig genommen.. Unter subkutaner Dauergabe mit angepasster Medikation wird Frau G.. deutlich entspannter.. Nachts ist sie jedoch weiterhin sehr unruhig, Herr S.. gibt ihr auch höchst ungern zusätzlich Bedarfsmedikamente.. Wir kommen jetzt zweimal am Tag, passen behutsam die Pumpenfüllung der nächtlichen Unruhe an.. Die Mundschleimhaut blutet bei jeder leichten Berührung, Schwester Carola führt die Mundpflege nun selber durch.. Vor dem Wochenende besuche ich sie nochmals, um den Aszites zu begutachten.. Obwohl Frau G.. komatös wirkt, reagiert sie sofort, als ich mich vorstelle, und lehnt entschieden erneut eine Aszitespunktion ab der Bauch ist inzwischen deutlich voller geworden.. Sie verneint Schmerzen, wirkt ruhig und zufrieden.. äußert, wie sehr er nachts Angst hat, dass sie sterbe, lehnt aber eine Sitzwache ab.. Als Frau G.. um 7.. 40 Uhr morgens (26.. des Monats) ganz friedlich stirbt, in seinem Beisein, sind wir uns sicher, dass sie das für ihn schon richtig gemacht hat..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Informationen für Pflegekräfte.. Pflegedienste müssen Ihre Mitarbeiter auf den Patiententouren gut organisieren, um kostendeckend zu arbeiten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Patienten abzudecken.. Schwerstkranke sind oft schwankend in der Befindlichkeit, komplex in der Symptomatik, nicht voraussehbar im psychischen Zustand.. Damit halten Sie sich nicht an die vorgegebenen "Zeitfenster".. Genau so instabil sind oft die Angehörigen, die vielleicht zum ersten mal rund um die Uhr pflegen müssen und einen Sterbevorgang erleben.. Kaum ein ambulanter Pflegedienst kann sich die notwendige Zeit "leisten", die es zur täglichen Stabilisierung der Lage braucht.. Genau so wie den Ärzten und Patienten steht PALLI.. den Pflegediensten zur Verfügung, wenn es um palliativpflegerische Fragen geht oder um zusätzliche Hilfe für den Patienten wie seine Familie.. Fallbeispiele.. Fallbeispiel 1 - Frau A.. , zusammengefasst von Frau Grigorakakis, Palliative Care Fachkraft.. Patientin: Marianne A.. , geb.. 1955, gestorben Anfang Januar 2008.. Diagnose: met.. Bronchial-Ca, Lymphangiosis.. Aufnahmegrund: Attackenweise Hämoptoe, zunehmend Schmerzen im Brustkorb, Angst vor dem Ersticken mit Panikattacken Info über Haus- und Fachärztin.. Sehr agile, kreative, aufgeklärte Patientin, will alles selbst machen und niemandem zur Last fallen; sehr gepflegt (nie ohne Kopftuch, da nach Bestrahlung kaum noch Haare wachsen); war früher Kindergärtnerin, später aktiv in der Gemeinde und im Altenheim.. Verheiratet, Ehemann Angestellter, der sehr bemüht und aufmerksam ist, allerdings auch überfordert, da sie wohl immer die Aktivere war.. Macht sich Sorgen um seinen Arbeitsplatz, da er sich hat krankschreiben lassen.. Ein erwachsener außer Haus lebender Sohn.. Gutes soziales Netz, eine Nachbarin ist niedergelassene Krankenschwester und betreut sie schon des längeren, kann zur Not Spritzen geben.. Im Vordergrund steht die spastisch erschwerte Atmung sowie der Bluthusten, der vor allem nachts mit Panikanfällen einher geht.. Medikation zunächst: Morphin, Dicodid, Dexa, Infectokrupp-Inhalation, darunter gewisse Besserung.. Da die Patientin aufgrund der Hustenattacken wenig schläft, Versuch mit einer Subcutanpumpe nachts mit Scopolamin (gegen den Schleim), Morphin, Midazolam, Haloperidol.. Die Inhalation hilft zwar hoch dosiert gegen die Blutung, aber die Patientin ist völlig überdreht, kichernd, plappernd, neckend- begreift aber zunehmend die Situation nicht mehr.. Sie will ständig aktiv sein, hat aber immer weniger Kraft.. Immer wieder wird besprochen, ob nicht die Palliativstation eine größere Sicherheit bei diesen beängstigenden Symptomen bieten könnte (die Patientin ist vorgemerkt), sie will aber unbedingt daheim bleiben.. Mit verschiedenen Änderungen/Steigerungen der Medikation kommt die Patientin in den nächsten 14 Tagen ganz gut zurecht, hat dazwischen sogar noch eine Zahn-OP an der Uniklinik.. Auch die Nächte werden ruhiger.. Da mehrere Mitglieder ihrer großen Familie an Krebs gestorben sind, hatte die Patientin ihr Leben lang Angst davor, selbst krank zu werden.. Auf Anraten der Bayerischen Krebsgesellschaft (Frau S.. ) wird ein Termin mit einer "Krebs erfahrenen" Psychologin Anfang Januar vereinbart.. Die Patientin selbst macht einen recht zufriedenen Eindruck, während der Ehemann zunehmend an seine Belastungsgrenze gerät, da sie in ihrer ständigen Unruhe bei abnehmender Kraft nicht mehr allein gelassen werden kann.. Auch macht er sich Sorgen über seine Arbeitsstelle - eigentlich müsste er dringend wieder arbeiten.. Schließlich kann er die Nachbarin überreden - gegen den Widerstand seiner Frau ("Ich brauche doch kein Kindermädchen") - bei ihr zu bleiben.. Doch bereits am 2.. Tag geht es ihr am Morgen schon so schlecht, dass er  ...   wurden, brach sie zusammen.. Wollte sich umbringen und dazu in die Schweiz fahren, war völlig verzweifelt.. Ihre Schwester erklärte sich bereit, jede ihrer Entscheidungen mit zu tragen.. Doch letztendlich hielt sie die Verantwortung für den kleinen Sohn davor zurück.. Auch wusste sie nicht, ob ihr Mann einen Freitod verstehen würde.. Schließlich begab sie sich in psychiatrische Behandlung; ihre Angsterkrankung wurde psychotherapeutisch und medikamentös behandelt.. Der Tumor verbreitete sich weiter: in und neben der Lunge mit entsprechender Atemnot, im Herzbeutel, schließlich bekam sie vier Monate vor ihrem Tod Hirnmetastasen, die ihr Denken beeinträchtigten sowie ihre Bewegungen verlangsamten.. Die Krankenkasse hatte ihr eine Haushaltshilfe bewilligt, die jetzt in zunehmendem Maße auch Aufsicht für die Patientin wurde.. Unser Kontakt war anfangs sehr sporadisch.. Frau S.. war sehr höflich, aber auch sehr distanziert.. Am ehestens akzeptierte sie die Ärztin von PALLI.. Ihre Schwester war ihre engste Vertraute, sie verbrachte jede freie Zeit bei der kranken Patientin, kam gut mit ihrem Schwager und ihrem Neffen aus.. In den letzten Lebenswochen wurde Frau S.. zunehmend unkonzentriert und körperlich immer unruhiger.. Tagsüber schlief sie viel, um dann die Nächte hindurch durchs Haus zu wandern schließlich konnte sie keine 10 Minuten mehr stillsitzen, obwohl sie vor Müdigkeit fast umfiel, sodass sie gestützt werden musste.. Die Versorgung des Kleinen übernahmen verschiedene Familienmitglieder, denn der Ehemann musste ja arbeiten.. Zunehmend bekam die Patientin Atembeschwerden, wir besorgten eine Atemtherapeutin, die ihr enorm gut tat.. Ein Lymphtherapeut massierte ihr die geschwollenen Beine.. Vom Hospizverein kam eine Helferin einmal in der Woche, das reichte aus, da sich viele Freunde sowie die Schwägerin, die viel Zeit mit dem Kind verbrachte, um die Familie kümmerten.. In den letzten Tagen hatte Frau S.. Probleme mit dem Schlucken.. Sie war schließlich einverstanden, die Medikamente gegen Ihre Getriebenheit zu erhöhen, damit der Ehemann nachts schlafen konnte.. Die letzten drei Tage konnte sie nicht mehr aufstehen und den Kopf nicht mehr halten, im Bett fühlte sie sich am wohlsten.. Als sie nicht mehr schlucken konnte, wurden ihre Medikamente umgesetzt auf parenterale Verabreichung, ich leitete ihre Schwägerin an, wie sie zu lagern war, wie die Mundpflege vorzunehmen.. Ich kam jetzt täglich zur Sicherheit.. Beeindruckt war ich, mit welcher Natürlichkeit sich inzwischen das Leben um das Bett von Frau S.. abspielte.. Gerade der kleine Sohn hatte einen völlig unkomplizierten Umgang mit der Mutter.. Er war daran gewöhnt, dass der Vater seine Hauptbezugsperson war und dass die Mutter zunehmend versorgt werden musste.. Aber es wurde ihm alles erklärt und sein Kinderleben mit Fußballspielen und Schwimmkurs in den Ferien ging weiter.. Ab und zu durfte er bei anderen Familien übernachten oder er ging gleich von der Schule mit zu anderen Kindern aber nie so, dass er das Gefühl hatte, abgeschoben zu sein.. Am letzten Tag sprach der Vater noch einmal lange mit dem kleinen Kerl und erklärte ihm, dass die Mutter nun bald sterben müsste.. Er nahm es hin.. Gleichzeitig wurde an diesem Nachmittag geklärt, wer die Versorgung des Kleinen übernehmen würde, solange der Papa in der Arbeit sein würde.. Beides wurde der komatösen Patientin gesagt, ihre Schwester war wieder angereist und in der Nacht starb sie, friedlich und ohne Kampf.. Es war vollbracht..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Fortbildungen
    Descriptive info: Palliative Care Grundlagenschulung 2013.. Weiterbildung für Pflegende.. 40 Stunden theoretischer Unterricht an fünf Tagen, im Abstand von jeweils ein bis zwei Wochen.. Kurstage voraussichtlich im Frühsommer, die genauen Daten werden hier im Januar veröffentlicht.. Kosten:.. ca.. 200 Euro.. Anfragen bitte an markus.. wegmann@palliamo.. de.. PC-Grundlagenschulung.. PDF-Datei [92 KB].. Veranstalter: PALLI.. V, Cranachweg 16, 93051 Regensburg.. Palliative Care und Hospizarbeit für Pflegekräfte 2012/2013.. Weiterbildung für Pflegekräfte zur Palliative Care Fachkraft.. 160 Stunden theoretischer Unterricht in vier Blöcken mit jeweils fünf Tagen.. Kurstage: 19.. -23.. 11.. 2012, 18.. -22.. 02.. 2013, 03.. -7.. 06.. 2013, 23.. -27.. 09.. 2013.. 1250 Euro.. Anfragen bitte an almuth-grigorakakis@web.. de.. Weiterbildung zur Palliative Care Fachkraft.. PDF-Datei [160 KB].. Basiskurs Palliativmedizin für Ärzte, 2013.. Zusatz-Weiterbildung für Ärzte, 40-Stunden-Kurs.. 3 x Freitag/Samstag: 25.. /26.. Januar 2013, 22.. /23.. Februar 2013, 15.. /16.. März  ...   an:.. Vorname:.. Name:.. Straße und Hausnummer:.. PLZ:.. Ort:.. Telefon:.. Fax:.. Email:.. Ihre Fachrichtung:.. Hiermit melde ich mich zum 40-Stunden-Kurs Palliativmedizin (Winter 2013) verbindlich zu folgenden Terminen an: 25.. Bemerkungen:.. Weitere Veranstaltungen im Raum Regensburg finden Sie unter.. palliativ-und-hospizakademie-regensburg.. de/veranstaltungen.. htm.. Weitere Adressen.. Klinikum der Universität München.. Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin.. Christophorus Akademie.. Marchioninistraße 15.. 81377 München.. : 089 - 70 95-79 30, Fax: 089 - 70 95-7939.. www.. christophorus-akademie.. Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit.. Stiftung Juliusspital Würzburg.. Juliuspromenade 19.. 97070 Würzburg.. : 0931 - 393-22 81, Fax: 0931 - 393-22 82.. palliativakademie.. Hospizakademie Bamberg gGmbH.. Lobenhofferstraße 10.. 96049 Bamberg.. : 0951 - 955 07 22, Fax: 0591 - 955 07 25.. hospiz-akademie.. Akademie für Hospizarbeit und Palliativmedizin Nürnberg gGmbH.. Bleichstraße 20.. 90429 Nürnberg.. 0911 - 277 44 90, Fax 0911 - 277 44 91.. hospizakademie-nuernberg..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung - SAPV.. Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) übernimmt in Zusammenarbeit mit den Hausärzten/innen die Betreuung von Palliativpatienten, damit eine bedarfsgerechte und individuelle Betreuung auch im heimischen Bereich ermöglicht werden kann, wie dies z.. auf Palliativstationen im stationären Bereich ermöglicht wird.. Es handelt sich um eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Spezialisierung: In Bayern gibt es derzeit erst fünf Palliativdienste, alle finanziert durch Spenden und begrenzte Sondervereinbarungen.. Menschen, die trotz der Belastung durch eine fortschreitende Krankheit zu Hause leben wollen und dazu spezielles pflegerisches und medizinisches Fachwissen benötigen, werden von einem Team aus Mitarbeitern, die alle eine Spezialausbildung in "Palliative Care" erworben haben, rund um die Uhr betreut.. Bei der SAPV handelt es sich um eine neue Entwicklung, welche eine intensive Versorgung einiger weniger, dafür schwerstkranker Patienten im häuslichen Umfeld übernimmt und.. bei adäquater Finanzierung respektable Kosten auslöst.. Aus diesen Gründen ist jedes Team gesetzlich und vertraglich verpflichtet, an Evaluation mitzuwirken.. Weltweit existieren keine validen und in der täglichen Tätigkeit zeitschonend einzusetzende Instrumente, um die Wirkung eines ambulanten Palliative-Care-Teams zu erfassen.. In Deutschland wurde in den letzten Jahren die HOPE-Erfassung angeboten, an der PALLIAMO mehrfach teilgenommen hat, auch wenn diese im stationären Sektor entwickelt wurde, also für Palliativstationen und stationäre Hospize.. Das PALLIAMO-Team war mit den dabei erfassten Daten  ...   Es ist inzwischen gelungen, diese Begleitforschung zu beginnen.. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Paula-Kubitschek-Vogel-Stiftung sowie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit hat Herr Prof.. Werner Schneider, Professor für Soziologie an der philosophisch-sozialwissenschaftlichen Fakultät in Augsburg, inzwischen mit der Studie beginnen können.. Thema: Wirksamkeit und Qualitätssicherung in der SAPV-Praxis - eine explorative Begleitstudie.. Das PALLIAMO-Team hat sich bereiterklärt, diese Studie zu unterstützen.. Der Verein PALLIAMO hat zugesagt, finanzielle Unterstützung zu leisten, sollte dies noch nötig sein, insbesondere um die Evaluation des eigenen Teams auswerten zu können.. Es ist uns allen ein großes Anliegen, die Wirksamkeit unserer Tätigkeit mit praxisnahen Daten belegen zu können.. Dies sehen wir als entscheidende Hilfe für die weitere Existenz von SAPV in unserem Gesundheitssystem.. Informationen.. Arztinfo.. PDF-Datei [113 KB].. Beleg über die Weiterverwendung von BTM.. PDF-Datei [80 KB].. Arztinfo AAPV.. PDF-Datei [182 KB].. Entwicklung Palliamo.. PDF-Datei [183 KB].. Konzept SAPV - PALLI.. PDF-Datei [209 KB].. Mosaiksteine - FAQs über SAPV.. PDF-Datei [961 KB].. Info Palliamo.. PDF-Datei [190 KB].. Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung deutsch-englisch.. PDF-Datei [178 KB].. Informationen Palliativverbund.. PDF-Datei [72 KB].. Formulare.. Aufnahmebogen.. PDF-Datei [69 KB].. Palliativer Behandlungsplan.. PDF-Datei [52 KB].. Gerätevorhaltungsliste.. PDF-Datei [66 KB].. Medikamente Bereitschaftstasche.. PDF-Datei [67 KB].. Medikamentenliste Bereithaltung.. PDF-Datei [53 KB].. Mindestinhalt Pflegetasche.. PDF-Datei [54 KB].. Verlauf- und Abschlussbogen.. PDF-Datei [61 KB]..

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  • Title: PALLIAMO Regensburg - Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung
    Descriptive info: Medizinische Fachliteratur.. Alt, krank und verwirrt.. Einführung in die Praxis der Palliativen Geriatrie von Marina Kojer (Taschenbuch April 2003) Lambertus Verlag ISBN: 3784114555.. Arzneimitteltherapie in der Palliativmedizin von C.. Brausewein, C.. Remi, R.. G.. Twycross (Taschenbuch Okt.. 2005) Elsevier Urban Fischer München ISBN: 3437236709.. Das Schmerz Therapie Buch.. Medikamentös, interventionell, psychologisch, physikalisch Hrsg.. H.. -C.. Diener, Ch.. Maier (Gebundenen Ausgabe) Urban und Fischer bei Elsev ISBN: 3-437-21540-X.. Lehrbuch der Palliativmedizin von Eberhard Aulbert, Friedemann Nauck, und Lukas Radbruch (Gebundene Ausgabe - Januar 2007) Schattauer GmbH ISBN: 379452361X.. Lehrbuch der Schmerztherapie.. Grundlagen, Theorie und Praxis für Aus- und Weiterbildung (Gebundene Ausgabe) 3-8047-1805-1.. Leitfaden Palliativmedizin/Palliative Care, C.. Bausewein et al.. , 3.. Aufl.. 2007, Elsevier Urban Fischer Verlag München ISBN: 3437233114.. Palliativmedizin.. Grundlagen und Praxis.. Schmertherapie.. Gesprächsführung.. Ethik von Stein Huseboe und Eberhard Klaschik (Taschenbuch - Juni 2006) Springer Verlag ISBN: 3540298886.. Schmerzbehandlung in der Palliativmedizin von Günther Bernatzky, Reinhard Sittl,  ...   Kinderpsychologie 6/1997, 405 - 419.. Kächele, H.. , Bewältigung und Abwehr.. Beiträge zur Psychologie und Psychotherapie schwerer körperlicher Krankheiten, Berlin 1988 (Springer).. , In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag.. Kruse, J.. , Wöller, W.. , Das Trauma der Erkrankung - Krisen der Selbstwertregulation bei Krebskranken, in Zsch.. Psychosom.. Med.. 41/1995, 370 - 385 (Vandenhock und Ruprecht).. , Wie managen Männer Trauer und Verlust - Kritische Punkte in der Partnerschaft, Reppenstedt 1990, Eigenverlag Verwaiste Eltern Deutschland eV.. Riedesser, P.. , Schulte-Markwort, M.. , Kinder körperlich kranker Eltern.. Psychische Folgen und Möglichkeiten der Prävention, in Deutsches Ärzteblatt (96), 38/99, S.. 28 - 32.. Schibilsky, M.. , Trauerwege - Beratung für helfende Berufe, Düsseldorf 1991 (Patmos).. Schulz, K.. H.. , Schulz, H.. et al, Krebspatienten und ihre Familien.. Wechselseitige Belastung und Unterstützung, Stuttgart 1998 (Schattauer).. Worden, J.. , Beratung und Therapie in Trauerfällen, Bern, Stuttgart, Toronto 1999/2 (Huber Klinische Praxis)..

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  • Archived pages: 24