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    Archived pages: 191 . Archive date: 2012-07.

  • Title: für alle, die sich über den Pollenflug und Sporenflug informieren wollen;
    Descriptive info: .. Dr.. Wachters.. Pollenflug-Report.. Aktuell.. (16.. Juli 2012).. Das wechselhafte Wetter sorgte im Juli bislang vor allem beim Pollenflug für eine Entspannung.. aktualisiert bis zum 14.. 7.. Mannheim.. 18.. Reinbek.. 19.. Weser-Ems.. 17.. Oberjoch.. Sylt.. für.. alle, die sich über den.. Pollen- und Sporenflug in Deutschland und den Niederlanden.. informieren wollen;.. insbesondere für.. Allergologen.. sowie für.. Pollen- und Sporen.. allergiker.. , die.. rückblickend ihre.. Beschwerden bestimmten Pollentpyen zuordnen.. wollen.. und Anhaltspunkte für ihre.. Urlaubsplanung.. suchen.. blühender Spitz-Wegerich.. Karte.. der.. Messstellen.. Liste.. Das deutsche Messstellennetz.. Messmethode.. Pollenfluginformationen.. in Deutschland.. Links zu ausländischen Polleninformationsdiensten, zu Ratgebern (Allergie) und zu Wetterstationen im Raum Delmenhorst.. Fragen Antworten.. Mittelchen.. Aus der Sicht des Botanikers: Der fatale Irrflug - von der Blüte bis zur Nase.. Mein Weg als Aeropalynologe.. Impressum  ...   Holstein (SH) und Mecklenburg Vorpommern (MV).. Sylt.. SH.. Flensburg.. Kiel.. Aukrug.. Lübeck.. Reinbek b.. Hamburg.. Prerow.. MV.. Garz.. Rostock.. Greifswald.. Neustrelitz.. Brandenburg (BB), Berlin, Sachsen-Anhalt (SA), Sachsen (S), Thüringen (T), Hessen (H).. Berlin (Gruppe).. Potsdam.. BB.. Treuenbrietzen.. Cottbus.. Drebkau.. links.. / Archiv.. Magdeburg.. SA.. Dresden.. S.. Chemnitz.. Neustadt (Südharz).. T.. Jena.. Fulda.. Bayern (BY) und Baden-Württemberg (BW).. Münnerstadt.. BY.. Erlangen.. Zusmarshausen.. München.. BW.. Heidelberg.. Löwenstein.. Königsfeld.. (Schwarzw.. ).. Freiburg.. Wangen (Allgäu).. Vergleich der vier Gruppen.. aktuelle Jahressummen.. alpha-betisch.. Rang.. ausgewählte Messstellen 94-11.. Archive.. Report.. 2011.. Alternaria 2.. 0.. 1.. Deutschland.. (29 Regionen):.. Vorhersagen.. des.. DWD.. (nach PID-Daten ).. Alle Länder Europas.. :.. Dia gramme u.. EPI.. (nach EAN-Daten).. Gästebuch.. Kachelmann.. -Wetter (.. ARD.. ).. ZDF.. © R.. Wachter.. Alle Rechte vorbehalten.. wachter.. @pollenflug-nord.. de..

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  • Title: Messstellennetz
    Descriptive info: Liste der Messstellen in der.. BRD.. und in.. den Niederlanden.. Messstelle.. Falle gehört / Sponsor.. Land.. Bundesland.. Zuordn.. 2012.. Nr.. PID.. Schleswig-Holstein.. N.. 2.. Nordrhein-Westfalen.. W.. 3.. Bamberg.. Bayern.. 4.. Berlin Charite.. Berlin.. O.. 5.. Berlin Steglitz.. FU Berlin.. 6.. Berlin Prenzlauer Berg.. 7.. 8.. 9.. Sachsen.. E.. 10.. Delmenhorst.. Wachter / PID.. Niedersachsen.. 11.. Land Brandenburg.. Brandenburg.. 12.. 13.. 14.. 15.. Baden-Württemberg.. 16.. Hessen.. Mecklenburg-Vorpommern.. Ganderkesee.. Geesthacht.. ausgeschieden.. 20.. Gerlingen.. außer Betrieb.. 21..  ...   w.. 30.. Leiden.. LUMC.. 31.. 32.. 33.. Sachsen-Anhalt.. aufgelöst.. 34.. Wachter / Allergopharma.. 35.. 36a.. München LMU.. 36b.. München TUM.. ZAUM.. 37.. 38.. 39.. 40.. 41.. Wachter / Alpenklinik.. °.. 42.. 43.. Prerow (Darß).. 44.. Allergopharma.. 45.. 46.. Garz (Rügen).. 47.. 48.. Sylt-Westerland (Sylt).. 49.. 50.. Vechta.. 51.. 52.. ° Alpenklinik Santa Maria und Kurverwaltung Hindelang.. Zuordnung der Messstellen in Westgruppe (W), Nordgruppe (O), Ostgruppe (O) und Südgruppe (S).. Stand Jan 11.. Copyright (c) R..

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  • Title: Kein Titel
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  • Title: Kein Titel
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  • Title: Kein Titel
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  • Title: Links
    Descriptive info: Links.. empfehlenswerte.. Pollenflug-Seiten für Europa.. Europa.. basiert auf der (einzigen) europäischen Datenbank! Wichtig für Urlauber! Für alle europäische Staaten!.. -.. Österreich.. Teil der Europa-Pollenwebsite.. Schweiz.. umfangreich und gut! Inklusive Wetterbericht.. Südtirol.. übersichtlich und gut, mit vielen links.. Italien.. Pollenbulletin.. mit aktuellen Vorhersagen.. und allgemeinen Pollenflugkalendern für 7 Regionen.. gut aufgemachte Seite über Pollenflug u.. Pollenquellen.. Messstelle.. mit konkreten Messwerten! Keine Grafiken.. mit konkreten Messwerten! Keine Grafiken.. - Großbritannien.. - verschiedenste Aspekte des.. Pollenflug.. s.. Pollenflugvorhersage..  ...   Dossier vom.. netdokto.. r.. onmed.. - Ihr Gesundheitsportal.. - Pollenallergie-Tipps von.. Hexal.. pollenblick.. - ein engagierter blog Betroffener.. Ratgeber.. zu verwandten Themen.. Informationen und News zum Thema Allergie auf Curado.. - diverse.. Allergien.. (Allergie-Ratgeber.. de).. - Enzyklopädie des Fachinformationszentrums Chemie Berlin mit Schwerpunkten.. Biochemie und Pharmazie.. - alles über.. Asthma.. (glaxo smith kline).. Tuberkulose.. (Tbc-Gesellschaft Schleswig-Holstein).. Neurodermitis.. und Allergien (größtes dtsch.. Neuroderm.. -Portal).. private Wetterstationen im Raum Delmenhorst.. ,.. Wildeshausen.. Brettorf.. Aktualisiert am 14.. 11.. 10..

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  • Title: Links
    Descriptive info: user fragen.. Wachter antwortet.. Am 24.. 04.. 2011 08:16, schrieb Marc Speer:.. ich schaufel die Pollen mit dem Kehrblech in den Müll.. Lese dann aber von geringer Belastung.. i.. ch weiß nicht wo Sie das gelesen haben.. Stimmen tut es jedenfalls nicht -zumindest wenn man sich auf alle Pollentypen bezieht.. Aus organisatorischen und zeitlichen Gründen werden an den meisten Messstellen nur die wichtigsten Pollentypen berücksichtigt.. Nur bei den von mir betriebenen Messstellen (z.. B.. die Weser-Ems-Gruppe) werden auch etliche weniger allergene Typen grafisch bearbeitet.. Was ist denn dann dieser.. gelbe Staub,.. der millimeterhoch überall draufsitzt?.. Wahrscheinlich ein Sammelsurium aus Eichen-, Rotbuchen-, Birken und Nadelholzpollen (Fichte, Tanne, bald auch Kiefer).. Mit spricht in diesem Zusammenhang von Schwefelregen.. Danke für Ihre Seite, viele Grüße aus Aachen, Marc Speer.. Herr.. Gerd Ostmann schrieb ins Gästebuch am 20.. April 2011.. Auch dieses Jahr: Vielen Dank für Ihre informative Webseite und Ihre dahinterstehenden Arbeit!.. Besonders die neuen regionalen Zusammenfassungen sind hilfreich um im Nachhinein die Symptome zu erklären und zum Teil auch recht zuverlässig einzuschätzen, wie lange die Qualen wohl noch andauern - auch wenn das sicher nicht unbedingt wissenschaftlichen Kriterien genügt.. So gelingt es auch die Medikamente besser zu dosieren.. Besonders Ihre quantitativen Angaben sind hilfreich, sobald die DWD-Karte nur einheitlich mit tiefrot stark signalisiert.. Noch eine Frage: Auch wenn ich sicher bin, daß für eine gute Auswertung eine ernorme Menge an Wissen und Erfahrung notwendig ist, frage ich mich, in wie weit eine.. Analyse der Pollenfallen mittels elektronischer Bildverarbeitung.. möglich wäre.. Wenn man zumindest Standardaufgaben (Teil-) automatisiieren könnte, bliebe vielleicht mehr Kapazität für interessantere und 'kniffeligere' Hand- und Augenarbeit und Standardwerte wären in kürzeren Intervallen verfügbar.. Gibt es bereits solche Projekte oder Forschungen?.. Viele Grüße.. Gerd Ostmann.. Es gibt tatsächlich ein Gerät - kühlschrankgroß, vollgepackt mit wertvoller Optik und neuester Elektronik zum Preis eines Edel-Mercedes - welches vollautomatisch den Pollengehalt der Luft bezüglich der gängigen Pollentypen bestimmt.. Es gibt davon einen Prototypen, der seit einigen Jahren optimiert wird, aber immer noch nicht praxistauglich, weil zu störanfällig ist.. Möglicherweise bleibt es - vorerst - ein Ausstellungsstück.. Momentan ist ein guter Pollenanalytiker (beiderlei Geschlechts) dem Gerät noch überlegen.. Allerdings gibt es auch davon nicht allzuviele.. Dennoch sollte man ihre Idee, mit einem einfacheren und damit billigeren Gerät die wichtigsten Pollentypen mit grober Genauigkeit auszuzählen, im Auge behalten.. Eine genauere Analyse kann man dann immr noch nachschieben.. Die Idee einer elektronischen Bildverarbeitung gibt es übrigens schon seit Jahrzehnten: als ich vor ziemlich genau 40 Jahren als Student in die Pollenanalyse einstieg (um mein Studium zu finanzieren), glaubte man, uns Analytiker innerhalb weniger Jahre durch Maschinen überflüssig machen zu können.. Die Computertechnologie steckte damals noch in den Anfängen und die Euphorie ob ihrer Möglichkeiten war nahezu grenzenlos.. Inzwischen nähert man sich der Erkenntnis, dass die analytischen Fähigkeiten des menschlichen Gehirns nicht so leicht zu toppen sind.. Der Mensch als Vermittler zwischen Mikroskop (als Bestimmungshilfe) und Computer (als Datenspeicher und Verarbeitungsmedium) wird wohl noch einige Zeit unabdingbar sein.. 2010.. Thorsten Hoyer.. schrieb am 14.. Juni 2010.. Sehr geehrter Herr Dr.. Wachter,.. Glückwunsch zu Ihrer neuen Website! Jetzt weiß ich endlich, wie der Kerl aussieht, der mir die (im Sommer leider schlechten) Aussichten erstellt.. Aber ganz im Ernst, ich bin sehr froh über Ihren Service und ich glaube, dass viele Allergiker Ihre Arbeit zu schätzen wissen.. Gerade die wertvollen Daten über.. Schimmelpilzsporen.. sind eigentlich nirgendwo zu bekommen.. Ohne Ihre Unterstützung in den letzten Jahren hätte ich bis heute gedacht, mein Asthma käme von Gräsern.. Erst durch den zeitlichen Vergleich meiner Krankheitsverläufe gegen die von Ihnen erstellten Diagramme, konnte ich mir die wahre Ursache erklären: es sind die Sporen.. Es freut mich natürlich, wenn meine Diagramme in dieser Weise erfolgreich genutzt werden.. Wie man aktuell wieder sah.. In den letzen Tagen eine Explosion von Cladosporium und gleichzeitig ein Rush an Asthma-Beschwerden bei mir.. Und das mitten im Juni! Daran kann ich mich in der Vergangenheit überhaupt nicht erinnern.. Sobald ich dazukomme, werde ich ein Diagramm mit den einzelnen Jahresgängen für Cladosporium erstellen, damit Sie einen Eindruck von der Streuung hinsichtlich Zeit und Amplitude (maximale Konzentration) bekommen.. Ich nehme das als natürliche Varianz hin und schiebe nicht alles auf den Klimawandel.. Vielleicht war das ja auch schon das Top.. Vergessen Sie auch nicht den oft unterschätzten Einfluss der Psyche: Stress kann das Immunsystem schwächen und auch den persönlichen Schwellenwert.. (kritische Sporenkonzentration) drücken.. Anhand der (spärlichen) Messstellen für Sporen habe ich die Vermutung, in Weser-Ems ist die höchste Sporen-Belastung in ganz Europa? Ist das korrekt?.. Eher nicht! Es wird nur an relativ wenigen Messstellen Cladosporium erfasst, weil das zusätzliche Arbeit bedeutet (darauf weisen schon die hohen Konzentrationswerte hin).. Auf Sylt beispielsweise kommt der Alternaria-Wert nie über 40.. Die Nordseeinseln, insbesondere Helgoland und die nordfriesischen Inseln sind generell pollen- und sporenarm, weil sie ausschließlich (Helgoland) oder bevorzugt Meereswinde abbekommen.. Hier sind es an die 700 in der Spitze.. Auf Westerland hätte ich NIE Asthma! Aber dass die Messstelle Hamburg so viel weniger Sporen findet, kann doch nicht sein.. Wenn Sie die Messstelle Reinbek bei Hamburg meinen, so haben Sie recht: in den letzten Jahren waren es im Vergleich zu Weser-Ems in den Spitzenzeit nur halb so viel Cladosporium.. Bei Alternaria sind die Differenzen geringer.. Sind hier verschiedene Mess- oder Auswertungstechniken am Werk?.. Nein.. Auch die Luftstaubproben der Mst Reinbek werte ich selber (nach dem gleichen Modus) aus.. Und auch das Messgerät ist vom gleichen Typ (BURKARD-Falle).. Gibt es möglicherweise Messdaten auch ausserhalb Ihrer Website über die Verbreitung und Intensität von Sporen in Europa?.. Es gibt eine europäische Pollen- und Sporendatenbank in Wien (Leiter: Prof.. Siegfried Jäger).. Ich habe zwar Zugang zu den Daten, allein es fehlt mir momentan die Zeit für eine ausgiebige Recherche.. Sie können ja mal bei ihm anklopfen und Ihre Frage vortragen:.. siegfried.. jaeger@polleninfo.. org.. Wenn einer den Überblick hat, dann er.. Auf der von ihm initiierten website.. www.. polleninfo.. findet sich folgender Hinweis zu Pilzsporen:.. Nach Ergebnissen einer Multicenter-Studie sind um die 10% der Allergiker in Europa auch gegen Pilzsporen sensibilisiert:.. *Allergy.. 1997 Jul;52(7):711-6.. *.. Sporen-Zählungen werden nicht in allen beteiligten Ländern vorgenommen.. Der Grund dafür liegt nicht nur darin, dass die Bestimmung von Sporen oftmals viel schwieriger ist als die Bestimmung von Pollen, sondern auch in der Tatsache, dass manche Sporen (z.. Cladosporium) in riesigen Mengen auftreten.. In solchen Fällen ist die Bestimmung und vor allem die Zählung enorm zeitaufwändig und kann aus diesem Grund mit den vorhandenen Personal- und Finanzresourcen oft nicht durchgeführt werden.. Die vielleicht umfangreichste Datenbank mit Sporen gibt es am *Instituut voor Hygiene en Epidemiologie.. http://www.. airallergy.. be/.. * (.. http://airallergy.. wiv-isp.. be/sites/airallergy/index.. html.. ) in Belgien.. Im Anschluss an den Text finden Sie auch links zu Cladosporium und Alternaria!.. Möglicherweise muss ich nur zwei Monate auswandern , um den Beschwerden zu entkommen.. Wie gesagt: warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute (nordfriesische Inseln) liegt so nah.. Frau.. Brigitte Wernike.. schrieb am 26.. 4.. vielen Dank wieder einmal für Ihre Prognosen auch in 2010.. Auch hier in Norderstedt ist wieder 100%ig Verlass darauf.. Wissen Sie zufällig, wie lange überhaupt der einzelne Blütenpollen lebt , daß heisst aktiv ist und uns ärgert? 24/48 Stunden?? Denn alle Pollen kann man ja leider nicht im Haus verbannen durch Putzen und Aufsaugen und trotzdem hat sich das Problem ja auf die Dauern von alleine erledigt.. Eine sehr interessante Frage, die insbesondere für ferntransportierte Pollen von Belang ist,.. zumal dieser auch die Saison eines Allergikers einläuten kann.. Die Forscher unter den Allergologen (z.. Prof.. Bergmann an der Charite Berlin) arbeiten bei ihren Provokationsversuchen.. mit Pollen, den sie z.. aus Holland beziehen, wo er direkt an den Pflanzen gesammelt wird.. Bevor er zum Einsatz kommt,.. lagert er zum Teil ein halbes Jahr (lichtgeschützt) im Kühlschrank.. Ob und wie schnell die Pollen bzw.. die darin enthaltenen Proteine während ihres Freiflugs durch die Atmosphäre an Allergenität einbüßen.. ist meines Wissens noch nicht erforscht bzw.. geklärt.. Ich kann mir vorstellen, dass der ständige Wechsel von Luftfeuchte, Temperatur.. sowie der Einfluss des Sonnenlichts den Allergenen im Pollen erheblich zusetzen.. Es kann natürlich auch sein, dass diese Proteine im Laufe.. der Evolution widerstandsfähig(er) geworden sind.. Herr.. Gerd Ostmann.. aus Rheinland-Pfalz schrieb am 26.. 10.. Danke für diese Seiten! Eine der wenigen Quellen, die detailliert und umfangreich informiert und Einzelwerte herausgibt.. Das ist hoch annerkenneswert, weil mir ansonsten absolut unverständlich ist, warum andere, vermeintlich seriöse und wohl auch finanzkräftige, Institutionen,.. aus ihren Meßwerten ein derartiges Geheimwissen machen.. Ich hatte Ihre Seite etwas aus den Augen verloren, als ich vor einiger Zeit den Bremer Raum verlassen habe und auf meinen neuen Wohnort in Rhein-Main.. nur sehr begrenzte Rückschlüsse möglich waren.. Sehr gefreut hat mich nun, entdeckt zu haben, daß mit der Meßstelle in Mannheim wieder etwas näher Gelegenes mit Detailwerten existiert.. Einige Fragen hätte ich noch an Sie als Experten:.. Gibt es keine Meßstellen im Gebiet Rhein-Main oder noch nicht einmal in ganz Rheinland-Pfalz oder Hessen oder auch NRW?.. Wenn nein, woraus berechnet der DWD eigentlich seine Werte für die betreffenden Regionen?.. Und.. warum veröffentlichen Institutionen (wie z.. B.. DWD oder PID) ihre Daten nicht regelmäßig und detaillierter.. ?.. Nochmals vielen vielen Dank für Ihre umfangreiche und langjährige Informationsarbeit!.. Grüße aus dem schönen, wenn auch momentan mit Birkenpollen verseuchten Rheintal.. Auf der Unterseite Pollenfluginformationen in Deutschland finden sich einige Antworten auf Ihre Fragen.. Neben den 10 Referenzmessstellen.. verfügt das größte bundesdeutsche Messnetz des PID über mehrere Dutzend weitere Messstellen.. (darunter auch welche in den von Ihnen genannten Bundesländern), an denen (nur) die wichtigsten Pollentypen erfasst werden.. Der DWD bekommt exklusiv und zeitnah die Werte aller PID-Messstellen.. Insofern ist der DWD potenziell am besten in der Lage, Prognosen zu erstellen.. Ich (als Betreiber einer Referenzmessstelle) erhalte über den DWD Werte von einigen mich interessierenden Messstellen.. Mehr kann ich aus Zeitgründen gar nicht verarbeiten.. Daneben bekomme ich auch noch von einigen anderen Messstellen außerhalb des PID die Basiswerte - auf der Grundlage von Datentausch.. Nur von meinen eigenen Messstellen (und potenziell auch von den beiden Messstellen der FU in Berlin) kann ich die Basisdaten (ohne übergreifende Mittelung) in Säulendiagrammen darstellen.. Und auch ich habe lange gezögert, das zu tun, weil immer die Gefahr besteht, dass sich hier jemand zum Nulltarif bedient, um sein eigenes Prognose-Süppchen zu kochen.. Das ist auch der Grund, warum der PID bzw.. der DWD die Veröffentlichung von Zählwerten im Internet strikt ablehnt.. Den Betroffenen kann es freilich egal sein, woher die Daten für eine Prognose kommen.. Nur leider sind viele meist an Wetterportale oder Pharmafirmen gekoppelte Pollenflugvorhersagen oder Beschreibungen des aktuellen Pollenflugs alles andere als zufriedenstellend.. Das ist bedauerlich.. Auf europäischer Ebene (.. org/.. ).. begegnet man dem Datenklauproblem damit, dass man mit klitzekleinen Säulendiagrammen arbeitet, aus denen man die Basiswerte schlecht ablesen kann.. Ulrich Geise.. schrieb am 12.. zwei Punkte Ihrer Antwort möchte ich aufgreifen: Die Finnen: da schon mittelfristige Wetterprognosen bei ortsfester Betrachtung schlechter geworden sind, weil zwar größere Rechner und teurere Satelliten verwendet werden,.. aber das Netz der Bodenstationen und besonders der Seemessungen ausgedünnt wurde,.. Sie kennen sich in der Szene offenbar bestens aus!.. sehe ich wenig Chance auf eine 'gute' Vorhersage eines Effektes (Pollendichte), der nicht nur vom Bodenwetter, sondern auch noch vom individuellen Pflanzenzustand abhängt.. ,.. der nun wieder ausschließlich über dichte Netze von Beobachtungsstationen zuverlässig zu bestimmen wäre.. Was die Beobachtung des Pflanzenzustands betrifft, so bin ich auch damit als sog.. phänologischer Beobachter des Deutschen Wetterdienstes befasst.. Beides - Beobachtung der (allergenen) Pflanzen und Messung des Pollengehalts der Luft gehören einfach zusammen.. Dann erkent man nämlich zum Beispiel,.. der Pollenflug nicht selten deutlich früher einsetzt als die Blüte der lokalen Pollenquellen.. Nur Ferntransport kann das erklären.. Nehmen Sie einfach mal ganz kritisch und penibel die Wettervorhersage für z.. heute + 3 Tg.. : Windrichtung -stärke, Niederschläge, Bewölkung und Temperatur.. Sie werden feststellen, daß da permanent signifikante Abweichungen sind - und die Pflanzen reagieren definitiv auf 3 Grad Temperaturabweichung,.. oder die Pollenverbreitung auf lokale Schauer und Windrichtungsänderungen von 2 Strich.. Ich behaupte mal, bevor die Wettervorhersage nicht drastisch besser wird, wird so ein Rechenmodell ein Schätzeisen bleiben.. Ihre Argumentation klingt plausibel und ist es wahrscheinlich auch.. Ich weiß nicht, ob sich die Finnen die Arbeit machen, die Qualität ihrer großräumigen Prognosen durch nachträglichen Vergleich mit Pollenmessungen zu verifizieren.. Nötig wäre das in jedem Fall.. Ich kenne den Hauptverantwortlichen und werde ihn mal beim nächsten Kongress daraufhin ansprechen.. und wahrscheinlich sind Sie, auf Grund Ihrer Erfahrung bei der Betrachtung Ihrer Kurven, mit einer Vorhersage locker aus der Hüfte geschossen für Ihren Bereich besser.. Meine Vorhersage für die Region steht und fällt natürlich auch mit der Qualität der Wettervorhersage, wobei ich besonders auf Tempraturmaxima und Niederschlagswahrscheinlichkeit und -intensität achte.. Im Hinblick auf den Ferntransport wäre natürlich auch die Windrichtung bzw.. der Windweg von Bedeutung und natürlich die Kenntnis des phänologischen Zustands der fraglichen Pollenspender in angrenzenden Landesteilen oder gar im europäischen Ausland.. Hier stoße ich allerdings an meine Grenzen.. Da fehlen mir allerdings aktuelle Informationen.. Interessanterweise ist der Informationsaustasuch zwischen phänologischen Beobachtern.. unerwünscht.. Die Normierungen.. Wäre es nicht einfacher, gleich von einer über viele Messjahre gemittelten Kurve (bei mir aus übergreifenden gemittelten Werten) auszugehen?.. Einfacher ja, aber - sorry - falsch.. Zumindest wenn Sie auf der Suche nach einem typischen Profil sind.. Vergleichen Sie Ihre langjähriges Mittel mit einem Einzelprofil.. Ihre Mittelung ohne zeitliche Korrektur verbreitert das Mittelprofil ungemein, da frühe und späte Jahrgänge es massiv strecken.. Da muss ich Ihnen einfach Recht geben!.. Was Ihr Mittelprofil anzeigt ist die generelle Wahrscheinlichkeit Pollen anzutreffen - ohne auf die aktuelle Situation Bezug zu nehmen.. Auch da haben Sie recht und ich verwende diese mittleren Jahresgänge primär auch in diesem Sinne.. Die Jahresprofile ähneln aber dem Mittelprofil - eher nicht.. Weil es eben in Wirklichkeit kein Profil ist, sondern eine Wahrscheinlichkeit darstellt (auch wenn meinem Statistik-Professor davon schlecht würde).. Wenn Sie 'gestörte' oder schwache Jahrgänge gem.. Ihrer Intensität gewichten wollen - lassen Sie die Normierung (Max=100%, o.. ä) weg.. wofür ich unbedingt plädiere.. Aber zwingend ist die Zentrierung! D.. h.. Sie müssen die Zeit rausnehmen und die Profile entweder mit ihren Maxima.. oder gern auch Flächenschwerpunkten zentrieren.. das habe ich am Beispiel der Birke auch gemacht,.. bevor Sie sie mitteln.. da habe ich mir erlaubt, doch erst gleitend zu mitteln.. Hätte ich 50 und mehr Zahlenreihen zur Verfügung, so würde ich auch wie Sie vorschlagen, die Basiswerte mitteln.. Denn dem Verlauf ist der Kalender eher egal.. Vergleichen Sie Birke 2008 und 2009: sehr ähnliche Profile, aber deutlich zeitversetzt.. Es ließe sich z.. aus den Beiden behaupten, die typische Birke dauert 3 Wochen.. (Intensität 10% des Maximalwertes).. Wobei Ihre Jahreprofile ja schon einer starken Glättung unterliegen.. Ich würde für eine Profilanalyse sogar die ungemittelten Meßwerte nehmen, die Datensätze zentrieren und dann.. das mittlere Verlaufsprofil errechnen.. So ergäbe sich der - kalenderunabhängige! - typische Verlauf einer Pollensaison (von Tag 1 der Saison, Tag x=Saisonende, wann auch immer diese Tage im aktuellen Jahr sind).. Und aktuell kann dann dieser typische Verlauf als wetterunabhängige Prognosebasis dienen.. Die Umsetzung Ihres Vorschlags finden Sie in der Prognosekurve für die Birke: Hier habe ich die aktuelle Kurve durch den passenden Teil der Prognose- bzw.. Profilkurve ergänzt.. Vorweg musste ich die Amplitude des Profils adaptieren - und das vorwiegend nach Bauchgefühl.. Mit fortschreitender Aktualiserung der Realkurve werde ich wahrscheinlich auch die Prognosekurve neu anpassen müssen - aber das kenne ich ja vom letzten Jahr, wo ich vom mittleren Jahresgang ausgegangen war (und nicht vom Profil ,was zugegebenermaßen viel besser ist.. Ich bin Ihnen also sehr zu Dank verpflichtet.. Ihre gut nachvollziehbaren Argumente haben für einen kleinen Quantensprung in der Prognose gesorgt!.. Herr Ulrich Geise schrieb am 8.. zunächst mal meine Anerkennung für die Prognosen und meinen besonderen Dank für die ungemittelte Graphik der Birke!.. Wie Sie sich vielleicht erinnern habe ich einen naturwissenschaftlichen Hintergrund - und so kam mir eben eine Idee.. Wenn Sie die Jahresverläufe ansehen, sehen die meisten recht ähnlich aus (wobei ich primär die Birke betrachte.. In der Tat gilt das für die Birke und andere Pollenspender mit kurzer Blühsaison (z.. Beifuß).. Das wäre etwas für eine Profilanalyse.. D.. jeder Jahreverlauf würde normiert werden, z.. Einzelwert/Maximalwert.. Ich habe so etwas schon mal für einige Kongressposter gemacht - die Birke betreffend.. In diesem Fall ging es darum, die langjährigen mittleren Pollenflugkurven für Weser-Ems und die beiden niederländischen Pollenmessstationen zu vergleichen.. Indem die Maxima der Kurven gleich 100% gesetzt und alle anderen Werte darauf bezogen wurden, erhielt ich also drei Kurven mit gleicher Amplitude - und nun wurde deren Verlaufsähnlichkeit noch deutlicher.. Sie schlagen dieses Verfahren für die _Einzeljahrgänge _einer Messstelle vor.. Bei einer Zentrierung der Peaks (Maximalwert) ergibt sich dann die Schar der Saison-Verläufe unabhängig vom Datum - die Profile eben.. Zur Überprüfung der Ähnlichkeit ließen sich z.. die Breiten der 50%-Werte nehmen.. Sollte die Streuung dieses Profilcharakteristikums hinreichend klein sein, wäre es doch interessasnt, ein Profilmittel der normierten zu erstellen und diese Kurve als Prognose der wahrscheinlichen Verlaufskurve auf den jeweiligen Anfang der aktuellen Saison zu schieben.. Wäre es nicht einfacher, gleich von einer über viele Messjahre gemittelten Kurve (bei mir aus übergreifenden gemittelten Werten) auszugehen.. Mir ist schon klar, dass es da einen Unterschied gibt: Sie behandeln alle Jahre gleichrangig, indem sie alle Werte auf einen gemeinsamen Maximalwert beziehen.. Bei meinem vereinfachten Verfahren gehen die mageren Jahre quasi unter, tragen also nicht viel zum Ergebnis bei - und das ist auch so beabsichtigt, weil ja auch nur die fetten Jahre (mit hohem Pollenaufkommen) für den Allergiker interessant sind.. In einem mageren Jahr kann es in der Phase potentiell höchster Stäubaktivität ländere Zeit regnen, so dass das von der Natur vorgesehene Stäubmaximum ins Wasser fällt und ein magerer Vorgipfel zum scheinbaren Hauptgipfel wird.. Durch die Normierung fehlt zwar der Bezug zum absoluten Meßwert, hier ließe sich aber entweder mittels manueller Abschätzung des vermutlichen sailsonalen Maximalwertes.. letzterer lässt sich beim besten Willen nicht abschätzen; bestenfalls ließe sich die Größenordnung angeben.. eine Angleichung des Profilmittels erreichen, oder durch Angleich des Profilmittels an die aktuell schon vorhandene Verlaufskontur (entweder per Auge, oder mittels Mathematik).. So etwas habe ich im letzten Jahr manuell versucht - der Arbeitsaufwand war nicht ganz unerheblich.. Deshalb habe in diesem Jahr auch etwas Neues ausprobiert.. So richtig gefällt mir das aber auch nicht, ziehe das aber für diese Saison durch, um weiter Erfahrung damit zu sammeln.. Auf jeden Fall aber gibt das Saisonmittel die wahrscheinliche Dauer einer Saison her, so daß eine Vorhersage des wahrscheinlichen Saisonendes z.. für die Birke schon jetzt möglich wäre - für die Optimisten unter uns.. Theoretisch ja, dann aber aus meiner Sicht vorzugsweise mit dem Profil , das sich aus der Mittelung aller Originalwerte aller Jahre ergibt.. Ich bitte dies als Anregung und in keinster Weise als Kritik zu betrachten!.. Ich bin für jede Anregung dankbar und sehe sie auch primär als solche.. Man kann ja nur voneinander lernen.. p.. s.. vielleicht noch ein Blick in die Zukunft der Pollenflugvorhersage: es gibt mittlerweile ein finnisches Modell (das momentan nur einem bestimmten Kreis von Aerobiologien zugänglich ist - zum Glück auch mir), welches für die kommenden fünf Tage die Bewegung von (größeren) Birken-Pollenwolken im europäischen Raum vorausberechnet, wobei mir momentan nicht ganz klar ist , wie die Entstehung einer derartigen Pollenwolke zeitnah dingfest gemacht wird (dazu müsste man an vielen Orten tagtäglich Proben ziehen).. Jedenfalls kann man anhand des Modells berechnen und in einem Trickfilm aufzeigen, wohin sich die Pollenwolken bewegen.. So wird mal jeder Pollinotiker für seinen Pollentyp - indirekt über die Anzeige der Pollenkonzentrationen - sehen können, wann in den folgenden drei Tagen eine Pollenwolke über seinen Aufenthaltsort hinwegzieht.. Aktuell werden wir angeblich über östliche Strömungen an den kommenden Tagen eine ordentliche Pollenfracht auf/in die Nase /Augen bekommen.. Die Schwerpunkte werden in Polen / Weißrußland und in Südwestfrankreich sein.. Wenn dieses Prognosesystem ausgereift ist, wird sich meine Arbeit wohl in erster Linie auf die Grundlagenarbeit beschränken, sprich dem Modell Rohdaten liefern.. Mir bliebe höchstens noch das undankbare weil unsichere Feld einer langfristigen (wetterunabhängigen) Vorhersage anhand von Kurven, wie Sie sie vorschlagen.. Herr Michael Golba schrieb am 8.. zunaechst vielen Dank fuer Ihre informative u hilfreiche Allergieseite !!.. Meine Frage bezieht sich auf Ihre Säulendiagramme (Jahressummen, Del) fuer die unterschiedlichen Pollenarten.. Alle weisen eine Zunahme des (jeweiligen) Pollenfluegs ueber die Zeit (in der Regel ab 1982) aus.. Dazu meine Frage: Hat das mit Ihrer genaueren Messerfassung zu tun? Falls nicht: Wie erklaeren Sie diese generelle Zunahme des Pollenfluges ueber alle dargestellten Pollenarten ueber Del?.. Sie fragen also nach dem Grund für den steigenden lineare Trend der Pollen-Jahressummen bei allen bislang dargestellten Säulendiagrammen.. Nun, eines steht fest: an der Genauigkeit der Messwerterfassung (Mikroskopie der Luftstaubproben) hat sich aus meiner Sicht nichts geändert.. Es liegt hier sogar die in einem Messnetz seltene Situation vor, dass für alle Jahre die mikroskopische Auszählung von derselben Person (hier von mir) vorgenommen wurde, es also keinen Analystenwechsel gegeben hat.. Dennoch könnte man behaupten, dass sich seit Beginn der Auswertungen meine Kompetenz verändert hat.. Das mag sein - und ich hoffe zum Positiven.. Das dürfte aber keinen erkennbaren Einfluss auf die Zählwerte gehabt haben.. Zumal ich in 1982 auch kein blutiger Anfänger mehr war.. Die ersten Luftstaubproben in meiner aeropalynologischen Laufbahn musterte ich nämlich bereits 1970 durch.. Auch die Methode der Messwerterfassung blieb gleich: es kam immer die sog.. Pollenfalle (Fa.. BURKARD) zum Einsatz; unverändert blieb auch die Präparation der Fangfolie, welche in die Falle eingebracht wird.. Wo liegt also der (Hauptgrund) für die positiven linearen Trends?.. Ein ganz banaler Grund für die Zunahme an Strauch- und Baumpollen könnte sein, dass der Umfang der Pollenquellen, also das Angebot an Pollen zugenommen hat.. Es wuchs also mehr nach als abgeholzt wurde.. Für die Pollen der Gräser, Kräutern und die erfassten Pilzsporen ist dieses Argument weniger leicht nachzuvollziehen; auch hier sind die linearen Trends positiv, allerdings deutlich schwächer als bei den Baum- und Strauchpollen.. Bei der Suche nach den Ursachen der zunehmenden Trends sollte man zwei Einflüsse getrennt betrachten: den Einfluss lokaler, insbesondere unmittelbar benachbarter Quellen und den Ferntransport.. Welchen Einfluss lokale Quellen haben, zeigen Messergebnisse für die Eiche an der Land-Messstelle in Ganderkesee.. Da stand die Pollenfalle für einige Jjahre direkt unter drei großen Eichen.. Im Vergleich zur Stadmessstelle Delmenhorst (8 km Luftlinie entfernt) waren die registrierten Mengen an Eichenpollen nur etwa 2-3 mal so groß; eigentlich hätte man mehr erwarten müssen.. Offenbar wurde ein Großteil der an der Land-Messstelle horizontal verweht oder mit Thermikblasen nach oben abgezogen.. Der Einfluss des Ferntransports auf das Sammelergebnis der Pollenfalle müssste von Jahr zu Jahr getrennt beurteilt werden.. Erkennbar ist Ferntransport vor allem vor Beginn der lokalen Stäubsaison.. In diesem Jahr z.. dürfte sogar der erste große Ansturm an Birkenpollen auf das Konto von Ferntransport gehen, da zu diesem Zeitpunkt die lokalen Quellen mehrheitlich noch nicht geöffnet hatten - zumindest an den Weser-Ems-Messstellen.. Theoretisch wäre also denkbar, dass der Einfluss ferntransportierter Pollen zunimmt; möglicherweise spielen hier auch Änderungen in der Windrichtungsverteilung eine Rolle.. Schließlich ist auch an den möglichen Einfluss des Klimawandels zu denken.. Vielleicht reagieren Pflanzen und Pilze auf die sich erhöhende mittlere Temperatur mit einer verstärkten Pollen- und Sporenausschüttung?.. Sie sehen also, dass es doch etliche Einflüsse auf das Fangergebnis der Pollenfalle gibt und es nur in Einzelfällen (s.. Weide) möglich ist, deren quantitative Bedeutung abzuschätzen.. Auf jeden Fall gibt es da noch einen großen Forschungsbedarf.. Frau C.. (Kettensägemarie,.. pollenblick.. wordpress.. com.. ) schrieb am 25.. 3.. vielen Dank für die ausführliche und interessante Antwort.. Wie heißt es so schön: eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!.. Dann bin ich vorläufig beruhigt.. Interessant ist, was für Faktoren alles mit reinspielen ins Birkenwachstum und Pollenverbreitung durch die Luft.. Die Vorhersagen.. suggerieren oft so ein einfaches Bild.. Da gibt es viel Forschungsbedarf.. und Informationsbedarf.. Was den.. Ferntransport.. betrifft, so haben die Finnen ein Modell entwickelt, mit dem.. sich die Ausbreitung von riesigen Pollenwolken berechnen lässt.. Das ist ja interessant! Gibt es dazu einen Artikel? Oder schon Berechnungen?.. Momentan gibt es für die Öffentlichkeit nur Beispielverläufe.. Als Zulieferer der europäischen Pollendatenbank in Wien habe ich Einsicht in die aktuellen.. Vorhersagen für die nächsten Tage.. Man kann sie wie einen Film ablaufen lassen und dabei schön sehen, wo Pollenwolken entstehen (werden) und wohin sie ziehen (werden).. Infos für die Öffentlichkeit finden sich auf folgender finischen Seite.. http://pollen.. fmi.. fi/.. Suchen Sie dort nach.. SILAM.. Das ist der Name des Modells.. Und wenn demnächst Birkenpollen auftauchen, so handelt es sich dann zunächst meist um ferntransportierte aus dem.. (süd)westeuropäischen Ausland.. Spanien? Frankreich? Luxemburg? Ist der europäische Osten denn später dran?.. Die ersten (nicht sehr dichten) Wolken zu Beginn der Birkenpollenflusaison können in Nordportugal, am Fuß der Pyrenäen und in Südwestfrankreich entstehen.. Bei der zu dieser Jahreszeit üblichen Wetterlage (Windrichtung) kann es durchaus sein, dass wir davon etwas abkriegen.. Zeitgleich bilden sich auch.. Birkenpollenwolken.. im Osten (Schwerpunkt Ungarn), doch bekommen wir davon meist nichts ab.. Sie sind ja eher der Spezialist für den Norden.. Wir haben die.. Beobachtung gemacht, dass die Birke meist im Raum Frankfurt/ Main.. recht früh loslegt.. Andererseits haben Sie ab diesem Jahr ja.. als Messstation.. Dort.. hätten Sie es ja schon mitgekriegt.. Richtig - und da war bislang noch kein Birkenpollen in der Falle.. Wie gesagt: Beruhigend.. Ich hoffe.. ja noch, dass die Birkenzeit aufgrund des kalten Frühjahrs kürzer.. ausfällt.. Mag sein, dann aber regional möglicherweise auch heftig! Für Weser-Ems erwarte eher einen moderaten Verlauf.. Man kann ja leider nicht auf einzelne Abschnitte Ihrer.. Frage-und-Antwortsektion verlinken.. Die ist sehr informativ, nur gehen.. die Infos in der Masse etwas verloren.. Da haben Sie recht.. Um das so professionell wie Sie (.. ) zu machen - dazu fehlt mir die Zeit und auch das know how.. Priorität hat bei mit die sehr zeitintensive Auswertung der Luftstaubproben und die Aktualisierung der Diagramme.. da fällt mir noch etwas zu Ihrem Blog ein: Obwohl ich selbst Birkenpollenallergiker bin (und in diesem Jahr erstmals bereits auf die massiv stäubende Erle reagiert habe).. käme ich nie auf die Idee, Birken den Garaus zu machen.. Diese Bäume sind einfach zu schön.. Und sie können schließlich nichts dafür, dass es Menschen wie Sie und mich gibt, die auf Inhaltsstoffe Ihrer Liebesboten sinnlos heftig reagieren.. ) schrieb am 24.. Sie sind doch ein kritischer Beobachter der Pollenwarndienste.. Ich habe gehört, dass in.. Koblenz.. schon.. Birken.. kräftig blühen sollen.. Zumindest *eine* Birke wurde definitiv in voller Blüte gesehen.. Und in voller Blüte bedeutet in meinen Augen, dass sie nicht erst seit.. heute aktiv ist.. Es gibt immer und überall Ausnahmen von der Regel, so auch beim.. Blühtermin von Birken.. das kann mit deren genetischer Ausstattung bzw.. Artzugehörigkeit und /oder auch mit dem Standort (Wuchsort: z.. Südhang) zu tun haben.. auch kranke oder schlecht mit Wasser versorgte Pflanzen neigen zu vorzeitiger Blüte.. Die Pollenvorhersagen verzeichnen aber nichts.. Wie kann das sein?.. Zumindest an den von mir betreuten Messstellen und den Messstellen, von denen ich aktuelle Daten bekomme (s.. pollenflug-nord.. ) gab es bislang keinen Birkenpollenflug.. Und wenn demnächst Birkenpollen auftauchen, so handelt es sich dann zunächst meist um ferntransportierte aus dem (süd)westeuropäischen Ausland.. Wissen Sie Genaueres zu der Birkensituation?.. Wann die Birkenblüte in diesem Jahr da und dort in Deutschland einsetzt bzw.. wie sehr verspätet angesichts des langen Winters, kann Ihnen jetzt noch keiner sagen.. Das hängt letztlich vom Wetter, insbesondere der Temperatur ab.. Was den Ferntransport betrifft, so haben die Finnen ein Modell entwickelt, mit dem sich die Ausbreitung von riesigen Pollenwolken berechnen lässt.. Frau Lueb-Quathamer (aus Edewecht) schrieb am.. herzlichen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.. Dann werde ich wohl nächstes Jahr in der Hauptsaison des Beifußes nach Spanien fliegen.. Halt! Meine Aussagen über den Mittelmeerraum bezogen sich auf die Gräser.. Über den Beifußpollenflug in Spanien kann ich nichts Konkretes sagen,.. zumal man hier bestimmt zwischen den Regionen unterscheiden muss (Inseln, Küstenbereiche, Zentral- und Nordspanien).. Eine Internetrecherche auf die Schnelle erbrachte nichts Brauchbares.. Dieses Jahr in der Birkenzeit ist Oberjoch geplant.. Ich hatte in der Vergangenheit auch schon sehr gute Erfahrung mit Domburg in Holland gemacht (im Frühling).. Interessant.. Dort gibt es leider keine Pollenmessstation.. Die nächste ist Leiden (s.. meine homepage).. Mit der Ostsee kann ich das nur bestätigen.. Man schickte mich vor ein paar Jahren im März dort in Kur nach Grömitz.. Das End vom Lied war, dass ich.. schwer krank nach Hause kam, da die Birke dort sehr vertreten ist.. Das irgendwann mal ein Medikament oder sogar eine Impfung entwickelt wird, die uns Allergikern ganz oder weitgehendst befreit, die Hoffnung gebe ich nicht auf.. Sehr interessiert habe ich mir seit Längerem ihre Internetseiten über Polleninformationen angeschaut.. Seit Kleinkindalter leide ich stark unter meiner Allergie.. Es fängt an im Februar und hört auf im September.. Dann sind Sie offenbar gegen eine Palette von Pollen allergisch, beginnend mit Hasel/Erle und endend mit Beifuß; dazwischen unter anderem Birke und Gräser.. Als Kind war ich bereits mehrmals in Kur.. Unter anderem auch in Oberjoch.. Dieser Ort ist einfach prima, da man für eine kurze Zeit medikamentenfrei leben kann.. Das kann ich nur bestätigen.. Jetzt hätte ich mal eine Frage an Sie!.. Seit einem Jahr lebe ich in Edewecht.. Letzten Sommer ging es mir extrem schlecht.. Jetzt sagte mir ein HNO-Arzt, das in dieser Region der Beifuß so stark vertreten sei.. Der Beifuß ist bundesweit ein Problem, abgesehen von Hochlagen (z.. Oberjoch) und Inselstandorten (vor allem Sylt).. Wenn Sie also in NRW in der Rheinebene oder im Münsterland gelebt haben, dürften Sie mit entsprechenden Mengen an Beifuß konfrontiert gewesen sein.. In Mittelgebirgslagen ist die Situation entspannter.. Ich komme eigentlich aus NRW und konnte zumindest mal ab und zu mal abends radfahren gehen ab Juli.. Oberjoch soll allerdings im Spätsommer für Gräserallergiker nicht geeignet sein.. Im Vergleich zu Weser-Ems fliegen in Oberjoch deutlich weniger Graspollen (s.. Diagramme auf meiner homepage), für Sie aber vielleicht immer noch zu viele.. Je weiter man im Gebirge nach oben geht, umso mehr dünnt der Graspollengehalt der Luft aus.. Allerdings verschiebt sich das Maximum auch in den Juli/August hinein.. Können Sie mir einen Tip geben, wo man im Juli und August hinfahren kann, wenn man stark auf Gräser und Beifuß reagiert?.. Da gibt es bundesweit eigentlich keine Alternative zu den nordfriesischen Inseln (Sylt) und Helgoland.. Diese Inseln bieten sich auch im Frühjahr an, da dort der Pollenflug meist einige Wochen später als auf dem Festland beginnt.. Die ostfriesischen Inseln haben deutlich mehr Pollen zu bieten als die nordfriesischen und die Ostseeinseln schneiden noch schlechter ab.. Was die Gräser betrifft, so wäre im August auch der Mittelmeerraum geeignet, da dann die Gräser dort schon abgeblüht sind; von daher wären also z.. Italien, Spanien, Griechenland oder die Türkei passende Reiseziele im August.. Ich würde mich sehr über eine Antwort von Ihnen freuen.. Herr W.. aus BW schrieb am.. 9.. 09.. ich bin zwar nicht der Erste, der das schreibt, aber es stimmt halt: Ihre Pollen-Sporenflugseite ist grandios.. Ich ziehe den Hut vor Ihrem durchdachten und aufwändigen Engagement!.. Danke für das überschwengliche Lob.. Es tut immer wieder gut, Anerkennung für eine Arbeit zu bekommen, die einen Großteil der verfügbaren Zeit in Anspruch nimmt.. Nachdem ich aus gegebenem Anlass (s.. u.. ) Kontakt mit offiziellen und kommerziellen Stellen hatte, die Sporen nur per aufwändiger Anzucht nachweisen und die wohl alles andere als unwissenschaftlich abtun würden, finde ich ihre Methode der Sporenerfassung so einfach wie genial zugleich.. Genau diese Messmethode wäre geeignet, ein Problem zu entschlüsseln.. Die Methode stammt natürlich nicht von mir; ich habe Sie als Student vor fast vierzig Jahren von meiner damaligen Arbeitgeberin im Rahmen eines von ihr geleiteteten DFG-Forschungsprojekts übernommen und nur leicht modifiziert.. Was möchte ich Sie also fragen:.. - Haben Sie Erkenntnisse über den Tagesgang (nicht die Tagessummen) der natürlichen Sporenbelastungen?.. Ich habe nur im Rahmen meiner Zulassungsarbeit (1976, Pollen-und Sporengehalt bei Westerland /Sylt) für das Lehramt an Gymnasien und.. meiner Promotion (1978) über den Pollenflug von drei Unkrautgattungen Tagesgänge erstellt - was ziemlich zeitaufwendig ist.. Im Rahmen der mikroskopischen Routineauswertung als Grundlage für eine Pollenflugvorhersage wird zwar entlang der Zeitachse ausgezählt aber über den Tag aufsummiert.. Die Zählwerte haben deshalb den Charakter eines Tagesmittelwerts.. Ich mache mir natürlich schon Gedanken zum Tagesgang des Pollen und Sporenflugs, wenn ich ein Präparat entlang der Zeitachse durchmustere und schaue mir dazu auf einem zweiten Bildschirm den Tagesverlauf der wichtigsten meteorologischen Parameter an.. So kann ich sagen, dass die Sporen -in der Regel- tagsüber am häufigsten in der Luft anzutreffen sind (Maximum zwischen 10 und 16 Uhr).. In Nächten mit hoher relativer Luftfeuchte und niedrigen Temperaturen finden sich dagegen nur wenige Sporen von Typ Alternaria und Cladosporium in der Luft.. - Konnten Sie abgesehen von der Tageshöchsttemperatur weitere Parameter in Korrelationsüberlegungen mit einbeziehen?.. Ja, ich achte auch auf relative Luftfeuchte, den Niederschlag und die beiden Windparameter (Windrichtung und Windgeschwindigkeit).. Zuweilen fällt auf, dass kurz vor einem (meist kräftigeren) Niederschlag die Sedimentdichte auf den Fangfolienstreifen zunimmt.. Warum das so ist, darüber kann ich momentan nur spekulieren.. Am plausibelsten scheint mir zu sein, dass vor einem Niederschlag häufig der Wind auffrischt, was die Emission von Pollen und Sporen begünstigt.. Auch Sediment vom Boden könnte erneut hochgewirbelt werden.. Der Aufprall der Regentropfen auf der (Pollen-)staubschicht am Boden oder auf der Vegetation (Blätter) dürfte dabei mithelfen.. Hier ließe sich (mit viel Zeit und Geld) sehr viel erforschen und evtl.. auch herausfinden über das Sporenfreisetzungsverhalten der Pilze? (z.. tagesaufgelöste Temperatur, Feuchtigkeit etc.. ).. - Einer dieser Parameter wäre die heutzutage auf ein- bis wenige Tage eingeengte Ernte von Wiesen und Getreidefeldern, bei der kurzzeitig ungeheure Mengen an zerkleinerter Biomasse ( Staub ) freigesetzt werden, die dank ihrer großen Oberfläche vermutlich sehr rasch von Schimmelpilzen zersetzt werden.. Mir ist aufgefallen, dass an Tagen, in denen der Mähdrescher unterwegs ist, deutlich mehr Sporen (eigentlich Konidien) von Cladosporium und Alternaria inkl.. jede Menge von Pilzfadenbruchstücken in der Luft vorhanden sind.. Ich konnte erst kürzlich diesen Zusammenhang feststellen, als ein Mähdrescher Weizenfelder in unmittelbare Nähe meines kleinen bäuerlichen Anwesens aberntete; er hinterließ dicke Sedimentstreifen auf der Fangfolie.. Die Sporen sind also schon vor der Ernte vorhanden.. Wichtig für eine reichliche Sporenproduktion ist hohe Luftfeuchtigkeit und Wärme.. So kann sich an den Getreidepflanzen schon vor der Ernte eine üppige Pilzflora entwickeln (kenntlich an dunklen Flecken auf den abgereiften Ähren und Halmen).. - Wie denken Sie, könnte man eine Sporenmessung als Emittentenmessung mit nur naturbelastetem Referenzstandort über den Zeitraum von z.. einem Jahr mit menschenmöglichen Mitteln durchführen.. Da eine meiner Fallen auf dem eben genannten Hof steht, bekomme ich landwirtschaftlich bedingte Sporenemissionen also durchaus mit.. Vergleichen kann ich mit meiner Stadt(zentrum)messstelle in Delmenhorst.. Übers Jahr gemessen sind die quantitativen Unterschiede deutlich, aber nicht dramatisch.. - Ich kenne offizielle Messergebnisse (Süddeutschland) aus Anzucht, die für September/Oktober an einzelnen Tagen Tagesspitzenwerte (Cladosporium) von bis zu 20.. 000 kbE (= koloniebildende Einheiten) aufzeigen, finde hierzu in Ihren Diagrammen aber nichts Vergleichbares.. Die Sporenwerte für September / Oktober kommen in meinen Luftstaubprobenin der Tat bei weitem nicht an die Juli-/Augustwerte heran.. - Aus dem Vergleich der mehrjährigen Mittelwerte mit den einzelnen Jahreskurven würde ich schließen, dass die Sporen- (und Pollen-) flugbelastung in Weser-Ems sehr stark zugenommen haben müsste oder zumindest in den letzten paar Jahren ein Hoch erlebt (solche Populationszyklen kennt man ja auch von Tieren), da die Flächeninhalte der Kurven z.. T.. erheblich abweichen.. Für einzelne Pollentypen habe ich für Weser-Ems Säulendiagramme zu den Jahressummen ins Netz gestellt.. Es zeigt sich, dass man da zwischen den Typen differenzieren muss, wenn es um Tendenzen geht.. In keinem Fall sind die Änderungen dramatisch.. Diagramme zu den Jahressummen der Sporen muss ich noch einpflegen.. Aber auch hier änderte sich tendenziell nicht viel.. Oder waren die Messungen/Auszählungen vor einigen Jahren noch nicht so präzis/umfassend wie heute?.. Ausgezählt und ausgewertet wurde an einigen Messstellen (Delmenhorst, Ganderkesee,Oberjoch u.. a.. ) ausschließlich von mir, so dass ich diesbezüglich weniger Bedenken habe.. Die Hauptmotivation für diese Fragen möchte ich nun erläutern (die Länge bitte ich zu entschuldigen):.. Es war alles andere als einfach, herauszufinden, dass unsere Tochter u.. stark auf Cladosporium allergisch ist (Asthmabeschwerden).. weniger häufig und ich u.. auf Alternaria.. Alternaria-Sporen gelten als wesentlicher stärker allergen im Vergleich zu Cladosporium!.. Trotz Physikstudium und guter Botanikkenntnisse war unsere Suche nach den Allergiequellen eine jahrelange, quälende Odyssee (da ich den Pollenflug selbst an den Naturobjekten erkennen kann und nie eine Korrelation fand).. Die Hilfe des Arztes war leider auch eher nicht als solche zu bezeichnen.. Nach der Beseitigung der stark verschimmelten, aber auch völlig versteckten Luftfilter unserer Dachfenster (direkt über dem Bett), der Beseitigung eines nachgewiesener Maßen sehr stark milbenverkoteten, uralten Sofas, an das keiner gedacht hatte, der Versiegelung einer Mineralwolleaustrittsöffnung aus dem Dach sowie einer gründlichen Teppichreinigung sind wir nun auf gutem Wege zum allergenarmen Haus und die Beschwerden haben sich nach jedem der genannten Schritte deutlich bis drastisch gebessert.. Eine teure Messung hat nun auch die Quasi-Schimmelfreiheit im Haus selbst ergeben.. Da haben Sie in der Tat Einiges erfolgreich bewegt!.. Doch eine Sporenquelle lässt mir keine Ruhe:.. Direkt vor den Toren unserer Stadt befindet sich in direkter Windrichtung eine Hackschnitzellagerung.. Hier werden jährlich ca.. 000 cbm Hackschnitzel gelagert (das ist richtig viel Holz!!) und im Herbst/Winter nahezu permanent massiv umgeschichtet.. Dies geschieht unter freiem Himmel.. Die Anlage ist an vielen Tagen im Jahr bis in 6 km Entfernung und mehr an ihrem typischen, säuerlichen Rindenmulchgeruch wahrzunehmen, besonders bei Westwind, Inversionswetterlagen, Regen und insbesondere während der häufigen Umschichtungsprozesse.. Hackschnitzel trocknen innerhalb eines Jahres aus und verlieren hierbei ca.. 30 % der Biomasse.. Dies geschieht über die Zersetzung (Temperaturen in den Haufen bis ca.. 70°C) durch Schimmelpilze und Actinomyzeten.. Relevant sind bei den Schimmelpilzen insbesondere die Gattungen Aspergillus, Penicillium, Cladosporium und Alternaria.. Die Zersetzung von 30 % von 40.. 000 cbm innerhalb eines Jahres bedeutet umgerechnet die vollständige Zersetzung von ca.. 10 Hektar vollbestockten Waldes innerhalb eines Jahres!.. Da ich aber keine Eingangsgrößen finden konnte (vermutlich ist nichts bekannt), aus denen ich hieraus die grobe Zahl der freigesetzten Sporen und hieraus je nach Windgeschwindigkeit die ungefähre Verdünnung mit der Entfernung abschätzen kann, bleibt eigentlich nur die Messung.. (Die technische Lösung wäre eine Überdachung und/oder eine Abluftverbrennung, was wohl anderswo z.. schon praktiziert wird.. Die staatliche Stelle (LUBW) sagt hierzu: Bisherige Messungen an Emittenten (liegen mir z.. vor) zeigen, dass sich die emittierte Sporenkonzentration schon nach  ...   mit einbeziehen.. Dadurch könnte man ggf.. eine etwas genauere Prognose erstellen.. Natürlich wird die Wettervorhersage (für die nächsten drei Tage) in die Prognose für den Pollenflug in Weser-Ems einbezogen.. Eine entsprechende Vorhersage für die anderen Messstellen zu machen überfordert mich schlichtweg zeitlich.. Der DWD arbeitet seit längerem mit Modelle, welche die Ausbreitung von Luftmassen (und damit Pollenwolken) vorhersagen.. Ob sie in die Pollenflugvorhersagen des DWD eingeflossen sind, kann ich nicht erkennen.. Die vier Eckpfeiler meiner Prognosen sind die langjährigen Mittel des jeweiligen Pollengehalts der Luft (also die Flächendiagramme in meinen Graphen),.. die akutellen Messergebnisse, das aktuelle Wetter und seine prognostizierte Entwicklung sowie - oft vernächlässigt! - phänologische Beobachtungen, also die Untersuchung des Blühverhaltens der jeweiligen Pollenquellen vor Ort.. Eine Frage zur Biologie: ist die.. Gesamtpollenmenge.. , die in einer Saison ausgeschüttet wird, konstant (bzw.. einigermaßen bekannt, wenn man die Wetterdaten aus dem Frühjahr kennt)?.. Leider nicht! Gerade das (auch von mir) gut untersuchte Beispiel des Birkenpollenflugs zeigt starke (und häufig rhythmische) Schwankungen der freigesetzten Pollenmenge von Jahr zu Jahr.. Oder anders formuliert: Kann man sagen, wenn es x Tage gegeben hat, an denen die Temperatur über y Grad war (und es so und soviele Stunden nicht geregnet hat an den Tagen), ist die.. Blütezeit.. zu Ende? Auf diese Weise könnte man bestimmen, wie viele Pollen bereits ausgeschüttet wurden, wie viele noch da sind und wie hoch die Freisetzung demnächst noch sein wird.. Ich kenne keine derartigen Berechnungsversuche, die sich auf die Blütezeit selbst beziehen.. Siegfried Jäger von der Uni Wien (er betreut die europäische Pollendatenbank) hat dagegen für die (Hänge-)Birke herausgefunden, dass sie mit dem Stäuben beginnt, wenn sie (seit dem 1.. Dezember des Vorjahres) eine bestimmte.. Wärmesumme.. erhalten hat; dazu werden ab dem genannten Stichtag die Tagesmittelwerte der Temperatur aufsummiert.. Wenn dann der Wert von 450 bzw.. 600 Grad Celsius erreicht ist (es gibt also diesbezüglich zwei verschiedene Ökotypen an Birken), dann beginnt die Birkenblüte.. Ich selbst lege größeren Wert auf die Beobachtung der Birkenkätzchen vor Ort, um rechtzeitig vor dem outburst an Birkenpollen warnen zu können.. Dass es dabei nicht genügt, nur eine Birke zu untersuchen, ist klar; jeder Baum ist ein Individuum und wird in seinem Blühverhalten von vielelei Faktoren beeinflusst.. Ein zusätzliches Problem stellt der Ferntransport dar, der unter günstigen Bedingungen genügend Pollen anliefert, um bei stark sensibiliserten Personen Symptome auszulösen.. Bei der Birke etwa schreitet die Blühfront von Südwest (Breisgau) nach Nordost (Finnland) voran.. Entsprechende Wind können also mit den antransportierten Pollen die Pollenflugsaison in einem bestimmten Gebiet vorzeitig einläuten.. Frau Dr.. med.. Pelka (Hamburg) schrieb am 7.. Juni 2008.. Sie beschreiben.. als.. pollenarm.. , hängt das mit dem Seewind.. oder der Vegetation zusammen?.. Mit beidem.. Die Pollenfalle steht auf dem Gelände der Asklepios-Klinik in Wenningstedt nörlich von Westerland.. Auch wenn der Wind aus West kommt, also Meer her kommt, muss er einen 170 m breiten Dünenstreifen passieren, auf dem diverse Gräser (am Kliff vor allem Strandhafer = Ammophila arenaria) und - auf der nach Osten anschließenden Graudüne - die Kriechweide als allergologisch relevanter Pollenspender wächst.. Fraglos ist der Polleneintrag bei Ostwinden natürlich höher, aber im Vergleich mit Festlandstandorten vergleichsweise gering.. Zwar wurde noch nie auf der Ostseite von Sylt (z.. in Kampen) gemessen, aber auch hier dürfte der Pollengehalt erfreulich gering, wenn auch weniger windrichtungsabhängig sein.. Zurzeit haben viele Birkenallergiker in HH noch Beschwerden,.. Gräsersensibilisierung kann ich ausschließen, fliegen doch noch.. relevante Konzentrationen an.. Birkenpollen.. oder welche Kräuter/Pilze.. sind am wahrscheinlichsten verantwortlich (das sind leider so viele.. verschiedene Allergene)?.. Das was jetzt noch im Raum Hamburg an Birkenpollen (und teilweise kreuzallergenen Eichenpollen) fliegt, sind vorwiegend aufgewirbelte und meist schon leere Pollen.. Ihr allergenes Potential dürfte also gering sein, wenn man mal von anhaftendem Feinstaub im Nanobereich absieht.. An derzeit allergologisch relevantenKrautpollen sind neben den dominierenden Gräserpollen (inkl.. Roggenpollen) Ampfer- und Wegerichpollen zu nennen; deren Konzentrationen (s.. Diagramme) dürfte wohl nur lokal symptomauslösend sein.. Das gilt auch für die beiden von mir erfassten Pilzsporentypen (Cladosporium und Alternaria).. Kai Muescher schrieb am.. Wir überlegen, mit unserem Sohn vor den.. Gräserpollen.. zu flüchten.. Und zwar nach.. Ibiza.. Laut der Uni von.. Mallorca.. beträgt die.. Pollenbelastung auf den Balearen.. z.. Zt.. 10 GRAMM / m3.. Wie kann ich diesen Wert mit den Werten aus Ihren Messstellen (ca.. 300 Pollen/m3) vergleichen?.. So eine Angabe für die Pollenbelastung ist mir noch nie untergekommen.. Wenn ich von einem Graspollen durchschnittlicher Größe (Durchmesser = 20 Mikrometer) und vereinfachend einer mit Wasser vergleichbaren Dichte von 1 g/ccm ausgehem, komme ich auf eine Masse von ca.. 4 mg pro Pollen; wenn ich von 10 g = 10.. 000 mg Pollen ausgehe, wären das 2500 Pollen.. Jetzt fragt sich, auf welchen Zeitraum sich die Messung bezieht.. Schwer vorstellbar, dass er sich auf einen Tag bezieht, denn 2500 Graspollen pro Kubikmeter Luft und Tag werden auch auf dem Höhepunkt des Graspollenflugs und einer Aufstellung der Pollenfalle abseits von Wiesen auch auf Ibiza wohl kaum erreicht; bei Bezug auf eine Woche kämen wir auf ca.. 350 Pollen pro Tag, was Ihrer Angabe sehr nahe kommt.. Aber auch dieser Wert ist sehr hoch und auch im Mittelmeerraum wohl nur in der Nähe der Quellen messbar.. Auf den Balearen dürfte der Höhepunkt der Graspollenflugsaison längst überschritten sein; auch das ist einen Grund, den o.. Wert als nicht (mehr) gültig zu betrachten; es sei denn, er bezieht sich auf den Gesamtpollengehalt der Luft, was ich vermute und was für Sie ja weniger interessant sein dürfte.. Mein Tipp: Wenn Sie noch nicht gebucht haben, so suchen Sie sie sich einen Ort aus, wo zur fraglichen Zeit die Winde hauptsächlich vom offenen Meer auf die Küste zu wehen.. Oder sie entscheiden sich für Inseln an der deutschen Nordseeküste (wenn Ihnen bzw.. Ihrem Sohn dieses Reizklima zusagt), wo der Graspollengehalt generell niedriger ist als im Binnenland.. Allerdings sollte man dort sich in den Dünen (wegen Strandhafer und Co.. ) nicht länger als nötig aufhalten.. Kai Muescher anwortete noch am.. ich freue mich über Ihre schnelle Reaktion.. So oder so ähnlich habe ich Ihre Antwort erwartet.. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass tatsächlich um 10 GRAMM/m3 pro Tag eingefangen werden.. Ich werde die Angaben und Messwerte morgen noch einmal mit der Uni Mallorca überprüfen.. Grund meiner Anfrage bei der Uni Mallorca waren die Pollen-Diagramme auf polleninfo.. org, die leider keine Masseinheiten zeigen.. Sowohl Angaben zu den gemessenen Werten als auch Hinweise zu markierten Schwellenwerten fehlen.. Ibiza hat uns zwar in den ersten 3 Mai-Wochen Linderung gebracht, aber optimal war es nicht.. Bevor wir bzw.. meine Familie für den Rest des Juni nochmal dorthin fliehen , beschäftigen wir uns im Augenblick intensiv mit der Insel.. Borkum.. (Hochseeklima!).. Borkum wäre ein gute Wahl.. Leider wird dort seit einigen Jahren nicht mehr gemessen, obwohl ich dafür geworben habe.. Aber das liebe Geld!!!.. Eine sehr gute Wahl wäre auch Sylt.. Unserem Sohn bereiten die.. leider so starke Probleme (roggen/lieschgras: wert 6), dass bisher noch kein Medikament wirkliche Linderung gebracht hat.. Z.. Lorano, Aerius oder Cetirizin sind so gut wie wirkungslos.. Unsere Allergologin hat kaum noch halbwegs harmlose Alternativen.. Eine Immunisierung ist im letzten Winter gestartet.. Er ist erst 5.. Nach drei Jahren.. Hyposensibilisierung.. wissen sie mehr.. Prinzipiell sind die Heilungschancen um so höher, je eher nach Erstausbruch damit begonnen wird, je jünger der Patient ist und je geringer die Zahl der Allergene, gegen die hyposensibilisiert wird (manche Allergologen halten nur die Hypos.. gegen einen einzigen Allergenträger - z.. geben Gräserpollen - für sinnvoll).. Ich möchte Sie auch auf die Rubrik Mittelchen verweisen.. Herr Einemann aus Ganderkesee schrieb am.. Hallo, ich bin noch neu im Pollenfluggeschäft.. Ich beobachte für meine Tochter, und komme mit ihrer Seite gut zurecht.. Zählen denn nun die.. Roggenpollen.. , auf die sie laut Pricktest besonders reagiert zu den Gräsern,.. oder wo muß ich dort schauen.. Der Roggen gehört zu den Gräsern.. Seine Pollen sind damit kreuzallergen zu denen der übrigen Gräser (Wild- und Getreidegräser); reagiert also ihre Tochter auf Roggenpollen, so hat sie das Problem auch mit den in weit größerer Menge in der Luft vorkommenden übrigen Gräserpollen.. Ich mache deshalb keine Extrakurve für (die bei uns nicht gerade häufigen) Roggenpollen; vielmehr sind sie in die allgemeine Gräserpollenkurve integriert.. Diese ist also für Ihre Tochter maßgebend.. In meinem Vorhersagetext für Weser-Ems weise ich allerdings gesondert auf den bei uns eher schwachen Roggenpollenflug (meist ab Ende Mai / Anfang Juni) hin.. Das ist für diejenigen interessant, die in unmittelbarer Nähe eines Roggenfelds wohnen oder arbeiten.. Denn Roggenpollen gilt als besonders aggressiver Vertreter unter den Gräserpollen.. Meiden Sie also in der fraglichen Zeit typische Roggenanbaugebiete (wie z.. die Lüneburger Heide).. Herr Thomas M.. schrieb am 5.. ich moechte mich hier den vielen Lobeshymnen anschließen.. Danke Super Seite!.. Die Aussagen Ihrer Diagramme sind für mich wesentlich aussagekräftiger, als die Momentaufnahmen und punktuellen Vorhersagen vieler Pollenportale, denn ich moechte wissen, wie lange mein Leiden dauern wird.. Das sehe ich bei Ihnen auf eine Blick, weil ich die Kurve ein wenig extrapolieren kann.. *Frage:*.. Gibt es einen.. typischen relativen Pollenverlauf, der unabhaengig vom absoluten Datum ist.. ? A.. lso so etwas wie eine charakteristische Pollen-Glockenkurve, die man im Jahresverlauf ein paar Tage vor oder zurueck schieben kann um diese in Deckung zum aktuellen Verlauf zu bringen.. Schön wäre es.. Doch das Wetter macht in der Regel einen Strich durch die Rechnung: Schlechtwetterphasen machen eine Delle in die Kurve und können den weiteren Verlauf des Pollenflugs im Extrem ins Wasser fallen lassen oder (im Fall von Kältephasen) hinauszögern.. Es gibt allerdings auch Jahre, in denen z.. Birke und Eiche ungehindert durchblühen konnten; eine relativ kurze Pollenflugphase war die Folge.. Wenn es so etwas gibt, kann man diese nicht in die aktuellen Diagramme einblenden? Dies waere dann eine schnelle statistische Vorhersage auf einen Blick.. Wie gesagt: das Unwissen zur längerfristigen künftigen Wetterentwicklung macht die gute Idee zunichte.. Überdies wäre eine weitere Kurve im Diagramm für den Leser möglicherweise eine zuviel.. Wenn diese Statistik auch mit Unsicherheiten behaftet ist, ist eine solche 1000 mal besser als jene vollkommen unbrauchbaren Pollenflugkalender, die man z.. in Apotheken bekommt.. Freut mich, dass Sie der gleichen Meinung sind.. Das ist auch einer der Gründe für meine website.. Ihre Jahresstatistiken, die, wie ich vermute, auf Mittelwerte vergangener Jahre beruhen , erzeugt nach meiner Meinung eine Kurve, die wesentlich breiter ist, als die aktuelle Pollendynamik.. Wenn die Werte von allen erfassten Jahre gemittelt werden, ergibt sich eine relativ breite Kurve.. Hinter dieser.. mittleren Kurve für einen größeren Zeitraum.. (z.. 1982-2007) verbergen sich also entsprechend viele Einzel-Jahreskurven, also auch solche von phänologisch frühen und späten Jahren.. Eben diese zeitlich extrem gelagerten Kurven verbreitern die mittlere Kurve.. Auch wenn diese Hintergrundkurve breiter ist als die Kurven der einzelnen Jahre, so hat sie doch einen nicht zu unterschätzenden Informationswert: sie gibt vor dem Beginn der aktuellen Saison an, wann es frühestens losgeht und wann spätestens ein Schlussstrich unter den jeweiligen Pollenflug gezogen werden kann.. Herr Hofmann schrieb am 30.. k.. önnen Sie mir sagen, wie stark die Birkenpollen derzeit auf Norderney sind?.. Gibt es dort einige Birken?.. (die Beschwerden) sind leider sehr stark bei mir in Iserlohn (Rheinen).. Ich hoffe deshalb, dass ich auf Norderney nichts davon merke!? Sonst lass ich mir vielleicht doch besser die Spritze geben.. Die Messstelle Norderney, für die ich in den achtziger Jahren auswertend tätig war, gehört zu den Messstellen, die sich leider abschotten; jedenfalls komme ich derzeit nicht an aktuelle Daten heran.. Sie können aber davon ausgehen, dass die Birkenpollenbelastung dort deutlich geringer ist als auf dem Festland, vor allem bei Windrichtungen von West bis Nord (Seewind).. Dennoch sollten Sie auf Norderney Birken (über den Bestand habe ich keinen Überblick) meiden wie die Pest, da diese gerade während der Zeit Ihres Aufenthalts ihren Blüh- und damit Stäubhöhepunkt haben werden.. Wenn Sie sich wieder einmal für eine Nordseeinsel entscheiden wollen und es sich finanziell leisten können, würde ich Ihnen Helgoland oder Sylt empfehlen.. Von letzerer habe ich aktuell Daten.. Herr Unger schrieb am 23.. vielen Dank für die ausführliche Antwort.. Das leuchtet mir ein.. Insbesondere war mir nicht bewusst, dass viele Messstellen nur in einem wöchentlichen Turnus ausgelesen werden.. Ich bin gespannt auf die nächste Aktualisierung.. Bei dieser stabilen Wetterlage und den milden Temperaturen dürfte die Birkenpollenkonzentration deutlich angestiegen sein.. Haben Sie schon eine Vorstellung, wann das Maximum in etwa erreicht werden wird? Am kommenden Samstag? Oder doch erst in der nächsten Woche?.. Die Birken haben noch jede Menge Pollen auf Lager.. Wie schnell diese Vorräte aufgebraucht sein werden, hängt vom Wetter ab.. Im Idealfall - sonniges, warmes Wetter - könnten die Birken der Region innerhalb weniger Tage leergestäubt sein.. Die Windrichtung entscheidet darüber, ob über Ferntransport die Abnahme des Birkenpollengehalts der Luft hinausgezögert wird; das wäre z.. bei Winden aus dem Osten und Nordosten der Fall.. Sie sehen also: zu viele Unwägbarkeiten machen eine Vorhersage unsicher.. Herr Unger schrieb am 22.. 08.. ich verfolge regelmäßig die von Ihnen veröffentlichen zeitlichen Verlaufsdiagramme für den Pollenkonzentrationen, insbesondere für Erlen- und Birkenpollen (jetzt natürlich letztere).. Mir ist dabei etwas aufgefallen: Bei der zeitlichen Fortschreibung der Diagramme werden häufig.. Datenpunkte im Nachhinein korrigiert.. So habe ich vor einigen Tagen noch gesehen, dass die Birkenpollenkonzentration Weser/Ems in der letzten Woche (etwa vom 14.. -17.. 4) in der Größenordnung von höchsten 50 Pollen/pro Kubikmeter gelegen haben (sollen), während sie am 12.. -13.. schon bei über 100 gelegen haben.. Heute habe ich noch mal nachgesehen und festgestellt, dass das Pollenniveau in diesen Tagen (etwa vom 14.. 4) wohl doch schon höher gewesen ist.. Woran liegt das? Verwenden Sie einen Extrapolations- oder Glättungsalgorithmus, möglichweise mit einem relativ hochgradigen Polynom?.. Was kann man über die Zuverlässigkeit der Messwerte (bzw.. Höhen der Messkurven) sagen? Kann man z.. sagen, dass alle Werte, die älter als z.. 4 Tage sind, relativ genau sind (z.. 20% genau)?.. Die nachträglichen Änderungen des Kurvenverlaufs - betroffen davon sind meist nur die letzten 4 bis 7 Tage -.. haben zwei Gründe:.. Die Weser- Ems Kurven basieren auf Werten von bis zu vier Messstellen (Delmenhorst, Ganderkesee, Vechta, Lemwerder);.. an diesen Messstellen wird in der Regel einmal pro Woche der Pollenfalle ein Fangstreifen entnommen und analysiert.. Nur an der.. kooperierenden Messstelle Vechta wird bis zu dreimal wöchentlich der Fangstreifen gewechselt.. Da der Wechsel an unterschiedlichen Wochentagen.. erfolgt, basiert jede Aktualisierung auf den Werten von meist nur einer Messstelle.. Jede weitere Aktualisierung mit den Werten einer anderen Messstelle.. führt zu der von Ihnen beobachteten nachträglichen Änderung des Kurvenverlaufs der letzten Tage.. Verschärft wird dieses Phänomen dadurch, dass an den verschiedenen Messstellen für jeden konkreten Tag unterschiedliche Zählwerte vorliegen.. Auch wenn Sie 2 m von einer Messstelle entfernt messen würden, bekämen sie etwas andere Werte; die bekommen Sie übrigens auch, wenn Sie auf ein und demselben Fangstreifen verschiedene Bahnen mikroskopieren.. Das kann vor allem bei kleinen Zählwerten relativ dramatisch sein.. Unabhängig davon, wie viele Messstellen Daten für eine Kurve zuliefern, bedingt eine besondere Bearbeitung der Daten die nachträgliche Kurvenkorrekturen.. Ich benutze nämlich nicht die Originaldaten für die Kurvenerstellung - das ergäbe eine unübersichtliche Zickzackkurve.. Wie Sie vermutet haben,.. wende ich das Verfahren der gleitenden Mittelung an.. Konkret berechne ich gleitende (= übergreifende) Nonadenmittel; d.. ich ordne jedem Tag.. einen Mittelwert zu, der sich aus 9 Tageswerten ergibt, die symmetrisch zum jeweiligen Tag liegen; beispielsweise ordne ich dem 25.. März ein Mittel zu, das aus den Tageswerten vom 21.. bis 29.. März errechnet wird.. Probleme gibt es mit dieser Spanne von 9 Tagen am Anfang und am Ende der Kurve.. Interessant ist natürlich vor allem das Ende.. Nehmen wir zum Beispiel den 29.. März als vorläufig letzten Tag der Messreihe.. Diesem Tag könnte ich den eigenen Tageswert zuordenen; mache ich aber nicht, da es sonst zu größeren Kurvenausschlägen kommen kann.. Stattdessen ordne ich dem 29.. März das Mittel aus diesem Tag und dem vorletzten Tag (28.. März) zu.. Dem 28.. März ordne ich ein gleitendes Triadenmittel zu, dem 27.. März ebenso, dem 26.. und 25.. März jeweils ein Pentadenmittel, dem 24.. und 23.. März ein Heptadenmittel.. Dem 22.. März und den Tagen davor ordne ich dann wieder das übliche Nonadenmittel zu.. In dem Maß, wie die Aktualiserung fortschreitet, bekommt der einzelne Tag also ein immer umfassenderes Mittel zugeordnet bis das Nonadenmittel erreicht ist.. All dies bedingt die o.. nachträgliche Änderung im Kurvenverlauf.. Lassen Sie mich noch einmal klarstellen, dass der einzelne Zählwert - vom Wesen her ein Tagesmittelwert - sehr stark vom Zufall bzw.. allerlei Faktoren beeinflusst wird: davon, welche Bahnen im mikroskopischen Präparat ausgezählt werden, von der jeweiligen Windrichtung (und ihren Änderungen) am besagten Tag, von der Entfernung, Verteilung und Aktivität der Pollenquellen im Umkreis der Pollenfalle und schließlich von anderen Wetterfaktoren (insbes.. Temperatur, Niederschlag und Sonneneinstrahlung), welche die Pollenfreisetzung direkt beeinflussen.. Schon aus diesen Gründen lehne ich es ab, die Tageswerte direkt grafisch darzustellen.. Das würde ihnen eine Bedeutung zuteil werden lassen, die ihnen einfach nicht zusteht.. Vor diesem Hintergrund ist es natürlich auch fragwürdig, Belastungsstufen einzuführen.. Zum einen können die Mediziner nur Verlegenheitsgrenzen benennen, die natürlich auch dadurch bedingt sind, dass die Sensibilität des einzelnen Pollinotikers auf seine(n) Pollentyp(en) individuell verschieden ist (und sich überdiese auch von Tag zu Tag verändern kann).. Da die Pollinotiker aber ein Bedürfnis haben, ihre Beschwerden einer Belastungsstufe bzw.. einem Konzentrationsbereich zuzuordnen, halte ich die Einbeziehung der verschiedenfarbigen Belastungsstufen für gerechtfertigt.. Man könnte kurz auch sagen: besser als gar nichts.. Heise aus Delmenhorst schrieb am 28.. 08:.. Da ich nach wie vor unter Pollenallergie (Hasel, Erle, Birke) leide, schaue ich regelmäßig auf Ihre Internetseite um mich über die Belastung zu informieren.. Interessanterweise fallen die Symptome bei mir in diesem Jahr erheblich schwächer aus, als in den Vorjahren.. In diesem Zusammenhang ist evtl.. interessant, dass ich seit Januar 2008 jeden Tag als Nahrungsergänzungsmittel Lachsölkapseln zu mir nehme.. Ist es möglich, dass hier ein Zusammenhang besteht?!.. Schön wäre es, wenn Lachsölkapseln (Marke?, Zusätze wie Vitamin E etc?) die Pollenallergie beeinflussen können.. Ausschließen kann und mag ich das nicht.. Ich selbst nehme seit Monaten auf Empfehlung einer unserer Sekretärinnen ein sündteures Nahrungsergänzungsmittel (Double X, aus dreierlei Tabletten bestehend, mit Vtiamin C, Spurenelementen bzw.. Pflanzeninhaltsstoffen) und habe als Birkenpollenallergiker weit geringere Beschwerden als aufgrund der hohen Pollenkonzentrationen zu erwarten wäre.. Ein zufälliger oder kausaler Zusammenhang? Da können nur viele Erfahrungsberichte anderer Betroffener helfen.. Besagte Sekretärin jedenfalls behauptet, dass Ihr Sohn so gut wie kein Asthma mehr hat (bei regelmäßiger Einnahme o.. Tabletten).. Vielen Dank auch für Ihre Mühe, die Sie sich bei der Erstellung Ihrer Homepage geben- für viele Allergiker eine große Hilfe.. Herr U.. Geise schrieb am 23.. haben Sie mal die.. Niederschläge.. zu den Pollen-Counts korreliert? Meiner persönlichen Symptombuchführung nach sind Niederschläge und auch Frühnebel starker relevant als die laufenden Temperaturen,wenn die Blüte erstmal initiiert ist.. Sie haben natürlich recht, wenn Sie die Bedeutung von Niederschlägen und Neben hervorheben bzw.. anmahnen.. Da die täglichen.. Temperaturmaxima.. , die.. ich für meine Temperaturkurven verwende, in der Regel auch indirekt Niederschläge (bzw.. Sonnenscheindauer) widerspiegeln, habe ich bislang auf eine zusätzliche graphische Darstellung der Niederschläge (z.. in Form eines Säulendiagramms) verzichtet - auch um die Grafik nicht zu überfrachten.. Für wissenschaftliche Zwecke (Vorträge) baue ich allerdings durchaus diese Zusatzinformation grafisch ein.. Geise schrieb am 22.. hab' grad' die Site entdeckt und etwas durchforscht.. Klasse!!!.. Zumindest für mich als Naturwissenschaftler und 'Birken-Fan' endlich mal eine Seite mit echten Daten.. Das ist super.. Frage mich warum ich die nicht vorher gefunden habe.. Besonders die graphische Darstellung ist äußerst hilfreich!.. Wenngleich ich eine kleine Verständnisslücke habe.. Hier:.. de/Weser-Ems/Birke%20Wems%2008.. htm.. Was zeigt.. Delmenhorst 82-07.. Anscheinend nicht die Messkurve von 07.. Ist's sowas wie der langzeitliche Mittelwert?.. Sie vermuten richtig: Die Kurve bezieht sich auf die Messstelle Delmenhorst und die 25 Jahre von 1982 bis 2007 (.. ohne 1992.. Über diesen Zeitraum wurde gemittelt.. What ever.. Die Seite ist wirklich Klasse und definitiv eine Empfehlung wert.. Herr S.. aus Heidelberg antwortete am 22.. Hallo Herr Dr.. Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!.. Wenn die entsprechenden Basisdaten nicht vorliegen, ist das natürlich.. schwierig.. Ich glaube auch gut und gerne, dass die manuelle Auswertung der.. Pollenfallen sehr aufwendig ist.. Als Technischer Informatiker frage ich mich sowieso, warum dies nicht.. automatisch über.. digitale Bildverarbeitung.. geschieht.. Prinzipiell sollte.. dies kein unlösbares Problem sein.. Beim DWD scheint man aber auch schon auf.. die Idee gekommen zu sein:.. dwd.. de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop/?_nfpb=true _pageLabel=.. _dwdwww_klima_umwelt_lufthygiene T12202837091139820085573gsbDocumentPath=Nav.. igation%2FOeffentlichkeit%2FKlima__Umwelt%2FLufthygiene%2FProjekte%2Fomnibus.. s__node.. html__nnn%3Dtrue.. Das Gerät könnte Ihnen ja auch in Zukunft einige Arbeit ersparen.. Das mit einem viel größeren Luftdurchsatz arbeitende Gerät ist mir bekannt, auch der Entwickler, Dr.. Eckart Schulz.. Nur schade, dass sein Lebenswerk noch nicht in Serie ging.. Die wahrscheinlichen Gründe: sündteuer (m.. W.. irgendwo zwischen 30.. 000 und 50.. 000 Euro), hochkomplex (Optik, Elektronik) und daher sicher im Außeneinsatz störanfällig.. Und wehe, es geht was kaputt; dann ist die Anreise eines Spezialisten fällig.. Der PID sprach schon mal (vor Jahren) davon, daß zumindest jede Referenzmesstelle (und damit auch meine Messstelle in Delmenhorst) einen derartiges Gerät bekäme.. Ich hätte absolut nichts gegen eine Arbeitserleichterung dieser Art.. Inzwischen ist es leider um diese Absicht still geworden.. Vielen Dank für ihre groben Anhaltspunkte.. Wenn ich noch mehr wissen möchte,.. sollte ich mir dann wohl mal ihre Dissertation per Fernleihe an der Uni.. ausleihen.. Keine Ahnung, ob das möglich ist.. Der Titel meiner Dissertation: Der Gehalt der Luft über mitteleuropäischen Messstellen an Pollen von Artemisia, Plantago und Rumex.. Notfalls kann ich Ihnen ein Exemplar von mir leihen.. Ich würde vermuten, dass die lokalen kleinklimatischen.. Bedingungen (z.. auch durch Berge, Wälder, auf Inseln) dann ohnehin.. grundsätzlich zu starken lokalen Unterschieden führen.. In der norddeutschen Tiefebene oder zumindest im Weser-Ems-Raum ist das Klima jedoch m.. homogen, so dass die dort aufgestellten Fallen für ein rel.. großes Gebiet - zumindest in zeitlicher Hinsicht - repräsentativ sind.. Was die gefangenen Pollenmengen betrifft, so muss man auf jeden Fall die Flora der unmittelbaren Fallenumgebung beachten.. Die Küstenregion und erst recht die Inseln müssen gesondert untersucht werden.. Messungen auf den Inseln zeigen nicht nur quantitative Unterschiede sondern auch zeitliche.. aus Heidelberg schrieb am 21.. zunächst einmal vielen Dank für ihr Engagement beim Messen und.. Vorhersagen des Pollenfluges! Besonders wertvoll sind Ihre Webseiten,.. über die Sie diese Informationen ausführlich auch der breiten.. Öffentlichkeit zugänglich machen.. Der DWD/PID scheint dies ja wohl leider nicht für notwendig zu halten.. - ganz im Gegensatz zu den Diensten anderer Länder wie Frankreich oder.. der Schweiz.. Der DWD beschränkt sich in seiner Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie auf Prognosen.. Obwohl meine Messstellen Teil des bundesweiten PID-Netzes sind und der DWD meine aktuell übermittelten Daten für seine Prognosen auch nutzt, scheut man sich leider, auf meine website, die ich als sinnvolle Ergänzung verstehe, zu verlinken.. Meine eigentliche Frage betrifft den.. Tagesverlauf.. des Pollenfluges.. die allgemeine Aussage, das in Städten eher nachmittags und auf dem.. Land eher morgens der stärkste Flug ist, stimmt mit meinem subjektiven.. Eindruck (Symptome) nicht überein.. Diese Aussage bezieht sich streng genommen nur auf Graspollen und auch nur auf sonnige Tage mit geringen Windgeschwindigkeiten.. Sie wurde und wird immer wieder aus der Dissertation eines Studienkollegen (Fuckerieder 1976) verallgemeinernd zitiert.. Um genau zu sein: Der Autor hat für ein Wiesengebiet bei Mannheim maximale Graspollenwerte für die Zeit zwischen 4 Uhr und 12 Uhr ermittelt (Schwerpunkt 9 Uhr), an der Stadtmessstelle Gelsenkirchen jedoch erst für die Zeit zwischen 20 und 24 Uhr (Schwerpunkt 21 Uhr).. Als Ursache für diese Zeitverschiebung wird sinnvollerweise eine stärkere Thermik über der stärker aufgeheizten Stadt angenommen, die dazu führt, dass Luft aus dem Umland nachgesogen wird.. Sowohl zur persönlichen Planung als auch aus reinem Interesse wären.. konkretere Aussagen dazu natürlich sehr interessant.. Tiefergehende.. Informationen dazu habe ich leider nicht gefunden.. Daher eine Anregung: Könnten Sie den typischen Tagesverlauf für die.. einzelnen Pollentypen (falls es da Unterschiede gibt) quantitativ.. mittels Diagrammen auf der Webseite darstellen?.. Ich bin mir nicht sicher wie viel Arbeit dies für Sie verursachen.. würde - falls sie meiner Anregung nicht nachkommen können, habe ich.. natürlich vollstes Verständnis.. Ihre Anregung ist durchaus sinnvoll! Zu meinem großen Bedauern habe ich mich jedoch seit 30 Jahren bei der Auswertung von Luftstaubproben nur auf die sog.. Tagesmittel konzentriert, welche - wie der Name schon sagt - einen Mittelwert des Pollengehalts der Luft für den ganzen Tag angeben.. Um sog.. Tagesgänge.. darzustellen, also die Änderung des Pollengehalts der Luft während eines Tages, müsste ich geeignete Präparate noch einmal nach einem anderen Verfahren auszählen, um sog.. Stundenmittel zu erhalten.. Ich habe das in der vordigitalen Zeit gemacht, und zwar im Rahmen meiner Staatsexamensarbeit (Pollen und Sporengehalt der Luft bei Westerland(Sylt), 1976) und im Rahmen meiner Promotion über diverse Unkrautpollen an 10 deutschen und einer Schweizer Messstelle.. Die Digitalisierung dieser Werte habe ich mir für die Zeit meiner Pensionierung in einigen Jahren vorgenommen.. Bis dahin fehlt mir schlichtweg die Zeit.. Das Tagesgeschäft (Schule, Landwirtschaft und die Auswertung der Luftstaubpräparate von 4 Messstellen) gibt mir keinen weiteren Spielraum.. Vorweg kann ich Ihnen aber z.. zum Beifußpollenflug folgendes mitteilen: an Tagen mit starkem Beifußpollenflug, spielt sich das Geschehen vorzugsweise am Vormittag zwischen 6 und 12 Uhr (Maximum 9 Uhr) ab.. Bei anderen Krautpollen (Wegerich, Ampfer) liegt das Maximum am späten Vormittag.. Diese Angaben gelten für den Fall, dass die Pollenquellen.. nicht allzu weit von der Falle entfernt sind.. Herr Unger schrieb am.. Hallo Dr.. Während der Birkenpollensaison halte ich mich grundsätzlich nur sehr selten (etwa 10 min pro Tag) im Freien auf, und das ist seid Jahren so.. Theoretisch verfolgen Sie die richtige Strategie; unter dem Eindruck der Symptomatik (Abgeschlagenheit) hat man natürlich auch keine große Lust,.. nach draußen zu gehen.. Dennoch sollte man jede sinnvolle Gelegenheit (also z.. nach stärkeren Niederschlägen) nutzen, um sich draußen in möglichst unbelasteter Luft zu bewegen.. Wald wäre ideal.. Für das Immunsystem ist der aktive Umgang mit der natürlichen Umwelt jedenfalls sehr wichtig.. Gegen die mit der Abgeschlagenheit einhergehende Depression lässt sich übrigens mit einer mehrwöchigen Johanniskaut-Teekur vorgehen.. Ich lüfte dann auch so gut wie nicht mehr.. Nach kräftigen Niederschlagen steht auch dem Lüften nichts mehr entgegen.. Antihistaminika (Ceterizin) nehme ich auch schon seid Jahren in vergleichbarer Dosis.. In der schlimmste Phase setze ich auch Decortin (Cortison ein).. Bzgl.. der psychischen Verfassung möchte ich nicht ausschließen, dass ich im Jahr 2007 in schlechterer Verfasung war als im Jahr 2006.. Das kann möglicherweise eine Rolle gespielt haben.. An einen signifikanten Unterschied in physischer Hinsicht (vor Beginn der Saison) kann ich mich nicht entsinnen.. Ich glaube eher nicht, dass in dieser Hinsicht ein Unterschied bestand.. Zur Hyposensibilisierung: Gegen Hasel und Erle hat das Behandlungsverfahren nach meinem Eindruck besser geholfen, wenn auch die Symptome nur abgedämpft wurden.. Gegen die Birke scheint es eher nicht geholfen zu haben.. Allerdings hat sich die Symptomatik etwas verlagert.. Nase und Augen reagieren weniger heftig.. Auf der anderen Seite fühle ich mich in der Saison noch abgeschlagener als früher, und die Bronchien reagieren immer noch recht stark.. Merkwürdigerweise ist mein Atemwiderstand (beim Lungenfacharzt festgestellt) allerdings nicht erhöht, die Bronchien waren aber ständig gereizt und entzündet.. Hauptsache, ich werde nicht zum Asthmatiker.. Das dürfte wenig angenehm sein!.. Zum Thema 'Pollen in der Wohnung': Ich habe zwar noch keinen Staubsauger mit HEPA-Filter, aber immerhin seid Kurzem ein Raumluftfiltergerät mit einem solchen Filter.. Mal sehen, was das bringt.. Mit den Masken muss ich auch erst Erfahrungen sammeln.. Ich habe eine der Masken schon mal für eine gute Stunde aufgesetzt.. Ging eigentlich.. Ich war aber körperlich dabei allerdings auch nicht aktiv.. Das mit dem Schwarzkümmel muss ich unbedingt noch ausprobieren.. Den Brennesselteee hat mir ein Bekannter empfohlen.. Er sagt, der hätte ihm gut geholfen.. Ich habe allerdings den Eindruck, dass er eher leichter Allergiker ist.. Das mit dem Kauwachs ist eine gute Idee, auch wenn ich auf Nahrungsmittel nicht so stark reagiere (hauptsächlich auf Haselnüsse, dann noch auf Äpfel und Karotten).. Ich empfehle Kauwachs vorzugsweise bei Pollenallergie, es wirkt wegen der Kreuzallegie freilich auch bei entsprechenden Lebensmitteln.. Ich bin übrigens 42.. Also habe ich vielleicht noch Chancen bei meinem erneuten Hyposensibilisierungsversuch.. Diese Chancen haben Sie durchaus.. Ist es mit Ihrer Allergie schon besser geworden?.. Schwer zu sagen; dazu sind die Schwankungen von Jahr zu Jahr zu groß.. Ich warte und hoffe auf ein altersbedingtes Nachlassen.. Der Asthma-Kelch ist bislang an mir vorübergegangen.. Endstadium in jeder Pollensaison ist nach einer Wanderung der Symptomatik von obe (Augen) nach unten eine Bronchitis.. Als Pollenallergiker hat man meist das Trostpflaster, dass die Leidenszeit jedes Jahr begrenzt ist und dass es Leidensgenossen gibt, denen es noch viel schlechter geht.. Kurzum: man sollte dankbar für die Probleme sein, die man nicht hat.. 2.. Sehr geehrter Dr.. ein Blick in Ihr Archiv hat mich davon überzeugt, dass es einen Zwei-Jahres-Rhythmus bzgl.. der Menge der Birkenpollen gibt.. Es gibt in der Tat seit 1995 für die Messstellen in Weser-Ems und auch für die beiden einzigen niederländischen Messstellen Leiden und Helmond.. diesen bianuellen Rhythmus, davor von 1982 bis 1987 (nur Delmenhorst).. Wie lange sich dieses Auf und Ab in der jährlich gefangenen Pollenmenge fortsetzt,.. kann man (bislang) nicht vorhersagen.. Merkwürdigerweise habe ich die Belastung subjektiv im Jahre 2007 als eher schlimmer empfunden als im Jahr 2006, obwohl mein subjektives Empfinden ansonsten ziemlich mit der objektiven Belastung übereinstimmte (z.. war das Jahr 2000 besonders schlimm, auch subjektiv).. Liegt es vielleicht daran, dass in 2006 zwischen Erlen- und Birkenzeit eine relativ lange 'Ruhephase' da war? Oder insbesondere daran, dass Pappel und Hainbuche relativ schwach waren.. All Ihre Erklärungsansätze sind möglich, je nachdem gegen welchen der genannten Pollentypen Sie sensibilisiert.. sind oder gar allergisch reagieren.. Entscheidend ist natürlich auch, wo sie sich in den fraglichen Jahren zu Zeiten von starkem Birkenpollenflug aufgehalten haben und.. wie ihre psychische und physische Verfassung in dieser Zeit war.. Ihr nachfolgender Hinweis auf eine Hyposensibilierung.. gegen (Birken?)Pollen scheint die in der Literatur gerühmte Wirkung dieser Behandlung in Frage zu stellen - und das nach dreijähriger Behandlungsdauer!.. Oder wird meine Allergie [ von sich aus ] schlimmer (ist seid 2000 mit Bronchialbelastung vorhanden, vorher erinnere ich mich nur an scheinbare Erkältungsperioden, die ich nicht als allergische Reaktionen erkannt habe)?.. Seid 2004 lasse ich eine Hyposensibilisierung durchführen (von 2004-2006 mit jeweils 7 Spritzen, nun ab 2007 durchgängig alle 4 Wochen).. Aus der Literatur ist bekannt, dass ein Drittel der nicht hyposensibilisierten Pollenallergiker letztlich beim Asthma landet.. Es gibt aber auch Fälle, wo sich eine Pollenallergie jenseits des 60.. Lebensjahrs langsam verliert oder zumindest bessert.. Eine Hyposensiblisierungsbehandlung ist umso erfolgreicher, je eher damit begonnen wird.. Wer erst einmal die 50 überschritten hat,.. muss mit deutlich geringeren Erfolgschancen rechnen.. Weitere möglicherweise interessante Fragen zur Lebensdauer von Pollen (in Bezug auf die allergene Wirkung):.. Wie lange bleibt eigentlich die allergene Wirkung von Pollen bestehen, die z.. in die Wohnung gelangt sind?.. Dazu habe ich keine Information.. Es ist jedoch denkbar, dass die in den Pollen enthaltenen allergenen Proteine in trockenen Innenräumen.. ihre allergene Potenz in dem Maß verlieren, wie die Pollenkörner austrocknen.. Wenn sie jedoch nach kurzer Zeit wieder in Kontakt z.. mit der feuchten Nasenschleimheit kommen, dürfte sich die allergene Potenz wieder regenerieren.. ch habe mal gelesen, dass bereits nach 10 min mit geschlossenem Fenster die Pollenkonzentration in der Wohnung auf 1% herunterfallen soll (gegenüber dem Niveau draußen bzw.. innerhalb bei sehr langer Lüftung).. Die Pollen fallen wohl auf den Boden.. Die Frage ist nur, ob sie dort auch brav liegen bleiben.. Wie schnell die Pollenkörner in Innenräumen zu Boden fallen, also sedimentieren, hängt davon ab,.. wie intensiv gelüftet wird und ob es dabei zu einem Durchzug kommt ; außerdem davon, ob heiße Heizkörper für eine Luftzirkulation bei geschlossenen Fenstern sorgern.. Insofern ist es in Zeiten starken Pollenflugs ratsam, einige Stunden vor dem Zubettgehen die Fenster im Schlafzimmer zu schließen und die Heizkörper abzustellen.. Staubsauger ohne Pollenfilter können übrigens sehr effektiv sedimentierte Pollen wieder in höhere Zimmerluftschichten befördern.. Wenn saugen, dann am Vormittags bei geöffnetem Fenster (mit Durchzug) und am besten von einem Nichtpollinotiker.. Interessant finde ich die Frage nach der Lebensdauer (allergene Wirkung) für draußen befindliche Pollen.. Auch hier muss ich passen, wenn es um gesicherte Erkenntnisse geht.. Es scheint so zu sein, dass mit abklingender Erzeugung neuer Pollen die allergene Wirkung auch schnell nachlässt, die alten Pollen also den Allergiker nicht mehr lange quälen.. Ich sehe als Ursache der nachlassenden allergenen Wirkung spät freigesetzter Pollen eher eine.. zunehmenden Gewöhnung des Pollinotikers an die Allergene, also eine Art natürliche Hyposensibilisierung.. Leider ist sie jedoch nicht von Dauer.. Bis zur nächsten Pollenflugsaison kehrt die Sensibilisierung offenbar wieder zurück.. Weiterhin habe ich mir noch Halbmasken besorgt (einige mit FFP1-, einige mit FFP3V-Standard).. Bin mal gespannt, was das bringt.. Die FFP3V-Maske soll sogar Teilchen der Größe 0,6um (Birkenpollen sind ja etwa 20 Mikrometer groß) nur noch zu max.. 2% durchlassen.. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht jedermanns Sache ist, derlei Masken stundenlang zu tragen.. Doch was macht man nicht in der Not.. Es wäre schön, wenn Sie uns von Ihren Erfahrungen berichten.. nteressant ist vielleicht auch der Nutzen von Schwarzkümmel und Brennnesseltee.. Nur vom Schwarzkümmel ist mir aus der Literatur eine antiallergische Wirkung bekannt.. Bei der Brennessel läuft es vielleicht über die blutreinigende Wirkung.. Die Anwendung von Phytopharmaka, z.. von Tees oder anderen naturheilkundlichen Verfahren (Schüssler Salze, Homöopathie, Akupunktur, Ionensalbe etc.. ,.. das-gesundheitsportal.. com/sites/heuschnupfen.. ) ist ein weites Feld.. Man könnte sagen: Nicht alles hilft jedem, aber für jeden gibt es.. so Manches, was hilft.. Hier sollte man - wennmöglich unter Anleitung eines Fachkundigen (Heilpraktiker, Homöopath etc.. ) - experimentieren.. Viele Mittel schlagen wohl erst nach Tagen oder Wochen an und sollten zum Teil schon vorbeugend genommen werden.. Das einzige Mittel aus der Natur, das mir zur Zeit der Birkenblüte (dann auch nach dem Genuß eines Apfels, von rohem Sellerie oder einer ungeschälten Karotte).. innerhalb weniger Minuten hilft, wenn mir die Augen jucken oder der Rachen kratzt, ist Kauwachs.. Als Imker gewinne ich es als sog.. Entdeckelungswachs, wenn.. die Honigwaben als Vorbereitung für das Schleudern mit einer speziellen Gabel aufgerissen (eben entdeckelt ) werden.. Man kann das Wachs, dem m.. viel Honig anhaftet, nach wenigen Minuten des Kauens ausspucken oder auch solange kauen, bis nichts mehr im Mund ist.. Die Wirkung hält einige Stunden bis zu einem halben Tag an.. Wenn die Symptome zu schlimm werden, greife ich auch schon mal zu einem Antihistaminikum aus der Apotheke.. Damit verschwinden zwar die vorher genannten.. klassischen Symptome während der Zeit der täglichen Einnahme; das allgemeine und doch sehr hinderliche Gefühl der Abgeschlagenheit wird davon jedoch nicht positiv beeinflusst.. Jedenfalls bei mir.. In der Hoffnung, dass Sie die bevorstehende potentiell doch eher heftige Birkenpollenflugsaison leidlich überstehen,.. mit freundlichem Gruß.. R.. Wachter.. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------.. vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.. Das bringt mich schon mal deutlich weiter.. Ist ja interessant, dass zwischen den.. ostfriesischen Inseln.. offenbar deutliche Unterschiede bestehen.. Vielleicht liegt es daran, dass auf einigen Inseln doch eine nicht vernachlässigbare Zahl von Birken vorhanden ist, und auf anderen nicht.. Oder es liegt an der westlichen Lage von.. Oder weil Borkum noch etwas weiter draußen liegt.. Ich würde auch so argumentieren bzw.. mutmaßen.. Das Entscheidende ist wohl der Baumbestand.. Man darf zudem nie vergessen, dass der Standort des Messgeräts (Pollenfalle) eine große Rolle spielt.. Hoffentlich haben die.. Erlen.. bald ihr Pulver verschossen, so dass ich bis zum großen.. Birk.. enhammer noch eine kleine Ruhepause habe.. Wenn es wie gesagt keinen längeren Kälteeinbruch mehr gibt, wird der Übergang nahezu nahtlos sein.. In den Niederlanden stäuben jetzt schon die ersten Eschen - und die kommen häufig kurz vor der Birke.. Und die Niederlande ist in der Regel einige Tage früher dran als wir hier in Weser-Ems.. Hoffentlich stimmt es auch nicht, dass die.. Birke.. in diesem Jahr besonders aktiv wird (einige behaupten ja, es gäbe hier einen.. Zwei-Jahres-Rhythmus.. , ein Jahr sollen weniger Pollen fliegen, das andere mehr, habe ich so aber auch den Daten nicht herauslesen können, auch wenn das Jahr 2000 sicherlich besonders schlimm war und die geradzahligen Jahre vielleicht insgesamt ein bißchen schlimmer als die ungeradzahligen).. Geradzahling oder ungeradzahlig - das ist wohl eher ein zufälliger Zusammenhang.. Der von Ihnen angesprochene.. biannuelle Rhythmus.. ist aber für die.. Fakt, zumindest immer wieder mal für etliche Jahre.. Seit 1995 gilt das z.. hier im Nordwesten.. Das kann ich beweisen.. Dass in diesem Jahr potentiell viel zu erwarten ist, sieht man schon an dem reichlichen Kätzchenbehang der meisten Birken.. (die Kätzchen werden übrigens schon im Vorjahr gebildet).. Frage.. zur Pollenkonzentration auf Norderney.. mit großem Interesse verfolge ich Ihre auf der Intenetseite.. '.. ' präsentierten Ergebnisse bzgl.. der.. Pollenkonzentrationen im Weser-Ems-Gebiet und in anderen.. Vergleichsregionen.. Für schwere.. Birkenpollinotiker.. wie mich ist es sehr interessant, genauere Kenntnisse über die Belastung in verschiedenen Regionen und insbesondere im Weser-Ems-Gebiet (ich wohne in Bremen und arbeite in Oldenburg) erlangen zu können.. Erst mal vielen Dank für Ihr Engagement und machen Sie bitte weiter so!.. Im.. Vergleich Westerland - Weser-Ems.. fällt der.. enorme.. Konzentrationsunterschiede bei Erlen- und Birkenpollen.. auf.. Auf.. sind.. die Pollenkonzentrationen offenbar um etwa einen Faktor 30 geringer als in meiner Region.. Der Unterschied war in 2007 in der Tat gewaltig!.. Das bringt mich auf die Idee, die schlimmste Zeit auf Sylt oder einer.. anderen Nordseeinsel zu verbringen.. eine gute Idee!.. Eine Frage dazu: Ist die Situation auf.. oder anderen.. ostfriesischen Inseln vergleichbar mit der auf Sylt?.. Ich habe die Daten einiger Jahre von.. Norderney.. und.. es gibt Jahre, in denen der Birkenpollenflug auf Norderney 3-4 stärker.. war als auf Sylt.. Dennoch ist er auf Norderney im Vergleich zu Delmenhorst (einer ziemlich.. birkenreichen Stadt) nur etwa 1/7 so stark.. Ein Aufenthalt auf Norderney würde also durchaus was bringen.. Wenn ich die wenigen Daten, die ich von.. habe, glauben darf, dann.. ist dort der Birkenpollenflug noch deutlich geringer als auf Sylt!.. Borkum wäre für mich also die erste Wahl.. Ich habe leider keine Konzentrationsdaten zu.. gefunden, obwohl es.. dort offenbar eine Messstelle gibt.. In der Tat, es gibt eine noch.. aktive Messstelle auf Norderney.. (auf.. Borkum derzeit nicht).. Ich habe dort in den 80er Jahren auch schon mal.. gemessen.. Leider ist der Messstellenleiter, Prof.. Fischer von der.. Nordseeklinik der LVA (NRW), seit Jahren nicht mehr bereit , mir.. aktuelle Daten zur Verfügung zu stellen.. Wenn demnächst keine längere Frostperiode kommt, dürfte übrigens auch in.. diesem Jahr der.. Birkenpollenflug.. wieder sehr früh einsetzen, evtl.. in 4 Wochen! Die Hauptsaison dürfte dann Ende März bis Mitte April sein, also kurz.. nach den Osterferien!..

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    Descriptive info: Mittel(chen) gegen Heuschnupfen.. Die klassische und meist wirksame.. symptomatische.. Behandlung durch die Schulmedizin besteht in der Einnahme von.. Antihistaminika.. Eine Tablette am Tag und die allergischen Symptome werden gedämpft oder verschwinden sogar.. Der Verfasser greift zu diesen preiswerten Mitteln, wenn die unten beschriebenen naturheilkundlichen Maßnahmen nicht mehr in dem gewünschten Maß greifen; das kann bei sehr starkem Pollenflug, z.. der Birke, der Fall sein.. Die Schulmedizin bietet aber auch eine.. kausale.. Behandlung an: die sog.. Hypo.. sensibilierung.. - früher fälschlicherweise auch als.. De.. sensibilisierung bezeichnet.. Sie erstreckt sich meist über drei Jahre, und zwar in dem jeweils pollenfreien Zeitfenster.. Früher wurden ausschließlich Lösungen (mit Pollenextrakten) gespritzt, mittlerweile geht es für manche Allergene (z.. von Gräsern) auch mit Tabletten oder Tropfen.. Die Erfolgsaussichten sind generell sehr hoch (über 80%).. Eine frühe Behandlung (in den ersten Jahren der Pollinose) ist in jedem Fall mit höheren Erfolgschancen verbunden.. Man kann sich aber auch noch nach Jahrzehnten und in hohem Alter erfolgreich hyposensibilisieren lassen.. Der Verfasser selbst hat sich bislang keiner Hyposensibilisierung unterzogen, weil die Beschwerden nicht zu stark, gut anderweitig behandelbar und nur von jeweils kurzer Dauer (2-3 Wochen) waren.. Erfahrungsgemäß ist die Motivation, sich behandeln zu lassen, in der beschwerdefreien Zeit nicht sehr groß.. Die im Folgenden beschriebenen Mittel(chen) beziehen sich auf den außerschulmedizinischen Bereich der.. Hausmittel.. naturheilkundlichen Mittel.. (Hömöopathie, Phytopharmaka,.. Es wird keinerlei Anspruch auf allgemeingültige Wirksamkeit erhoben.. Sie sollten in erster Linie als Hilfe bei nicht allzu heftigen Beschwerden betrachtet werden.. Da wo kein anderer Name genannt wird, liegen Erfahrungen des Verfassers (Dr.. Wachter) zugrunde.. Erfahrungsberichte Betroffener sind herzlich willkommen.. Alle Symptome.. Generell wird empfohlen, seinem Pollentyp bzw.. dessen Quelle (Bäume, Sträucher, Kräuter) in der kritischen Zeit auszuweichen (.. Allergenkarenz.. Das kann zum einen bedeuten, dass man sich bei Pollenflugwetter (sonnig, warm, zumindest leichter Wind).. zu Hause.. bei zumindest tagsüber geschlossenenen Fenstern verschanzt und auf den nächsten heftigen Regen wartet, um danach die Wohnung für wenige Stunden zu verlassen.. Seit einigen Jahren gibt es feinmaschige.. Pollenschutzgitter.. von tesa , die man in den Fensterrahmen montiert; so kann man die Fenster öffnen und Frischluft hereinlassen.. Nachteil: die Gitter verwehren den blick nach draußen.. Mittlerweile gibt es jedoch von Trittec grobmaschige durchsichtige Gewebe mit der Markenbezeichnung durchblick4plus , die aufgrund ihrer statischen Aufladung die andriftenden Pollen zum großen Teil zurückhalten.. Pollenfilter gibt es auch für die Lüftungsanlagen in Autos - ein sinnvolle Investition vor allem für Vielfahrer.. Sinnvoll ist es, das.. Schlafzimmer.. nur frühmorgens zu lüften und vor dem Zubettgehen die Haare zu waschen.. Kleider, die man draußen benutzt hat, haben im Schlafzimmer nichts zu suchen.. Aus dem Schneider ist, wer es sich leisten kann, für die Zeit seiner Beschwerden pollenarme Gegenden  ...   war er dann erstmals auch auf Erlenpollen allergisch, 2011 auch ; auf Birkenpollen reagiert er nach wie vor allergisch.. Insofern war der Behandlungserfolg nicht offensichtlich; was nicht heißt, dass auch andere Pollinotiker nicht von dem o.. Nahrungsergänzungsmittel profitieren; der Verfasser kennt zumindest einen Fall, wo es bei einem Jugendlichen (mit Asthma!) geklappt hat.. Herr Heise aus Delmenhorst hatte 2008 weniger Probleme mit seiner.. Birkenpollenallergie.. Er sieht einen möglichen kausalen Zusammenhang zur regelmäßigen Einnahme von.. Fischöl.. kapseln (vom Discounter), die vom Arzt primär zur Senkung des Cholesterinspiegels empfohlen worden war.. Eine frühere Behandlung mit.. Schwarzkümmelöl.. hatte nicht angeschlagen.. Nach Dr.. Jörg Zittlau (in natur kosmos 05/2008 , S.. 64) können.. Pestwurzextrakte.. bei Pollenallergie hilfreich sein; sie wirken ähnlich wie Antihistaminika, nur mit weniger Nebenwirkungen.. Tipps aus einer ZDF- Morgenmagazin-Sendung:.. rennnesseltee.. soll - eingenommen vor der Pollensaison- helfen.. Der Grund ist, dass das Imunsystem 'geschult' wird nicht so heftig auf Pflanzeneiweiße zu reagieren.. Zwiebelsaft.. während der Pollensaison eingenommen hilft, weil die Histaminproduktion gesenkt wird.. Nur riecht man danach etwas seltsam.. Homöopathie.. : Heuschnupfenmittel der DHU; sollte vorbeugend schon Wochen vorher genommen werden.. Meine Erfahrungen damit sind nicht eindeutig.. Duft-Qigong.. : eine aus China stammende Heilmethode, die besonders gut gegen Heuschnupfen wirken soll.. Hat nichts mit Duft(ölen) zu tun sondern arbeitet mit einfachen Armbewegungen.. Dazu.. Kurse z.. im Raum München (.. Ebersberg.. Augenjucken.. (Juckreiz im inneren Augenwinkel, wie von einem dort befindlichen Salzkrümel).. - Auswaschen mit.. kaltem Wasser.. - Einschmieren der inneren Augenwinkel mit einer.. Fettcreme.. Nivea).. - Kauen von E.. ntdeckelungswachs.. Beim Imker vor Ort (nach Absprache) erhältlich.. Es reicht ein gehäufter Teelöffel pro Tag.. Entweder man zerkaut das Wachs und verschluckt es nach und nach oder man spuckt es nach 5 - 10 Minuten aus.. Danach ist man innerhalb weniger Minuten und für den Rest des Tages beschwerdefrei !!! Diese Erfahrung hat nicht nur der Verfasser gemacht.. Nasenschleimhäute geschwollen, Fließ- oder Stockschnupfen.. Der Verfasser hat es mir zu Angewohnheit gemacht, abends die Nase mit einer lauwarmen Lösung aus.. Bad Emser Salz.. zu spülen.. Dazu wird die Nase in ein kleines Schälchen mit der Lösung getaucht und die Lösung durch jeweils ein Nasenloch einatmend aufgezogen.. Die Salzlösung sollte mindestens 10 Sekunden im Nasenraum verweilen.. 64) empfiehlt sic h eine.. Nasenspülung.. mit.. Ackerschachtelhalm.. (Kraut aus der Apotheke).. Dazu einen halben Teelöffel des Krauts in drei Viertel (Liter ?) Wasser kurz aufkochen und nach etwa 5 Minuten abseihen.. Vor der längeren Anwendung.. ätherischer Öle.. (Pfefferminz, Eukalyptus) sei ausdrücklich gewarnt.. Nach Jahren oder Jahrzehnten kann dies zum Verlust des Geruchsvermögens führen.. Der Verfasser hat dies am eingenen Leib erfahren müssen.. Niesreiz.. 64) empfielt die Homöopathie Allium cepa D6.. Dreimal täglich drei Kügelchen (Globuli).. Stand: 29.. 2011..

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