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    Archived pages: 208 . Archive date: 2012-07.

  • Title: Hilfe bei Alkoholproblemen
    Descriptive info: .. Wir danken allen die durch eine Spende oder Mitgliedschaft unser Onlineangebot ermöglichen.. Hilfe bei Alkoholproblemen.. Wenn Trinken zum Problem wird, muss man sich nicht schämen, sondern etwas dagegen tun! Wer glaubt, mit Alkohol Probleme lösen zu können, der hat bereits Probleme mit Alkohol.. Alkohol ist die legale Volksdroge Nr.. 1! Sie ist einfach im Supermarkt zu bekommen, wird von der Werbung nahezu verführerisch angepriesen und dient als soziales Schmiermittel.. Es gibt kaum Anlässe, bei denen nicht auch Alkohol angeboten wird.. Denken Sie nur an die Geburtstagsfeier im Freundeskreis oder auch an die vielen Volksfeste, die teilweise im kollektiven Rausch enden.. Es verwundert auch nicht, dass soviel Alkohol konsumiert wird.. Alkohol hat schließlich (zunächst) eine fantastische Wirkung.. Ängstliche werden zu mutigen Helden, Schüchterne legen ihre Hemmungen ab, biedere Hausfrauen werden zu Partyköniginnen.. Die kleinen und großen Sorgen des Alltags verlieren scheinbar an Gewicht.. Wie alles im Leben hat auch der Alkohol seinen Pferdefuß.. Lässt die Alkoholwirkung nach, kehren die Sorgen zurück.. Vielleicht erscheint die Welt dann noch grauer als zuvor.. Solange nur gelegentlich geringe Mengen konsumiert werden, mag das  ...   anderen damit helfen.. Er steht Dir als Freund, Tröster und Helfer in allen Lebenslagen stets zur Verfügung.. Keine Sorge er erledigt die Sache.. Fragt sich nur, wer erledigt wen?.. Du wirst merken, was er alles kann! Du hast kaum eine Chance zu entkommen.. Und wenn Du Dich noch so wehrst, Du kommst nicht gegen ihn an!.. Du hast verloren! Dein Freund namens Alkohol hat gesiegt!.. Aktuell bei uns - die kostenlose.. Kontaktbörse.. für Alkoholkranke und Angehörige - reinschauen lohnt sich!.. Der.. Buchtipp.. - ausgewählte Literatur zum Thema für Sie gelesen und hier vorgestellt.. Für unsere Rubrik.. Hoffnung.. bitten wir um Mithilfe!.. Besuchen Sie auch unseren.. Chat.. - dort gibt es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zum diskutieren und auch einfach mal zum plaudern.. © A-Connect e.. V.. Verstöße gegen das Urheberrecht (§§12 bis 24 UrhG) werden von uns angezeigt.. info@a-connect.. de.. A-Connect e.. beruht auf einer unabhängigen, privaten Initiative und ist.. keiner.. Organisation oder Glaubensgemeinschaft angehörig!.. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.. Startseite.. Alkoholkrank.. Angehörige.. Hilfen.. Jugend.. Wissenswertes.. Bunt ausgesucht.. Links.. Unser Verein.. Impressum.. Termine.. Zuletzt aktualisiert am: 18.. 06.. 2012..

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  • Title: Kontaktbörse für Alkoholkranke und Angehörige
    Descriptive info: Kostenlose Kontaktbörse.. So geht´s ab:.. Schreiben Sie uns eine E-Mail, in der Sie sich kurz vorstellen.. Folgende Fragen sollten darin beantwortet werden:.. Wie alt sind Sie?.. Sind Sie betroffen oder angehörig?.. Welche Interessen oder Hobbies haben Sie?.. Haben Sie ein bestimmtes Problem?.. Haben Sie konkrete Fragen?.. Suchen Sie lediglich Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch?.. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!.. Es müssen nicht alle Fragen ausführlich beantwortet werden.. Dies soll nur als Anregung dienen.. WICHTIG: Bitte in der E-Mail an uns als Betreff Kontaktbörse angeben, damit wir die Mail auch richtig einordnen können! Außerdem bitte immer die E-Mail-Adresse mit angeben!!.. Wir werden Ihren Text zusammenfassen und unter einer von uns vergebenen Chiffre-Nummer auf dieser Seite veröffentlichen.. Möchte jemand Kontakt zu Ihnen aufnehmen, muss er an uns mit der Angabe Ihrer Chiffre-Nummer schreiben (auch hier bitte E-Mail-Adresse nicht vergessen!!).. An dieser Stelle vermitteln wir die eingehende Mail an Sie weiter.. Sie entscheiden, ob Sie Kontakt aufnehmen möchten oder nicht.. Die Angelegenheit ist also weitgehend anonym.. Nach neun Monaten wird das Inserat herausgenommen.. Falls der Inserent noch weiterhin gelistet werden möchte, bitten wir um erneute Zuschrift.. Die Texte der Kontaktsuchenden geben nicht unbedingt die Meinung von A-Connect wieder.. Wir behalten uns Änderungen und Kürzungen vor.. Texte mit politischen oder gegen die Menschenwürde gerichteten Inhalten werden nicht veröffentlicht.. Die Inserate werden nach einem Jahr Laufzeit gelöscht oder auf Wunsch vorher entfernt.. Chiffre 1207186:.. Hallo, ich bin Andrea, noch 47 Jahre alt, alleinerziehend und habe ein Alkoholproblem.. Wie ich dazu gekommen bin, ich weiß nicht, es ist soviel passiert in meinem leben und manchmal half es mir nur etwas zu trinken und etwas mehr zu trinken.. Mittlerweile weiß ich, dass das der falsche Weg ist.. Es mußte so viel passieren, bis ich zu der Einsicht kam, dass das der falsche Weg ist.. Warum gerade ich, das frage ich mich ständig und ich weiß nicht so recht, wie ich damit umgehen soll.. Was suche ich, Kontakt zu gleichgesinnten, neues Umfeld, neue Freunde mit denen man reden kann.. Ich habe es zumindest im Moment alleine geschafft aufzuhören aber ich merke, ich brauche den Kontakt zu gleichgesinnten, ich möchte endlich darüber reden oder schreiben, wieder Vertrauen fassen können.. Vielleicht gibt es hier ja Menschen, die auch auf der Suche nach Kontakt und Vertrauen sind, ich würde mich sehr freuen, Post zu bekommen.. Ich kann sehr gut zuhören und vielleicht können wir uns gegenseitig stützen.. Bis dahin alles gute.. Chiffre 1206185:.. Ich heiße Stefanie, bin 26 Jahre alt und gehe momentan durch eine schwere Zeit in meinem Leben.. Seit ich 10/11 Jahre alt bin musste ich mich mit der Alkoholkrankheit meiner (inzwischen 50 Jahre alten) Mutter auseinandersetzen, die sie selbst noch (immer) nicht einsehen will.. In der Familie war und ist das bis heute ein Tabuthema (es ist alles in Ordnung) und wird daher totgeschwiegen.. Nachdem wir in der Familie nie darüber reden durften, wurde es für mich zu einer Hölle aus Schuldgefühlen, Verantwortung (da mein Vater auf Montage im Ausland war) und Depression.. Ich habe Probleme damit, mich anderen zu öffnen (auch Angst vor deren Reaktionen), hatte inzwischen in meinem (Arbeits)Leben einen Zusammenbruch (der sich auch körperlich bemerkbar machte) und leide momentan erneut unter Depressionen sowie dem Burnout-Syndrom.. Ich bin momentan schon in Theraphie (zum dritten Mal), aber möchte mich gleichzeitig auch mit Menschen, die ähnliches durchgemacht haben, austauschen und vielleicht auch Hilfe finden und geben.. Gerade weil ich noch relativ jung bin denke ich, es ist wichtig zu wissen, dass ich kein Einzelfall bin.. Vielen Dank und Liebe Grüße,.. Stefanie.. Chiffre 1206184:.. Hallo, ich bin eine 37-jährige Frau und lebe in Schleswig Holstein.. Ich bin sowohl Betroffene, wie Angehörige.. Seit 2009 habe ich eine Beziehung mit einem Alkoholiker.. Ja ich wusste es von Anfang an! War aber so naiv zu glauben, dass ER es durch meine Liebe schafft.. Laut Aussage von ihm, wollte er bereits 3 Wochen nach Beginn unserer Beziehung aufhören! "Natürlich", habe ich ihm geglaubt.. Ende 2010 bin ich dann angefangen zu trinken!.. Seit 34 TAGEN bin ich TROCKEN!!!! Etwas stolz bin ich schon! Bin zur Zeit Arbeit suchend.. ER trinkt weiter! OK, 3-4 tage macht er mal Pause, ca.. alle 2 Monate.. Es ist verdammt hart, standhaft zu bleiben, denn wir wohnen zusammen.. ABER, ICH WILL ES SCHAFFEN.. FÜR MICH!.. Würde mich über regen Gedankenaustausch freuen!.. Chiffre 1206183:.. Hallo und schönen guten Tag,.. ich möchte gern in Ihrer Kontaktbörse aufgenommen werden:.. Wie alt sind Sie?.. Ich bin 48 Jahre alt.. Sind Sie betroffen oder angehörig?.. Ich bin Betroffene und seit 1 Jahr, 3 Monate trocken.. Welche Interessen oder Hobbies haben Sie?.. Sport/Fitness, Lesen, Garten, Radfahren, Schwimmen,.. Haben Sie ein bestimmtes Problem?.. Nein.. Haben Sie konkrete Fragen?.. Suchen Sie lediglich Gleichgesinnte zum Gedankenaustausch?.. Ich suche auch einen Partner im Raum Hamburg oder Umgebung, würde mich freuen Nachrichten zu erhalten.. Chiffre 1206182:.. Hallo, ich heiße Michaela, bin 39 Jahre alt und bei mir passiert gerade soviel, dass ich kaum hinterherkomme.. Meine Mutter ist 72 Jahre alt und Alkoholikerin.. Allerdings wurde darüber nie gesprochen.. Nach außen wurde immer der Schein der Happy-Family gewahrt und alles totgeschwiegen.. Ich habe mir schlechte Verhaltensmuster antrainiert (nicht reden, nicht fühlen, niemals Schwäche zugeben etc.. ) und versuche gerade, nachdem ich vor einigen Wochen einen Zusammenbruch hatte, da rauszukommen.. Ich leide seit Jahren darunter, dass ich das Gefühl habe, bei MIR stimmt irgendetwas nicht.. In Beziehungen habe ich durch meine Unfähigkeit, Gefühle wahrzunehmen und zuzulassen und die Unfähigkeit, zuzugeben, dass es mir nicht gut geht, bisher immer das Gefühl gehabt, das etwas fehlt.. Nach einigen Phasen einer Depression und einer ambulanten Therapie, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg hat, habe ich nun einen anderen Weg gewählt.. Ich werde in einigen Wochen eine stationäre Therapie machen und suche Gleichgesinnte, die diesen Weg auch schon gegangen sind, beziehungsweise ihn noch vor sich haben.. Chiffre 1206181:.. hallo ich bin Melanie und mein Freund hat meines Erachtens ein gewaltiges Alkoholproblem!.. Seine Leberwerte waren zu hoch und er trank sich schnellstmöglich ins Delirium.. Er war auch ein paar mal bei den Anonymen, doch er hat sich relativ gut in den letzten 3 Jahren entwickelt.. Er trinkt in etwa alle 3 Monate aber dann wird's böse! Ich muss mir echt fiese Sachen rein ziehen, er beleidigt mich unentwegt und macht mich stundenlang psychisch fertig.. Flüchten kann ich nicht weil er mich nicht weg lässt?.. Ich weiß es ist nur sehr selten aber ich halts nicht aus, was kann ich da tun?.. lg.. Chiffre 1205180:.. Ich bin Katrin, 44, und Alkoholikerin! Angefangen hat es mit geselligen Abenden, wo ich schon immer wusste, dass ich zuviel trinke.. Ich habe eine schlechte Ehe hinter mir, wobei mein Exmann ebenfalls Alkoholiker ist.. Ich hasse es zu trinken, habe ewig ein schlechtes Gewissen, vor allem meinen Kindern gegenüber, schaffe es allerdings nicht konsequent aufzuhören.. Ich habe einen guten Job gehe ordentlich arbeiten, trinke eigentlich mehr heimlich, nicht in der Öffentlichkeit.. Seit ca 10 Jahre lebe ich allein, und ziehe mich immer mehr in mein Schneckenhaus aus schlechtem Gewissen zurück.. Ich schaffe es auch immer wieder mal eine Woche nichts zu trinken, dann kommt aber wieder ein Wochenende, an dem ich mich bewust nicht verabrede, um in aller Ruhe schön zu trinken.. Am nächsten Tag geht es mir dann so schlecht, dass ich auch körperliche Beschwerden habe.. Ich will diesen Teufelskreis verlassen.. Wer will mit mir Kontakt aufnehmen um gemeinsam diese Sucht zu bewältigen!.. Chiffre 1205179:.. Hallo,.. ich bin Katja, 42 und Angehörige die sich heute mal wieder tränenüberströmt und völlig verzweifelt durch gefühlte 1000 Internetseiten gewühlt hat und nun denkt Gott sei Dank bin ich nicht alleine.. Ich bin seit 15 Jahren mit einem Alkoholiker verheiratet und habe in unserer Ehe alle Höhen und Tiefen durchlebt.. Von alkoholfreien Zeiten, da man ja jetzt ganz bestimmt aufhören will von Alkoholexzessen mit Unfällen, Fahrerflucht, körperlicher Gewalt mir gegenüber, und jedesmal wenn ich mal wieder angefangen habe aufzuatmen ging alles wieder von vorne los.. Ich habe mit vielen Dingen gedroht, die ich bisher nie wirklich umgesetzt habe.. 2008 habe ich mich einmal nicht erpressen lassen die Folge davon war ein umgesetzter und vorher angekündigter Suizidversuch, der sich gewaschen hatte.. Ich kann einfach nicht mehr und weiß mir nicht mehr zu helfen.. Ich nehme inzwischen starke Antidepressiva.. Mein damaliger Therapeut hat mich versucht in Richtung Trennung zu bewegen; theoretisch war das auch alles ganz ok praktisch ist es für mich als absoluter Co-Alkoholiker nicht umsetzbar, da mein Mann (meiner Meinung nach) alleine nicht lebensfähig ist und ich mich frage, wie ich damit fertig werden soll, wenn er sich nach einer Trennung wirklich das Leben nimmt.. Jeden Tag schwanke ich zwischen Hass und Liebe frage mich warum der damalige Suizid nicht geklappt hat (denn aus der Nummer wäre ich ja fein heraus gewesen).. immerhin bin ich nun soweit, dass ich mir mal die Adressen von Suchtberatungsstellen ausgedruckt habe, denn sonst gehe ich noch vor meinem Mann an dieser Beziehung zu Grunde!.. Haltet mit die Daumen, dass ich auch am Montag da mal hingehe oder anrufe.. Chiffre 1204178:.. Ich heisse Matthias, bin 40 Jahre alt und komme aus der Bodenseeregion Lindau.. Ich bin Betroffener und habe lange Jahre getrunken bis ich erkannte das dies eine Sackgasse ist.. Ich mag mir gern ein neues umfeld aufbauen und suche daher Menschen wo ich mich nicht verstellen brauche.. Ich bin sehr vielseitig, von Sport, Literatur, kultur, wandern etc.. Würde mich sehr freuen wenn ihr mir schreibt.. Chiffre 1202177:.. Hallo, ich bin eine 44-jährige Frau und seit dem 28.. 11.. 2011 trocken.. Da ich seit meinem 11.. Lebensjahr konsequent gesoffen und auch vor allen anderen Drogen kein Reißaus genommen habe, fühle ich mich momentan wie Bambi auf dem Eis.. Ich suche Kontakt anderen Menschen, die ebenfalls trocken sind, um mal gemeinsam etwas zu unternehmen und nicht im Vorfeld klären zu müssen, dass ich keinen Alk trinken werde.. Meine Interessen sind sehr vielfältig, ich bin unkompliziert, humorvoll und offen.. Ich würde mich über Post sehr freuen!.. Chiffre 1202176:.. Hallo, ich bin 43 Jahre und mit einem Suchtkranken verheiratet.. Wir haben uns Anfang 2008 kennengelernt.. Die zitternden Hände hat er mir mit Bluthochdruck erklärt.. Ich hab es geglaubt, weil ich keine Ahnung hatte.. Irgendwann häuften sich die Merkwürdigkeiten, bis er eines Tages die 50 km zu mir betrunken gefahren ist.. Er konnte kaum aus dem Auto steigen, geschweige denn stehen oder gehen.. Ich habe Hotlines angerufen, war zur Suchtberatung.. Dann hatte es einen Namen: Alkoholsucht.. Ich hab ihm gesagt das ich mich trenne, nicht weil ich es wollte, sondern weil man mir sagte das es der einzige Weg ist.. Da auf einmal hat er von sich aus im Krankenhaus angerufen und ist zur Entgiftung gegangen.. Danach war es gut.. ein halbes Jahr lang.. Silvester kam er total betrunken an.. Seitdem ist es ein  ...   Selbsthilfegruppe besucht.. Das es heute so ist wie es ist war ein schleichender Prozess.. Ich will mich wieder in Behandlung geben, wenn es geht ambulant.. Leider sind die ambulanten Plätze in der Anzahl nicht so viele.. Hat jemand schon Erfahrung bezüglich Rückfälle bzw.. Ambulante Therapie gemacht, und wie bist Du damit umgegangen?.. Ich komme aus dem Sauerland, bin eigentlich glücklich verheiratet (bis auf das Saufen) und hab eine 14 jährige Tochter.. Meine Frau und ich sind beide Berufstätig.. Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen.. Gerne beantworte ich auch noch weitere Fragen.. Chiffre 1108170:.. Ich bin 43 Jahre alt oder jung.. Kommt immer auf die Betrachtungsweise an.. Bin selbst Betroffen und stehe noch am Anfang.. Im Moment suche ich Gleichgesinnte zwecks Erfahrungsaustausch.. Bin ein sehr kreativer Mensch und lese gern und viel.. Seit ich vor ein paar Wochen die Diagnose Tinnitus erhalten habe, versuche ich, damit zu leben.. Nach mehreren fast oder ganz schlaflosen Nächten ist es dann schon nicht mehr so einfach, den Alkohol wegzulassen.. Lieber schlecht geschlafen als gar nicht.. Habe also jede Menge Baustellen, an den ich arbeiten muss.. Mit welcher fange ich an?.. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen.. Kathleen.. Chiffre 1105169:.. Guten Tag und schon mal Danke für Ihr Vertrauen, auf das ich mich gerne verlasse.. Ich bin der Hans, 58 Jahre alt und suchtkrank.. Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass ich mehr oder weniger zusammengebrochen bin.. Nach über vierzig Jahren Saufen wollte ich es nicht wahrhaben, abhängig (geworden) zu sein.. Erst in der Klinik und angesichts massiver Depressionen, Schlafstörungen, Herzbeschwerden und was sonst noch so zum "komorbiden Gesamtkunstwerk" gehört, kam ich zur schmerhaften Erkenntnis, zwar selbst Psychologe zu sein und Experte, aber eben (auch) Patient, Klient, Hilfebedürftiger.. Mit Unterstützung guter Leute, meiner Freunde und meiner Frau fand ich rasch einen Therapieplatz in der "suchtnahen Psychosomatik" und lernte eine sympathische und effiziente Mischung aus kognitiver Verhaltenstherapie, Hynotherapie und traditionellen Elementen der Entwöhnungbehandlung kenn und schätzen.. Seit Oktober letzten Jahres bin ich wieder an meinem Arbeitspaltz und besuche auch wöchentlich eine Nachsorgegruppe, die viel bringt und in der ich auch zumindest ein bisschen was auch wieder zurückgeben kann.. Spätestens im Herbst des Jahres läuft sie aus und deshalb bin ich auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe im Großraum westlich München/Augsburg.. Ich arbeite nämlich in München und wohne in der Nähe von Augsburg.. Ich weiß, dass man Gruppen einfach mal besuchen sollte, um zu schnuppern und sich ein Bild zu machen, möchte aber auch diesen Weg hier beschreiten, um Gleichgesinnte oder vielleicht sogar den Anschluss an eine bestehende Gruppe zu finden.. Als altlinker Skeptiker bin ich auf der teosophischen Ebene nicht so belastbar, weshalb mir nontheistische weltanschauliche Richtungen wie die der Guttempler mehr zusagen als die zwölf mal zwölf der AA-Szene.. Auch die Mitwirkung in einem Freundeskreis könnte ich mir vorstellen.. Wenn jemand etwas weiß oder vielleicht sogar "hat" für mich,wäre ich für eine kurze Nachricht dankbar.. Ich habe mir fest vorgenommen, in "heiterer Gelassenheit" (mein Mantra) in Zukunft abstinent zu leben und das leben trotzdem zu genießen.. Seit langem plane ich und träume ich von meiner Pilgerreise nach Santiago de Campostela.. Nach Beginn meiner Altersteilzeit möchte ich im Mai 2013 aufbrechen.. Aber bis dahin ist noch lange Zeit, beruflich noch einiges zu tun und vor allem will und soll ja jeder Tag und jede Stunde neu gelebt werden.. Ich würde mich freuen über neue Begegnungen, hier oder anderswo.. Besten Dank an den A-Connect e.. und für heute viele Grüße aus München/Lützelburg Euer/Ihr Hans.. Chiffre 1105168:.. Hallo.. ich bin 25 ich bin mir nicht sicher ob mein Mann Alkoholiker ist, ich weiß nicht mehr weiter.. Wenn wir zusammen weggehen kennt er nie seine Grenzen, er trinkt dann immer so 6-.. Bier.. Es ist jetzt schon ein paar mal passiert das er eine totale Heulattacke hatte und meinte sein Vater wäre tot.. (sein Vater lebt).. ab und zu habe ich leere Bierdosen gefunden.. wenn ich ihn drauf anspreche meinte er ich spinne wieder rum er würde nicht trinken.. Die Dosen wären schon Wochen alt.. Eigentlich arbeite ich immer bis 18 Uhr als ich grade um 13 uhr unerwartet nach Hause kam hatte er schon 5 Flaschen Bier getrunken, und versucht die schnell zu verstecken.. Als ich ihn drauf angesprochen habe meinte er.. er hat getrunken um besser einschlafen zu können.. Es kommt auch vor das er Wochen nichts trinkt.. er ist sehr unzufrieden auf seiner Arbeit deswegen hat er sich ja schon anderweitig eine Arbeit ab Juni.. Wenn ich meine er soll sich Hilfe holen meint er nur ich wäre bekloppt er trinke ja nur ab und zu.. Mich macht das total fertig.. was sagt ihr dazu???.. Schonmal danke im voraus.. Chiffre 1105167:.. Hallo , mein Name ist Ali und ich bin 29 Jahre alt.. Bin betroffener.. Ich lebe in einer eheähnlichen Gemeinschaft und habe auch 2 Kinder mit meiner Lebensgefährtin.. Nun ja wo fange ich jetzt an.. Ich trinke Alkohol seit dem ich 18 - 19 Jahre alt bin.. Hatte nie ein Problem darin gesehen da ich ja nur am Wochenende trinke, also wenn ich weg gehe oder mal zuhause ein Spieleabend mache.. Nun nach 10 Jahren ist dass Fass übergelaufen, ich habe es eingesehen dass ich ein Problem habe da ich immer öfter wenn ich trinke den Flaschenboden sehen muss und noch mehr, hatte die letzten male immer einen Filmriss und habe die Menschen die ich liebe immer verletzt da ich nur dummes Zeug von mir gab oder handgreiflich geworden bin.. Ich liebe meine Familie und Freunde und möchte etwas dagegen unternehmen.. Im Klartext ich will keinen Alk mehr trinken und werde dass auch nicht mehr tuen, zumindest habe ich mir dass vorgenommen.. Ich möchte keine Therapie machen, ich denke ein Gedankenaustausch oder bessergesagt dieses Forum kann mir erstmal helfen mich selber zu finden , mir Tipps , Anregungen zu geben.. Ich würde mich freuen über Emails von Betroffenen oder Angehörigen , da ich dann auch mal eine andere Sichtweise sehen, kennenlernen würde.. Ich Falle glaub eher in dass Muster des Quartaltrinkers wobei ich dann nur 1 Abend trinke also jeden Samstag eigentlich.. Oder ich schätze dass Problem immernoch nicht richtig ein.. Bin für jeden Gedankengang dankbar.. Liebe Grüße.. Ali.. Chiffre 1103166:.. ich bin Stephan, 33 Jahre alt, aus Kassel.. Ich bin Betroffener.. Seit einem halben Jahr mache ich eine ambulante Gruppentherapie und bin seitdem abstinent.. Vorher habe ich meine Wochenenden oft in Discos oder Kneipen mit reichlich Alkohol verbracht.. Da ich dabei war, die Kontrolle darüber zu verlieren, habe ich mich für eine Therapie entschieden.. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe, denn seitdem habe ich mein Leben wieder in geordnete Bahnen gelenkt.. Ich arbeite als kaufmännischer Angestellter und in meiner Freizeit mache ich viel Sport: Joggen, Inliner fahren, Tennis spielen.. Außerdem interessiere ich mich für Fußball und Eishockey.. Ich möchte auf diesem Wege Menschen kennenlernen, die wie ich den Weg in ein alkoholfreies Leben gefunden haben.. Ich freue mich über jede Zuschrift.. Chiffre 1103165:.. Ich bin 37 Jahre alt, Mutter einer 18 jährigen Tochter und Betroffene! Mein Mann trinkt seit ca 14 Jahren.. Als ich ihn kennengelernt hatte, war das Problem noch nicht so schlimm.. Da hatte er sich noch einigermaßen im Griff.. Seit numnehr 1 Monat, übertreibt er es mit dem Alk maßlos.. Er schafft es mittlerweile, innerhalb 1 Tages, einen ganzen Kasten Bier (20 Fl.. a 0,5Liter) zu trinken.. Zum Leidwesen von meiner Tochter und mir.. Meine Tochter und ich arbeiten im selben Unternehmen und sind ca 8 Std.. aus dem Haus.. Ist also nicht so, dass er was zum meckern hätte, wir würden nicht arbeiten gehn und nur auf der faulen Haut liegen.. Er hat schon 6 Delikte, die bei Gericht Aktenkundig sind wegen Alkoholvergehen.. Fahren unter Alkeinfluß, dann fahren ohne Führerschein (weg wegen Alk), Unfall gebaut, Fahrerflucht unter Alk, Bewährung bekommen.. Einmal durch Ablöse vom Schwiegervater, dem Gefängnis entkommen.. Und das hat alles vor 14 Jahren angefangen.. Führerschein hat er keinen mehr bekommen.. Er erkennt sein Problem nicht wirklich.. Falls er mal einigermaßen nüchtern ist, sagt er:" ja, ich weiß, ich übertreibe es".. Das war es aber auch schon.. Er vernachlässigt die Arbeit, ist langsam, ständig müde, geht eigentlich immer noch mit Restalk dorthin.. Meckert wegen jeder Kleinigkeit mit mir oder mit der Tochter.. Sie will sogar wegen ihm ausziehen.. Sie schlief mal für ca 14 Wochen bei meiner Nichte.. In dieser Zeit hatte er dann einen anderen Sündenbock für seine Probleme gefunden.. Hobbys hat er im Prinzip keins.. Ausser sein Modellauto.. Aber das geht nur im Sommer.. Und auch nicht immer.. Er versucht immer, sein Problem auf andere abzuwälzen.. Es sind immer die anderen Schuld, das er trinkt.. Sein Chef lobt ihn nicht.. Wird ungerecht behandelt.. Meine Tochter ist auch Schuld, sie hilft im Haushalt nicht mit.. Ich habe ein Cola-Problem.. Ich trinke zuviel Cola.. Die Katzen ruinieren alles.. usw.. Unser Geld geht fast zur Hälfte für den Alk drauf.. Wenn ich Alkoholfreies kaufe, kippt er es weg.. Sobald er Geld im Beutel hat, kauft er sich dann sein Alk selbst.. Geld kann ich ihm nicht abnehmen, weil das meiste von seiner Arbeit her ist.. Wenn ich das machen würde, käme dann so ein Satz wie:" Es ist mein Geld, damit kann ich machen was ich will.. " Könnte ein Buch schreiben.. Es sind immer nur die anderen die Schuld daran sind.. Er nässt ständig ein.. Egal ob im Bett oder auf der Couch.. Konnte schon 3 mal neue Matratze kaufen.. Die Couch musste ich auch erneuern.. Legte ihm eine alte ausgediente Wachstischdecke ins Bett, dass die Matratze wenigstens diesesmal verschont bleibt.. Er warf sie wieder raus.. Er schläft ständig mit der Zigarette auf der Couch oder im Bett ein.. Brandlöcher wohin man sieht, sie sind mittlerweile fast überall.. Couch, Couchkissen, Wolldecke, Teppich, Kleidung, Bezüge, Decken und Kissen vom Bett.. Ich bin echt am Ende meiner Kräfte.. Ich kann einfach nicht mehr.. Mein Schwager meinte, man sollte ihn vor die Wahl stellen.. Aber das nutzt alles nix.. Ich wollte sogar schon für 1 oder 2 Wochen mal zu meinem Bruder ziehen.. Aber damit wäre ihm auch nicht geholfen.. Das würde es sicher nur noch verschlimmern.. Ich suche Betroffene, die mir helfen können und mir Ratschläge und Tipps geben könnten, was ich machen soll.. Weil ich halte das echt nicht mehr durch.. Beim Hausarzt war ich noch nicht, um mit ihm über das Alkproblem meines Mannes zu reden.. Weil, er hört nicht richtig zu.. So ein Typischer Arzt, der die Patienten so 08/15 abwickelt.. Ich freue mich über jede Hilfe.. Sei sie auch noch so klein.. Hauptsache, es hilft.. Bedanke mich als schon mal im voraus.. Eine (Mit)Betroffene.. Zum Anfang.. Beratungsstellen.. Therapieeinrichtungen.. Telefon Hotline.. Selbsthilfegruppen.. Entspannungstechniken.. Gesund leben.. Berichte die Hoffnung machen..

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  • Title: Buchvorstellung zum Thema Alkoholismus
    Descriptive info: Buchtipps.. Wir stellen hier Bücher vor, die unseren Besuchern besonders hilfreich oder interessant zum Thema Alkoholismus und Sucht erscheinen.. Wenn auch Sie ein Buch gelesen haben, dass zu diesem Thema passt und welches Ihnen weitergeholfen hat, dann können Sie es hier vorstellen.. Ich habe einen Buchvorschlag:.. Sie haben ein Buch zum Thema Alkoholismus oder Sucht gelesen? Es hat Ihnen besonders zugesagt oder weitergeholfen? Empfehlen Sie es weiter!.. Nennen Sie uns den Titel und den Autor.. Beschreiben Sie kurz den Inhalt und was Ihnen besonders an dem Buch gefallen oder weitergeholfen hat.. Ihre E-Mail Adresse:.. Spamschutz: Bitte die Zeichen aus dem linken Bild eintragen.. Natürlich können Sie uns Ihre Buchempfehlung auch per E-Mail senden, dieses Formular soll Ihnen nur die Arbeit erleichtern.. Buchtipp aus Anlaß der Suchtwoche 2011:.. Autor: Heidi Kuttler, Franz Schmider.. Titel: Filmriss, Koma, Suchtgefahren.. Wie Eltern ihr Kind schützen können.. 2011 BALANCE buch + medien verlag, ISBN 978-3-86739-062-0, Preis: 14,95.. Irgendwann kommt in den meisten Familien der Tag, an dem das Kind zum ersten Mal betrunken nach Hause kommt wie reagieren? Und welche Lösungen gibt es, wenn ein Jugendlicher nicht nur in Ausnahmefällen betrunken ist, sondern regelmäßig? Welche Anzeichen weisen auf eine drohende Suchtgefährdung hin oder bereits auf eine Alkoholabhängigkeit? Wie können besorgte Eltern mit ihrem Kind reden und wann ist der Weg in eine Beratungsstelle zu empfehlen?.. Damit Eltern ihren Kindern kompetente und hilfreiche Begleiter sind, finden sie in diesem Buch fundierte Informationen zur Wirkungsweise und zu den Gefahren von Alkohol, zum Jugendschutzgesetz, zur Bedeutung des Alkohols in unserer Kultur und unserem Alltag, zu den Ursachen einer Suchtentwicklung und zu den Kriterien für Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit.. Dieses Wissen hilft Eltern dabei, ihrem Kind im Gespräch Klarheit zu vermitteln.. Ein solches Wissen ist unverzichtbar.. Noch wichtiger zwischen Eltern und Kind sind aber gegenseitiges Vertrauen und Offenheit.. Buchtipp von Hans-Jürgen:.. Autor:Peter Böttcher.. Titel: Trocken, und nicht verdurstet.. 2010, Verlag edition winterwork, 218 S.. , pb.. , ISBN-9-783-942150-52-1, 17,50.. Bevor ich nach einer viermonatigen Alkoholentwöhnungsbehandlung entlassen wurde, habe ich mich in der Klinikvollversammlung mit Worten von Thomas Mann, geschrieben 1906 in einem kleinen Aufsatz Über den Alkohol , verabschiedet:.. Stimmung ist nicht Betrunkenheit.. Stimmung ist Ausgeschlafenheit, frische tägliche Arbeit, Spazieren gehen, reine Luft, wenig Menschen, gute Bücher, Friede, Friede.. Und weiter: Wie weit ich auf diesem Weg in ein Leben in Abstinenz gekommen bin, wird sich schon in der Abschiedswoche zeigen Danke für die neue Weichenstellung und den Richtungswechsel auf diesem Weg in meinem Leben.. Euch und mir Zuversicht, Kraft, Mut aber auch oder lieber und Spaß und Freude bei diesem Vorhaben.. Mich plagte die Frage, ob und wie ich den Weg in die dauerhafte Abstinenz finden würde, war ich damals doch hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Zweifel und in völliger Unkenntnis, wie denn ein Leben ohne Alkohol aussehen könnte.. Der Autor Peter Böttcher, Journalist, beendete eben mit dieser Fragestellung sein erstes Buch Trockenzeit (2006).. Antworten gibt er nach dreizehn Jahren eigener Trockenheit in seinem zweiten Buch.. Ein Buch von einem Betroffenen für Betroffene, die so wie ich, oft ebenso unsicher in die Zukunft blickten.. Und immer wieder die Frage für Alkoholab- und unabhängige: Wie kann man auf Dauer ohne Alkohol leben? Dazu befragt der Autor ehemalige Mitpatienten, Ärzte und Therapeuten.. Zu finden sind unterschiedliche Lebensgeschichten, Denkanstöße und Erfahrungen.. Patentlösungen sucht man erfreulicherweise vergebens, wenn auch der Drang von Betroffenen danach verständlich ist.. Da ist die Geschichte von Günthers Flug in die Freiheit.. Günther, Polizist, der nach der Therapie seinem Leben wieder einen Sinn gibt, weil er sich seinen Traum vom Fliegen verwirklichen kann.. Die Zulassungskommission erteilt ihm, dem trockenen Trinker, die Fluglizenz.. Für Günther ein Grund mehr, nüchtern zu bleiben.. Spannend und anrührend zugleich die Lebensbeichte des Chefarztes einer Suchtklinik, der jahrelang ein Doppelleben als Süchtiger führte.. Auf einem Flughafen beobachtete er drei junge Männer, die gelassen und frei ihre alkoholischen und alkoholfreien Getränke wählten.. Er hatte nur eine Wahlmöglichkeit den Alkohol.. Fred, Förster in vierter Generation, hört wieder die Vögel singen.. Er vernahm, dass auf ihn Wetten abgeschlossen worden seien, wie lange er es ohne Alkohol aushalten würde.. Der Trinker als geeignetes Wettobjekt , unvorstellbar!.. Wie ein roter Faden zieht sich die Feststellung durch das ganze Buch, dass ein Trinker ein ganz normaler Mensch ist »und es selbst in den schlimmsten Phasen seiner Sucht bleibt«.. Amüsant und doch mit der gebotenen Ernsthaftigkeit schildert der Autor die unzähligen, Jahrzehnte währenden Suchtforschungen, deren Ergebnisse den Betroffenen die stille Hoffnung geben können, dass Wunderpillen gegen die Versuchung Alkohol oder als Bremse für maßvolles Trinken das Licht der Welt erblicken.. Würmer, Fruchtfliegen und Mäuse sind keine Menschen.. So bleiben die Veränderungsarbeit des Betroffenen selbst und die Hauptlast des Therapeuten, den Abhängigen das geistige Handwerkszeug zu liefern, dauerhaft trocken zu bleiben.. Der Feststellung des Autors, der aus eigenem Erfahrungsschatz schreibt, dass derjenige, der »dem Trinken nicht mit aller Konsequenz Einhalt gebietet, seinem Leben schlimmstenfalls viel zu früh ein Ende setzt« kann ich aus meiner beruflichen Tätigkeit in der Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft e.. nur zustimmen.. Im Kapitel Das Rätsel um einen Rückfall aus heiterem Himmel finden sich zahlreiche Denkanstöße für die Vorbeugung und Bearbeitung eines Rückfalls.. Den Alkoholkranken gebührt Verständnis, auch wenn sie bei der Bewältigung ihrer Sucht scheitern können.. Ulf, dem Versicherungsvertreter oder Christoph, dem Landwirt widmet Böttcher die letzten Seiten seines Buches statt eines Nachwortes Nachrufe.. Ich schätze sehr, dass der Autor auf die besonders drastische Form der Darstellung seines Schicksals sowie das der Weggefährten verzichtet.. Stattdessen werden die Beobachtungen sensibel und unspektakulär erzählt.. Für mich war das Buch eine Bestätigung der eigenen Erfahrung, dass für einen Trinker das Thema Alkohol auch bei anhaltender Abstinenz immer ein Thema bleibt.. So habe ich auch heute noch Kontakt zu meiner Therapeutin in der SPI Suchtberatungsstelle Friedrichshain in der Finowstraße in guten wie in schlechteren Zeiten.. Der Autor macht Betroffenen Mut und regt zur offenen Selbstanalyse an.. Er beschreibt das Leid der Angehörigen und macht in beeindruckender Weise zugleich deutlich, dass viele trockene Alkoholiker die Bewältigung ihrer Sucht in entscheidendem Maße auch ihren engsten Angehörigen verdanken.. Therapeuten werden einen Gewinn beim Lesen der Berichte der Betroffenen über ihre Sucht und die Begegnungen der Süchtigen mit Therapeuten haben.. Dr.. Johannes Lindenmeyer, Direktor der Salus-Klinik in Lindow, Brandenburg, macht beklommen, wie ideologisch fixiert und gefühllos Suchttherapeuten auf Betroffene wirken können.. Gnädigerweise (so Lindenmeyer im Vorwort zum Buch) beschreibt der Autor aber auch die Erfahrungen von hilfreichen und menschlichen Begegnungen mit Therapeuten.. Ein Buch für Alkoholab und unabhängige, das lesenswert ist, kein Ratgeber sein will und doch viele Denkanstöße gibt sowie auch ein Mehr an Verständnis für diese Krankheit erzeugen kann und will.. Hans-Jürgen Schwebke, 53, trockener Alkoholiker seit 01.. 01.. 2004.. Buchtipp von Iris:.. Autor:Iris Bücker.. Titel: TROCKEN!.. wie die Sahara.. Eine Alkoholikerin erzählt vom Entzug.. ISBN 978-3-8391-8652-7, Paperback, 204 Seiten.. Iris ist 45 und am Ende Nichts geht mehr: Sie trinkt, sie ist pleite, arbeitslos und der gewalttätige Ex wohnt im gleichen Haus und schlägt sie.. Alles läuft aus dem Ruder.. Iris weiß: Wenn sie jetzt nichts tut, landet sie im Knast oder in kurzer Zeit unter der Erde.. Ihr Entschluß: Weg vom Alkohol wird zu einer entscheidenden Wende.. Wie sie in Therapie geht und was sie dort erlebt, hat sie in einem Tagebuch gesammelt.. Eine berührende, authentische Schilderung einer Suchttherapie in einer deutschen Suchtklinik.. Mit Hilfe eines Suchttherapeuten wurden Einzeltherapiesitzungen nachgestellt und fachliche Erklärungen eingearbeitet.. Ein unschätzbares Buch für Betroffene, Angehörige und Interessierte, die wissen möchten, was es heißt, eine Suchttherapie zu machen und Tipps für den eigenen Weg suchen.. Erlebnisse aus erster Hand zum staunen, schmunzeln und vor allem zum nachdenken.. Buchtipp von NACOA Deutschland e.. :.. Autor:Hanna Grubhofer (Text), Bärbl Weingartshofer (Bilder).. Titel: Fluffi.. Das Kinderbuch Fluffi ist zum Preis von 5 (zuzüglich Versandkosten) über die Website.. www.. nacoa.. zu bestellen oder über den Buchhandel zu beziehen (ISBN:978-3-9813818-0-1).. Ca.. jedes sechste Kind in Deutschland lebt mit alkohol-, drogen- oder medikamentenabhängigen Eltern zusammen und gehört damit zur größten Sucht-Risikogruppe.. Das Kinder-Bilderbuch Fluffi beschreibt in altersgemäßer Form die negativen Auswirkungen, die die Suchterkrankung eines Elternteils auf die Kinder hat.. Fluffi hat einen alkoholkranken Vater.. Durch seine Sucht verhält er sich immer sonderbarer und aggressiver.. Fluffi ist verunsichert und sucht Hilfe bei einer erwachsenen Freundin.. Sie hört ihm zu und nimmt seine Ängste ernst.. Fluffi faßt Vertrauen zu ihr und findet durch sie den Mut, wieder Kind zu sein.. Das Kinderbuch der beiden österreichischen Autorinnen Hanna Grubhofer (Text) und Bärbl Weingartshofer (Bilder) ist für Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren geeignet.. Pädagog/ innen in Kindertagesstätten und Grundschulen können Kindern suchtkranker Eltern damit in einfühlsamer Weise erklären, was Sucht ist und ihnen entlastende Botschaften vermitteln, wenn die Kinder für dieses Thema ansprechbar sind und die weitere Begleitung durch einen Erwachsenen sicher gestellt ist.. Buchtipp von A-Connect-Besucher Claus Wolfgang Hemmann:.. Autor: Claus Wolfgang Hemmann.. Titel: GELEBTES LEBEN und 30 Jahre trocken.. veröffentlicht im epubli-Verlag, Berlin.. epubli.. Ich selbst bin Alkoholiker und ich habe dieses Buch geschrieben.. und es mag die Weisheit des Alters notwendig sein, um ehrlich, offen und auch schnörkellos, sein Leben, ohne Wenn und Aber, niederzuschreiben.. meine Geschichte.. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes der im Alter von zweiundzwanzig Jahren aus der DDR flüchtet und hofft, im Goldenen Westen, sein Glück zu machen und eigentlich scheitert, weil er mit seinem Leben und mit der Verblendung ganz einfach nicht klar kommt.. Der letztendlich völlig haltlos im Alkohol einen Ausweg findet und dieser Droge nach und nach immer mehr verfällt.. Der aber auch, geprägt durch die Menschen die ihm helfen wollen und das auch können, verzweifelt den Kampf aufnimmt und am Ende eine letzte Chance bekommt.. und der heute, nach über dreißig Jahren, von sich sagen kann das er auch viel Glück gehabt hat in seinem Leben.. Mit viel Mut, einer fantastischen, wunderbaren Frau und zwei großen Töchtern, mit Erfolg in seinem Beruf und vielen Freunden hat er es geschafft, ohne Alkohol leben zu können und trocken zu sein.. Und damit glaube ich, das diese Geschichte auch interessant genug ist, um in dieser Form gelesen zu werden.. Ich habe ohne Pathos und ohne Effekthascherrei, zuerst nur für den Hausgebrauch geschrieben,.. Doch auch gerade in unserer heutigen Zeit, in der Begriffe wie Komatrinken und Alkohol am Steuer Schlagzeilen machen und viele tödliche Unfälle gerade junger Menschen unter Alkoholeinfluss unseren Alltag begleiten und ungezähltes Leid über Millionen von Menschen bringen, wäre es immerhin möglich und keineswegs unvorstellbar, das allein eine solche Geschichte ein einziges Leben retten und Betroffene Hoffnung haben könnten.. Ich weiß, das ein solches Buch nie den Einzelnen direkt erreicht, ich selbst hätte es in meiner nassen Zeit mit einer Ausrede weit von mir gewiesen, aber der Partner, eine Mutter, ein Freund, ein Arzt, können mit offenen, glaubhaften Worten, Wunder bewirken.. Eine Lektüre in dieser Form habe ich in der Öffentlichkeit noch nicht gefunden.. Vieles, sehr trocken Geschriebenes dagegen über Sucht, Alkoholismus und die Krankheit als solche in unserer Gesellschaft.. Meine Geschichte erzählt schreckliche Jahre der seelischen Qualen , Lügen und Versprechen, grausamen, dutzendfachen Entzug, aber auch schönen Stunden unter Alkohol, bis hin zum völligen Absturz durch den Alkohol.. Es folgen die Einweisung in eine geschlossene Abteilung in einer bekannten Klinik, um danach viele, viele Jahre bei der Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker neu zu beginnen und mit der Hilfe dieser Freunde ein normals Leben zu lernen.. Buchtipp von A-Connect-Besucherin Vivienne:.. Autor: Ursula Lambrou.. Titel: Familienkrankheit Alkoholismus.. Im Sog der Abhängigkeit.. Es geht in diesem Buch um Angehörige, vor allem um erwachsene Kinder alkoholkranker Eltern.. Das Buch, selbst von einer Betroffenen verfasst, ist aus vielen Interviews mit Betroffenen unter zu Hilfenahme von verschiedenster Fachliteratur entstanden.. Es zeigt Prägungen und Muster auf, die durch die Familienkrankheit entstehen können und oftmals ein Leben lang, teilweise unterbewusst, weitergetragen werden.. Darüber hinaus werden Wege dargstellt wie es möglich ist dieser Familienkrankheit zu entkommen.. Als ich das Buch das erste Mal aufgeschlagen habe und das Inhaltsverzeichnis sah, stiegen mir beinahe die Tränen in die Augen, weil ich das erste Mal feststellen konnte, dass ich mit meinen Empfindungen und Gedanken, die ich oftmals als "verrückt" abgetan habe, nicht alleine bin.. Sondern, dass sie vielmehr "normale" mögliche Folge von all dem in Vergangenheit Erlebten sind.. Vieles wurde mir durch diese Lektüre das erste Mal bewusst.. Oft konnte ich mich in den anschaulichen Beispielen, die aus den Interviews mit anderen Betroffenen exzerpiert wurden, wiedererkennen.. Gleichzeitig zeigt Lambrou auf, dass diese Familienkrankheit kein Schicksal ist, dem man sich ergeben muss.. Mich hat es dazu motiviert, mich nach Jahren der Verdrängung nun endlich bewusst damit auseinanderzusetzen.. Buchtipp von A-Connect-Besucher Steve:.. Autor: Steffen Flügler.. Titel: Treppe in die Dunkelheit-Eine Suchtgeschichte.. BoD Verlag, ISBN 978-3-837-08115-2.. Dieses Buch basiert auf der authentischen Geschichte des Autors.. Es beschreibt seine über 17 Jahre dauernde Alkohol- und Drogenabhängigkeit.. Alles beginnt mit einem Bier, das der damals Zwölfjährige dazu benutzt, um sich Mut anzutrinken.. Seinen dramatischen Höhepunkt findet diese Geschichte, als sich der dann 29-jährige, einem letzten Kampf gegen die Sucht in einem Krankenhaus stellt.. Die beschriebenen Gefühle, Ausdrucksweise und Jargon der Drogenszene verleihen diesem Buch höchste Authentizität und sprechen den Leser unmittelbar an.. Jedes Kapitel wird durch ein Zusatzkapitel ergänzt, das schon fast poetisch nuanciert wirkt.. Es zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und vermag der Sucht, durch seinen metaphorischen Stil, eine Gestalt zu geben.. Buchtipp von A-Connect-Besucherin Daniela:.. Autor: Cécile Koch.. Titel: Wessen Moral?.. ACABUS Verlag, ISBN 978-3-941404-35-9.. "Wessen Moral?" ist ein autobiografischer Roman über eine junge Frau, die retrospektiv das Verhältnis zu ihrer suchtkranken Mutter zu verstehen versucht.. Mit den Augen eines Kindes beobachtet die Autorin, wie ihre einst charmante und geistreiche Mutter die Kontrolle über ihr Leben und das ihrer Familie verliert.. Nach der Hochzeit mit einem manisch-depressiven, medikamentenabhängigen Alkoholiker, lässt sich die Mutter von ihren eigenen Süchten leiten, bis sie schließlich an ihnen zerbricht.. Cécile Kochs Kindheit und Jugend wird bestimmt durch Gewalt, Drogen und Suizidgefahr.. Erst als ihre Mutter im Alter von 45 Jahren an Leberzirrhose stirbt, erwacht in der damals Neunzehnjährigen, der unbändige Wunsch zu leben, und sie macht sich auf, gesund zu werden.. Mit authentischen und nüchternen Worten betrachtet die Autorin rückblickend ihr Leben ohne geborgene Kindheit und ihren Versuch, aus eigener Kraft erwachsen zu werden.. Nicht die Betroffenheit steht im Vordergrund ihrer Schilderungen; vielmehr geht es um den Mut und auch um die Probleme, das eigene Leben anzunehmen und selbstbestimmt zu führen.. Buchtipp von A-Connect-Besucherin Susi:.. Autor:Susanne Eberst.. Titel:Durst.. August von Goethe Literaturverlag, ISBN-13: 978-3837203813.. Hallo,mein Name ist Susi.. Ich habe eine Langzeittherapie hinter mir, bin 38 Jahre alt, lebe in München und bin seit 27 Monaten trocken und stabil.. Während meiner Therapie (02/2007- 0/2008) habe ich ein Buch geschrieben, dass im März 2009 nun veröffentlicht wurde.. Denn es lag mir sehr am Herzen, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.. Ihr könnt Euch ein besseres Bild machen, wenn Ihr meine Homapage anschaut (www.. susanne-eberst.. de).. Dort stelle ich mich und natürlich das Buch vor.. Viele Grüße, Susanne.. Buchtipp von A-Connect-Besucher Reinhard Berk:.. Autor: Reinhard Berk.. Titel: Parabolika - Am Scheitelpunkt der Kurve.. BoD Verlag, ISBN 978-3-8334-7745-4.. Auszug aus dem Vorwort:.. "Parabolika" ist die Auseinandersetzung des Autors mit seiner Alkoholerkrankung und gewissermaßen eine Innenansicht der Entwöhnungsbehandlung.. Er schildert den Klinikaufenthalt in allen seinen Aspekten, auch jenen, die den behandelnden Ärzten und Psychotherapeuten oftmals verborgen bleiben.. Er schildert die psychotherapeutische Auseinandersetzung mit seiner Alkoholäbhängigkeit, die keinenfalls immer einfach war.. Das Gegenteil war der Fall, sie hielt für ihn viele Unwägbarkeiten und schwierige Herausforderungen bereit.. Der Autor zeichnet dabei den Weg nach, wie er sein Leben wieder in die Hand genommen und seinem Lebensweg eine neue Richtung gegeben hat - ohne Alkohol und Abhängigkeit.. Sowohl der persönliche Weg des Autors als auch sein offener Bericht verdienen größten Respekt.. Reinhard Berk hat einen Bericht vorgelegt, der Mut macht.. Ich wünsche dem Buch die große Resonanz, die es verdient.. Privatdozent Dr.. Dr.. Niels Bergmann.. Chefarzt der Kliniken Daun.. Buchtipp von A-Connect-Besucher Frank Lindemann:.. Autor: Schirin Homeier & Andreas Schrapp.. Titel: Flaschenpost nach irgendwo.. Ein Kinderfachbuch für Kinder suchtkranker Eltern.. Frankfurt Mabuse 2009, 141 Seiten, 22,90 Euro, ISBN 978-3-940529-17-6.. Bestellmöglichkeit im Internet: http://www.. neuland.. com/index.. php?s=buc&s2=tit&bnr=112038 Der Rezensent ist Herausgeber des Buches "Den Suchtkreislauf durchbrechen" und Initiator der Kampagne "Weiße Weihnacht".. (www.. weisse-weihnacht.. info).. Kinder, Eltern und Flaschen.. In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Familien, in denen Vater, Mutter oder gar beide Eltern zuviel Alkohol trinken.. Hilfen für diese Kinder gibt es kaum und die Fachöffentlichkeit in der Suchtarbeit nimmt sie erst seit rund 20 Jahren bewusst wahr.. Entsprechend wenig Literatur ist vorhanden, praktisch gar keine, die sich unmittelbar an Kinder wendet.. Beim Mabuse-Verlag ist soeben das "erste illustrierte Kinderfachbuch" für Kinder suchtkranker Eltern erschienen, das die Geschichte des zehnjährigen Mark und seiner älteren Schwester Julia in Bildern erzählt.. In ihnen werden die Stimmungsschwankungen des alkoholkranken Vaters, die Hilflosigkeit der Mutter und vor allem die Gefühle der Kinder in großflächigen, schlichten Illustrationen anschaulich beschrieben.. Marks Selbstzweifel, womöglich für den Zustand des Vaters verantwortlich zu sein ? ein typisches Gefühl für Kinder, die die Alkoholkrankheit noch nicht verstehen können ? kommen zur Sprache.. Auch die Enttäuschung über nicht eingehaltene Versprechen, Wut über Schläge und die Scham vor den Freunden, die den betrunkenen Vater erlebt haben, fehlen nicht.. Die Bildergeschichte endet damit, dass der Vater auszieht, nachdem sich die Mutter zum ersten Mal schützend vor ihre Kinder gestellt und dem Vater ihre Entscheidung mitgeteilt hat: "Solange dir der Alkohol wichtiger ist als wir, werden wir nicht mehr zusammenleben!".. Doch damit ist das Buch noch längst nicht am Ende.. Im Ratgeberteil für Kinder wird die Geschichte nach dem Auszug von Marks Vater weiter erzählt, wobei seine Alkoholkrankheit kindergerecht erklärt wird, und auch wozu eben diese Krankheit im Zusammenleben einer Familie führen kann.. Auch die Hilfen, die es sowohl für den Vater als auch für die übrigen Familienmitglieder in dieser Situation gibt, werden beschrieben, wobei auch immer gleich entsprechende Adressen, Telefonnummern und Webseiten angeboten werden.. Dadurch können die LeserInnen leicht selbst an Hilfe gelangen, wie z.. B.. im Internet durch kidkit.. de oder kopfhoch.. ch.. Und es wird ihnen auch deutlich erklärt, dass sie keine Schuld daran tragen, wenn Vater oder Mutter alkoholkrank werden.. Auch dass sie die Alkoholabhängigkeit der Eltern nicht beenden können ? weder durch Wohlverhalten noch durch Renitenz ? kommt darin zum Ausdruck.. Die in der Fachliteratur von Black, Woititz und anderen beschriebenen "Rollen", die Kinder in Suchtfamilien einnehmen können, wie z.. den Clown, der gespannte Situationen durch Späße löst, oder die Verantwortungsbewusste, die die Hausarbeit der Eltern verrichtet und ihre jüngeren Geschwister betreut, tauchen in der Geschichte in einer Kindergruppe auf, die Mark kennen lernt und regelmäßig besucht.. Welche Aufgaben diese Rollen in der Familie erfüllen und wie die Kinder lernen können, sich von ihnen zu befreien und ihr eigenes Leben wieder in den Mittelpunkt zu stellen, ist sicher mit der wichtigste Beitrag in diesem Kapitel.. Der dritte Teil des Buches schließlich wendet sich direkt an die Eltern oder andere Bezugspersonen und vermittelt Grundwissen über Entstehung und Verlauf von Abhängigkeit und Sucht, wie abhängige und nichtabhängige Elternteile miteinander häufig interagieren, wo sich die Kinder in diesem Beziehungssystem befinden und welche Hilfen sie dadurch benötigen.. Bei 9,5 Mio.. Menschen in Deutschland, die mehr Alkohol trinken als ihnen guttut, kennt wohl jeder in seinem Bekannten- und Verwandtenkreis jemanden, auf den genau dies zutrifft.. Sind auch Kinder davon berührt, ist es erste Pflicht sich dieses Buch zu besorgen und es mit ihnen gemeinsam zu lesen.. Dadurch erfahren die Kinder zweierlei, zum einen, dass sie mit ihrer Geschichte nicht allein sind, und zum anderen, dass sie endlich einen möglichen Verbündeten auf der Suche nach Hilfe gefunden haben.. Womit wir wieder bei der Flaschenpost wären, die der kleine Mark genau zu diesem Zweck auf die Reise schickte und welche dem Buch den Titel verlieh.. Buchtipp von A-Connect-Besucher Peter K.. Autor: Klaus Dietze, Manfred Spicker.. Titel: Alkohol - kein Problem? Suchtgefahren erkennen - richtig handeln.. Ein Buch das sich an Betroffene wendet,die qualifizierte Hilfe suchen.. Klassisch aufgebaut: Von - "Alkohol wird zum Problem", "Formen und Ursachen der Abhängigkeit", "Wie Alkoholgefärdet bin ich " - über "Hilfsangebote und Wege aus der Abhängigkeit", "Therapeutisches Verfahren" - bis zu: "Hilfe zur Selbsthilfe" - ein hervorragendes Kapitel mit einmalige Genesungs-Krisen-Raster für Abhängige! und tollen Tipps zum Nüchternbleiben.. Buchtipp von A-Connect-Besucherin Viktoria:.. Autor: Viktoria Tapp (BOD-Verlag).. Titel: Zusammen besiegen wir den Alkohol.. Mein Name ist Viktoria Tapp und ich habe unlängst mein erstes Buch "Zusammen besiegen wir den Alkohol" veröffentlicht.. Hier handelt es sich um (m)einen Erfahrungsbericht aus der Co-Abhängigkeit.. Das Buch ist im BOD-Verlag erschienen und zum Preis von 10 in jeder Buchhandlung erhältlich.. Die Lektorin hat es als ausgesprochen wertvoll erklärt, weil hier keine "dreckige Wäsche" gewaschen und trotzdem anschaulich beschrieben wird, wie der Co-Abhängige, der ich selbst war, aus der Misere ausbrechen kann..  ...   Verständnisses für den Vorgang des Abhängigwerdens und- seins, Förderung angemessener Entscheidungen für den Weg aus der Abhängigkeit.. Während der Therapie, bei Öffentlichkeitsveranstaltungen und in Angehörigenseminaren tauchen immer wieder bestimmte Fragen auf.. Die Übersichten enthalten solche Fragen, die dann im Text möglichst verständlich und zugleich doch wissenschaftlich genau beantwortet werden.. Zur Auflockerung des doch in verschiedener Hinsicht trockenen Stoffs, werden einige humorvolle oder klassische Zitate, Gedichte, Witze und Bilder aufgenommen, die auf ihre Weise manches besser erhellen als ein Sachtext.. Um die Lesbarkeit zu erleichtern, wurde auf eingestreute Literaturhinweise und Quellenverweise verzichtet.. Die meisten Zahlenangaben wurden dem Jahrbuch Sucht entnommen, das jedes Jahr von der deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren in Hamm herausgegeben und von der Neuland-Verlagsgesellschaft in Geesthacht bei Hamburg verlegt wird.. Die Kapitel zur Selbstveränderung und Therapie sind besonders beeinflusst vom Gedankengut Frederick H.. Kanfers und seiner Selbstmanagement- Therapie sowie von den Arbeiten G.. Alan Marlatt zur Rückfallprävention.. Meine eigene Meinung:.. In den vielen Jahren meiner Abhängigkeit ist mir schon so manches Buch oder Lektüre in die Finger gekommen.. Keines dieser Bücher konnte so einfach und doch verständlich die Ursachen und Wirkungen von Alkohol und Medikamenten wiedergeben wie die Suchtfibel von Ralf Schneider.. Es wird hier bewusst auf rein medizinische oder psychologische Fachbegriffe verzichtet um ein besseres Verständnis für den Abhängigen sowie für seinen Angehörigen hervorzurufen.. med.. Bernd Sonntag.. Titel: Mein Partner ist in Therapie.. Wie Sie einen geliebten Menschen unterstützen.. Klarkommen mit den eigenen Gefühlen.. Wie Sie mit Veränderungen richtig umgehen.. Eine Therapie bedeutet immer eine Veränderung und zwar nicht nur für denjenigen, der in therapeutischer Behahandlung ist, sondern auch für sein Umfeld.. Die Angst vor Veränderungen lässt viele Fragen für den / die Angehörigen aufkommen.. Dieses Buch nimmt Sie behutsam an die Hand und gibt sehr viele Antworten.. Zunächst erfährt der Leser, in welchen Fällen eine Therapie sinnvoll ist, welche Form der Therapie in Frage kommt und wie man überhaupt zu einer therapeutischen Behandlung kommt.. Auch Fragen zur Kostenübernahme und zu den einzelnen Fachleuten (Therapeuten, Psychologen etc.. ) werden geklärt.. Gleichzeitig wird vor Schwarzen Schafen bei den Therapie-Angeboten gewarnt (wie erkenne ich eine Sekte? etc.. ).. Sehr feinfühlig geht der Autor das Thema Patient-Therapeut-Beziehungen an.. Gerade in Partnerschaften sorgt diese Beziehung für Zündstoff.. Auch hier zeigt Dr.. Bernd Sonntag hilfreiche Verhaltensstrategien auf.. Ein weiteres Kapitel ist der ambulanten Therapieform gewidmet, wobei auch auf verschiedene Eigenarten (Gruppentherapie etc.. ) eingegangen wird.. Außerdem erfährt der Leser hier, wann er selber mit dem Therapeuten in Kontakt treten sollte.. Mit der stationären Therapie beschäftigt sich ebenfalls ein gesamter Abschnitt.. Nicht immer verläuft eine Therapie genau nach Plan.. Häufig kommt beim Patienten der Wunsch auf, die Therapie abzubrechen.. Dass dies keine Katastrophe sein muss, vermag der Autor gut zu vermitteln.. Das Schlusskapitel soll Antworten geben auf drängende Fragen, die Sie vielleicht am Ende der Therapie beschäftigen.. Insgesamt ist dieses Buch eine wertvolle Hilfe für Angehörige und auch Betroffene, zumal sehr viele Tipps gegeben werden.. Es gibt Antwort auf sehr viele Fragen die man sich vor, während und nach der Therapie stellt.. Autor: Hans Klein.. Titel: Kontrollverlust - verborgenes Symptom der Sucht.. Erklärungsversuch bei Alkoholismus und anderen Suchtformen.. Um es gleich vorweg zu nehmen, ich habe bislang noch kein Buch gelesen, in dem die Vorgänge bei einer Suchtkrankheit so treffend beschrieben wurden, wie in diesem Buch von Hans Klein.. Der Einstieg in dieses Buch beginnt über ein Glossar, in dem einige Fachbegriffe aus der Psychologie erläutert werden.. Auch wenn manche Ausdrücke anfangs etwas schwer zu verstehen sind, im Verlauf des Buches erkennt man die Zusammenhänge.. Der Autor vermittelt es ausgezeichnet, wie sich aus süchtigem Verhalten heraus eine krankhafte Sucht entwickeln kann.. Anhand von Beispielen aus dem täglichen Leben wird deutlich, dass sich jeder Mensch irgendwann in irgendeiner Weise schon süchtig verhalten hat.. Der Leser wird sich, auch wenn er selber nicht suchtkrank ist, an vielen Stellen wiedererkennen.. Der sogenannte Kontrollverlust ist nur einer von vielen Indizien, die zur Sucht führen.. Suchtkranke, insbesondere Alkoholkranke bauen während des Krankheitsverlaufes eine Fassade auf.. Genau hinter diese Fassade lässt der Autor blicken.. Hans Klein teilt den Suchtverlauf in vier Phasen auf, jede Phase äußert sich durch spezifische Verhaltensweisen des Betroffenen.. Der Leser kann so den Weg in die Sucht verstehen und nachvollziehen.. Ebenso wird über die Chancen, aus einer Sucht wieder auszusteigen, berichtet.. Dem Leser wird vermittelt, dass es nicht nur Wege in die Sucht gibt, sondern auch Wege aus der Sucht, das macht Mut.. Insgesamt ist es ein Buch, dass ich jedem Alkoholkranken oder Angehörigen sehr empfehlen möchte.. Es trägt zum beiderseitigem Verständnis bei.. Der Betroffene lernt, sich selbst und die Gefahren besser einzuschätzen, weil er erfährt, wo es genau für ihn gefährlich sein kann.. Auch die Angehörigen können mit diesem Wissen und Kenntnissen Gefahren besser erkennen und vorbeugen.. Besonders ans Herz legen möchte ich dieses Buch denjenigen, die noch nicht so genau wissen, wo sie mit ihrem Trinkverhalten stehen.. Nach diesem Buch wissen Sie es bestimmt.. Titel: Blaupause.. Ein Entzugsspektakel.. Der Autor Joachim Seiler ist selbst vom Alkoholismus betroffen, dadurch ist es ihm gelungen, eine realitätsnahe Storry über die Tiefen und Untiefen dieser Krankheit zu schreiben.. In einer Form, wie man sie bisher nicht von anderen Büchern zu diesem Thema kennt.. Er schildert die Innenwelt eines Alkoholikers, seine Phantasien und Lebenslügen mit einem deftigen Schuss Ironie.. Auch Suchthelfer, Ärzte und Selbsthilfegruppen bekommen dabei ihr Fett weg.. Harry, der Held dieser Geschichte, steht durch seine Trinkerei am Rande seiner Existenz.. Der Job ist futsch, die Ehe schon lange und mit der Freundin will es auch nicht so recht klappen.. Harry merkt, dass mit Alkohol nichts mehr und ohne Alkohol gar nichts mehr klappt.. In diese Ecke gedrängt, entschließt er sich zum klinischen Entzug.. Dabei trifft er auf Leidensgenossen und sammelt seine ersten nüchternen Erfahrungen.. Harry kämpft gegen seine Sucht auf seine ganz persönliche Weise, nicht wie andere es von ihm erwarten.. Frei nach dem Motto: Verlierer ist man erst, wenn man sich aufgegeben hat.. Beim Lesen dieses Buches wird man sich als Alkoholiker an vielen Stellen wieder erkennen.. Vieles erinnert an die eigene Suchtkarriere.. Passagen zum Nachdenken und zum Schmunzeln sind in diesem Roman gelungen kombiniert.. Joachim Seiler hat eine Geschichte geschrieben, die dem wirklichen Leben entstammt.. Dieses Buch eignet sich besonders für alle, die keine Lust auf trockene Fachliteratur zum Thema Alkoholismus haben.. Die Geschichte von Harry spricht für sich und gewährt einen Einblick in das Leben eines nassen und trockenen Alkoholikers.. Autor/Hrsg.. : Joachim Körkel.. Titel: Rückfall muss keine Katastrophe sein.. Ein Leitfaden für Abhängige und Angehörige.. Das Buch richtet sich an Betroffene und Angehörige gleichermaßen.. Es regt an, sich mit dem Thema Abhängigkeit (insbesondere Alkoholismus) und den Rückfallgefahren auseinander zu setzen.. Sie haben sich entschlossen, alkoholabstinent zu leben? Sie sind voller Tatendrang und wollen garantiert keinen Tropfen Alkohol mehr trinken? Da soll Rückfall ein Thema für mich sein? Ja, aber gewiss!.. Nur, wenn Sie sich ausführlich mit der Rückfallproblematik auseinandersetzen, können Sie vorbeugen.. Der Rückfall ereignet sich selten von heute auf morgen, er entwickelt sich langsam.. Genau hier setzt dieses Buch an.. Anhand von nachvollziehbaren Beispielen wird deutlich, wo die schleichenden Gefahren lauern.. Das Buch macht auch Hoffnungen, denn was passiert, wenn es passiert ist? Ein Rückfall kann auch als Chance gesehen werden.. Nicht wenige Alkoholkranke brauchen die Erfahrung eines Rückfalles, um zu erkennen, dass sie nie wieder kontrolliert trinken können.. Wie können die Angehörigen mit einem rückfälligen Betroffenen umgehen? Besonders die Angehörigen haben berechtigte Ängste davor.. Auf diese Ängste wird intensiv eingegangen und es werden Anregungen und Strategien angeboten, wie sie eine solche Situation bewältigen können.. Auch in den Selbsthilfegruppen ist der Rückfall ein sensibles Thema.. In den Selbsthilfegruppen ist es möglich, Anzeichen für einen drohenden Rückfall zu erkennen und darauf einzugehen.. Und wenn ein Gruppenmitglied rückfällig geworden ist? Wie soll die Gruppe damit umgehen? Hier gibt es Antworten, wie man sich mit einer derartigen Situation realistisch und nüchtern auseinandersetzen kann, ohne den Rückfall zu dramatisieren oder zu bagatellisieren.. Insgesamt ist dieses Buch sehr empfehlenswert, zumal es dem Rückfall den Schrecken nimmt und sich sachlich damit auseinandersetzt.. Ein Rückfall muss keine Katastrophe sein, wenn man rechtzeitig und richtig gegensteuert.. Autorin: Katja Doubek.. Titel: Ich bin doch keine Flasche.. Wenn Jugendliche zu viel trinken.. Jugendalkoholismus, darüber wird wenig berichtet und es gibt kaum konkrete Zahlen, da scheinen die Abhängigkeiten von illegalen Drogen spektakulärer.. Dabei trinkt mehr als ein Drittel aller 12-14jährigen bereits mehrmals wöchentlich Alkohol, bei den 15-18jährigen dürfte der Anteil noch größer sein.. Alkohol ist die Einstiegsdroge Nummer eins in die Sucht!.. Das Buch wendet sich an Jugendliche, Erziehungsberechtigte und Lehrer gleichermaßen.. Die Autorin versteht es, den Leser kompetent an das Thema Alkohol und Alkoholismus heranzuführen.. Bemerkenswert sind die vielen, durchaus realitätsnahen Fallbeispiele, an denen das Problem Jugendalkoholismus wirklich nachvollziehbar ist.. Diese Beispiele belegen auch, dass sich eine Alkoholabhängigkeit lange Zeit im Verborgenen abspielen kann, bevor sie offensichtlich wird - ein wichtiger Aspekt, besonders für Eltern und Lehrer, sensibler für Anzeichen einer Suchtkrankheit zu werden.. Wie kann vorgebeugt werden? Wie ist zu helfen? Wie sind die Ausstiegschancen aus der Sucht und welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Auf alle diese Fragen geht die Autorin Katja Doubek ausführlich ein.. Insgesamt ist das Buch ein praktischer Ratgeber, der für Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger sorgt.. Auch als Unterrichtsbegleitbuch in der Schule zum Thema Sucht und Alkoholismus halte ich es für sehr empfehlenswert.. Autor: Horst Zocker.. Titel: betrifft: Anonyme Alkoholiker.. Selbsthilfe gegen Sucht.. Anonyme Alkoholiker (AA) sind eine Gemeinschaft von Männern und Frauen, die miteinander ihre Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen, um ihr gemeinsames Problem zu lösen und anderen zur Genesung vom Alkoholismus zu verhelfen.. Einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören.. AA ist ein Konzept, das aufgeht - und das weltweit.. Wer schon immer wissen wollte, was es mit den Anonymen Alkoholikern auf sich hat, erfährt es durch dieses Buch.. Und noch mehr - dieses Buch vermittelt jede Menge Wissen zum Thema Alkoholismus.. Der Autor Horst Zocker hat es bestens verstanden, dieses Wissen weiterzugeben.. Er schreibt aus eigener Betroffenheit.. In den einzelnen Kapiteln finden sich immer passende Beiträge aus seinem Leben.. Wie funktioniert AA? Wann ist man alkoholkrank? Wie organisiert sich AA? Auf alle diese Fragen und noch mehr bekommt der Leser Antwort.. Das Buch ist sehr lebendig und realitätsnah geschrieben.. Das Buch ist sehr empfehlenswert, für alle diejenigen, die sich mit AA befassen.. Auch wer sein Wissen zum Thema Alkoholismus etwas vertiefen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.. Abschließend finden sich in diesem Buch Kontaktadressen größerer Städte in der Bundesrepublik, Österreich, Schweiz und Südtirol.. Titel: Sie trinken jetzt nicht mehr, aber.. Beratungsgespräche mit Angehörigen von ehemals Alkoholabhängigen.. Der alkoholkranke Partner ist trocken geworden, macht eventuell eine Therapie - jetzt ist die schlimme Zeit überstanden und alles wird gut.. So denken die meisten Angehörigen in ihrer ersten Erleichterung.. Doch mit der Abstinenz des Partners sind längst nicht alle Probleme gelöst.. Oft sind Angehörige in der Zeit danach genauso hilflos wie vorher.. Im Laufe der Trinkzeit wurde der Alkohol als die einzige Schwierigkeit angesehen.. Leider wurde dabei nicht bemerkt, dass er gleichzeitig auch das Schmiermittel war, bestehende Schwierigkeiten zwischen den Partnern auszugleichen.. Fällt der Alkohol weg, kommen die ursprünglichen Probleme wieder zum Tragen.. Die Abstinenz kann die Basis sein, diese Probleme zu lösen, erfordert aber von allen Beteiligten erheblichen Einsatz.. Dem alkoholkranken Menschen wird, sofern er sich in Therapie begibt, hierbei sehr unter die Arme gegriffen.. Die Angehörigen bleiben zunächst meist mit ihren Sorgen und Problemen allein.. Wie soll die/der Angehörige mit der neuen Situation umgehen? Wie soll sie/er mit Schuldgefühlen, Ängsten und Zweifeln umgehen? Da ist die Angst vor dem Rückfall des Betroffenen, wie kann vorgebeugt werden? Muss das eigene Trinkverhalten geändert werden? Es sind eine Menge Fragen, die nach Antwort schreien.. Der Autor Hans Klein gibt in Form von Dialogen aus Beratungsgesprächen kompetent und praxisnah Auskunft.. Er bietet den Angehörigen Rat und Hilfe und erleichtert es ihnen sich mit der neuen Situation auseinander zus etzen.. Mit der Trockenheit des Alkoholkranken kann auch für das unmittelbare Umfeld ein neuer Lebensabschnitt beginnen, das Buch kann dazu eine wertvolle Starthilfe sein.. Autorin: Trude Ausfelder.. Titel: Stark ohne Stoff.. Alles über Drogen.. Drogen, ganz gleich ob legale oder illegale sind in unserer heutigen Zeit nach wie vor ein brandaktuelles Thema.. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene sind großer Versuchung ausgesetzt, die eine oder andere Droge auszuprobieren.. Warum das so ist, liegt auf der Hand - Probleme inder Schule oder Ausbildung, Zoff mit den Eltern, der erste schmerzhafte Liebeskummer oder einfach Neugier und Rebellion gegen die Erwachsenenwelt.. Trude Ausfelder versteht es, Fragen und Probleme Jugendlicher sachlich und verständlich darzustellen.. Stark ohne Stoff ist ein Buch für Jugendliche und Erwachsene, in dem alle brennenden Fragen zum Thema Drogen und Sucht beantwortet werden.. Unter anderem erfährt der Leser vieles über Wirkung und Risiken sämtlicher gängigen Rauschmittel, wie Abhängigkeit zu vermeiden ist, wie geholfen werden kann und vieles mehr.. Auch brisante Fragen zur Legalisierung von Drogen werden erörtert.. Besonders wird zudem auf die Suchtprävention eingegangen.. Sämtliche Themenbereiche werden mit realen Berichten von und über Betroffene veranschaulicht.. Das Buch ist mit seinem klaren, ansprechenden Layout und der guten eingehenden Ausdrucksweise sehr lesefreundlich gestaltet.. Ich persönlich habe selten eine so kompetente, und dabei für jedermann verständliche, Abhandlung zu diesem Thema gelesen.. Ich möchte es jedem Betroffenen, Angehörigen oder Interessierten, egal ob jugendlich oder erwachsen, sehr empfehlen.. Autor: Rolf Merkle.. Titel: Ich höre auf, ehrlich.. Ein praktischer Ratgeber für Betroffene und Angehörige.. Klaus.. Ein guter Ratgeber.. Hatte Merkle in früheren Ausgaben noch das kontrollierte Trinken als Option, rückt er nunmehr davon ab: Tatsache ist jedoch, dass es für einen Alkoholabhängigen nicht mehr möglich ist, kontrolliert zu trinken.. Evelyn Baetes, Edmund van Hoorick.. Titel: Träumereien.. Geschenkband.. Angesichts der bevorstehenden Festtage habe ich diesmal ein ganz besonderes Buch ausgewählt.. Nein, es handelt sich nicht um einen Titel über Sucht und Alkoholismus.. Träumereien ist ein außergewöhnliches Buch - es regt zur Besinnung und, wie der Titel schon sagt, zum Träumen an.. Gedichte und Verse mit Tiefgang kombiniert mit wunderschönen Landschaftsfotos machen diesen Band zu einem idealen zeitlosen Geschenk für die Lieben.. Und das nicht nur zu Weihnachten, sondern zu jedem Anlass.. Übrigens von den beiden Verfassern Evelyn Beates und Edmund van Hoorick sind noch weitere Titel erschienen: Freundschaften , Gedanken , Jahreszeiten und Wegzeichen , welche ebenfalls sehr empfehlenswert sind.. Günter Renzle.. Titel: Durch die Hölle zum Licht.. Lebensbericht über den Weg eines Alkoholikers.. Günter Renzle stellt sein Buch selbst vor: Es handelt sich um einen Lebensbericht, der aufrüttelt und mahnt, der aber auch danken kann und Hoffnungen weckt.. Die Geschichte, die einen mitzieht in die Fänge der Sucht und die das Wirken Gottes erkennen lässt.. Ein Wegweiser, der Hilfe für den Betroffenen, aber auch für dessen Angehörige und Mitmenschen vermittelt.. Buchtipp einer A-Connect-Besucherin:.. Helge Seekamp, Regula Specht-Gloor.. Titel: Endlich leben.. Heilung - Veränderung - Gelassenheit.. Das 12 Schritte-Programm.. ein Arbeitsbuch für Kleingruppen.. Wir arbeiten seit 6 Jahren mit diesem Programm sehr erfolgreich.. Viele Frauen und Männer mit unterschiedlichsten Symptomen kommen zu uns in die Gruppen.. Kurzbeschreibung.. Immer mehr Menschen sind heute nicht mehr in der Lage, ihr persönliches Leben sinnvoll zu gestalten.. Ihnen fehlt die Fähigkeit, den Anforderungen des täglichen Lebens zu genügen.. Das erprobte 12-Schritte-Programm bietet Hilfestellungen an, um aus problematischen Lebenssituationen herauszukommen.. Es setzt bei der Wurzel, nämlich der Veränderung der Persönlichkeit, an.. - Ein christlich orientiertes Arbeitsmaterial, das eine breite Gruppe von Menschen mit unterschiedlichen Problemen anspricht und umfangreiche Hilfen für die Gruppenarbeit bietet.. Autorin: Ingrid Arenz-Greiving.. Titel: Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und Angehörige.. Ein Handbuch für Leiterinnen und Leiter.. Erfahrungsorientierte Arbeitshilfen für Selbsthilfegruppen von Suchtkranken und deren Angehörige stehen im Mittelpunkt dieses Handbuches.. Es richtet sich direkt an Leiterinnen und Leiter solcher Gruppen sowie an jene, die es werden wollen.. Die Autorin liefert eine Fülle von Anregungen und Impulsen für die Gruppenarbeit.. Ebenso bietet sie vielfältige Hilfen für Professionelle, die Selbsthilfegruppen beraten und unterstützen.. Typische Probleme und schwierige Gruppensituationen werden umfassend behandelt: Integration neuer Gruppenmitglieder, Umgang mit Rückfällen, Konfliktgespräche, Hilfen zur Überwindung von co-abhängigen Verhalten.. Praktische Tipps zur Gesprächsmoderation machen dieses Handbuch zu einem hilfreichen Werkzeugkasten für den Gruppenalltag.. Ausführlich beschrieben werden Einstellungen und Haltungen des Gruppenleiters, die Selbsthilfepotentiale fördern.. Die Botschaft der Autorin: Ein Gruppenleiter hat nicht die Verantwortung, Lösungen für die Probleme der Gruppenmitglieder zu finden.. Seine Aufgabe ist es vielmehr, die Gruppentreffen zu moderieren und für eine Gesprächsatmosphäre zu sorgen, in der die Menschen eigene Lösungen finden können.. Nicht nur Gruppenleitern ist dieses Buch sehr zu empfehlen.. Eine Selbsthilfegruppe kann immer nur so gut sein, wie sich die einzelnen Mitglieder einbringen.. Wer Anregungen für die Gruppe sucht, findet sie in diesem Buch.. Autor: Ingo Weichert.. Titel: Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung.. Uneinnehmbare Hürde oder echte Chance?.. Ist die MPU wirklich die uneinnehmbare Hürde als die sie oft gesehen wird? Durchfallquoten von 85 Prozent sprechen dafür.. Und doch kann die MPU eine Chance sein, sofern man die anstehende Prüfungssituation zum Anlass nimmt, sich ernsthaft und selbstkritisch mit der eigenen deliktspezifischen Problematik auseinander zu setzen.. Ingo Weichert, Arbeitstherapeut, Psychodrama- und Rollenspielleiter führt auf seine unvergleichlich amüsante Art und mit zahlreichen Praxisbeispielen durch den Paragraphendschungel.. Er gibt nützliche Tipps und Anregungen für Betroffene und Interessenten.. Die Rolle von Rechtsanwälten, Gutachtern und Vorbereitungsinstituten wird ebenso kritisch beleuchtet wie der angeblich einheitliche Standard aller TÜV-Stellen.. Ein wirklich nützlicher Praxisratgeber für alle, die mehr über die MPU erfahren wollen.. Autoren: Wilhelm Feuerlein, Franz Dittmar, Michael Soyka.. Titel: Wenn Alkohol zum Problem wird.. Hilfreiche Informationen für Angehörige und Betroffene.. Hierbei handelt es sich um einen Ratgeber, der die 100 häufigsten Fragen von Angehörigen (und Betroffenen) zum Thema Alkoholismus und Medikamentensucht beantwortet.. Der Ratgeber ist gut strukturiert und eignet sich auch als Nachschlagewerk.. Die beiden Themen werden in unterschiedlichen Bereichen behandelt.. Die Autoren sind Ärzte, Psychiater an deutschen Kliniken mit den Schwerpunkten Sucht und verhaltenstherapeutische Behandlung von Alkoholkranken.. Sie erklären in verständlicher Sprache was Alkoholismus ist (Merkmale, die verschiedenen Phasen des Alkoholismus und seine Folgen).. Sie gehen ausführlich auf Fragen von Angehörigen (wie soll/kann ich meinem kranken Partner helfen? warum lügt mein Partner?) ein und erteilen viele hilfreiche praktische Ratschläge für Angehörige.. Zum besseren Verständnis werden immer wieder Fallbeispiele angeführt.. Angehörige (und Betroffene) finden Informationen zu Vorsorge, Behandlung und Therapie.. Weiter gibt es eine Auflistung von Kontaktadressen und Vorgehensweisen im Hinblick auf den evtl.. Verlust des Arbeitsplatzes, Führerscheins, auf die verschiedenen Therapieformen (ambulant oder stationär) und auch hier wird weitergeholfen durch Tipps im Umgang mit z.. den.. Buchtipp vom Autor Rolf Merkle:.. Titel: Ich höre auf, ehrlich!.. Mein Ratgeber versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe.. Ich wende mich in erster Linie an Menschen, die Probleme mit dem Alkohol haben, aber auch an alle diejenigen, die beruflich oder privat mit Alkohol-Gefährdeten und Abhängigen zu tun haben.. Meinen Ratgeber habe ich in drei Teile aufgegliedert.. In Teil I dieses Buches geht es um die Ursachen, wie und warum sich Menschen vom Alkohol abhängig machen.. Ich beschreibe den Weg von der seelischen bis zur körperlichen Abhängigkeit.. Da der Griff zum Alkohol meist ein Versuch ist, mit unangenehmen Gefühlen und Konflikten besser fertig zu werden, gehe ich in Teil II darauf ein, wie Gefühle entstehen und wie man sie auch ohne Alkohol positiv beeinflussen kann.. Schritt für Schritt lernt der Leser, negative Gefühle wie Ängste, Ärger, Minderwertigkeitsgefühle und Unsicherheiten zu analysieren und zu überwinden.. Anhand einer Reihe typischer Situationen aus dem Alltag von Alkoholabhängigen gehe ich in Teil III auf so wichtige Fragen ein wie: Kontrolliertes Trinken, gibt es das? , Wie bleibe ich Sieger über mein Verlangen nach Alkohol? , Wie gehe ich mit der Angst vor Ablehnung um? , Wie verhindere ich, dass ich wieder zum Alkohol greife? , Was sage ich meinen Bekannten und Freunden, warum ich keinen Alkohol mehr trinke? , Geselliges Beisammensein ohne Alkohol, geht das? , Misstrauen des Partners, wie kann man damit umgehen? , Schuldgefühle, was kann man dagegen tun?.. Neben der Beantwortung dieser und weiterer häufig auftretender Fragen gebe ich dem Leser konkrete Hilfestellungen, wie er solche Situationen erfolgreich bewältigen kann.. Der Leser erfährt, wie es zu einem Rückfall kommen kann.. Ich arbeite ganz deutlich heraus, dass jeder Abhängige es selbst in der Hand hat, ob er das erste Glas stehen lässt oder nicht.. Der Rückfall bricht nicht aus heiterem Himmel herein.. Wie er sich ankündigt und was man dagegen tun kann, beschreibe ich ebenso wie die Art und Weise, wie man mit einem etwaigen Rückfall umgehen kann.. Eine Therapie oder den Besuch einer Selbsthilfe-Gruppe kann und will mein Ratgeber nicht ersetzen.. Ich will die Bereitschaft wecken und stärken, sich mit seiner Krankheit auf fruchtbare Weise auseinander zu setzen.. Ich möchte dem Leser Mut machen und aufzeigen, dass er sehr viel dafür tun kann, sein zukünftiges Leben auch ohne Alkohol erfolgreich zu meistern.. zum Anfang.. Alkohol Allgemein.. Familienkrankheit.. Fragen und Antworten.. Medikamente.. Schlussgedanken.. Buchvorstellungen.. Umfrage..

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  • Title: Berichte, die Hoffnung machen
    Descriptive info: Wie andere alkoholkranke Menschen den Absprung geschafft haben Immer wieder werden wir gefragt, wie es zu schaffen ist, von der Flasche wegzukommen.. Hier sollen alkoholkranke Menschen zu Wort kommen, die schon den entscheidenden Schritt aus der Sucht getan haben.. Wir sind dabei auch auf die Hilfe unserer Besucher angewiesen.. Schreiben Sie uns Ihre Geschichte! Es sollte kein ausführlicher Lebensweg sein, sondern folgende Fragen sollten darin beantwortet werden:.. Wie war die Situation kurz vor dem Aufhören?.. Was hat mich letztlich dazu bewegt, aufzuhören?.. Was habe ich unternommen?.. Wie ging es weiter?.. Wie geht es mir heute?.. Schreiben Sie an uns! Bitte als Betreff Hoffnung eingeben, damit wir Ihre Mail richtig zuordnen können:.. *Auf Wunsch werden wir Ihre Geschichte unter einem Pseudonym-Namen veröffentlichen - Ähnlichkeiten zu anderen Personen sind rein zufällig.. Mit Ihrer Geschichte helfen Sie anderen Alkoholikern, die noch unter ihrer Sucht leiden.. Wir freuen uns auf rege Beteiligung! Danke an dieser Stelle allen, die schon mit daran gearbeitet haben.. Ralf aus Gifhorn.. Hallo!!!.. Ich bin seit drei Jahren clean und bin heutzutage in der Lage mein Leben ohne Alkohol zu meistern, ich habe auch keine Gruppe mehr.. Die Situation vor drei Jahren war so, das ich Psychiatrieerfahrung, Canabiserfahrung sowie jahrelange Alkoholexzesse hinter mir hatte und mal wieder eine Auszeit von Berlin nehmen wollte und spontan im Schwarzwald angefragt hatte ob es eine Möglichkeit gibt eine Auszeit von Berlin zu nehmen, denn ich war wie so oft schon ausgebrannt.. Als ich im Schwarzwald angekommen bin habe ich beim Bauern zur Untermiete gewohnt, für Kost und Logie habe ich im Gasthof als Mädchen für alles gearbeitet.. Was mir nicht gefallen hatte war das es zum Feierabend immer ein Bier zum Abschied gab, denn ich hatte schon in Berlin überlegt weniger zu trinken.. Was aber durch den Bauern und durch den Gastwirt nicht funktionierte.. Als ich es angefangen habe zu genießen frei zu sein von Berlin war ich bei fast einen Kasten Bier pro Abend und genau da habe ich festgestellt das ich ein Problem habe.. Nach den vier Monaten Aufenthalt im Schwarzwald war ich bereit ein Entzug durchzuziehen und habe mich, als ich wieder in Berlin war, erkundigt wo die beste Möglichkeit besteht, es war das Jüdische KKH im Wedding.. Dort habe ich dann auch meine Psychose in den Griff bekommen!!.. Zur Zeit bin ich weit weg von Berlin und bin auch froh, das ich raus bin.. Aber wo will Mann oder Frau hin diesen Stoff gibt es leider überall.. Ich habe schon überlegt eine Alkohol und Drogenfreie WG zu gründen aber genau das wird nicht gerne gesehen in dieser Gesellschaft.. Deshalb schreibe ich zur Zeit an meinem Buch "Ein Nichts sagt die Wahrheit" um vielleicht dann etwas zu erreichen, dort geht es nicht nur um Alkohol und Drogen sondern auch um die ganze Situation in dieser Gesellschaft, das man hier nicht die Wahrheit sagen darf und auch nicht sollte?.. Es gibt so vieles was, mich und andere Betroffene zwar nervt, ich aber im Moment fast allein in der Lage bin etwas zu unternehmen, ich kenne aber auch diese Gesellschaft das Sie unberechenbar sind denn ich habe vierzig harte Jahre in Berlin durch und ich bin eigentlich fertig und habe keine Lust mehr auf den ganzen Dreck, denn wenn Mann oder Frau ein Problem hat wird das ganze gerne verschwiegen oder verheimlicht nur wer sich in dieser Gesellschaft durchbeißen kann und will hat eine Chance zu überleben.. Ich habe keinen Bock mehr auf diesen Dreck warum kann das Leben nicht so schön sein.. Ich bin heutzutage soweit, wenn ich auch Obdachlos bin, das ich mit einem Lächeln aufstehe und jeden Sonnenstrahl genießen kann und wenn ich im Frühjahr wieder unterwegs bin, dann kann ich auch die Sterne beobachten und genießen aber wo will Mann oder Frau das ganze genießen wenn jeder hier nur ans Saufen und Kiffen oder härtere Drogen denkt und es diesen Stoff überall greifbar ist?.. Vielleicht bis bald.. Ralf aus Gifhorn mit Berliner Wurzeln.. Hedi.. Hallo, mein Name ist Hedi und dies ist meine Geschichte.. Wie sah meine Situation aus:.. Kurz bevor ich aufhörte zu trinken sah meine Situation so aus.. Morgens zur Arbeit gehen, den Feierabend herbeisehnen um trinken zu können.. Ich habe bis auf die Wochenenden fast jeden Abend in der Kneipe zugebracht.. Manchmal bis 02:00 Uhr manchmal habe ich den Absprung früher geschafft.. An den Wochenenden habe ich mich mit ausreichend Alkohol versorgt um keinen Engpass zu haben.. Ich habe meinen Urlaub Tageweise verplempert um mich richtig abzuschießen.. Das zog sich so ungefähr über die letzten zwei Jahre meiner Trinkerkarriere.. Das brachte mich dazu aufzuhören:.. Es war der 19.. 08.. 2008, ein Dienstag.. Wieder einmal hatte ich zwei Tage Urlaub genommen um zu trinken.. Nach einer durchzechten Nacht stand ich im Badezimmer und habe mein zerknautschtes und aufgedunsenes Gesicht angesehen.. In diesem Moment stieg ein Bild vor meinem geistigen Auge auf.. Ich sah mich auf einer Leiter stehend in einem Loch.. Ein Fuß bereit auf die nächst untere Sprosse zu treten.. Ich war dabei einen Schritt tiefer in den Sumpf hinabzusteigen.. Das war der Moment in dem es bei mir Klick gemacht hat.. Ich habe begriffen, dass ich dringend Hilfe brauche oder ich würde den Bach runtergehen.. Ich habe wie verrückt geheult.. Die Entscheidung mir Hilfe zu holen war die schwerste in meinem bisherigen Leben.. Was habe ich unternommen:.. Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte bin ich stehenden Fußes zu meinem Hausarzt gelaufen.. Ich habe es tatsächlich geschafft die Wartezeit abzusitzen.. Ich habe genau gewusst, wenn ich jetzt gehe komme ich nicht wieder.. Der Arzt war sehr gut.. Als ich ihm mein Problem erzählt hatte dauerte es noch ein Telefonat lang und am Mittwoch den 20.. 2008 wurde ich auf der Entgiftungsstation eines Krankenhauses aufgenommen.. Dieser Aufenthalt sollte drei Wochen dauern.. Nun begann aber auch die Arbeit an mir selbst.. Zunächst musste ich meinen Arbeitgeber über meine Situation unterrichten.. Eine erste Herausforderung, dass Schamgefühl musste ohne den entlastenden Alkohol ausgehalten werden.. Auf der Motivationsstation wurde ich gefragt, was ich bereit wäre für eine zufriedene Abstinenz zu investieren.. Eine interessante Frage nicht wahr? Ich habe geantwortet, alles was mir möglich ist.. Und so ging es weiter:.. Ich habe Kontakt zur Psychosozialen Beratungsstelle aufgenommen und wurde zu einem Gespräch eingeladen.. Mit Hilfe meiner Suchtberaterin habe ich mich für eine stationäre Entwöhnungstherapie entschieden.. Während ich auf die Antwort zur Kostenübernahme wartete bin ich an meinen Arbeitsplatz zurück gekehrt.. Um die Klippen die mich in freier Wildbahn erwarteten zu bewältigen habe ich ein paar Vorsichtsmaßnahmen getroffen.. Ich besuchte eine SHG, führte regelmäßige Gespräche mit meiner Suchtberaterin und erstellte eine Art Notfallpass.. In diesen trug ich einige Telefonnummern ein um mir bei aufkommendem Suchtdruck Hilfe holen zu können.. Diesen trage ich auch heute noch immer bei mir.. Um meine Stammkneipe machte ich einen Bogen.. Es fühlte sich real so an als würde sie nach mir greifen.. Also nahm ich einen anderen Weg.. Am 17.. 2008 bin ich zur stationären Therapie aufgebrochen.. Für drei Monate.. Eine sehr lange Zeit.. Ich hatte Angst und wusste nicht was mich erwarten würde.. Es war harte Arbeit.. Ich habe oft auf meinem Zimmer gesessen und habe geheult.. Zum einen weil ich wütend und traurig war und zum anderen habe ich mich geschämt.. Außerdem habe ich geglaubt ich würde das alles nicht schaffen.. Oft, wenn ich glaubte einen gangbaren Weg für mich gefunden zu haben, hat die nächste Sitzung alles wieder über den Haufen geschmissen.. In diesen Situationen hat mir immer wieder die Frage geholfen: Was bist du bereit für eine zufriedene Abstinenz zu investieren? Dann habe ich die Tränen abgewischt, die Nase geputzt und noch mal von vorne begonnen.. Ein weiteres Hilfsmittel war es meine Sucht zu personifizieren.. Ich habe sie aus der Rolle des Bösewichtes den ich bekämpfen muss herausgenommen und sie zu meiner Begleiterin gemacht.. Ich habe mit ihr einen lebenslangen Vertrag geschlossen.. Mir hat es Erleichterung verschafft nicht mehr kämpfen zu müssen zumal ich nun Kraft übrig hatte die ich für andere Baustellen nutzen konnte.. Am 13.. 02.. 2009 wurde ich aus der Therapie entlassen.. Mein Fazit zu dieser Therapie: Es war die richtige Entscheidung und ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort.. Es schloss sich eine Nachsorge Therapie an, die am 17.. 2009 endete.. Wie geht es mir heute:.. Heute geht es mir gut.. Ich habe es geschafft den einen oder anderen Suchtdruck auszuhalten.. Ich habe in einer neuen Welt ohne Alkoholnebel laufen gelernt.. Jetzt sehe ich mich an dem Punkt an dem ich lerne, dass die Person die mir aus dem Spiegel entgegen sieht ich selber bin und niemand anderes.. Ich denke ihr wisst was ich damit meine.. Es ist ein stetes Arbeiten an mir selbst und es macht mir sehr viel Freude zu sehen was ich bereits erreicht habe.. Natürlich habe ich Rückschläge erlitten und ich bin auch um Haaresbreite an einem Rückfall vorbeigeschrammt.. Aber trotzdem machen die Vorteile der Abstinenz sehr viel mehr her als jeder Rausch.. Ich kann nur jedem wünschen den Weg aus dem Suchtknast zu finden.. Es ist nicht leicht, aber es ist zu schaffen und die Welt die euch dann erwartet ist es auf jeden Fall wert entdeckt zu werden.. Vielleicht hat meine Geschichte etwas dazu beitragen können.. Alles, alles Gute.. Andreas aus Würzburg.. Ich bin der Andreas aus Würzburg und seit 15.. 10.. 1990 trocken.. Ja wie fing das an, nach langer nasser Phase hab ich zu dem genannten Datum endlich den Absprung geschafft.. Ich wußte zu diesem Zeitpunkt schon genau das mit meinem Trinkverhalten etwas nicht stimmt.. Einige Versuche das Trinkverhalten unter Kontrolle zu bringen verliefen kläglich im Sand.. Auch der halbjährliche Konsum von alkoholfreien Bier brachte kein gutes Ergebnis.. Der Rückfall danach war mörderisch.. Es brauchte einen Schlüsselerlebnis bei mir um den Schalter im Hirn umzulegen, was auch Gott sei dank dann passierte.. Von dem Erlebnis zu erzählen würde jetzt den Rahmen sprengen.. Wie gesagt es war der 15.. 1990 Abend um 21:30 als mir klar wurde, das ich jetzt oder nie mehr, etwas tun mußte.. Langer Rede kurzer Sinn ich rief bei der Telefonseelsorge an, von der ich die Telefonnummer des blauen Kreuzes bekam u.. dort gottlob auch eine Verbindung.. Es wurde mit mir ein Termin für den nächsten Tag ausgemacht den ich auch wahrgenommen habe.. Dort wurde mir erst einmal erklärt was mit mir überhaupt los ist u.. vorallem das so, daß es auch in meinen Schädel rein ging.. Ganz wichtig hierbei war noch, ich wurde wie ein normaler Mensch behandelt.. Auf Entziehungskur wollte ich nicht, so lief das ganze ambulant ab.. Also hab ich regelmäßig die Gruppe besucht u.. gut ein halbes Jahr noch einen Psychotherapeuten.. Ich bin dann ehrenamtlicher Mitarbeiter geworden u.. besuche regelmäßig eine Suchteinrichtung in unserer Uniklinik um dort den Insassen Mut zu machen.. Auch mache ich viel Präventionsarbeit bei Jugendlichen, ich bin also immer am Ball, was auch mir eine sehr große Hilfe ist um trocken zu bleiben.. Ansonsten bin ich zufriedener trockener Alkoholiker.. Ich lebe jeden Tag bewußt u.. bin froh das ich nicht mehr trinken muß.. Die Gefahr ist nie vorbei, auch nach 19 Jahren nicht.. Aber Du der Rat suchst u.. noch am Anfang stehst, es lohnt sich trocken zu werden, denn Du bist viel zu wertvoll auf dieser Welt.. Nehme jede seriöse Hilfe an die Dir angeboten wird.. Es ist zu packen.. Andreas.. Therapie in der Salus_Klinik, Petra.. Ich habe meine Therapie am 02.. 012.. 2003 angetreten und dachte am Anfang, ich schaffe es nicht über die Türschwelle.. Für mich war damit entgültig, daß ich eine Alkoholikerin bin und damit gebrandmarkt und ausgegrenzt fürs ganze Leben denn alkoholkrank= Penner, Mensch ohne Willen etc.. p.. p.. Mir wurden damals noch 4 Monate bewilligt ( die für mich wie 10 Jahre klangen) im nachhinein bin ich froh über jeden Tag!.. Die Klinik ist recht groß mit einzelnen Therapiegruppen zu je etwas 8-12 Mann/Frau.. Ich war in einer reinen Frauengruppe, die es dort auch gab ( Gewalt etc.. ), das fand ich sehr entspannend.. Unser Stock war für die männlichen Patienten auch tabu, worüber viel gelacht/gelästert wurde.. Aber ich fand dort sehr viel Rückhalt.. Kern der Therapie ist die Gruppentherapie 3 x pro Woche.. Darum gibt es eine Fülle von Angeboten, ich habe das Sportangebot stark genutzt, denn dadurch habe ich wieder begonnen, meinen Körper als solchen wahrzunehmen und zu spüren, was er alles kann, nicht nur Alkohol verarbeiten und als Anhängsel am Kopf zu hängen.. Schwimmen, Sauna, Volleyball, Walken undundund dadurch ist man auch müde und kann gut schlafen, was ja sehr wichtig ist.. Auch ich mußte einen normalen Rhythmus von wach und schlafen erst wieder lernen.. Für mich war die Zeit wichtig, da ich mich voll auf mich konzentrieren konnte und lernte, weshalb ich getrunken habe und vor allem Möglichkeiten gelernt habe, mein Verhalten zu ändern, sodaß ich nicht mehr in Situationen komme, in denen ich nur noch den Ausweg trinken sehe.. Das Wichtigste aber war: Ich habe gelernt, daß ich etwas wert bin und dass ich mir etwas wert bin.. Die Arbeit war teilweise sehr hart, für mich war auch wichtig, daß ich gelernt habe, wie Suchtdruck entsteht und alle körperlichen Abläufe, sodaß ich mich der Sucht nicht mehr so ausgeliefert gefühlt habe.. Sie stand nicht mehr wie ein Monster vor mir, die mich zum Weinkaufen drängte, sondern ich wußte bei Suchtdruck: Kleine Synapsen im Gehirn und dein Belohnungssystem wollen sich jetzt aufführen, das dauert max.. eine halbe Stunde, dann gehts vorbei und es ist auch so.. Und meine Depressionen sind verschwunden! Sie wurden vorrangig durch die Sucht ausgelöst, durch den Sport konnte ich während der Therapie ganz gut dagegen ankommen ( Endorphine), auch nach der Entlassung habe ich damit weitergemacht.. Es ist ideal, um Druck abzubauen.. Durch die Therapie habe ich gelernt, meine Meinung zu sagen, laut zu werden und mich nicht mehr manipulieren zu lassen.. Ich bin unbequemer geworden, manche sagen egoistischer und ich finde das auch.. Denn seit 6 Jahren stehe ich bei mir an erster Stelle, wenn ich glaube, etwas tut mir nicht gut, mache ich es nicht , nehme es nicht mehr hin denn.. Ich will nie mehr dorthin zurück, wo ich schon war.. Und seit 6 Jahren schaffe ich das und bin trocken.. Ich passe auf mich auf, denn das muß man, um gesund zu bleiben.. Also greift es an, es gibt keine Alternative und diese Alternative einer Therapie ist eine gute.. P.. S.. ich habe wieder einen guten Job, bin erfolgreich und komme gut damit zurecht, das Leben geht weiter und macht ohne Alkohol richtig Spaß! Und das von Jahr zu Jahr mehr.. Vor 6 Jahren stand ich vor dem Selbstmord.. Alkohol nimmt einem alle Kraft, in der Therapie lernst Du Menschen kennen, die Dir helfen, Deine Sucht zu akzeptieren, sodaß Du lernst, daß Du selbst auch Kraft hast.. Hallo, ich bin die U.. G.. aus Hof (Bayern), 39 Jahre und Alkoholkrank, seit 23.. 07.. 2005 trocken.. Ich bin mit Alkohol aufgewachsen.. Mein Bruder hatte das Zeug jeden Tag vor sich stehen und er ist auch an seiner Alkoholkrankheit gestorben, doch das hat mich nicht abgeschreckt ich wurde auch zur Alkoholikerin.. Meinen ersten großen Rausch hatte ich als ich 13 war und ab da merkte ich das der Alkohol mein Trostspender ist.. Wie war die Situation kurz vor dem Aufhören?.. mhh, also, ich versuchs mal zu erklären.. Eigentlich hatte ich fast alles was ich mir immer gewünscht habe.. Eine glückliche Beziehung, daraus eine Tochter (jetzt 9 Jahre), eine Arbeit, doch Freunde mit denen man was unternehmen kann und Spaß hat nicht! 2004 arbeitete ich außerhalb und mußte immer noch etwas auf meinen Zug warten.. Dort am Bahnhof war eine Kneipe wo ich dann auch ein Weizenbier trank.. Getrunken habe ich eigentlich schon länger täglich, doch es hat sich alles noch in Grenzen gehalten.. Nach und nach lernte ich die Menschen dort kennen und ich fühlte mich wohl dort, habe viel gelacht und weil es zuhause immer mehr Streit gab, blieb ich immer öfter und immer länger in dieser Kneipe.. Auch mit dem Alkohol ist es immer mehr geworden.. Im April 2005 bin ich ausgezogen und hab meine Tochter bei Ihrem Vater gelassen, wollte mein Leben auf die Reihe bringen und meine Tochter vor mir schützen.. Der Alkohol wurde noch mehr.. Was hat mich dazu bewegt aufzuhören?.. In den nachfolgenden Wochen kamen die ersten Entzugerscheinungen.. Zittern an den Händen und Schweißausbrüche zur Nacht, genervt war ich von allem und mit meiner Tochter (damals 4Jahre alt) habe ich viel zu viel rumgeschrien.. Der Alkohol hat meine Nerven kaputt gemacht!!!!!!!!!!! Hab sogut wie nichts mehr gegessen und nahm in 2 Monaten 10 Kilo ab.. Im April habe ich meine Arbeit gekündigt, wollte mehr Zeit für meine Familie haben, doch genau das Gegenteil ist passiert.. Ich war mehr in meiner Stammkneipe als zuhause.. Mir war der Alkohol wichtiger als meine Tochter.. Dann kam noch ein Krampfanfall, ein Black Out und ein Krankenhausaufenthalt mit 2,8 Promille dazu.. Was habe Ich unternommen?.. Im Mai 2005 hab ich mir gesagt so kann das nicht mehr weitergehen und so will ich auch nicht mehr weiter machen.. Früh um 8 mußte ich erstmal ein Bier trinken damit ich überhaupt den Telefonhörer halten konnte um in der Klinik für Entgiftung anzurufen.. Dort war ich 2 Wochen, dachte das reicht.. 2 Tage danach gings schon wieder weiter mit dem scheiß Alkohol.. 2 Wochen später bin ich nochmal in die Klinik und dort habe ich die Suchtfibel gelesen, durch dieses Buch war ich mir 100% sicher das ich Alkoholkrank bin.. Ich beantragte über die Entgiftungsklinik eine Langzeittherapie.. Ich war dann für 3 Monate in der Tagesrehe Bayreuth, früh hin und abends wieder nach Hause.. Ich war jeden Abend in meiner gewohnten Umgebung und konnte mich jeden Tag testen ob ich den Alkohol wiederstehen kann.. Für mich war das genau das richtige.. Meine Therapeuten dort waren super, natürlich war es am Anfang schwer über sein Leben zu reden und es waren auch viele Momente dabei wo ich sehr viel geweint habe, doch genau das sollte auch sein um endlich mal den ganzen Mist der sich im Leben angesammelt hat rauszulassen!!!!!Eine Therapie nützt nichts wenn man nicht bereit ist über seine Gefühle und Gedanken zu reden und es ist auch wichtig das man vom Alkohol weg will!!!! Wenn ich mir einrede ich darf nicht mehr trinken funktioniert es nicht! Ich sag mir immer wieder ich will nicht mehr trinken und das funktioniert seit über 3 Jahren.. Wie ging es weiter?.. Nach der Therapie machte ich noch ambulant weiter (Gruppengespräche und Einzelgespräche in der Suchtberatung) und baute mir eine neue Wohnung auf.. In dieser Wohnung findet man keinen Alkohol, das ist ganz wichtig!!!!! weil es kommt immer mal wieder eine Phase wo man mit seinem trockenen Leben nicht zufrieden ist und würde ich in diesem Moment den Alkohol in der Nähe haben, dann wird es doch zu gefährlich wieder den Mist in sich hineinzuschütten.. Zu meinen damaligen Sauffreunden habe ich sogut wie keinen Kontakt mehr.. Nicht aber weil ich mich vom Alkohol fern halte, sondern weil es keine Freunde sind.. Wie geht es mir heute?.. Heute bin ich über 3 Jahre trocken und einigermaßen zufreiden.. Mit meiner Tochter, die immernoch bei Ihrem Vater lebt verstehe ich mich besser als in meiner nassen Zeit.. Sie ist auch regelmäßig bei mir.. Natürlich kommt immer mal wieder der Moment wo ich am liebsten was trinken möchte, doch ich weiß das meine Probleme deswegen nicht weg sind, sie werden nur betäubt!!!!! Die gleichen Probleme sind am nächsten Tag immer noch da und wenn ich jetzt wieder anfange zu trinke kann ich nicht mehr aufhören.. Es funktioniert nämlich nicht ,wenn man Alkoholkrank ist, nur 1 oder 2 zu trinken, das Suchtgedächtnis macht sich bemerkbar.. Ich könnte nicht mehr aufhören, das weiß ich.. Wenn ich dann so einen Moment (Suchtdruck) ohne zu trinken überstehe, bin ich sehr stolz auf mich, das ist ein Erfolgserlebnis.. Es passiert zwar selten, aber ab und zu geh ich mal in meine damalige Stammkneipe um die Leute zu sehen die immer noch am Alkohol hängen und ich kann euch sagen, zu diesen Menschen gehöre ich nicht mehr, die sind mir alle zu doof!!! und genau so doof war ich früher auch als ich noch getrunken habe.. Jetzt sehe ich die Welt die anders.. doch es passiert nicht von heute auf morgen, Stück für Stück merkt man die Veränderungen im trockenen Leben.. Etwas Geduld braucht ihr schon.. So Ihr Lieben, jetzt geb ich euch noch 3 Wünsche mit auf dem Weg.. Die Gelassenheit.. alles das hinzunehmen was nicht zu ändern ist.. Die Kraft.. zu ändern was nicht länger zu ertragen ist.. und die Weisheit.. das eine vom anderen zu unerscheiden.. Machts gut ihr lieben.. Ihr schafft das, mit Mut, Kraft und Zuversicht.. Dominic (27).. Mein Name ist D.. F.. und ich bin 27 Jahre alt,.. bin Alkoholiker und zur Zeit auf meiner zweiten Therapie innerhalb eines Jahres!!!!!!.. Meine Alkoholkarriere fing schon früh an.. Mit 15 Jahren hatte ich bereits den ersten Kontakt und es dauerte nicht lange und der erste Vollrausch folgte gleich im Anschluß.. Das war soweit ja noch in Ordnung, denn irgend wann hat jeder Jugendliche die ersten Kontakte mit Alkohol.. Ich hatte zu dieser Zeit meine erste feste Freundin, einen sehr großen Freundeskreis und ich war sehr Glücklich.. Alles lief perfekt.. Doch nach eineinhalb Jahren ging diese Beziehung in kaputt, da ich mittlerweile auch angefangen habe das kiffen auszuprobieren.. Ich habe es zusammem mit meiner damaligen Freundin ausprobiert und daraufhin hat sie dann die Beziehung beendet, da sie der Meinung war, das ich regelmäßig kiffe.. Das war aber nicht so, da ich immer mit ihr zuammen geraucht habe.. Hinterher habe ich dann erfahren, dass das nicht der Hauptgrund war.. Sie hatte mich in der Zeit davor betrogen.. Sie konnte es mir aber nicht sagen, daher hat sie sich einen anderen Grund einfallen lassen.. Für mich ist daraufhin meine komplette heile Welt zusammen gebrochen.. Ich habe mich nicht mehr als Mensch gefühlt.. Ich habe mich soweit selbst runtergezogen, das ich mich meinem älteren Bruder angeschlossen habe und ich habe angefangen mit 17 Jahren täglich zu Kiffen und Alkohol zu trinken.. Mittlerweile denke ich, das sich in dieser Zeit mein Zwerg (Suchtgedächnis) in meinem Kopf (O-Ton meines Therapeuten) prächtig entwickelt hat und ich immer wenn es mir schlecht ging entweder gekifft oder getrunken habe.. Oder auch beides gleichzeitig gemacht habe.. Irgendwie war es normal sich jeden Tag so die Lampen auszuschiessen.. Ich habe zu dieser Zeit nie einen Gedanken daran verschwendet das ich krank bin.. Mich kann es doch nicht treffen, ich bin doch noch so jung.. Das war ein sehr grosser Fehler.. Irgend wann haben meine Eltern es auch mitbekommen und ich hatte einen riesen Ärger.. Ich habe mich gefragt, was wollen denn alle von mir.. Ich bin doch nicht krank.. Nein, ich kann immer aufhören wenn ich will.. Kaum war ich dann aber aus der Tür raus habe ich alles was ich meinen Eltern gesagt habe wieder abgeschaltet und bin daraufhin von zu Hause abgehauen und mit meinem Bruder zusammengezogen.. Das war das reinste abschiessen aller geistlichen und körperlichen Kräfte.. Denn durch meinen Bruder habe ich dann auch noch Kontakt zu Kokain bekommen.. Jeden Tag von morgens bis spät abends haben wir gekifft, gesoffen,Exstasy "gefressen", Speed gezogen und wenn das Geld da war auch gekokst.. Wir hatten jeden Tag volle Bude.. Es waren aber nur Konsumenten und keine Freunde.. Denn mittlerweile denke ich wenn dort ein Vernünftiger dazwischen gewesen wäre, dann hätte der mich auf mein Konsum hingewiesen und mir geholfen davon wegzukommen.. Es war aber nicht so.. Es ging immer heiter weiter mit dem Gehirnzellen abtöten, bis ich mich mit meinem Bruder in die Wolle bekommen habe.. Ich musste zu meinen Eltern zurück.. Die haben mich dann aber ohne ein Murren und Knurren wieder aufgenommen.. Die einzige Vorraussetzung war nur das ich endlich aufhöre mit meinem Drogen- und Alkoholkonsum.. Wie alle Leute die nicht wissen wohin, habe ich natürlich zugestimmt, das ich meinen Konsum einstelle und meine Lehre mache.. Das war mit 22-Jahren.. Aber da ich meine alten "Feunde" nicht ablegen konnte, habe ich dann schliesslich doch mich wieder dazu entschlossen, weiter zu konsumieren.. Und zwar alles was auf dem "Markt" war.. Bis auf Heroin und Crack.. Davor hatte ich doch zu großen Respekt, obwohl diesen Respekt hätte ich doch auch schon vor Koks, Exstasy und alle anderen Suchtmittel entwickeln sollen.. Denn diese sind genauso gesundheitsschädigent.. Aber ich sah das zu diesem Zeitpunkt anders.. Alles andere ist schlimm nur nicht das was ich mache.. Und so ging es dann bis ich 26-Jahre alt war.. Meine Lehre (mittlerweile die zweite!!!!) habe ich dann auf Grund meine Krankheit natürlich nicht geschafft.. Ich bin lieber konsumieren gegangen als meine Versicherungskaufmann-Lehre mit Bravour zu bestehen.. Ich war also wieder arbeitslos uns stand ohne Berufsabschluss da.. Was soll ich nun machen? Anstatt mich darum zu bemühen den Abschluss endlich zu packen, habe ich weiter konsumiert was da war und bin dann zu einer Zeitarbeitsfirma.. Hilsabreiten machen.. Das ist doch toll! Endlich Arbeiten und genug Geld kommt auch noch rein.. Das kann ich dann alles für Drogen und Alkohol verballern.. Das habe ich dann auch gemacht.. Ich musste ziemlich früh raus also habe ich schon morgens angefagen zu trinken.. Das ging glücklicher Weise auch alles gut.. Niemand hat etwas gemerkt.. Naja, nach geraumer Zeit habe ich dann ein Angbot bekommen in dieser Firma wo ich gearbeitet habe einen anderen Job zu übernehmen.. Keine Zeitarbeit also.. Darauf bin ich dann auch eingegangen, da man mir versprochen hatte das ich auch mehr Geld bekommen werde.. Als ich dann sort angefangen habe, habe ich nach vier Wochen in der Nachtschicht auf einem Freitag mit meinem Kollegen meinen Einstand gefeiert.. Ich hatte Korn, Cola und Bier mitgebracht.. Das ist auf gut angokommen bei den Kollegen, da diese sowieso jeden Freitag gebechert haben.. Das ende der Gesachichte ist, das ich voll wie 1000 Russen morgen um 6 Uhr nach Hause gekommen bin und die letzte Flasche Kola-Korn habe ich mitgenommen.. Als ich zu Hause angommen bin habe ich noch einen großen Schluck aus der Pulle genomen und mich dann schlafen gelegt um meinen Vollrausch auszuschlafen.. Gegen 9 UIhr kam dann meine Mutter rein und hat natürlich den Gestank von Alkohol wargenommen.. Sie hat mich darauf angesprochen und ich habe geschworen das ich nichts getrunken habe.. Ich hatte aber mindestens noch 2 Promille intus.. Naja, wir sind dann zusammen einkaufen gefahren und sie hat mir für den nächsten Abend bei meinem Bruder, ich wollte abends zu ihm, eine Flasche Whisky ( es war Jim Beam für 10 Euro) spendiert.. Ich war glücklich, denn mein Stoff war gesichert.. Abends dann bei meinem Bruder ging dann das Gehirnzellenabtöten munter weiter.. Wir soffen und kifften was das Zeug hält.. Zu später Stund dann wollte ich unbedingt nach Hause fahren.. Eigentlich wollte ich ja bei meinem Bruder schlafen.. Ich bin dann also mit der letzten Bahn nach Hause gefahren um mich in mein heiliges Bett zu legen.. Dort angekommen wurde ich dann morgens von meiner Freundin (zu diesem Zeitpunkt hatte ich wieder eine) geweckt.. Ich hatte das nicht mitbekommen, da ich ziemlich voll war.. Sie ist dann mit der Flasche Kola-Korn vom vorabend zu meinen Eltern gegangen und hat mich gerettet.. Meine Eltern stellten mich dann vor die Wahl.. Entweder ich versacke dem Alkohol und den Drogen oder ich gehe ins Krankenhaus und mache eine Therapie.. Ich habe mich dann für das Krankenhaus entschieden.. Es konnte so einfach nicht mehr weitergehen.. Ich war ja nur noch dicht.. Das war mir aber nicht so bewußt.. Ich habe mich immer fit gefühlt und wenn das mal nicht so war, habe ich nachgeholfen das es wieder so wird.. Auf jeden Fall bin ich dann erstmal zum Arzt und habe mir eine Einweisung in die Entgiftung besorgt.. Ich musste dort anrufen um mir einen Termin zu holen.. Innerlich hatte ich gehofft, das es schnell geht mit der Einweisung, doch ich musste dann noch vier lange tage warten.. Also habe ich mich in den vier Tagen selbst der Entgiftung unterzogen.. Es war aber immer einer da der auf mich aufgepasst hat.. Morgens bin Mittags mein Bruder und abends meine Freundin.. Das war Balsam für die Seele, denn ich wußte das jemand da ist wenn ich nicht mehr kann.. Also ist der Entzug auch nicht so schlimm gewesen.. Nur die innere Unruhe konnte mir keiner nehmen.. Es war eine neue Situation für mich.. Was erwartet mich dort? Da sind doch njur Penner und asoziale.. Doch dieses Bild habe ich schnell verloren.. Denn es waren alle Schichten unserer Gesellschaft dort vertreten.. Vom Manager zur Putzfrau.. Vom Arzt bis zum Arbeitslosen.. Also, habe ich meine erste Entgiftung für 20 Tage hinter mich gebracht.. Gleichzeitig habe ich meine erste Therapie im Hansenbarg beantragt.. 16 Wochen waren sofort genehmigt.. Ich dachte nur oh Gott, solange weg von zu Hause.. Naja, wenn´s hilft.. Meine Freundin hatte auch weiterhin zu mir gestanden und mir gut zu geredet.. Als ich dann nach der Entgiftung nach Hause kam, war der gute Wille zum nicht konsumieren jedoch schnell dahin.. Da ich noch lange Zeit hatte bis es losging zur Therapie, habe ich mich kurzer Hand entschlossen nochmal einen alten Kollegen zu besuchen.. Wir haben uns ein letztes mal die Lampen ausgeschossen.. Solange, bis irgendwann die Polizei vor der Tür stand.. Danach kann ich mich an fast nichts mehr erinnern.. Nur daran das ich zu Hause aufgewacht bin.. Wie ich dort hin kam? Keine Ahnung.. Naja der Tag an dem es endlich losging kam und ich war froh das mir geholfen wird.. Dachte ich.. Denn es kam anders.. Nach 8 Wochen habe ich mich dann selber entlassen, da ich ja nicht krank war.. Also habe ich meinen Eltern und meiner Freundin vorgelogen ich sei wegen "guter Führung" früher entlassen worden.. Sie haben mir geglaubt.. Also war ich wieder zu Hause.. Ich hatte auch das Glück, das ich sofort eine Firma gefunden hatte wo ich meine Lehre zu ende machen konnte.. Ich bin also jeden Tag fröhlich zur Arbeit gefahren.. Immer mit der Bahn.. Und irgendwann, das war im Sommer habe ich angefangen morgens vor der Arbeit "kontrolliert zu trinken".. Ha, da habe ich mich wohl selbst belogen,denn es ging alles nach hinten los.. Im Herbst bin ich dann wieder in die Entgiftung.. Diesmal aber nur 10 Tage, da ich den Blockunterricht in der Berufsschule nicht verpassen wollte.. Gebracht hat diese Entgiftung auch nichts, denn kaum war ich wieder alleine und ich habe wieder morgens vor der Schule gesoffen.. Das ging dann bis Januar 08 so.. Ich habe dann meine Ausbildung kurz vor der Prüfung mal wieder Verloren.. Was mach ich nu? Wieder zwei Möglichkeiten.. Entgiftung oder Freundin weg! Also habe ich mich wieder für die Entgiftung entschieden.. Diesmal ging es aber weiter weg, Nach Ruhleben in Plön.. Geschlagene 18 Tage keinen Kontakt zur Aussenwelt.. Kein Kiosk für Zeitung, kein Verlassen des Grundstückes zum spazieren gehen.. Man durfte aber auch gar nichts machen.. Ausser nachdenken über sein leben und was ich so alles fabriziert habe.. Das war absolutes Neuland für mich, denn in meiner ersten Entgiftung hatte man genügend ablenkung mit Sport, Ergo und Arbeitstherapie.. Naj, ich hatte mich dann entschlossen gleich im Anschluss noch eine Therapie zu machen.. Diesmal ging es nach Freudenholm.. Das liegt bei Kiel.. Da es aber meine zweite Therapie war durfte ich diesmal 10 Wochen mich nochmal in Behandlung geben.. Gott sei es gedankt, das ich das nochmal machen durfte.. Ich habe mich also für mich ein letztes mal auf die Reise begeben nochmal mein Leben aufzuarbeiten.. Und es hat viel gebracht.. Gut ich habe nach der Entlassung nochmal "kleine" Rückfälle gebaut, aber seit dem ich jetzt zu den AA gehe habe ich es endlich begriffen.. Ich kann mit meinen 27 Jahren keinen Alkohol mehr trinken.. Mein Fass ist leer.. Ich nehme mir jeden Tag vor die nächsten 24 Stunden nicht zu trinken und es klappt.. Natürlich gehört da auch ein geregelter Tagesablauf dazu, denn keine Tätigkeiten am Tag haben mich wieder dazu veranlasst zu grübeln und wieder zu trinken.. Langeweile ist tödlich für einen Alkoholiker wie mich.. Ich danke Gott jeden Tag, das ich zwei Chancen bekommen habe es endlich in den Griff zu bekommen.. Es ist keine Schande Krank zu sein.. Nein, es ist eine Schande nichts dagegen zu tun!!.. Euer Dominic.. Über Alkohol ABER DANN.. !.. Schon damals, als ich dich sah, hatte man mich vor dir gewarnt.. Aber eines Tages konnte ich der Versuchung nicht wiederstehen.. Wir trafen uns, - standen uns gegenüber und du wolltest mich, das habe ich gespürt.. - Und von einem Moment zum nächsten war ich "deins".. Wir genossen es, wir waren so stark verbunden.. Du brachtest mich in eine Welt, die so befreiend war, eine Welt voller schöner Illusionen.. Aber.. So schön es mit dir auch war, beschloss ich dir nicht mehr so oft zu begegnen.. Denn die Realität ist anders als "Du" - Dann kam es mal vor, dass ich dich nur sah und dich nicht wollte, und mal wollte ich dich bewusst und intensiv spüren.. Wir hatten auch jede Menge Spaß und tanzten und lachten den ganzen Abend, - Ich war der Mittelpunkt.. Mit dir waren die Ängste weg.. Es war einfach schön mit dir.. Dann erlebte ich in der realen Welt einen grausamen Schmerz.. Ich lief weg,- ich suchte dich sofort,- fand dich.. Du nahmst mich sofort und hattest mir das Gefühl gegeben, dass du der einzige warst, der mich verstand.. "Du" hast mich ernst genommen.. "Du" hast mir zugehört, ohne mich zu kritisieren.. "Du" hast mir die Schmerzen genommen.. Es war so schön.. Endlich hatte ich jemanden, der mir gut tut.. Ich war an einen Punkt gekommen, wo mir bewusst wurde, dass ohne dich nicht mehr leben wollte, Wir trafen uns immer heimlich, jeden Abend und immer warst du für mich da und nahmst mir den Schmerz.. Ich war bereit fast alles für dich aufzugeben: Familie, Arbeit, Freunde und vieles, vieles mehr.. Nach dem die Welt da draußen, merkte, dass ich nur für dich existierte, nahmen sie dich weg von mir.. Einfach so.. Ich habe die Welt gehasst, weil sie uns trennen wollten.. Dabei warst du es doch, der mir so gut tat und mich in eine Welt brachte, wo es keine Schmerzen gibt.. Ich hatte zu kämpfen, ich heulte jeden Tag, jede Nacht, jeden Moment.. Ich habe dich gerade jetzt so sehr gebraucht und vermisst.. Unsere gemeinsame Zeit.. , einfach alles hat mir gefehlt.. Irgendwann, als ich ruhiger wurde, kam ich an einen Ort, wo es kalt und doch so warm war.. Ich war nicht alleine, auch nicht mit dem Gefühl von Kälte, und doch mit Wärme.. Ich habe mich mit den "Anderen" über "Etwas" unterhalten, was mir erstaunlicher Weise sehr bekannt war.. Es warst "Du".. Über dich sprachen wir.. Ich stellte fest, dass du nicht nur mit mir warst, sondern mit all denen auch.. Sie haben mir die Augen geöffnet:.. Du wolltest uns nur besitzen, du wolltest uns nur langsam aber sicher zerstören.. Wie konntest du nur? Wir haben fast alles verloren wegen dir und jetzt müssen wir ohne dich leben, weil du uns nicht gut tust.. Heute habe ich vieles gelernt.. Ich habe gelernt, dass man die Realität ohne dich überleben kann.. Und das tue ich auch! Trotzdem gebe ich zu, dass du mir manchmal fehlst.. Aber ich gebe viel, -nein ich gebe "Alles" dafür, dass ich dich nie wieder spüren werde.. Und das schaffe ich auch.. Ich weiß es, weil der Platz heute voller Sonne, Wärme und vieler Menschen mit Stärke und Hoffnung ist, die mir Mut machen und ich diesen Menschen auch.. MAN MUSS NUR GANZ FEST DARAN GLAUBEN.. Moni (10.. 4.. 2008: Ich bin seit 1 Jahr und 38 Tagen ohne Alkohol).. Harley-Schorsch hat seinen Weg in Buchform beschrieben und uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.. Es kann.. hier.. heruntergeladen werden (Acrobat-Reader erforderlich, ca.. 360 KB).. Herzlichen Dank lieber Schorsch.. Mone.. Meine ersten Erfahrungen mit Alkohol habe ich bereits in meiner frühen Kindheit gesammelt.. Bei Familienfeiern den einen oder anderen Schnaps bei den Erwachsenen mittrinken war keine Seltenheit.. Obwohl mir das Zeug gar nicht geschmeckt hat, war es doch ein tolles Gefühl, so erwachsen sein zu dürfen.. Ob das allerdings bereits der Beginn einer Sucht-Karriere darstellt, kann ich nicht sagen.. Allerdings brachte es doch eine hohe Verträglichkeit von Alkohol mit sich.. Von dieser Zeit an hat es mich immer interessiert, wie sich die Erwachsenen fühlen, wenn sie sich so anders benehmen, so lustig werden.. Das war für mich etwas ganz Normales, und ich wollte wissen, wie das ist.. Meinen ersten Vollrausch hatte ich dann mit 15 Jahren, als meine Eltern über ein Wochenende nicht zu Hause waren.. An diesem Tag habe ich dann auch die Erfahrung gemacht, dass ich von Schnaps viel schneller und viel intensiver betrunken wurde, als von Bier oder Wein.. Ich glaube, das war die Erfahrung, die mich weiterhin auf Hochprozentiges hat zugreifen lassen, der Anfang vom Ende sozusagen.. Um es kurz zu machen: Daraus wurde ein Sucht-Werdegang, bei dem ich täglich eine Flasche Korn trinken musste, um alles, was ich am Tag erlebt habe, weg spülen zu können.. Ich konnte zwar mit dem Trinken nichts vergessen, aber es schien mir, als würden die Gefühle erträglicher werden.. Irgendwann war ich an dem Punkt angekommen, 10 Jahre nach dem ersten Vollrausch, an dem ich richtige Angst um mein Leben hatte.. Ich wollte nicht so enden, wie die Leute auf den Parkbänken, die sich mit einer Zeitung zudecken, neben denen eine Bierdose steht und die nicht mehr wahrnehmen können, ob sie gerade mitten auf einen Marktplatz pinkeln.. Immerhin konnte ich schon kaum noch etwas essen, mein Magen war ziemlich angegriffen und meine Leber so stark vergrößert, dass sie schmerzlich auf die umliegenden Organe drückte.. Aus Angst vor dem Tod, vor dem sozialen Abstieg und aus dem Wunsch heraus mit 25 Jahren noch etwas erleben zu wollen, ging ich also in eine Beratungsstelle.. Dort angekommen, war ich ziemlich ängstlich.. Ich hatte Angst vor fremden Menschen, Angst angegriffen und beschimpft zu werden, Angst vor Vorwürfen und Angst davor, dass mich diese Schuldgefühle erschlagen würden.. Und wenn die mir jetzt noch meinen Korn wegnehmen, dann renne ich da wieder raus, finde eine Ausrede und gehe nie wieder zu diesen bösen Menschen hin! Aber solange das alles nicht passiert, kann ich mir das ja mal ansehen, was die von mir wollen, denn dass ich ein Trinkproblem hatte, wusste ich schon lange.. Nur wollte ich das nicht so laut sagen.. Klar, ich war ja auch keiner von der Parkbank, jedenfalls noch nicht.. Die erste große Verwunderung traf mich, als mir die Sekretärin nach der Terminvergabe sagte: "Schön, dass Sie gekommen sind.. " Boah! Hier her kommst Du wieder, hoffentlich ist diese Fachfrau, zu der ich da gehen soll, genauso nett.. Na, das macht ja direkt ein bisschen Hoffnung.. Ein paar Tage später hatte ich dann das erste Gespräch.. Die Frau hörte mir ganz geduldig zu und sie stellte manchmal sogar ein paar Fragen.. Ich erzählte ihr ganz freiwillig über meine Ehe, wann ich am Nachmittag aufstand und wann ich erst am Morgen wieder ins Bett ging.. Keine ermahnenden Worte, kein Ansatz von Kritik oder Beschimpfungen.. Im Gegenteil, sie war sogar ganz gut drauf, denn sie hatte Humor.. Man konnte echt mit dieser Frau auch mal kurz lachen.. Also waren das dort doch nicht diese spießigen und verknöcherten Gesundheitsapostel.. Wo ich dachte, dass sich sowieso niemand meinen "Müll" anhören wollte, stellte diese Frau sogar noch ganz interessiert Fragen und ließ mich ausreden.. Auch gab kein Anzeichen davon, dass sie mir nun den Schnaps verbietet.. Als es um die Frage der Entgiftung ging, hat sie mir ganz geduldig erklärt, was eigentlich im Körper passiert, wenn ich nun keinen Alkohol mehr trinken würde.. Sie hat mir empfohlen, so lange weiter zu trinken, bis die Frage geklärt ist, wie ich entgiften kann, weil ich mich sonst in Lebensgefahr bringen würde.. Das hat mich ganz schön umgehauen.. Sie hat auch keinen Druck auf mich ausgeübt, um mir zu sagen, wann ich nun aufhören soll.. Ich habe mir das "Wann" und das "Wie" ganz alleine ausgesucht, und habe mir lediglich das Fachwissen dieser Frau bei der Entscheidung zu Nutze gemacht.. Auch die Frage, ob mich nach den Gesprächen nun die dicke Rechnung erwartet, wurde zu meiner Zufriedenheit beantwortet, mich hat das nicht einen Cent gekostet.. Nach einigen Gesprächen hat sie mir dann davon erzählt, dass man dort auch Therapien machen kann und wie so eine Therapie aussieht.. Sie erzählte mir von Menschen, die in Gruppen zusammen sitzen und mit einem Therapeuten über ihre Situationen reden.. Sie würden darüber sprechen, dass es ihnen ja genauso ergeht, wie mir und dass sie sehr ähnliche Sorgen haben, wie ich.. Und sie sagte mir, dass die Menschen, die da in den Gruppen sitzen, mit Sicherheit genauso viel Angst haben, wie ich selbst auch.. Bis zu meinem Therapiestart besuchte ich zwei Informationsgruppen, die über Alkohol aufklärten.. Dabei habe ich bereits nicht mehr getrunken und begann, die ersten alkoholfrei lebenden Menschen kennen zu lernen.. Parallel besuchte ich eine Selbsthilfegruppe, was für mich auch totales Neuland war.. Dort lernte ich bereits, dass es erlaubt war, so zu sein, wie ich war und dass ich einfach alles sagen durfte, wie mir eben das Mundwerk gewachsen war.. So ging es mir auch in der Therapie.. Ich dachte mir, dass ich nun endlich mal die Chance hatte, einen Fachmann zu fragen, wie das so in meinem Kopf aussieht und ob das alles so normal ist, wie es mir geht.. Ich lernte ziemlich bald, dass ich nicht immer an allem Schuld war, und dass ich durchaus das Recht habe, Nein zu sagen.. Diese Erfahrung fand ich damals richtig befreiend.. Es war völliges Neuland.. So probierte ich die Tipps des Therapeuten einfach aus.. Ich lernte langsam mir Situationen so anzuschauen, dass ich nicht immer die Reaktionen meiner Mitmenschen vorhersehen musste und dass es nicht immer so ausweglos ist, wie ich dachte.. Ich testete einfach, und sah mir an, was passierte.. Meinem damaligen Mann zu sagen, dass ich seine Bierkisten jetzt nicht tragen will, weil ich damit nichts mehr zu tun haben will, war ein solcher Versuch.. Statt des von mir vorhergesehenen Ärgers mit ihm, guckte er nur verwundert und trug von dem Moment an seine Flaschen selbst.. Ups, so einfach kann das sein!.. In der ersten Therapiezeit wurde mit mir gemeinsam geschaut, was die Ziele der Behandlung sein können.. Nie wurde einfach etwas vorgeschrieben, alles waren Anregungen und ich konnte eigenständig entscheiden, was davon ich umsetzen möchte, und was ich einfach nicht schaffen kann.. Dabei stellte sich heraus, dass es am wichtigsten war, ein abstinentes Umfeld für mich zu schaffen, einen sicheren Rahmen, indem ich ohne Alkohol leben konnte.. Ich habe damals in einer Ehe gelebt, in der mein damaliger Mann weiter getrunken hat, und damit also auch nicht aufgehört hatte, mich zu unterdrücken und mich zu bedrohen.. Im schlimmsten Falle war in seinem Terror enthalten, dass er mir den Tod wünschte und mich umbringen wollte.. Die Versuche, diese Ehe zu retten scheiterten während der Therapie.. Also habe ich daran gearbeitet, die vorerst räumliche Trennung von meinem Mann einzuleiten.. Nach einem halben Jahr war ich dann so weit, das erste Mal ein paar Sachen zusammen zu packen, und in die Wohnung eines Freundes zu ziehen.. Von da aus gab es noch einmal einen Versöhnungsversuch, der auch scheiterte.. Also zog ich dann endgültig aus und machte den Traum von meiner eigenen kleinen Wohnung wahr, und bezog mein kleines Reich.. Ein Jahr später folgte die Scheidung.. Von dieser Zeit an war es mir möglich daran zu arbeiten, ohne den Druck einer bedrohlichen Partnerschaft frei zu atmen und mein Leben so weit aufzuräumen, wie ich es verkraften konnte.. Nie hat jemand zu viel von mir verlangt, weiterhin war alles, was in der Therapie passierte ein Vorschlag, aber nichts ein Muss.. Diese Therapie wurde auch immer mehr zu einer Stätte, in der ich verstanden wurde und in der ich meine Gefühle zeigen und benennen konnte, weil ich dafür weder abgewertet, noch beschimpft wurde.. Im Gegenteil, ich machte immer häufiger die Erfahrung von Anerkennung und Lob.. Ich habe immer sehr ernst genommen, was mir in der Therapie vorgeschlagen wurde, aber ich habe es auch immer sehr kritisch angesehen, und manchmal auch abgelehnt, was angeregt wurde.. Die Erfahrung zu machen, dass ich das tun darf, ist wunderbar für mich.. Nun, nach genau fünf Jahren Abstinenz lebe ich in einer glücklichen Ehe.. Ich habe einen Lebenspartner gefunden, der nicht nur alkoholfrei mit mir lebt, sondern der mich liebt mit allem, was meine Vergangenheit zu bieten hat.. Ohne meine Therapie hätte ich mit Sicherheit niemals anfangen können, nun endlich zu leben, denn ich wäre nie auf die Idee gekommen, wie gut und wie schön ein Umdenken sein kann - eine Befreiung!.. 3 jahre trocken - ein resümee.. hallo.. ich wollte nur mitteilen , daß ich am 10.. 12.. 2004 das letzte mal alkohol getrunken habe.. die folgen meines letzten konsums sind in hier hinlänglich bekannt.. die vergangenen drei jahre hat sich mein leben verändert.. ich habe neue freunde gewonnen und neue erfahrungen gemacht.. es waren negative schmerzhafte erfahrungen , aber auch sehr viele positve.. rückblickend überwiegen die positiven doch sehr und ich kann jedem menschen , der ein alkproblem hat nur zu dem weg der abstinenz raten.. auch , wenn es den anschein eines sehr schwierigen pfades macht lohnt sich das leben.. wenn ich mir vor augen halte , was ich durch alk alles vernichtet habe finde ich es traurig , das mir diese erkenntnis nicht schon früher gekommen ist.. was hätte ich alles vermeiden können wie wäre mein leben anders verlaufen , wenn ich auf meine innere stimme gehört hätte.. die innere stimme sie liegt nicht falsch sie mag schmerzhaft sein die erkenntnis nicht mit alk umgehen zu können.. ich wollte es lange nicht wahrhaben und das erwachen war grauenhafter , als ich es mir je hätte zu träumen wagen.. heute hab ich den ganzen mist hinter mir , teilweise zumindest.. es ist nicht vorbei , es ist nie vorbei.. der alk , das gift ist allgegenwärtig.. auch ich darf mich nicht in sicherheit wiegen , auch wenn es den anschein hat.. nein nahezu täglich habe ich den alk als begleiter.. aber wenn du deinen feind nicht besiegen kannst , so lerne ihn zu akzeptieren , als übel das da ist , als gegner , den du nicht mehr zu fürchten hast , weil du weißt er kann dir nichts mehr anhaben , wenn du konsequent dein leben lebst und seinen versuchungen und verlockungen widerstehst.. akzeptanz toleranz und vertrauen in deine eigene kraft ind deine art zu leben lassen deinen gegner alt aussehen und dich dein leben wieder in vollen zügen genießen.. viele betroffene sagen ich schäme mich , ich komme mir verlogen und jämmerlich vor.. vergehen in selbstmitleid und ergeben sich ihrem vermeintlichen schicksal , weil es der einfachere weg zu sein scheint.. doch was ist an dessen ende ? was ist an dessen ende ?.. deins.. seins nicht der gegner überlebt dich er triumphiert , wenn du dich ihm ergibst , ihn gewähren läßt.. ich denke ich bin nicht der einzige hier in diesem forum , dem es so geht.. ich habe meine phasen , die mich runterziehen , die mich frustrieren , da ist er ganz nah der vermeintliche freund ganz ganz nahe.. ich kann ihn dann riechen ich träume von ihm ich sehe ihn und seine verlockungen.. die erinnerung wird wach an das positive , daß ich zweifellos auch erlebt habe.. aber wiegt es das auf wiegt es das auf mein neues leben wegen so einem schmarrn aufs spiel zu setzen , aufzugeben nachzugeben.. ich denke nicht.. ich denke jedem betroffenen sollte das bewußt sein jede sekunde seinse neuen lebens.. diese verinnerlichung gibt kraft kraft für die nächste minute stunde tag woche monat jahr.. und ehe mensch sich umblickt stellt er fest , daß nun schon ein geraumer zeitraum ohne dieses gift , aber mit feind vergangen ist.. alkohol bekämpfen ist der falsche weg , da kampf immer mit sehr viel energie und verlusten behaftet ist.. alkohol akzeptieren , als etwas daß du meiden kannst ist für mich der einfachere weg.. ich hoffe , daß es mir auch weiterhin gelingt und ich einmal auf ein erfülltes zweites leben zurückblicken darf.. just my 2 cents.. wok.. Vera (42).. Liebe Mitglieder und Leser von a-connect,.. gerne schreibe ich Euch, wie es mir ergangen ist und jetzt geht, da ich gerne anderen Mut machen möchte für sich einen Weg aus der Sucht zu finden.. Meine Alkoholkarriere begann schon in meiner frühen Jugend.. Bereits mit 14 legte ich meinen ersten Vollrausch hin.. Mit 17 merkte ich, das Alkohol mich entspannt und enthemmt und Hemmungen vor allem Angst hatte ich ja genug.. Damals hat sich wohl das, was man das "Suchtgedächtnis" nennt, ausgeprägt.. Anfang 20 war es für mich schon normal vor oder während Feiern zu trinken oft "einen über den Durst" mit oft peinlichen Folgen.. Dennoch schaffte ich mein Studium wie zuvor mein Abi mit guten Noten und "funktionierte" auch sonst ganz als brave Tochter.. Ich hatte von klein auf gelernt gut zu funktionieren und tat dies auch während meiner langjährigen Partnerschaft.. Diese zerbrach Ende 20 und ich stürzte in ein Loch.. Die Abende nach der Arbeit und die Wochenenden gehörten vollständig dem Alkohol.. Ich blieb 4 Jahre solo und dachte, mein Alkoholkonsum hinge damit zusammen, das ich keinen Partner finde und wenn dann waren es nur kurzfristige und enttäuschende Geschichten.. Ich war darüber gänzlich frustriert und meinte allen Ernstes ich müsste nur mein Leben von Grund auch ändern und dann wäre der Alkohol kein Thema mehr.. Typischer Fall von denkste.. Ich lernte meinen jetzigen Mann kennen, heiratete sehr schnell, kündigte meinen inzwischen ungeliebten Job bevor mir dort wegen dauernden alkoholbedingtem Krankfeiern gekündigt wurde, wurde schwanger, zog weg und stürzte mich erst einmal in das Hausfrauen- und Mutterdasein.. Aber der Alkohol machte sich zunächst langsam dann aber immer stetiger wieder bei mir breit.. Vorerst nur abends.. Kind im Bett und dann entspannen.. Mein Mann trank auch übermäßig und so hatte ich ja das perfekte Alibi.. Auch jetzt funktionierte ich nach außen hin perfekt.. Das Kind wurde älter und nach 5 Jahren Berufspause fing ich halbtags wieder an zu arbeiten.. Perfiderweise fing ich aber wieder an mehr d.. h.. auch tagsüber an zu saufen.. Die freien Tage gehörten dem Alkohol.. Es wurde im Verlauf der folgenden Jahre immer schwieriger nach außen hin den Schein zu wahren.. Oft ließ ich alles stehen und liegen, versorgte gerade noch mein Kind und trank.. Meldete mich in der Arbeit zunehmend krank oder schleppte mich verkatert hin.. Funktionierte aber einigermaßen.. Mein Mann trank mit und so tranken wir manchen Wochenende zusammen durch.. Das Kind wurde vor den Fernseher gesetzt und bekam zu essen wurde also weitgehend versorgt.. Alles andere lief nur noch mit großen Anstrengungen.. Dann suchte ich eine Suchtberatungsstelle auf und dort riet man mir zur Langzeit.. Das wollte ich natürlich nicht.. Wie sollte das denn gehen und was würde das Umfeld sagen.. Ich wollte alles unter Verschluss halten.. Ein halbes Jahr später verlor ich meinen inzwischen ebenfalls ungeliebten Job mit dem blöden Chef und dachte wirklich, jetzt brauchst du auch nicht mehr saufen.. Pustekuchen, jetzt wurde es noch schlimmer und die körperlichen Entzugserscheinungen setzten ein.. Langsam sah ich ein, das ich unbedingt etwas tun musste und da mir langsam auch das Umfeld, das sowieso immer mehr mitbekam egal war, beantragte ich die Langzeit und wollte es als psychosomatische Kur tarnen.. Zunächst wollte ich ins Krankenhaus zum entgiften weil ich nicht mehr konnte.. Ich schaffte es nicht mehr mit der Einweisung ein Wochenende abzuwarten, sondern kam mit dem Krankenwagen auf die Psychiatrie (geschlossene).. Dort blieb ich 3 Wochen lang, stabilisierte mich schnell und dachte allen Ernstes ich bräuchte jetzt keine Langzeit mehr.. Von wegen!! Kaum zuhause hielt ich genau 10 Tage durch und dann fiel ich um aber massiv.. Diesmal kam noch die Polizei dazu, weil ich nur noch herumgeschrieen habe und dann wieder ab mit dem Krankenwagen aber auf die Alkoholentgiftungsstation.. Dort war es wirklich schrecklich! Ich wollte nicht bleiben, sah aber ein, das ich weg musste.. Kaum zuhause erhielt ich die Nachricht, das ich in einer Woche die Langzeit antreten könne.. Das tat ich dann auch und so ging ich am 11.. Juni 2007 in die Fachklinik Haus Immanuel nach Hutschdorf in Nordbayern bei Kulmbach.. Ich hatte wirklich große Angst davor.. Der Sommer 2007 in Hutschdorf wurde zur intensivsten und wichtigsten Zeit meines bisherigen Lebens.. Obwohl es oft hart wurde und ich viel weinen musste, konnte ich dort auch wieder das Lachen lernen, bekam wieder Zugang zu meinen Gefühlen und wurde zunehmend selbstbewusster.. Am 1.. Oktober 2007 kam ich nach Hause.. Klar dort ist alles noch so wie vorher und die Probleme haben sich nicht in Luft aufgelöst nur gehe ich sie jetzt anders an.. Ich besuche eine therapeutisch geführte Gruppe bei der Caritas, gehe zu den AA's und zu einer Psychologin.. Ich freue mich über jeden neuen Tag und entdecke neue Kraft und Möglichkeiten in mir.. Das Leben ist wieder schön und obwohl ich noch immer am Anfang stehe sage ich mir immer "dahin will ich nicht mehr zurück, diese neue Kraft will ich mir nicht nehmen lassen" Das ist einfach kein einziges Bier wert.. Ich habe Zutrauen in mich und meine Kräfte gefunden und weiß, das ich ohne Alk viel mehr aushalten kann, als ich je dachte.. Ja es geht allen einfacher und ist aushaltbar, das habe ich trocken in der Langzeit gelernt und für mich mitnehmen können und darüber bin ich sehr froh.. Ich bereue diesen Schritt in keiner Weise und hoffe, das es so auch weitergehen kann.. Nur eines weiß ich "Fertig bin ich nicht und werde es wohl mein Leben lang nicht sein" Also Eigenarbeit ist immer angesagt.. Vera.. 20.. 05.. - ein denkwürdiges datum!!!.. - welch ein denkwürdiges datum.. heute vor vier jahren habe ich meinen letzten weg in meinem nassen leben angetreten - in die letzte entgiftung.. nach vier wochen, die ich nur noch dahinvegetiert habe, größtenteils mit meinem hund im keller gesessen habe, weil ich mich allein nicht mehr in die wohnung traute.. ich hab dort tiere gesehen, spinnen, mäuse,.. riesig groß.. furchtbar.. also saß ich im keller, mit meinem wein, schnaps, bier - zwei promille am tag mussten sein, sonst gings mir dreckig - und meinem hund und meiner musik und hab mich selbst bemitleidet.. ein grauenhaftes bild.. ja heute vor vier jahren, ich war drei tage vorher noch mit meiner mama einkaufen für die klinik.. denn allein hätte ich das nie hinbekommen.. ich bekam angst in der schlange an den kassen.. musste erst mal raus, ein bier trinken, dann gings wieder.. danke für deine hilfe mama.. heute vor vier jahren ging ich dann mit hilfe einer freundin und sicheren 2,7 promille im kopf in die klinik.. die freundin half mir tasche packen, denn auch das konnte ich nicht allein.. heute vor vier jahren, wusste ich nicht, was mich erwartet, aber ich wusste, es wird ein langer abschied von zuhause und ein langer weg.. dann war ich weg für 17 wochen und durfte erste schritte tun im trockenen leben.. allerdings weiß ich nicht, ob ich diesen weg gegangen wäre, wenn ich heute vor vier jahren gewusst hätte, was mich alles erwartet.. trockenrausch, saufdruck, angst, etc.. und wenn ich damals gewusst hätte, was mir zwei jahre später passiert, ich weiß nicht ob ich dann noch hätte wirklich trocken werden wollen.. gottseidank wusste ich heute vor vier jahren nur eines - ich kann nicht mehr!!!.. ich wurde trocken, ging in die gruppe, und das konsequent, anfangs jeden tag, dann zweimal die woche, davon samstags hardcore 5-6 stunden.. und glaubt mir die ersten wochen kam ich aus dieser gruppe mit mehr saufdruck raus, als ich hingekommen bin.. ich konnte samstags nicht schlafen und dachte nur: "die spinnen doch alle da, die haben ne meise!" aber ich bin aus trotz trocken geblieben, denn ich wollt ja nächsten samstag wieder hin und ihnen die meinung geigen.. so ging das einige wochen.. naja dann kam das jahr 2005, denkwürdig.. erst die trennung von meinem langjährigen lebenspartner, dann der aufbruch meiner vergangenheit mit allen brutalen folgen - geschlossene psychiatrie, traumatherapie - wenn ich das gewusst hätte heute vor vier jahren.. wer weiß.. vier jahre später nun sitze ich hier, bin trocken, habe die krise überlebt, weil ich in dieser gruppe gesessen und gut zugehört habe und mir ein gut funktionierendes notfallsystem geschaffen habe.. ich bin trocken, weil ich endlich verstanden habe, dass ich die gruppe brauche, und vor allem weil ich eingesehen habe, dass nicht ich den alk beherrsche, sondern er mich.. ich habe kapituliert, eingesehen dass dieser ungleiche kampf sich nicht lohnt, ich werde immer verlierer sein!.. und deshalb kann ich heute vier jahre später sagen: jawohl, dieser weg hat sich gelohnt! das trockene leben ist nicht immer schön, aber tausendmal besser als das nasse! ich bin stolz, glücklich und demütig dankbar, dass ich die letzten vier jahre so erleben durfte.. ein denkwürdiger tag, dieser 20.. ---.. - II.. teil:.. es hat sich viel geändert in diesen vier jahren.. freunde, ja ich habe freunde.. es sind nicht mehr viele übrig, von denen die ich vor diesem tag vor vier jahren da waren.. aber denen, die sich abgewandt haben, trauere ich nicht hinterher.. denn sie waren nicht meine freunde.. sie waren freunde des alkohols, waren freunde meiner überheblichen großkotzigkeit im suff, habe ich doch viele von ihnen mit geld und suff geködert.. doch die, die weiter zu mir gehalten haben, das sind wahre freunde! denn sie sind mit mir zusammen meinetwegen.. sie achten und mögen den menschen tom.. und es sind viele neue freunde dazu gekommen, durch die gruppen, durch meine seite, durch die foren und chats.. und auf diese freundschaften lege ich sehr viel wert, denn sie sind von offenheit, toleranz, vertrauen und ehrlichkeit geprägt.. besonders glücklich macht mich die tatsache, dass ich seit beginn meines weges in die zufriedene trockenheit wieder ein supergutes verhältnis zu meinen geschwistern habe.. denn sie waren mir früher sehr wichtig, schließlich habe ich sie ein paar jahre großgezogen und die jahrelange trennung verbunden mit fehlendem kontakt hat mir sehr wehgetan.. und noch eine freundschaft ist mir besonders wichtig - die zu meinem ex-partner.. denn wir haben 11 jahre unseres lebens gemeinsam verbracht und das grundtiefe vertrauen ist eine gute basis für eine freundschaft.. eines, eines frage ich mich in stillen stunden immer wieder: wie habe ich das alles überlebt? was hat mich vor dem verzweifeln bewahrt und davor, den letzten schritt - die flucht aus dem leben - wirklich umzusetzen? und warum konnte ich zwanzig saufjahre körperlich weitestgehend unbeschadet überstehen, ohne leber- und andere schäden?.. ich finde nicht viele antworten darauf.. eine ist sicher, dass meine höhere macht, mein ganz persönlicher gott mich noch nicht gehen lassen wollte.. sie wollte mich kämpfen sehen, wollte, dass ich wieder aufstehe und all das jetzt bewusst verarbeite, was damals war.. dieser tag heute macht mich nachdenklich aber er macht mich auch dankbar.. dankbar, dass ich wieder lernen durfte, zu fühlen, mich an kleinen sachen zu freuen, an blumen, die blühen, an schönen düften, an schöner musik, den zwitschernden vögeln, an gutem essen.. all diese dinge waren zwanzig jahre nicht da! heute nehme ich sie bewusst wahr und erfreue mich daran.. dankbar auch, dass ich lernen durfte, mich wieder wahrzunehmen.. ich merke heute, wenn es mir schlecht geht, merke und spüre, wenn ich in die falsche richtung denke.. und wenn es bei mir mal hapert, weil ich es nicht sehen will, habe ich oben benannte freunde, die mich darauf hinweisen.. ich bin dankbar und glücklich, denn mein leben hat wieder einen sinn und dieser weg begann an diesem 20.. vor vier jahren, jenem denkwürdigem tag.. natürlich weiß ich, dass ich noch nicht am ende des weges bin.. und ich weiß auch, dass mit einem glas alles vorbei sein kann.. denn einen nächsten rückfall würde ich wahrscheinlich nicht überleben bzw würde er so ausgehen, wie bei juhnke, im nichts des korsakow-syndroms.. deshalb bin ich glücklich, dass ich mir meine wachsamkeit erhalten konnte und niemals leichtsinnig meine trockenheit aufs spiel gesetzt habe.. und ich wünsche mir, dass dies noch sehr sehr lange so bleibt - heute an diesem schönen, denkwürdigem tag!.. lg tom.. tom's Infoportal:.. http://www.. eventtommy.. realxxl.. tom's welt - die Privat-HP:.. tommyswelt.. tom's relaxingparadies:.. http://eventtommy.. klack.. org/.. tom's forum:.. tom's Webring.. webring-1130.. vu/.. tom's Lichterkette gegen Missbrauch, Gewalt und Rassismus:.. http://532400.. guestbook.. onetwomax.. de/.. Mein Leben im Suff und danach.. Mein Name ist Peter und ich bin Jahrgang 1948 und habe mit 15 Jahren im öffentlichen Dienst angefangen.. Dort wurde zu der Zeit noch sehr viel Alkohol getrunken.. Da die Kollegen alle viel älter waren als ich, wollte ich natürlich mithalten.. Wir bzw.. ich hatte ja auch immer einen Grund zum Trinken, im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt, dann hatte es geregnet.. Dann später als ich verheiratet war, die Ehefrau hatte schlechte Laune, die Kinder waren zu laut, und und und , es gab immer einen Grund.. So dachte ich damals.. 1977 ist für uns alle ( ich habe noch 3 Geschwister ) unerwartet meine Mutter verstorben, was mich etwas herunter gezogen hat.. Bin dann sehr oft angetrunken nach Hause gekommen.. Diese Zeit war der Grundstein für mein ganzes späteres Leben und meine Karriere als Alkoholiker.. Habe dann aber nach 5 Jahren im Öffentlichen Dienst den Arbeitgeber gewechselt und an einer Tankstelle angefangen, und mich dann einigermaßen gefangen.. Also am Tage wurde nicht getrunken, weil mir diese Arbeit auch sehr viel Spaß gemacht hat.. Nach wiederum 5 Jahren habe ich dann wieder in den Öffentlichen Dienst gewechselt, weil da ein Straßenwärter gesucht wurde.. Dort ging die Sauferei wieder los.. In der Freizeit, also nach Feierabend, bin ich zu meinen vor mir gepachteten Fischteichen gefahren, um mir dort, wo es ja auch keiner gesehen hat, zuerst ein paar Flaschen Bier zu genehmigen.. Ich bin dann mit der Zeit immer tiefer gesunken.. Ratschläge von der Familie und Bekannten wurden ignoriert.. Denn die hatten ja alle keine Ahnung.. !!!!!! Da, wie ich nachher erfahren habe , mich die Polizei im Visier hatte , habe ich dann was natürlich ist, den Führerschein verloren, denn im Lenkrad meines VW Käfers war ein Geruchsensor, ohne Alkoholgeruch ist der Motor erst gar nicht angesprungen.. So mein Reden heute.. In der Familie, ich hatte zu der Zeit 2 Kinder, ging es dann auch bergab.. Meine Ehefrau hat mich mit den Kindern verlassen und die Scheidung eingereicht.. Ich war jetzt alleine und ganz ganz unten.. Ich stand nur einige Zentimeter vor der Gosse.. Zu der Zeit hatte ich aber nacheinander mehrere Monate in Abständen im Krankenhaus verbracht mit einer schweren Pankreatitis, war immer das gleiche, trocken legen, mit Schonkost wieder das Essen anfangen und dann entlassen werden.. Ich war ja nicht Alkoholkrank.. Nach einer Woche ging die Sauferei wieder los, und nach einer weiteren Woche oder 2-3 war ich wieder im Krankenhaus, und das ganze ging von vorne los.. Nur jedes mal ein anderes Krankenhaus.. Jetzt hatte ich ja auch die Zeit dafür, da ich meinen Job in der Zwischenzeit auch verloren hatte.. Habe dann nur schwarzgearbeitet, abends das Geld abgeholt, und dann ab in die Kneipe.. Alles Versoffen, manchmal an einem Abend 100.. 00 DM.. Am nächsten Morgen mit zittrigen Händen, Übelkeit im Magen, einem dicken Kopf, Flasche Bier, ein zwei Korn, dann ging es für einige Stunden wieder.. Dann musste nachgetankt werden.. Dieses Leben habe ich fast ein ganzes Jahr ausgehalten.. Hatte in der Zeit ca.. 20 Kilo abgenommen.. Als ich das letzte mal in einem Krankenhaus gelegen habe, war da eine zierliche Ärztin die mir gesagt hat, Herr.. , saufen sie ruhig so weiter, ein Jahr, bis das sie den Löffel abgeben schaffen sie noch.. Das hatte mir unheimlich zu denken gegeben.. Ich bin dann aus dem Krankenhaus heraus zu einer in unserer Nähe befindlichen Rheinischen Landesklinik gefahren und habe mich nach einem Termin für eine Entgiftung und Therapie erkundigt.. Mir wurde dann ein Termin in einer Woche angeboten, den ich auch angenommen habe.. Freitags morgens wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen.. Als ich wieder nach Hause kam waren in den Türen andere Schlösser, so dass ich jetzt auch kein Dach mehr über dem Kopf hatte.. In der Wohnung war meine Frau mit den Kindern.. Ich war ganz unten in meinem Leben angelangt.. Keine Familie mehr, kein Dach mehr über dem Kopf, keinen Führerschein, keine "Freunde" nichts mehr.. Meinem Vater konnte und wollte ich nicht mehr unter die Augen treten, meine Geschwister hatten sich von mir abgewandt.. Ich war in meinen Augen der ärmste Mann der Welt.. Alle wollten mir nur Böses.. Bis Sonntagabend habe ich dann durchgesoffen.. Ich hatte mir in einem Hotel ein Zimmer genommen.. Montags bin ich dann in die Klinik zur Entgiftung gefahren wo ich 2 Wochen war.. Es war die Hölle für mich, erstens mein Befinden, und dann noch die anderen Patienten, und das eingeschlossen zu sein.. Nach der Entgiftung habe ich mit einer Therapie die zuerst auf 4 Monate angesetzt war begonnen.. In den ersten 3 Monaten habe ich überhaupt nichts verstanden oder begriffen wo ich war.. Dann habe ich erst das Denken angefangen.. Meine noch Ehefrau kam dann ( es war das einzige mal das sie mich besucht hat ) und berichtete mir das sie von meinem, was ich dachte er sei mein bester Freund, schwanger sei.. Ich habe dann den ich zu dieser Zeit noch getragenen Ehering ausgezogen und ihn in die Toilette geworfen und für mich das kämpfen angefangen.. Ich wollte Leben.. Dann kam der Termin der Scheidung, was mich aber kalt gelassen hat.. Ich wusste es gibt kein zurück mehr für mich nur noch nach vorne.. In der Therapie lernte ich dann meine zweite Ehefrau kennen, die Tablettenabhängig war, und auch am Boden zerstört war.. Im Januar 1982 ist dann auch mein Vater gestorben.. Sie hat mich zu dieser Zeit mit Rat und Tat unterstützt, hat mich an der Hand gepackt und mir gesagt, nur noch diese Richtung immer gerade aus, nicht rechts oder links.. Als wir uns genähert hatten, wurde unser Verhalten auch von unseren Therapeuten hinter vorgehaltener Hand gebilligt.. Wir sind dann nach der Therapie zusammengezogen, in einer für mich neuen Umgebung, mit neuen Freunden, und haben nach sehr langen Überlegungen uns dazu entschlossen, wir beide wollen noch ein Kind, und wir wollen dann aber auch heiraten, was dann auch beides in Erfüllung gegangen ist.. In der Zwischenzeit hatte ich eine Umschulung gemacht, mit einem sehr guten Abschluss, und einen neuen Arbeitgeber gefunden.. Den neuen Kollegen habe ich am Anfang nichts von meiner Abhängigkeit erzählt, erst nach einigen Monaten, zu denen ich Vertrauen hatte, und das meine Krankheit nicht sofort an alle weiter erzählt wurde.. Ich habe mich dann aber in meiner Freizeit in viel Arbeit verkrochen, Aushilfsjobs, um auch noch etwas dazuzuverdienen, denn mein Sohn war in der Zwischenzeit geboren worden.. Beim Amtsgericht wurde ich als Schöffe berufen, musste aber leider nach 8 Jahren aufhören, da man nur zwei Amtsperioden diese Tätigkeit ausüben darf, kann aber nach 4 Jahren Pause weitermachen, was ich, so hoffe ich auch machen kann, denn diese Tätigkeit war zwar oft von der Psyche her sehr anstrengend, aber es hat mein Selbstvertrauen sehr gestärkt, und es hat auch irgendwie Spaß gemacht, weil sich in der Zeit auch ein etwas persönliches Verhältnis mit den Richterinnen und Richtern aufgebaut hatte, was aber bei der Urteilsfindung keine Rolle gespielt hatte.. Denn das ist und bleibt eine ganz ernste Sache.. Zu den Kindern aus erster Ehe hatte ich nur wenig oder keinen Kontakt, der dann aber nach einiger Zeit ganz abgebrochen ist, was mir sehr weh getan hat.. Ich bin aber trotzdem standhaft geblieben.. Ich hatte wieder eine Familie, und war auf der anderen Seite glücklich.. Meine zweite Ehefrau ist dann aber nach langer schweren Krankheit 1998 verstorben, und mein Sohn und meine ältere Tochter zu der ich wieder Kontakt hatte, haben mir den nötigen Halt gegeben, so das ich wieder standhaft geblieben bin.. Nach einigen Jahren habe ich dann eine neue Ehe versucht, was aber voll daneben gegangen ist und ich diesmal mit den Nerven am Ende war und eine Therapie in einer Klinik antreten musste.. Sie hatte mich angezeigt, ich hätte Eigentum meines Arbeitgebers im Keller, was sich aber bei einer Hausdurchsuchung durch die Kripo nicht bewahrheitet hatte.. Auch hatte sie sich mit Urkundenfälschung mehrmals an meinem Konto bedient, was ich aber zum Glück rechtzeitig gemerkt habe.. Sie ist dafür auch bestraft worden, weil die Kripo schnell gemerkt hatte was sie wollte.. Sie wollte mich zerstören und am Boden sehen.. Aber wieder alles ohne Alkohol.. Dann lernte ich meine jetzige Lebensgefährtin kennen.. Seit Mai 2004 haben wir eine gemeinsame Wohnung, ( Ich habe meine Wohnung noch, wo aber jetzt mein Sohn wohnt.. ) und wir beide sind sehr glücklich.. Den ersten Streit haben wir noch vor uns.. Meinungsverschiedenheiten haben wir schon mal, aber das kommt in den besten Familien vor.. Ich habe in all den Jahren gelernt das alles nichts so heiß gegessen, wie gekocht wird, und das wichtigste im Leben, das miteinander Reden und Leben ist, und nicht nebeneinanderherleben.. Ich habe aber auch in all den Jahren immer wieder erlebt, das es sehr viele Menschen gibt, die nicht begreifen wollen, das es jemanden gibt der keinen Alkohol trinkt.. Da kommen dann immer die für mich sehr dummen Sprüche, wie du trinkst keinen Alkohol, das verstehe ich aber nicht, ein Bier macht doch nix.. Was das aber für mich und auch alle Trockenen Alkoholiker bedeutet, das nur eine Bier, wollen oder können die nicht begreifen.. Seit Anfang des Jahres 2006 arbeite ich, nachdem ich meinen Job wegen einer Betriebsschließung verloren habe, und in meinem Alter auch nichts Neues finde, als Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei einem Suchtnotruf.. Ich kann dort mit meinem Wissen anderen Menschen helfen.. Diese Arbeit macht mir viel Spaß.. Zu meiner anderen Tochter habe auch wieder einen guten Kontakt.. Sie hat mich als ob nichts gewesen wäre angerufen, und mir mitgeteilt dass ich Opa bin, worüber ich mich riesig gefreut habe.. Der erste Enkel für mich, er ist einfach süß.. Das mir meine Kinder verziehen haben das ich Ihnen durch meine Sauferei die Kindheit ziemlich versaut habe, darüber bin ich natürlich auch sehr froh, habe aber immer noch ein sehr schlechtes Gewissen deshalb, auch nach all den Jahren.. Denn immer, oder sehr oft mit einem besoffenen Vater zu leben, ist nicht einfach; besonders wenn die Kinder, sie waren bei der Trennung 7 und 10 Jahre, noch so jung sind.. Aber sie sind trotzdem ihren Weg gegangen, und ich bin auch stolz auf sie.. Also hat der liebe Gott doch in all den Jahren ein Auge auf mich geworfen und mich nicht fallen gelassen.. Dafür bin ich Ihm jeden Tag dankbar.. Ich kann aber heute ( mit Stolz ? ) sagen ; ICH HABE BEWUSST DEN LETZTEN ALKOHOL AM 13.. 81 GETRUNKEN.. Es kann sein das ich irgendwann etwas gegessen habe, wo eventuell ein Tropfen? Zur Geschmacksverfeinerung drin war, was will ich aber auch nicht wissen will.. Bei uns wird grundsätzlich nur ohne Alkohol gekocht.. Ich wünsche allen!!!!!!!, die Probleme mit Alkohol haben, das sie irgendwann das gleiche von sich behaupten können.. Ich möchte mit diesem Bericht auf keinen Fall ein Vorbild sein, ich möchte nur viele Menschen davor bewahren, das sie das gleiche was ich durchlebt habe, auch durchleben.. Es gibt soviel alkoholfreie Getränke, die schmecken sehr sehr gut.. Besonders wenn ihr mit dem Auto oder dem Motorrad unterwegs seit, Finger weg vom Alkohol.. Es ist so schnell etwas passiert, und dann werdet ihr und die Opfer im ganzen Leben nicht mehr froh.. also im Straßenverkehr grundsätzlich 0.. 00 % Alkohol.. Einige Sachen habe ich einfach vergessen, oder ich will mich nicht mehr daran erinnern, wie mich z.. b.. die ehemaligen Saufkumpane bis heute vollkommen ignorieren, weil ich ja nicht mehr mit ihnen Saufen gehe.. Wenn ich das alles noch berichten wollte, wäre das ganze noch ein Blatt länger geworden.. Ich wünsche allen die dieses lesen, dass sie trocken werden, bzw.. trocken bleiben.. Es ist keine Schande ein Alkoholiker zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun.. Wenn jemand irgendwelche fragen zu dem Thema hat, bitte melden bei mir, auch anonym: peterw2000@t-online.. Wenn ich helfen kann, mache ich das gerne.. Peter.. Der erste Urlaub nach der Therapie.. Oder Holiday im Trockendock.. Da bin ich wieder, Jürgen aus Köln, diesmal nicht in Wied, sondern trocken und zufrieden zu Hause.. Da ich meine Erfahrungen gerne weiter gebe und es hier um das Thema Urlaub geht, fühle ich mich auch persönlich angesprochen etwas zu diesem Thema zu schreiben.. Der erste Urlaub nach meiner Therapie 97 / 98 war eine große Herausforderung und Bewährungsprobe zugleich.. Denn das ist gar nicht so einfach wie zu Hause.. Zu Hause hat man seinen geregelten Tagesablauf und meistens nur Abends frei.. Im Urlaub hat man den ganzen Tag frei, hat keine Verpflichtungen und viel zu viel Zeit.. Und wenn man einen misstrauischen Partner hat, der einem ständig auf der Pelle hängt, ist das gar nicht so einfach.. Natürlich kann man den Partner verstehen, aber auch dies ist nicht einfach.. Ich muss gestehen das es nicht einfach war und teilweise war ich nahe dran den Urlaub abzubrechen, weil es mir teilweise nicht gelang den Drang nach Alkohol abzustellen.. Überall saufende und lustige Urlauber, singend, lachend und übermäßig lustig.. Tagsüber an den Biergärten vorbei laufen, das schöne kühle Nass was ich so begehrte in weiter Ferne.. Und immer meinen Wachhund dabei, die es mir nicht gestattete auch nur an meinem Stoff zu riechen.. Was mir fehlte war meine Selbsthilfegruppe wo ich solche Dinge besprechen konnte, oder ich konnte jemanden aus der Gruppe anrufen.. Da wir an der Nordsee waren, hatte meine Frau die Super Idee.. Schau doch mal ob es hier eine Selbsthilfegruppe gibt.. Und siehe da, im Nachbarort gab es eine Selbsthilfegruppe und eine Kontaktadresse an die ich mich wenden konnte.. Ich rief sofort da an, Schade das Band lief und ich bat um Rückruf, der dann am Abend erfolgte.. Es war ein sehr positives Gespräch und ich besuchte die Gruppe noch zweimal im Urlaub.. Das hat meinen ersten Urlaub nach der Therapie gerettet, denn nun konnte ich mich austauschen und war mit meinen Problemen nicht mehr alleine.. Ich war nicht der erste Alkoholiker der sich im Urlaub an diese Gruppe gewandt hatte und diese Gruppe war sehr nett und Hilfreich.. Nach dem Motto, HOLT EUCH HILFE BEVOR DIE SUCHT EUCH HOLT, will ich Euch sagen, nicht nur in Deutschland, sondern auch in allen Europäischen Ländern gibt es Selbsthilfegruppen an die Ihr Euch wenden könnt, wenn Ihr im Urlaub Probleme bekommt.. Auch wenn es Verständigungsprobleme gibt, hat man aber das Gefühl nicht alleine zu sein.. Und das ist wichtig.. Nun wünsche ich Euch alles Gute und hoffe das Euer erster Urlaub nach der Therapie trocken und erholsam verläuft.. Jürgen.. RÜCKFALL !!!!!! DAS AUS ?????.. Oder der Weg in eine bessere Zukunft ??.. Damit es für euch nicht so schwer wird diesen Artikel zu lesen möchte ich mich erstmal vorstellen.. Mein Name ist Jürgen, Alkoholiker, bin 45 Jahre jung und komme aus Köln.. Zur Zeit befinde ich mich zum dritten mal (seit 1992 ) in den Kliniken Wied die ich in unregelmäßigen Abständen aufsuche, um mir Hilfe nach Rückfällen zu holen.. Wie Ihr alle wisst, ist es für uns Suchtkranke gar nicht so einfach über sich selbst zu reden oder zu schreiben, erst recht nicht wenn es ans EINGEMACHTE geht.. Da kneift jeder gerne mal, aber ich werde es trotzdem wagen, denn nur wer ans Eingemachte geht, hat wirklich Chancen.. Jeder der einen Rückfall als Versagen oder Rückschritt ansieht und so damit anfängt wieder an sich selbst zu zweifeln, begeht einen großen Fehler, der schwerwiegende Folgen haben kann.. Denn nicht jeder Rückfall muss in einem Inferno oder totaler sozialer Isolation enden.. Nach der ersten Therapie war ich 4 Jahre trocken und es begann mit alkoholfreiem Bier.. Was kommen musste war klar.. Bier, das einzig Wahre.. Stimmt nicht.. Selbst wenn ich es schaffte Tage und Wochen nichts zu trinken, so war der Absturz vorprogrammiert.. So landete ich im November 97, nach Verlust der Arbeitsstelle das zweite mal in Wied.. Nach über 7 jähriger Trockenheit erwischte es mich das erste mal auf einem Seminar.. Danach trat eine Pause von ca.. 3 Monaten ein bis es mich ein 2.. mal erwischte.. An Hilfe holen dachte ich gar nicht, denn ich hatte mal wieder den richtigen Zeitpunkt verpasst und wieder nicht gemerkt das ich schon wieder in dem Kreislauf drin war aus dem man sehr schwer raus kommt.. Mit der Erkenntnis mal wieder versagt zu haben, wurden die Abstände in denen ich trank wieder kürzer und kürzer, bis ich wieder fast jeden Tag trank.. Die Schuldgefühle wuchsen mit jedem Bier und ich bekam Depressionen.. Die Menge die ich trank war zwar nicht so viel wie 1997 und ich machte zwischendurch immer mal wieder Pausen, aber ich wusste ich musste so schnell wie möglich die Notbremse ziehen, aber wie?.. Da war mein Sohn, klein unschuldig und nichts ahnend, meine Frau die wieder Höllenqualen litt,- und ich, der wieder trank.. Meine Arbeit hatte ich ja noch und auffällig war ich noch nicht geworden, also warum aufhören, ich hatte doch alles im Griff.. Und so trank ich weiter bis ich im September 2006 die Notbremse zog und mir eine Einweisung zur Entgiftung holte, mit dem Ziel von da aus wieder mal in eine Therapie zu fahren.. Ohne Druck von außen habe ich es geschafft zu sagen, ICH BRAUCHE HILFE, alleine schaffe ich es nicht.. Die Angst die ich die ganze Zeit hatte, kann keiner beschreiben, außer ich selbst.. Was für eine Angst ?? Die Angst die Kontrolle ganz zu verlieren, ganz abzustürzen, vor einem harten Entzug bis hin zum Delirium Tremens.. So wie 1991.. Die Angst vor einem Konflikt mit meinem Arbeitgeber.. Die Angst zu sagen, ich habe mal wieder versagt, was ja nur teilweise stimmte.. Die Angst vor mir selbst.. Die Angst alles zu verlieren.. Nicht der Alkohol hat mich diesmal besiegt, sondern die Angst.. Und so sitze ich hier in Wied und bekomme die Hilfe die ich brauche, um mich weiterhin um meinen Sohn zu kümmern, ihn aufwachsen zu sehen und hoffentlich ein guter Vater zu sein.. Meiner Frau die Angst zu nehmen und versuchen da anzuknüpfen wo ich im März 1998 aufgehört habe.. Wenn ich an meinen letzten Rückfall denke, war dieser kein Rückschritt, sondern ein Weg nach vorne.. Denn er hat mir gezeigt, das die beiden vorherigen Therapien nicht umsonst waren, das ich viel mitgenommen und gelernt habe.. Das diese Schuldgefühle, die Versagensängste unbegründet waren.. Denn alles war noch da, aber ich hatte es nur vergessen und nach dem ersten Bier hat der Alkohol wieder die Macht ergriffen und dafür gesorgt, das es noch tiefer in meinem Inneren verschwindet.. Nur diesmal habe ich ihn angeschissen, und habe den Schritt nach vorne gemacht.. Und das war ein Schritt in die Zukunft.. Zum Schluss möchte ich euch sagen:.. HOLT EUCH HILFE, BEVOR DIE SUCHT EUCH HOLT.. Nick "brauchehilfe".. Hallo Leute, habe mir ein paar Beiträge durchgelesen und wollte mal meine Geschichte erzählen.. Man hört fast nur immer von "alten" Alkoholkranken.. Ich bin jetzt knapp 22 Jahre.. Habe mit ca 14 Jahren angefangen zu trinken.. Am Anfang war es nur am Wochenende mit meinen Freunden.. Nachher ein paar Flaschen alleine, bis es immer mehr wurde.. Mit ca 20 fing es mit Aggressionen beim trinken an.. Habe mich mit Anderen öfters geschlagen.. Später fing es an, das meine Aggressionen gegen meine Eltern gingen, wenn mir etwas nicht passte.. Folge waren viele Probleme mit der Familie, Verlust meiner Lehrstelle, weil ich öfters verschlafen hatte und statt in die Berufsschule lieber einen trinken war.. Mit der Areitslosigkeit kamen immer mehr Probleme.. Schulden, Ärger mit Freunden/Famile und Bekannten, Depressionen usw.. Ich versuchte dann weniger zu trinken, was ich anfangs schaffte.. Nachher wurde es wieder mehr und mehr.. Fast jeden Tag ne halbe Kiste und mehr.. Als ich Samstag mit einem Kumpel was getrunken, drehte ich wieder durch.. Was mir in dem Moment nicht klar war: ich hatte meine Freundin gewürgt, ihre ganzen Sachen aus dem Fenster geworfen.. Jetzt ist mir erst richtig bewußt geworden das ich Hilfe brauche.. Ich schaute im Internet und bin auf diese Seite gekommen, wo ich Mut für diesen wichtigen Schritt fand.. Ich habe zwar Angst vor dem Entzug, habe aber auch den richtigen Willen dazu bekommen, nicht nur wegen meiner Beziehung, sondern auch wegen meiner Gesundheit und den Leuten hier.. Wollte hiermit auch bei den ganzen Leuten bedanken, das sie mir "zugehört" und Mut gemacht haben.. Ich hoffe das ich und alle anderen das durchhalten !!!.. Grüße an alle "brauchehilfe".. Uschi aus Bayern.. Hallo, habe euer Bitte gelesen, und werde hier kurz meine Geschichte wiedergeben.. Vielleicht um jemand anderem einen kleinen Funken Hoffnung zu geben, man kann es schaffen.. Ich habe über 7 Jahre lang getrunken, keine Unmengen, aber täglich abends eine Flasche Wein.. Im Januar 2005 habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt, seine Mutter ist ebenfalls Alkoholikerin und er hat meine Situation wohl ziemlich bald erkannt, obwohl ich bis Dezember hin alles abgestritten habe.. Anfang Januar war es dann soweit, er hat mir die Pistole auf die Brust gesetzt, etwas gegen meine Alkoholkrankheit zu unternehmen oder er sei weg.. Der Kampf in mir dauerte ein paar Wochen, immer wieder die Versuche nichts zu trinken, dann aber abends doch zu merken es geht nicht und dann doch den Weg zur Tanke einzuschlagen.. Es kam ein Wochenende an dem er sofort wieder nach Hause fuhr als er merkte, dass ich etwas getrunken hatte.. Ich "nutzte"dieses Wochenende informierte mich im Internet saß stundenlang vor dem PC, telefonierte mit meinem Freund der meinte es gäbe nur eine Chance für uns wenn ich mir helfen liese.. An diesem Wochenende wurde mir so richtig bewußt, dass ich es alleine nicht mehr schaffe, hatte wahnsinnige Angst vor dem Entzug, vor Bekannten, Freunden, Arbeitskollegen usw, wenn meine Abhängigkeit an den Tag kommen würde.. Ich ging sofort am Montag morgen zu meiner Hausärztin und lies mich bei mir in der Nähe in ein nahegelegenes Krankenhaus zum stationären Entzug einweisen.. Ich hatte meinen ganzen Mut zusammengenommen, meinen Vater gebeten meine 2 Kinder in der Zeit zu nehmen und diesen Schritt gewagt.. Heute muss ich sagen es war die beste Entscheidung in meinem Leben.. Ich verbrachte 3 Wochen in dieser Klinik, wohlgemerkt mit einer Doppeldiagnose (Depressionen).. Die Entzugserscheinungen blieben mir Gott sei Dank erspart.. In dieser Zeit  ...   auflöst.. An diesem Morgen habe ich reingehauen als gäbe es zwei Wochen nichts mehr zu essen, so einen Appetit hatte ich.. Was in der Therapie wirklich passiert ist, kann ich im Einzelnen nicht beschreiben.. Natürlich waren da die Gruppensitzungen, Rollenspiele, Sport, Einzelgespräche und so weiter.. Das erklärt sicher Einiges.. Dass aber schon nach einer Woche meine Freundin sagte, dass ich mich total verändert hätte und sie jetzt wieder den Menschen erkennen könne, in den sie sich einmal verliebt hat, (und ein ähnliches Feedback bekam ich von fast allen Leuten, die mich besuchten) das hat für mich im wahrsten Sinne des Wortes etwas wunderbares.. Ich möchte an dieser Stelle auch noch mit einem Vorurteil aufräumen, das zumindest ich hatte, nämlich dass es in einer solchen Therapie nur ernst zugehe und die Stimmung sehr gedrückt sei: Ich habe in dieser Zeit das Lachen wieder gelernt, teilweise waren ich und einige MitpatientInnen albern wie pubertierende Backfische, was einen der Pfleger zu dem Spruch veranlasste Wir sind doch hier nicht in einem Jungschar-Zeltlager.. Um.. keine falschen Vorstellungen zu wecken: Vieles war harte Arbeit, auch Trauerarbeit um das verlorene Alkileben, oft war es hart, und einmal stand ich kurz vor dem Abbruch.. Ich hatte das Gefühl, dass ich es sowieso nicht schaffe, warum sollte ich mir also die ganze Mühe machen.. Ein gutes Gespräch und die Tatsache, dass es spätabends war, haben mich gerettet.. Am nächsten Morgen sah die Welt wieder viel freundlicher aus und ich hatte meinen Mut wiedergefunden.. Die sechs stationären Wochen gingen recht schnell vorbei (ich hoffe, dass ich das nicht im Nachhinein verkläre), zumal wir die letzten drei Wochenenden ohnehin nach Hause entlassen wurden.. Die Schwierigkeiten waren damit natürlich noch lange nicht ausgeräumt, aber es war ein Anfang gemacht, alte Denk- und Verhaltensmuster waren aufgebrochen, neue Perspektiven angedacht.. Aber ich war arbeits- und mittellos, ohne rechte Berufsausbildung, und da lag mein größtes Problem.. Ich wollte gerne in einem Verlag arbeiten, als Lektor oder Korrektor.. Unzählige Bewerbungen blieben aber erfolglos, mein Lebenslauf und die mangelnde Berufserfahrung haben bewirkt, dass ich kaum einmal überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.. Ohne die finanzielle Unterstützung meines Vaters hätte ich diese Zeit wohl kaum überstanden.. Sie hat es mir auch ermöglicht, dass ich ein halbes Jahr später eine vom Arbeitsamt bezahlte einjährige Fortbildung zum Fachzeitschriftenredakteur absolvieren konnte.. Über ein Pflichtpraktikum habe ich meinen heutigen Arbeitsplatz in einer Redaktion bekommen.. Mit Angstzuständen habe ich hin und wieder immer noch zu kämpfen.. Allerdings in einem Maß und einer Intensität, mit der ich umzugehen und zu leben gelernt habe.. Kein Vergeich mehr zu meiner nassen Zeit!.. Die Beziehung zu meiner Freundin, mit der ich seit einem Jahr zusammenwohne, ist nicht einfacher geworden, eine Erfahrung, die sicher viele andere auch gemacht haben, die den Wechsel von einer Beziehung Abhängiger/Co-Abhängiger zu einer Lebensgemeinschaft vollzogen haben.. Aber sie ist intensiver, offener, ehrlicher geworden, kurz:viel, viel besser.. Ich kann heute zu meiner Krankheit stehen.. Das heißt nicht, dass ich es jedem auf die Nase binde, der mir über den Weg läuft, nach dem Motto Hallo, ich bin Alkoholiker, und außerdem heiße ich.. und bin 40 Jahre alt.. Aber ich verstecke mich nicht, und wenn jemand wissen will, warum ich im Restaurant nachfrage, ob in einem Gericht Alkohol ist und es im Zweifelsfall nicht bestelle, sage ich es ihm/ihr.. Ich habe den Alkoholismus in meiner nassen Zeit um jeden Preis verheimlicht, das hat mich unglaublich viel Aufwand und Stress gekostet, darauf habe ich keinen Bock mehr.. Und ich habe damit zu 99%.. positive Erfahrungen gemacht.. Soweit meine Geschichte bis dahin.. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann mir.. gerne unter.. matronula@aol.. com.. eine Mail schicken.. Peter B.. Ich bin 47 Jahre alt, in zweiter Ehe verheiratet.. Mein Beruf ist Handwerksmeister, ich war 17 Jahre am Niederrein selbstständig.. 1955 wurde ich in Oberhausen geboren, meine Eltern waren zu diesem Zeitpunkt 36+39 Jahre alt.. Sie machten in meiner Erziehung ziemliche Fehler, die ich allerdings nicht alleine für meinen späteren Alkoholismus verantwortlich mache.. Es gibt für mich auch keine anderen Verantwortlichen, außer mir selbst.. Die Schule besuchte ich von 1961 bis 1970, anschließend machte ich eine Ausbildung, von 1975 bis 1976 war ich 15 Monate wehrpflichtiger Soldat.. Von 1978 bis 1981 neben meinem Beruf, Meisterschule.. Selbstständig von 1980 bis 1997.. Meine Alkoholkrankheit entwickelte sich so harmlos wie bei den meisten Alkoholikern , mit 15 Jahren trank ich mit Freunden des Abends eine Flasche Bier, obwohl sie mir nicht schmeckte, aber ich wollte doch auch erwachsen sein und zur Clique gehören.. Bereits nach kürzester Zeit schmeckte mir das Bier auch, den ersten Rausch hatte ich bereits mit 17 Jahren.. Bei der Bundeswehr tranken wir jeden Abend, wenn Geld vorhanden war.. Ich wusste nicht warum ich dieses tägliche Trinken nicht später fortsetzen sollte, zumal ich ja sehr fleißig war und mir dieses ja auch jeder sagte.. Wahrend meiner Meisterschulzeit trank ich schon morgens auf der Arbeit, abends nach der Schule gingen wir mit vier Klassenkammeraden in die gegenüber liegende Kneipe tranken jeder vier Magenbitter und vier Altbier 0,3Liter.. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich schon manchmal, ob die Trinkerei bei mir Sucht ist oder dazu wird.. Weil ich ja über den Dingen stand, verwarf ich diesen Gedanken sofort, oder zog ihn ins Lächerliche.. Später in meiner Selbstständigkeit trank ich ebenso täglich, wenn Kunden oder Mitarbeiter oder andere Bekannte es wagten sich dazu zu äußern (Der trinkende Meister ) reagierte ich schroff mit der Bemerkung , dass ich nicht mich, sondern nur meine Produkte verkaufen wolle.. Zu diesem Zeitpunkt war nach meiner Meinung noch alles in Ordnung, weil ich ja meinen Betrieb im Griff hatte und selbst auf grund meiner fachlichen Fähigkeiten das beste Pferd im Stall war.. Das ich Alkohol jetzt schon nicht mehr nur des Geschmackes wegen trank, wollte ich nicht war haben.. Jetzt trank ich schon um abzuschalten, um bessere Launen zu bekommen, um mich zu belohnen usw.. Der Alkohol war für mich bereits das Mittel für alles.. Im Jahr 1995 stürzte ein Auszubildender von einer Leiter direkt vor meine Füße, er erlitt schwerste Verletzungen.. Nachdem ich während meiner beruflichen Laufbahn selber zwei mal gestützt war , es aber verkraftet hatte, konnte ich diesen Unfall nicht verkraften oder verarbeiten, da ich nicht mehr schlafen konnte und den Unfall auch nicht mehr vergessen konnte, griff ich zu meinem Hilfsmittel den Alkohol und zwar so heftig, dass ich nach Monaten jede Kontrolle über mich verlor.. Meinen Betrieb habe ich dann geschlossen.. Ich selber hatte dann mal hier und mal dort einen Job, immer bis die Arbeitgeber merkten, was mit mir los war, oder ich den Anforderungen nicht gewachsen war.. In der Zeit von 1998 bis Ende 2000 hatte ich bestimmt 8 mal versucht trocken zu werden, es gelang mir aber immer nur für wenige Tage oder Wochen, weil ich kein Alkoholiker nach meiner Meinung war und es ja auch manchmal gelang für kurze Zeit trocken zu sein.. Mein Gesamtzustand wurde immer schlechter.. Ich erlitt einen Gehirnkrampf und mehrere Schwächeanfälle , mehrmals kam ich so in verschiedenen Krankenhäusern aus.. Alle Ärzte sagten mir das gleiche, dass ich eine Therapie benötige und nie mehr Alkohol trinken dürfe.. Obwohl ich mittlerweile genau wusste, wie es um mich stand, schlug ich diese Ratschläge in den Wind.. Außerdem konnte ich mich mit dem Gedanken mich Psychologen anzuvertrauen überhaupt nicht anfreunden, denn die hatten für meine Begriffe doch alle ein Semester zu viel studiert und waren nach meiner Meinung total verrückt.. Angst an meiner Krankheit zu sterben hatte ich nicht mehr, manchmal dachte ich, dass es bestimmt schnell geht.. Das was mich am meisten störte und mir ein schlechtes Gewissen bereitete war, dass die Frau, die ich innig liebte, darunter litt, anstatt sich an meiner Seite wohl zu fühlen.. Als ich wieder meinen Hausarzt konsultieren musste, weil es mir sehr schlecht ging, sagte dieser zu mir , dass ich unverantwortlich sei.. Ich müsse doch merken wie meine Frau unter meinen Alkoholproblemen leide.. Dieses war der Zeitpunkt an dem ich alle Arroganz und Wiederworte aufgab.. Am nächsten Tag leitete ich alle Schritte ein, um mich einer Therapie zu unterziehen.. Während meiner Therapie und nachher führte ich ein Tagebuch aus dem hervor geht, wie mein Weg in die zufriedene Trockenheit verlief.. Dieses veröffentliche ich, weil ich Leuten die alkoholkrank sind mit diesem Beitrag Mut machen will, damit sie sich helfen lassen und ihren Weg in ein zufriedenes und trockenes Leben finden.. Wer mein Tagebuch lesen möchte, kann mir gerne schreiben unter.. PeterTagebuch@aol.. Ich sende die Datei zu ( 36 DinA4 Seiten, 202 KB ).. Bernd:.. Mit 15 Jahren habe ich das erste Bier getrunken, mit 25 Jahren lag ich am Boden.. Zuerst war Trinken nur am Wochenende angesagt, weil ich meine Ausbildung begonnen hatte.. Man war locker drauf, fühlte sich stark und mit den Mädchen klappte es auch besser, anfangs jedenfalls.. Mit 17, 18 Jahren wurden daraus Trinkgelage, die an einem Sonntag dermaßen ausarteten, dass ich am Montag total groggi und verkatert zur Arbeit erschien.. Mir ging es hundeelendig und ein Kollege sagte mir: Der Hund , der dich abends gebissen hat, den musst du morgens wieder treten.. Trink einen, dann gehts dir besser.. Ich versuchte es und es ging mir besser.. So fing ich morgens das Trinken an.. Das ging bis 1984, bis zu einem Sonntagmorgen.. Ich saß mit meinen Kumpels am Tresen zum Frühschoppen und wollte mein Glas erheben, aber ich konnte es nicht.. Ich hatte meinen ersten Flattermann.. Da ich mich vor meinen so genannten Freunden nicht blamieren wollte, täuschte ich einen Vorwand vor, verließ die Kneipe, ab ins Auto und zur Tanke.. Ich hab mir einen Flachmann besorgt und auf dem Weg zurück ausgetrunken.. Das Glas Bier war dann kein Problem mehr.. Von diesem Augenblick an war ein Flachmann immer in meiner Tasche und im Auto, dass mir dieses nicht noch einmal passiert.. Das war der Anfang vom Ende.. Ich hatte den Weinbrand oder Whisky am Ende im Spülkasten meiner Toilette, das war das einzige Versteck, was meine Mutter nicht gefunden hat.. Ich bin Spiegeltrinker, das heißt, ich musste immer meinen Pegel halten.. Ging der Pegel runter, ging es mir schlecht.. Jeden Morgen dieses trockene Kotzen, danach Spülkasten auf und die Flasche an den Hals.. Jeden Tag, tagein tagaus das selbe Spiel.. Aber in meinem Kopf war ich kein Alkoholiker.. Ich trank ein bisschen viel aber Alkoholiker, das waren die Penner am Bahnhof, aber ich doch nicht.. Der Fusel hat mein Leben bestimmt.. Er hat die Entscheidung getroffen, wann und wie viel ich zu Saufen hatte.. Ich war die letzten drei Jahre nie nüchtern und bin immer Auto gefahren.. Ich muss einen Schutzengel gehabt haben, weil zum Glück nie etwas passiert ist.. Das ging bis zum Oktober 1986, bis mein Arbeitgeber, nach mehreren Vergehen von mir, mich richtig vor die Wand laufen ließ.. Ich wurde vom Dienst suspendiert, mir wurden 60% meiner Bezüge einbehalten.. Von den restlichen 40% musste ich meine Schulden bezahlen.. Saufen kostet ja schließlich Geld.. Mir blieben zum Leben 45 DM.. Ich saß zuhause, soff und schimpfte über die Schweinehunde, die mich fertig machen wollten.. Aber Alkoholiker war ich immer noch nicht.. So ging mein Vorrat zur Neige, der Schnaps meiner Mutter war auch kein Problem und ich wäre bestimmt kriminell geworden, wenn meine Mutter nicht meinen Hausarzt gerufen hätte.. Total besoffen, wie ich war, ließ ich mich am 16 Oktober 1986 zur Entgiftung ins Krankenhaus einliefern aber Alkoholiker war ich immer noch nicht.. Am ersten Abend im Krankenhaus, ich hatte noch genug drin, also keinen Entzug, saß ich im Tagesraum mit einem älteren Mann zusammen.. Der klappte plötzlich zusammen, schlug um sich, hatte Schaum vor dem Mund und wälzte sich am Boden.. Die Pfleger holten ihn ab und nach 30 Minuten war der Mann wieder da, als wenn nichts geschehen wäre und er wusste auch nichts von dem Vorfall.. Das machte mich nachdenklich.. Ich hatte plötzlich Angst, so wollte ich nicht enden.. Am nächsten Abend kamen die Anonymen Alkoholiker in die Klinik und erzählten aus Ihrem Leben.. Ich stellte fest, dass Ihre Lebensgeschichten, ihr Suchtverhalten, das trockene Kotzen, im Grunde genommen, meine Geschichte ist.. Ich war nicht mehr allein und wollte von diesem Abend an nicht mehr trinken.. Jetzt war ich Alkoholiker und habe eingesehen, dass ich mein Leben nicht mehr meistern konnte.. Meine einzige Chance, meinen Job zu retten, war eine Langzeittherapie.. Es stellte sich als problematisch heraus, weil mein Kostenträger die Krankenkasse war und nicht die LVA oder andere.. Die Kasse weigerte sich zu zahlen, weil ich ich ja sowieso entlassen worden wäre.. Ich musste nach der Entgiftung zu meinem höchsten Chef und zur Amtsärztin, die beide ihre Zustimmung geben mussten.. Ein AA-Freund fuhr mich hin, ich war nicht in der Lage dazu.. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, mir war kotzübel aber ich war ehrlich und bin von meinem hohen Ross runtergekommen und ich habe die Zustimmung bekommen.. Ich habe das erste mal ein Problem gelöst, ohne einen Flachmann in der Tasche gehabt zu haben.. Die dreimonatige Wartezeit auf meine Therapie habe ich Dank der Gruppe nüchtern überstanden und bin am 3.. Februar 1987 in die Klinik am Hellweg nach Oerlinghausen gefahren.. Der Abstand von Zuhause war sehr gut für mich.. Ich habe in der Therapie viel für mich getan, habe mitgearbeitet, und nicht auf die Dinge gewartet, die da auf mich zu kommen.. Es war manchmal recht hart aber die Selbsthilfegruppen, die die Klinik besuchten, haben mir die Kraft gegeben, durch zu halten.. Am 3.. August 1987 wurde ich entlassen und saß wieder Zuhause mit 45 DM im Monat.. Für jede Schachtel Zigaretten, für eine neue Jeanshose oder sei es das Benzin , musste ich meine Mutter fragen.. Einen Nebenjob durfte ich nicht anfangen, sonst wäre mein Job weg gewesen.. Aber montags, mittwochs und freitags war ich im Meeting von AA.. Ich habe am Anfang nicht viel sagen können.. Ich habe die Lebensgeschichten der Freunde richtig gehend gefressen, so gut taten die mir.. Ich habe jeden Abend etwas mitnehmen können, was auf mich zutrifft.. Anfang Januar 1988 bekam ich ein Schreiben vom hiesigen Amtsgericht, dass mein Verfahren auf Grund krankhaften Alkoholismusses eingestellt wurde.. Zwei Tage später schrieb mir mein Arbeitgeber, dass ich mich umgehend in der Personalstelle zu melden hätte, zwecks Wiedereintritt in den Dienst.. Die einbehaltenden 60% meiner Bezüge wurden mir auch nachgezahlt.. An diesem Abend war Meeting und ich habe erzählt und erzählt und habe geheult aber aus Freude und Dankbarkeit.. Ich durfte noch einmal von vorne anfangen, aber hätte ich die Gruppe, die vielen Freunde ,die man dort findet, nicht gehabt, wäre ich vor die Hunde gegangen.. Ich konnte meine Schulden bezahlen und habe meiner Mutter jeden Pfennig zurück bezahlt.. Heute bin ich 40 Jahre alt, mir geht es sehr gut und bin zufrieden nüchtern.. Ich gehe jeden Montag mit drei anderen AA-Freunden in die Entgiftungsstation des hiesigen Krankenhauses und erzähle aus meinem Leben und versuche den Patienten die Gruppe näher zu bringen.. Ich sage immer, welche Selbsthilfegruppe ihr aufsucht, ist egal.. Wo ihr euch wohl fühlt, da bleibt sitzen.. Es lohnt sich.. Macht hier im Chat mit, stellt eure Fragen, ihr werdet Antwort und Hilfe bekommen.. Es ist keine Schande krank zu sein, aber es ist eine Schande nichts dagegen zu tun.. La Loba*:.. Einleitung: Alkohol war in meinem Leben normal, meine Mutter ist Quartalalkoholikerin, war es schon vor meiner Geburt.. Mein Vater hat auch ein Alkoholproblem, was er aber nie zugeben würde.. wer trinkt schon ne Flasche Rum um eine Grippe loszuwerden.. und gibt das an seine Kinder weiter.. ich denke nur einer der ein Alkoholproblem hat.. Ich habe mir eingeredet kein Alkoholproblem zu haben.. meine Mutter trank immer Kellergeister (Weißwein) und Bier.. für mich also klar, wenn ich das nicht trinke werde ich keine Alkoholikerin.. Ich habe Bacardi und anderes getrunken, wie Wasser, als Jugendliche.. hab Drogen genommen.. Dazu sagen muss ich, ich bin seelisch, körperlich und sexuell, in meiner Kindheit, missbraucht worden, von meiner Mutter, meinem Vater und von sogenannten Saufkumpanen meiner Mutter bzw.. von Männern die meiner Mutter dafür Alkohol gaben.. (Darunter auch ein Ex-Arbeitskollege meines Vaters und mein Stiefopa).. Aber irgendwann trank ich auch Bier, aber da waren die Selbstlügen schon zu gut, das sich selbst belügen um trinken zu können.. der Kreislauf aus lügen war "fast" perfekt.. Die Vergangenheit kam zurück.. ich bin Disso.. heißt mein ganzes Kinderleben, war/ist abgespalten.. ich hatte "fast" keine Erinnerungen an meine Kindheit.. bis ein Auslöser den Stein ins Rollen brachte.. Vieles kam zurück, Erinnerungen, Bilder, Flashbacks von den Vergewaltigungen, von dem Missbrauch etc.. Ich ging den Bach runter, endgültig (wo mir der Alkohol noch sagte, das ich so ein schönes Leben hätte).. und bin in ein Notfallzentrum gegangen.. Dort geriet ich an einen Therapeuten, der sich auf Alkoholprobleme/sucht spezialisiert hatte.. Er sagte mir, nachdem ich ihm von mir erzählt habe, direkt auf den Kopf zu, dass ich ein Alkoholproblem habe, das ich Ventiltrinkerin bin.. auf dem besten Weg Quartalalkoholikerin zu werden.. Ich weiß nicht was ich erwartet hatte.. aber das nicht.. Was hat mich letztlich dazu bewegt, aufzuhören?.. Die Wahrheit, der Schock.. Das ich auf dem besten Weg war.. wie meine Mutter zu werden, meine Mutter zu werden.. ich habe zwei Töchter.. und wenn mir eins klar war, dann.. dass ich meinen Töchtern so was nie antun will, wollte.. Und so nach und nach kam dazu.. für mich leben zu wollen, wirklich leben zu wollen.. Was habe ich unternommen?.. Ich bin wegen dem Missbrauch in eine Klinik (psychosomatische) gegangen/ gekommen.. und das erst was ich lernte.. was ich begriff.. war, nur Ehrlichkeit.. bedingungslose Ehrlichkeit, anderen gegenüber und mir selber gegenüber.. kann mir helfen.. aus diesem Teufelskreis rauszukommen.. Wie ging es weiter?.. Immer wieder kommt die Sehnsucht.. Sehnsucht, nach Ruhe.. Sehnsucht, nach einfach nur mal so lachen können.. Sehnsucht, nach Freiheit.. innere Freiheit und äußere Freiheit.. Sehnsucht, nach meinem Sohn (habe vor ca.. 14 Jahren meinen Sohn im sechsten Monat verloren).. und viele Sehnsüchte mehr.. Immer wieder kommt der Wusch, diese Sehnsucht, wegzutrinken bzw.. sie durch trinken zu erfüllen.. Immer wieder passierte es, das ich nicht mehr konnte und trotzdem zur Flasche griff.. bis ich endlich damit leben konnte, mit dem Druck , der Sehnsucht, den Sehnsüchten.. In extremen Fällen, habe ich Notfalltropfen.. die mich ausnocken.. wenn ich nicht mehr dagegen ankomme.. Ich bin heute halbtrocken.. vom Kopf her trocken.. aber von den Gefühlen, dem Schmerz, wegen meiner Kindheit und meinem Sohn, in mir.. schaff ich es nicht immer.. deswegen sag ich immer "halbtrocken".. ich lüg mich nicht mehr an.. aber ich verzeihe mir auch, wenn ich es mal nicht schaffe.. Wie gehts mir heute?.. Manchmal gut, dann kommt auch Stolz auf, es bis hierhin geschafft zu haben.. aber oft sehr schlecht, weil ich vor allem was mir sehr weh tut.. nicht mehr weglaufen kann/will.. es nicht mehr wegtrinken will.. Für mich heißt das, mich jeden Tag dem Schmerz, den Ängsten etc.. stellen zu müssen.. Ein harter, schmerzvoller Weg, ohne Alkohol.. aber immer länger halt ich es ohne Alkohol aus.. und wenn der Wunsch, der Druck zu groß ist.. reicht oft schon ein kleines Alsterwasser.. und sofort wird mir klar.. halt Stop!!!.. ********.. Und auch wenn ich nicht ganz "trocken" bin.. bin ich stolz auf mich.. ich weiß heute, ich wurde meinen Kindern nie das antun, was meine Mutter durch ihre Alkoholsucht (und auch mein Vater) uns angetan hat.. heute kenne ich andere Wege, um Druck abbauen zu können.. und ich schaffe es immer öfter, sie auch zu gehen.. und nicht den alten Weg "Alkohol".. (Angst so zu werden wie meine Mutter ließ mich trinken.. und das verlangen, alles zu vergessen, was sie mir angetan hat.. gleichzeitig, wollte ich wohl irgendwie beweisen, das ich nie so werden würde.. ein wahnsinniger Kreislauf, der mich fast endgültig zerstört hätte.. und meine Töchter, meinen Mann).. Uschi:.. Hallo, meine Name ist Uschi, 54 Jahre, geschieden, ein Kind und zwei Enkel, selbst betroffen und seit drei Jahren abstinent.. Meine erste Therapie habe ich 1990 (sechs Monate) gemacht und 1996 bin ich rückfällig geworden, habe zwei Jahre versucht ohne Hilfe klar zu kommen, was aber letztendlich dann dazu geführt hat, dass ich 1998 bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wurde und danach eine zweite Therapie gemacht.. habe.. Direkt nach der Therapie wurde ich dann wieder rückfällig, bis dann im August 1999 ich fast meine Familie durch mein Trinken verloren hätte und das war der Punkt, dass ich mich entschieden hatte, mit dem Trinken aufzuhören.. Im August 2001 habe ich dann zusammen mit der Beratungsstelle eine Selbsthilfegruppe für Frauen ins Leben gerufen, um meine Erfahrungen weiterzugeben und anderen Frauen vielleicht damit zu helfen.. Tommie:.. Ich bin froh Alkoholiker zu sein!.. Wann ich den ersten Alkohol trank weiß ich noch genau: es war zu meiner Konfirmation, am 15.. März 1970, zum Mittagessen.. Ein "Achtele" Weißwein; schmeckte grässlich und ich konnte nichts tolles daran finden.. Ich war 14 Jahre alt.. Wann ich den letzten Schluck aus der Flasche genommen habe, das weiß ich nur allzu genau: es war am Montag den 14.. Juni 1999, gegen 9.. 00 Uhr, kurz bevor ich in das Taxi Richtung Klinik stieg.. Eine hastig hineingeschüttete Flasche Bier, damit der Pegel stimmte.. Da war ich 43 Jahre alt.. Was war passiert ?.. Nun, irgendwann zwischen 1970 und 1999 bin ich zum Alkoholiker geworden.. Dabei schien alles nach Wunsch zu verlaufen: glückliche Kindheit, tolle Eltern (na ja, wenn die das jetzt lesen würden) , Schule so la la, aber immerhin ein gutes Abitur, danach sofort Studium ----.. Stop.. Die Feiern unserer Klasse, besonders während der Oberstufenzeit, waren berühmt-berüchtigt.. Damals habe ich so manchen Vollrausch heimgeschleppt und mir geschworen NIE wieder Alkohol zu trinken.. Und, zwischen Abitur und Studium habe ich sechs Wochen gejobbt um mit zwei Freunden für drei Wochen nach London fahren zu können.. Es war mein erster Urlaub ohne Eltern - und wir ließen - na ja - so richtig die Sau raus.. Wenn ich zurückblicke muss ich gestehen, ich habe schon damals immer etwas mehr als die anderen getrunken und war meist der letzte der ging.. oder wankte.. Viel Kopfzerbrechen darüber habe ich mir nicht gemacht, schließlich war ich ein ausgezeichneter Sportsmann, fit wie ein Turnschuh, lebenslustig und - "vertragen" konnte ich auch etwas.. Nach den durchzechten und durchfeierten Londoner Nächten habe ich ab dem Wintersemester 1975/76 in Mainz, Stuttgart und Köln studiert, auch viel gefeiert und geliebt.. 1982 begann ich mit dem, was man als Berufsleben bezeichnet.. Und ich konnte gleich realisieren, wovon andere nur träumen: ein toller Job im Ausland, Sonne, Strand und Meer, ein sagenhafter Verdienst, so gut wie keine Ausgaben (alles gespart - da kam der Schwabe in mir durch) und bei allen beliebt und begehrt.. Arbeitergott, was willst du mehr.. Im ersten Jahr musste ich zwar kurz wegen einer Sportverletzung zur medizinischen Behandlung nach Deutschland zurückfliegen, aber ansonsten verlief die erste Saison als "richtiger Arbeiter" wie im Traum.. Während des Winters 1982/83 gönnte ich mir 4 Monate Nichtstun, lebte auf meiner Trauminsel in den Tag hinein, lernte viele Menschen und angebliche Freunde kennen.. Es war fast ein kleines Paradies, ein Paradies mit reichlich Alkohol, teilweise ausschweifend mit Feiern "nach Art des Landes", also über 3 Tage hinweg.. Das gefiel mir.. Die kommende Saison gestaltete sich nicht so wie es hätte sein können.. Zwar hatte ich noch Spaß an der Arbeit und am Feiern, dennoch hatte ich bei allem ein ungutes Gefühl.. Und als ob ich es hätte kommen sehen - mein Körper streikte gegen Saisonende, die Knochen machten nicht mehr mit.. Ich war für meinen Arbeitgeber - obwohl ich eigentlich so eine Art Selbstständiger war - unbrauchbar, flog zurück und versuchte mein Glück in Deutschland.. Jedoch - ohne Erfolg.. Ich hatte keine Chance etwas gleichwertiges zu bekommen und musste mich nun auf neues Terrain begeben: auf Arbeitssuche.. Ich bekam auch welche, aber sie schien mir nicht gerade dazu geschaffen den Rest meines Lebens damit zu verbringen.. Alkohol spielte fast täglich eine Rolle in meinem damaligen Leben.. Ich trank zwar nicht übermäßig, jedoch so gut wie täglich.. Auch nicht viel, aber ab und zu "einen über den Durst".. Na ja.. nach einigem hin und her bekam ich eine feste Anstellung im Öffentlichen Dienst, ganz gut bezahlt und mit guten Aufstiegsmöglichkeiten.. Das war im Oktober 1985.. Und es zeigte sich fast eine Parallele zu meiner früheren Schulklasse, denn: unsere Abteilung war bekannt und berüchtigt für ihre Feiern.. Wie es letztendlich dazu kam dass ich ohne den Schluck Alkohol, auch schon während der Arbeit, nicht mehr leben konnte, das weiß ich bis heute nicht.. Es ist für mich auch nicht wichtig.. Viel bedeutsamer war dass ich einige wenige Arbeitskollegen hatte, die meine Veränderung bemerkten und mich darauf auch ansprachen.. Sie wussten mit der Situation zwar anfangs auch nicht richtig umzugehen, es war für mich aber mitentscheidend zu wissen dass man merkte wie und wie viel ich trank.. Mir selbst gegenüber hatte ich mir meinen Alkoholismus längst eingestanden; oft genug stand ich betrunken vor dem Spiegel, schaute mich an und sagte zu dem Spiegelbild: "Du blöder schei.. Alkoholiker".. Ich konnte aber nichts dagegen tun.. Insgesamt 3 mal habe ich es mit einem trockenen Entzug versucht, an langen Wochenenden und während eines Urlaubs, aber - das Zittern und der Alkohol waren stärker.. Empfehlen kann ich das niemandem, mit Delirien und Wahnvorstellungen ist nicht zu spaßen.. Bis heute weiß ich teilweise nicht was Traum war und was Realität.. Während der letzten 2 Jahre meiner nassen Zeit musste ich schon nach dem Aufstehen anfangen zu trinken.. Das Zittern wäre sonst zu stark geworden.. Komischerweise hat keine meiner damaligen Freundinnen (angeblich) etwas von meiner Sucht bemerkt.. Ich kann mir bis heute nicht vorstellen, dass ich es so gut hätte verheimlichen können.. Im Frühjahr 1999 besuchte ich zum ersten mal eine Selbsthilfegruppe.. Erst jetzt wurde mir so einiges richtig bewusst: auf einmal musste ich mich nicht mehr schämen, ich brauchte nichts zu verheimlichen.. Und - ich stand mit meiner Krankheit nicht mehr alleine da.. Ein Grund dafür, dass ich immer noch wöchentlich dorthin gehe.. Am 14.. Juni 1999 ließ ich mich zur Entgiftung in die Klinik einweisen, oder - besser gesagt - mein Arbeitgeber setzte mir das Messer auf die Brust und sagte: "geh' da hin, oder deine Sauferei wird Konsequenzen haben".. Der übriggebliebene Rest Verstand in meinem Hirn befahl mir, mich behandeln zu lassen, der Wille dazu war schon lange da gewesen.. Es fehlte nur noch der letzte Tritt in die richtige Richtung.. Und der kam ziemlich schnell und heftig, noch vor besagtem 14.. Juni: An einem Donnerstag, 5 Tage vor dem Termin für meine Entgiftung, musste ich zu einer amtsärztlichen Untersuchung.. Mein Arbeitgeber bestand darauf.. Ich startete also, beginnend mit Mittwochnachmittag, den verzweifelten und hoffnungslosen Versuch, zu dieser Untersuchung nüchtern erscheinen zu können.. Das Unglaubliche geschah: Ich trank ganze 17 Stunden keinen Tropfen Alkohol und dachte, dadurch einen 'normalen' Eindruck hinterlassen zu können.. Die Ärztin sah natürlich sofort was mit mir los war.. Als klapperndes Häufchen Elend stand ich vor ihr, konnte mich kaum auf der Waage halten, musste mich an der Wand abstützen damit ich nicht hinfiel.. An ein kontrolliertes ent- und bekleiden zur Untersuchung war überhaupt nicht zu denken.. Sie wusste Bescheid über meine Alkoholabhängigkeit, ich sagte ihr auch, ohne gefragt zu werden: "Ich bin Alkoholiker und will in eine Entgiftung".. Zuerst wollte sie mich bis zu dem anstehenden Termin gar nicht mehr arbeiten gehen lassen.. Ich habe ihr dann dargelegt, dass ich, 5 Tage Freizeit und den Termin im Hinterkopf, mich wohl vollends kaputt saufen würde.. Erst als ich ihr versprach, sofort nach der Untersuchung meinen Alkoholpegel wieder auf ein für mich 'normales Niveau' zu bringen, ließ sie mich gehen.. Nicht ohne mir zu raten, 'einigermaßen nüchtern' montags in der Klinik zu erscheinen.. Natürlich habe ich das nicht geschafft, mit 1,72 Promille tauchte ich dort auf, für mich damals ein Wert am unter Teil der Promilleskala; ich dachte wirklich, ich sei nüchtern.. Einige Monate später erfuhr ich von ihr, dass sie damals etwas gemacht hatte, was ihr in über 20 Jahren Suchtbetreuung noch nie passiert war: sie hatte sich persönlich darum bemüht und eingesetzt, mir schnellstmöglich einen Therapieplatz zu besorgen.. Meine mich damals behandelnde Ärztin sehe ich jetzt schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen - sollte sie diese Zeilen lesen.. Aber - auch ihr möchte ich ein Dankeschön sagen, genauso wie all den anderen die mir, wissend oder nicht, geholfen haben.. Auch wenn mir oft gesagt wird: "Das hast du alleine geschafft", so wäre mein heutiges Leben ohne diese Helfer kaum mehr möglich.. Denn - alleine hätte ich es nicht geschafft.. Und es ist schön nicht alleine zu sein.. Tommie - ich muss mit Alkohol leben, aber ich muss ihn nicht trinken.. A.. *:.. Ich wurde unter Familienumständen groß, die die Psychologie als ungünstig beschreibt.. Es fehlte an Halt und Unterstützung.. Grenzüberschreitungen gehörten zum Alltäglichen.. Der auszuhaltende Druck war sehr groß.. Mit fünfzehn betrank ich mich zum ersten mal.. Nicht nur so ein bisschen, sondern gleich bis zum Vollrausch.. Ich kann mich noch heute an dieses Gefühl der Erleichterung erinnern.. Kurze Zeit betrank ich mich dann nur am Wochenende, doch die Abstände wurden sehr schnell kürzer.. Mit 18 war ich schwanger und saß bald mit Kind und Familie in einer Situation die mich hoffnungslos überforderte.. Morgens fand ich mich schon mal am Kühlschrank und trank aus der Flasche einen Schluck Schnaps.. Nach acht Jahren nahm ich meine Sachen und ging ohne Kind in eine unbekannte Zukunft.. Ich fing im sozialen Bereich an zu arbeiten und hatte nun auch Zugang zu Medikamenten.. Es folgen Jahre, in denen ich es nicht mehr schaffte nur einen Tag nichts Alkoholisches zu trinken.. Obendrauf warf ich dann wahllos manche Pille ein.. Ich war 32 Jahre als es noch mal zu einer neuen Ehe kam.. Mein damaliger Mann ist ebenfalls in die Sucht verstrickt.. Einige Jahre finde ich in dieser Beziehung Halt und mein Saufen pegelt sich runter.. Meine beiden Kinder werden geboren.. und danach bricht alles zusammen.. Unsere Kinder sind 5 und 3 Jahre alt, als diese Ehe auseinander geht.. Die Söhne blieben bei mir.. Ich stürzte komplett ab.. An die alltägliche und emotionale Versorgung der Kinder ist nicht mehr zu denken.. Wir versackten im Chaos.. Und ich trank über den ganzen Tag, dämmerte so vor mich hin.. Von meiner Arbeitsstelle hatte man mich entfernt.. 1,5 Jahre nach der Trennung von meinem Mann ich war 38 Jahre alt, geschieht Folgendes:.. Ich bin eines Morgens in einen schrecklichen Entzugzustand gekommen: einen Tag bewusstlos oder bewusstseinseingeschränkt, Krämpfe und so weit ich in Erinnerung habe, hatte ich große Angstzustände.. Viel später klärten mich Ärzte auf, dass ich in ein Prädelir gefallen war.. Als ich daraus wieder aufwachte und an der Wand lang ins Bad gekrochen bin, sah ich im Spiegel eine Frau, die ich scheinbar nicht kannte.. Aber dieser für mich so lebenswichtiger Satz kam über die Lippen: Ich bin Alkoholikerin.. Als es mir körperlich etwas besser ging bin ich in mein erstes Meeting der Anonymen Alkoholiker gegangen.. Und von diesem Tag an, bin ich fast ein Jahr lang täglich hingegangen.. Ich wurde trocken und lebe heute im neunten Jahr - jeden Tag aufs Neue meine Alkoholabstinenz.. Im zweiten Jahr meiner Trockenheit, habe ich eine dreimonatige stationäre psychosomatische Therapie gemacht.. Meine Kinder erhielten ebenfalls fachmännische Hilfe, für ihre Not, in die ich sie in meiner nassen Zeit getrieben hatte.. Unser gesamtes Leben hat sich gewandelt.. Wir haben zu einem liebevollen und ich besonders zu einem verantwortungsvollen Miteinander gefunden.. Ich bin heute wieder berufstätig.. Sämtliche Schulden waren irgendwann mal abgetragen.. Es gibt Bekannte und Vertraute in meinem Leben.. Ich habe immer noch, und das möchte ich auch nicht verändern, viel Kontakt zu Betroffenen.. Für mich gilt der Satz: Nur ich kann es schaffen, doch ich schaff es nicht allein.. Auch in meinem trockenem Leben gibt es Schwierigkeiten und Probleme, die zu lösen sind.. Doch bisher hat mich nichts so geängstigt, dass ich glaubte, ich kann es nicht tragen.. Ich bin ein Mensch geworden, der Lust auf sein Leben hat und der hoffnungsvoll auf jeden neuen Tag schaut.. Dirk:.. Dass ich mir selber eingestanden habe, alkoholabhängig zu sein, war ungefähr eineinhalb Jahre bevor ich trocken wurde.. Ich war am Ende einer "Saufsession", die bei mir gewöhnlich ca.. zwei Wochen anhielt.. Körperlich am Boden, also mit dem notwendigen Leidensdruck, habe ich mich im Internet mit dem Thema Sucht auseinandergesetzt.. Ich erinnere mich noch heute an das weinende Häufchen Elend, das verzweifelt auf dem Bett saß und ob des gelesenen nicht mehr weiter wusste.. Ich wollte mit niemandem reden, war mir selber noch nicht klar, was denn nun mit mir ist, stand noch regelrecht unter Schock.. Letztlich habe ich mich via E-Mail an einen Menschen gewand, dem ich zwar zu dem Zeitpunkt nicht so nahe stand, aber von dem ich mir Verständnis erhofft und auch bekommen habe.. Von da an fand eine Auseinandersetzung mit mir und meinem Problem statt - Trinkpausen begannen und endeten wieder.. Mit daran schuld war auch der Irrglaube, kontrolliert trinken zu können.. Dazu muss ich sagen, dass ich auch während meinen heftigsten Trinkzeiten in der Öffentlichkeit NIE die Kontrolle verloren habe, immer in der Kneipe mit Freunden mein "Bierchen" getrunken habe, auch gern ein zweites und dann war gut.. Ich war der Meinung, wenn ich nur in Suchtsituationen das Trinken vermeide, reicht das.. Heute weiß ich, dass das nicht so ist.. Selbst "alkoholfreies" Bier meide ich, da ich ihm auch mindesten einen Rückfall verdanke.. Meinen persönlichen Tiefpunkt, ohne den kein Abhängiger aus der Such rauskommen kann, hatte ich im August 2000, zwei Wochen vor meinen 37.. Geburtstag.. Heute sage ich, dass ich im August zweimal Geburtstag habe.. Ich war zwei Wochen (natürlich unter fadenscheiniger Begründung.. ) der Arbeit fern geblieben und körperlich am Ende.. Mein Arbeitgeber hat dann Druck gemacht und wollte das Ende meiner "Krankheit" wissen und erfahren wann ich wieder dem Betrieb zur Verfügung stehe.. Diese Nachricht erhielt ich am Mittwoch via E-Mail.. Ich habe zurückgeschrieben, dass ich am Montag definitiv wieder komme, ohne die verlangte Begründung beizufügen.. Ich wusste, ich benötige ca.. zwei Tage, um die schlimmste Phase des Entzugs zu überstehen.. Folglich musste ich am Freitagabend mit dem Trinken aufhören.. Mit dem äußeren Druck, mich nicht meinem Arbeitgeber offenbaren zu müssen, habe ich den Freitagstermin eingehalten.. Aber es fand in meinem Kopf noch was anderes zu diesem Zeitpunkt statt.. Ich habe angefangen, mich meinem Körper zu stellen.. Ein wesentlicher Punkt für mich, aus der Sucht raus zu kommen.. Mein schlechter körperlicher Zustand hat wesentlich zum Trocken werden beigetragen.. Ich habe Arzttermine vereinbart, mich meinem Hausarzt sofort als Alkoholiker zu erkennen gegeben und wurde von ihm entsprechend behandelt.. Die Diagnose: Ein sehr schlechter körperlicher Allgemeinzustand, eine Leber, die nur ganz knapp einer Zirrhose entkam sowie eine leichte Diabetes.. Die erinnert mich nun täglich an den Missbrauch meines Körpers, ist aber auch Begründung, warum ich nicht (mehr) trinke in Situationen, in denen ich mich nicht als Alkoholiker outen will oder kann.. Gerade am Anfang meiner Trockenheit waren solche "Brücken" eine wichtige Hilfe, in einer Welt, in der Alkohol etwas selbstverständliches ist, alkoholfrei zu leben und trotzdem nicht vorverurteilt zu werden.. Ich nehme mir das Recht, selber zu entscheiden, wem ich meine Alkoholabhängigkeit anvertraue und wem nicht, bis heute raus und werde es auch in Zukunft tun.. Als Alkoholiker lernt man Lügen.. Ich setze diese "Fähigkeit" heute manchmal bewusst ein, um trocken zu bleiben, mich vor Situationen zu schützen, die mich rückfallgefährden.. Auch wenn ich es hasse!.. Den Entzug, die ca.. zwei bis drei Wochen, in denen der Körper verrückt spielt, habe ich alleine und ohne Klinik überstanden.. Heute erinnere ich mich mit einem Schmunzeln, aber auch mit Stolz, an Episoden in der Firma, in denen ich zum Kaffeeautomat ging und leichtsinnigerweise die Kollegen fragte, ob ich ihnen einen Kaffee mitbringen solle.. Zu viele sagten "ja" und man wollte mir schon in freundlicher Absicht ein Tablett reichen, um die vier Kaffeebecher nach oben zu bringen.. Ich habe dankend abgelehnt und mir lieber die Finger verbrannt, statt mit zitternden Händen das Tablett fallen zu lassen.. Und das Tragen von schweren Gegenständen vor Publikum habe ich in diesen Tagen auch tunlichst vermieden.. In dieser Zeit habe ich mich auch nach einer Gruppe hier vor Ort umgesehen.. Auch hier half mir das Internet sehr weiter.. Trocken werden ist eine Sache, aber trocken bleiben eine andere.. Trocken werden kann man alleine (mal abgesehen von gegebenenfalls notwendiger medizinischer Betreuung!), trocken bleiben ohne ein neues konstruktives Umfeld halte ich für kaum möglich, vor allem macht man es sich alleine unnötig schwer.. Der Kontakt und Austausch mit anderen Betroffenen ist gerade am Anfang unheimlich wichtig.. Es ist einfach angenehm, mit jemandem über seine Sucht zu sprechen und nicht erklären zu müssen, wie beim Entzug das Gefühl ist oder was Suchtdruck ist.. Ich bin einige Wochen nach dem Entzug zu den Guttemplern gegangen und fühle mich dort sehr wohl.. Natürlich war in der ersten Zeit das Trockensein nicht einfach.. Getragen hat mich aber auch sehr der Erfolg.. Plötzlich hat mein Körper nicht schon am Nachmittag nur noch an den Rausch am Abend gedacht, mit der Zeit ging das Zittern weg, ich wurde auch im Kopf klarer, habe meine Umwelt plötzlich nicht nur gesehen sondern erlebt.. Ich habe auch körperlich den Tag überstanden, hatte abends noch Zeit, was zu machen, zuhause oder mit Freunden, die ich in meiner Trinkzeit immer mehr gemieden und von denen ich mich zurückgezogen habe.. Sehr bald wurde der Erfolg zum Selbstläufer.. Aus den Erfolgen, die ich durch meine Trockenheit erzielte, bekam ich neue Kraft für den nächsten Tag.. Eine Euphorie, die mehrere Monate anhielt und zum Teil auch heute noch da ist.. Manchmal, wenn ich heute im Supermarkt vom Nudelregal zur Wursttheke gehe, wähle ich bewusst den Weg durch die Schnapsregale und es erfüllt mich mit viel Stolz, nicht beim billigen Wodka stehen zu bleiben und mich, sowohl körperlich als auch symbolisch nach ihm zu bücken.. Aber auch die höchste Euphorie endet irgendwann einmal.. Es kommt nicht plötzlich aber nach und nach holt einen der Alltag ein.. Ich glaube, Menschen, die eine stationäre Therapie gemacht haben, haben es da noch schwerer.. Es ist, wie in einer guten Partnerschaft.. Die Qualität zeigt sich nicht in den guten Tagen sondern in den schlechten.. Ich musste lernen, mit diesen Tagen zu leben, zu akzeptieren, dass das bewusste Leben auch das bewusste Erleben von schlechten Tagen bedeutet.. Das hört sich sehr einfach an, ist es aber für mich ganz und gar nicht.. Oft am Wochenende, wenn ich alleine zu hause bin, leide ich unter Suchtdruck, bin ganz damit beschäftigt, ihn abzuwehren.. Letztlich läuft es zumindest im Ansatz auf Suchtverlagerung hinaus.. Ich versuche, es zu akzeptieren, das Leben zu nehmen wie das Leben nun mal ist, wechselhaft und nicht immer nur gut drauf.. Bis heute habe ich es geschafft.. Als nicht religiöser Mensch kann ich zu niemandem beten, der mir Kraft gibt.. Ich bin auf mich alleine angewiesen.. Aber ich entdecke auch Eigenschaften an mir, die mir Kraft geben.. Die ich aber erst gesehen habe, als ich trocken und nüchtern war.. Ich musste erst trocken werden, um zu sehen, wie es ist trocken zu sein.. Fortsetzung 2001.. Ich bin abstinent geblieben und habe gute Chancen, es auch weiterhin zu sein.. Ich hüte mich vor Überheblichkeit aber ich spüre doch langsam ein gewisses Maß an Routine und Gewöhnung.. Die Dinge haben sich verändert.. Abstinenz und alles was damit zusammen hängt, steht nicht mehr im absoluten Vordergrund meines Lebens (so wie es früher der Mittelpunkt des Lebens die Beschaffung und "Verkonsumierung" von Alkohol war).. Auch der gesellschaftliche Umgang mit Abstinenz in einer nicht abstinenten Welt kann mittlerweile auf einen Erfahrungsschatz aufbauen, der Angst und Unsicherheit genommen hat.. Aufkommenden Suchtdruck in bestimmten Situationen, denen ich mich nicht entziehen kann, gehe ich mit einem Werkzeugkasten aus Gegenmaßnahmen an, auf die ich mich mittlerweile sehr verlassen kann.. Andere Dinge in meinem Leben sind wichtig geworden, stehen im Vordergrund.. Ich gestalte meine Freizeit, fühle mich frei und nicht mehr unter dem Diktat der Sucht, lerne mit dieser Freiheit umzugehen, sie anzuwenden, mittlerweile gewohnheitsmäßig aber nicht weniger dankbar.. Ich habe mich beruflich stabilisiert, aus einem von-der-Hand-in-den-Mund -Arbeitsverhältnis (mit anderen Worten: freiberuflich) habe ich im Februar dieses Jahres die Chance genutzt, bei meinem Hauptkunden ein festes Arbeitsverhältnis einzugehen.. Die Strategie hieß und heißt immer noch: "stabilisieren".. Erst mal in die Horizontale des Lebens kommen.. Das hat gut getan.. Ich bin seit Februar 2001 Mitglied in einer Guttemplergemeinschaft in meiner Heimatstadt.. Diesem Auch-Abstinenzverband verdanke ich im Übrigen sehr viel.. Heute weiß ich, dass ohne die zeitlich unbefristete Nachsorge in einer Selbsthilfegruppe (welche auch immer, Hauptsache, sie sagt einem zu) eine dauerhafte zufriedene Abstinenz nicht möglich ist.. Mittlerweile machen die Kontakte zu Gemeinschaftsmitgliedern einen wesentlichen Teil meiner örtlichen sozialen Beziehungen aus.. Die Philosophie der Guttempler ist es, dass das Leben nach der stoffgebundenen Abhängigkeit weiter geht, der Mensch sich weiter bewegt und die Sucht hinter einem liegt, nicht vergessen ist (nicht vergessen werden darf) aber nicht mehr das Lebenszentrum ist.. Dies entspricht auch meiner Ansicht und persönlichen Auffassung.. So langsam gehe ich auch wieder privat längerfristige Projekte an, versuche, mich in der Freizeit persönlich und auch teilweise beruflich besser zu qualifizieren.. Nicht, dass jeder Tag Sonnenschein ist.. Ganz sicher nicht.. Aber jeder dunkle Tag, an dem ich nicht getrunken habe zählt doppelt und ich arbeite sehr dran, mich auch doppelt zu freuen.. Wie ich weiter oben schon erwähnte: Aus dem Erfolg eines abstinenten Tages kann man die Kraft für einen neuen abstinenten Tag ziehen.. Und aus einem doppelten Erfolg.. Nur: man muss eben lernen, sich dessen auch bewusst zu werden.. Und das, so wissen wir Suchtabhängigen, ist manchmal das schwerste überhaupt.. Aber: ohne Selbstwertgefühl geht es nicht und Selbstwertgefühl bekommt man am ehesten durch Stolz auf sich selber.. Und mit der Zeit.. Von Ike aus Belgien:.. Das leben probieren ohne Alkohol zu durchlaufen ist ein harter Weg mit Fallen und Aufstehen.. Der eine hat es einfacher oder schwerer als der andere, aber global genommen ist es ein schwerer Kampf gegen den Alkohol.. Für jemanden mit Trinkproblemen ( Alki ) ist das nun einmal im Leben.. Die Außenwelt die von diesen Problemen nichts kennen oder wissen will, reagiert manchmal auf eine dumme oder unbegreifliche Weise so dass wir des öfteren auf unsere Zähne beißen müssen.. Viele Menschen haben Spaß daran wenn man rückfällig wird, doch andere haben auch Bewunderung für uns.. Es bestehen so viel Fragen: Warum kann ausgerechnet ich nicht mit Alkohol umgehen (sozial trinken)?.. Die antwort darauf ist für mich daher verschieden:.. 1) Ich habe beschlossen nicht mehr zu trinken.. 2) Ich probiere nicht mehr zu trinken und das geht mit Fallen und Aufstehen.. 3) Einige, die schon einmal rückfällig waren müssen nicht verzweifeln solange sie ehrlich gegenüber sich selbst sind.. Wir werden auch nicht schief angesehen, denn das kann niemand sagen: So was überkommt mir nicht oder das soll mir nicht passieren.. Wir sind alle Menschen mit ein Problem - es ist der Alkohol auf dem wir konstant aufpassen müssen.. Ich persönlich finde, dass es ein harter weg zu laufen ist.. Aber es gibt Selbsthilfegruppen mit der Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.. Ein anderes (neues) Leben aufbauen, so schwierig es auch ist, wir sollten noch öfters am Rande des Weges sitzen und Fragen stellen an uns selber:.. Muss es so weiter gehen? Kann ich so weitermachen? Ist es die Mühe wert, dass ich so weiter gehe?.. Meine persönliche Antwort ist JA.. Meine Nüchternheit probiere ich festzuhalten Schritt für Schritt.. Hören auf Ratschläge und sie nicht in den Wind schlagen.. Nüchtern werden oder sein ist ein Prozess von Stufen.. Jede/r erfährt es auf seine/ ihre eigene Manier.. Der eine sieht es durch die rosarote Brille der andere sieht schwarz.. Das Nüchtern sein ist eine Sache für sich und mit dem Rest muss ich noch lernen umzugehen und das ist dann der.. LANGE HARTE WEG.. Martha:.. Ich habe mit 18 bemerkt, dass ich für Alkohol sehr empfänglich bin.. Immer, wenn ich allein zu Hause war trank ich heimlich.. Mein natürliches Wesen wurde durch den Alkoholkonsum gänzlich zugedeckt und ich tat Dinge (im betrunkenen Zustand) die mir gänzlich fremd und unangenehm waren.. Meine - viel zu früh eingegangene Ehe - ging kaputt.. Ich fing mich wieder un.. d war beruflich erfolgreich; lernte meine große Liebe kennen und bekam mit 23 meine Tochter.. In der Schwangerschaft trank ich - aus Angst um mein Kind - nicht.. Allerdings der innere Kampf war schwer es zu lassen.. Nach der Geburt meiner Tochter war ich arbeitslos und daher viel zu Hause.. Der Vater meines Kindes ging ständig fremd und ich betäubte mich - heimlich - mit Alkohol.. Der Konsum wurde immer mehr.. Als meine Tochter 2 Jahre alt war begann ich wieder halbtags zu arbeiten.. Am Nachmittag trank ich heimlich.. Wie viel meine Tochter in dieser Zeit mitbekommen hat weis ich nicht.. Ständig war der Kampf da weniger zu trinken und ständig versagte ich wieder.. Es war so eine schlimme Zeit, da ich mir durchaus bewusst war, wie sehr mir der Alkohol schadet und ich doch immer wieder kapitulierte, wenn ich mir neuen Alkohol besorgte.. Oft fuhr ich morgens meine Tochter mit Restalkohol in den Kindergarten.. Starke Kopfschmerzen und immer die Angst im Nacken in eine Polizeikontrolle zu gelangen.. Mein Arbeitgeber und meine Umwelt bekamen von meinem Kampf nichts mit.. Meine Familie schon.. Mein Lebenspartner ignorierte die Situation.. Zum einen war ich eine tolle Geliebte (im betrunkenen Zustand), zum anderen hinterfragte ich nicht wo er war.. Außerdem bekam ich nicht mit, wann er nach Hause kam.. Ich konnte fast nicht mehr vor mir bestehen und zerbrach innerlich.. Der Konsum wurde erheblich mehr.. In der Nacht vom 22.. auf 23.. Februar 1991 hatte ich wohl meinen schlimmsten Zusammenbruch.. Mein Kind schlief - ich habe das ganze Wohnzimmer demoliert und bin irgendwann wohl eingeschlafen.. Aus meinem Inneren heraus weis ich, dass ich an der Schwelle zum Tod stand.. Ich hatte so viel Alkohol und Tabletten konsumiert, dass ich meinem Schutzengel gegenüber stand.. Dieses Erlebnis was ich hatte hat in mir ausgelöst, dass ich ab dem 23.. 91 nicht mehr trinken wollte.. Ich habe 18 Tage zu Hause entgiftet.. Meine Mutter hat mir geholfen.. Diese Zeit war jämmerlich.. Am 19.. Tag bin ich zu einem Therapeuten und bat um Hilfe.. Dieser Arzt stellte sich vor mich hin und sagte mir ins Gesicht - SIE SIND ALKOHOLIKERIN UND MÜSSEN VON DER STRASSE!!.. Er rief die Landesklinik in Langenfeld an und teilte mir mit, dass ich unverzüglich nach Hause gehen sollte, meinen Koffer packen und mich stationär aufnehmen lassen soll.. Ich fiel in ein so großes Loch, wo ich doch so stolz auf meine 18 Tage Trockenheit war.. Ich fuhr nach Hause und packte meine Tasche, nahm meine kleine Tochter und meine Mutter und fuhr in die Klinik.. Ich musste durch den ganzen Park gehen um zur Suchtambulanz zu kommen.. An meiner Hand meine Tochter, die ich über alles liebte und vor mir ein Weg der mir schwerer als alles zuvor erschien.. In der Ambulanz wurde ich von einer Oberärztin empfangen, welche sich 2 Stunden mit mir unterhielt.. Danach teilte sie mir mit, dass ich aus ihrer Sicht her doch sehr stark sei und sie mir eine ambulante Behandlung anbot.. Ich konnte wieder nach Hause!!!!.. Die Sonne erschien mir heller als ich mit meinem Kind an der Hand zurück zum Ausgang ging.. Ich erklärte mich einverstanden vier mal in der Woche morgens um sieben (vor der Arbeit) in die Klinik zu gehen.. Entweder wurde mir nur die Hand geschüttelt, oder ich musste pusten oder mir wurde Blut abgenommen.. Ich wusste es vorher nicht.. Zwei mal in der Woche ging ich zusätzlich in die offene Gruppe in der Klinik, welche von einem Arzt geleitet wurde und einmal in der Woche hatte ich Einzeltherapie bei einem Psychologen.. Zwei Jahre ging das so.. Dann nur noch die Einzeltherapie weitere zwei Jahre lang.. In dieser Zeit bin ich eine ganz andere Frau geworden.. Ich war zwar trocken aber nicht mehr EINFACH.. Ich hinterfragte Dinge die ich vorher hingenommen habe.. Ich bin ein sehr stiller und in sich gekehrter Mensch geworden.. Meine Beziehung ging kaputt da ich sein ständiges Fremdgehen nicht mehr aushalten konnte.. Aber mit der neuen Frau kann ich mich viel besser identifizieren.. Diese ruhige, oft auch traurige Frau ist mir sehr nahe und vertraut.. Es ist nicht immer leicht mit dieser neuen Frau , dass ich mich mit ihr innerlich auseinandersetzen muss und sie so gar nicht einfach mehr ist.. Aber ich bin glücklicher in der Haut dieser neuen Frau.. Heute bin ich 10 Jahre und 10 Monate trocken.. Oft wache ich noch morgens auf und danke Gott, dass ich trocken bin.. Es ist ein schwerer Weg gewesen, aber jeder Tag hat sich gelohnt.. Ich wünsche allen, die diesen Weg noch vor sich haben viel, viel Kraft und Durchhaltevermögen.. Und ich wünsche mir und allen denen, die ein ähnliches Schicksal haben, toi, toi!! Es wird immer ein Kampf bleiben.. Aber es lohnt sich diesen Kampf zu kämpfen.. Mit jedem Tag wird man stärker.. Sicher gibt es auch Zeiten, wo man glaubt jetzt kommt ein Rückfall.. Zum Glück bin ich bis zum heutigen Tage davon verschont geblieben, aber ich bin mir auch immer und jeder Zeit bewusst wie sehr ich nach wie vor gefährdet bin.. Und jeden Tag fange ich neu an.. Am 23.. 2.. 91 begann ein für mich neues Leben.. Dafür bin ich dankbar und daher feiere ich auch zweimal im Jahr Geburtstag.. Elmundo:.. Wo fängt man an und wo endet es? Ernsthaft angefangen mit Trinken habe ich in der Armeezeit (NVA).. Und das ist mittlerweile runde zwanzig Jahre her.. Aber es ging dort schon hart zur Sache (auch mit technischen Alkohol).. Mit der Zeit hat es sich so eingebürgert das zu jeden Anlass gesoffen wurde.. Meine Familiengründung verbunden mit einen Wohnortwechsel hat nichts an allem geändert.. Nein es wurde nur noch mehr.. Ich war immer der Meinung, dass ich alles im Griff habe und ich doch nicht zu denjenigen gehöre, die ständig am Kiosk waren.. Ich war doch etwas Besseres - dachte ich, weil ich ja nur zu Hause getrunken habe (.. aber das eben gewaltig!).. Eine 0,7-Liter-Flasche Weinbrand in 30 Minuten beim Kohlen holen.. Eines Tages jedoch merkte ich, dass meine Frau zweimal die Woche abends weg war und statt dessen mein Schwiegervater da war.. Aber auch den dachte ich, kannste austricksen.. Meine Frau war zu dieser Zeit schon zu einer Angehörigen-Gruppe.. Wie es kommen musste, verlor ich auch noch meine Fahrerlaubnis.. Dies war auch kein Grund aufzuhören.. Statt dessen ging es munter weiter.. Tagsüber Arbeiten ohne Alk und kaum zu Hause alles nachholen.. Gesundheitlich fing ich an rapide ab zubauen.. Dies machte sich hauptsächlich im Gewicht aus und, dass ich mich morgens übergeben musste.. Das Verhältnis zu meinen Schwiegervater wurde immer schlechter und es schalteten sich meine Geschwister und Eltern ein.. Aber von alledem wollte ich ja nichts wissen, denn ich war ja kein Säufer.. Bei der Arbeit hatte ich dann auch schon zweimal Probleme mit den Kreislauf und so langsam merkte ich, dass da was nicht stimmte.. Ich ging ganz allein ohne jegliches Mitwissen meiner Verwandten zu einen Physiologen und der verwies mich zur Suchtberatung.. Dort habe ich erst einmal angefangen mich mit diesen Thema auseinander zu setzen.. Ich war natürlich nicht immer nüchtern wenn ich dort hin ging aber es gab schon alkoholfreie Tage.. Es wurde ein Termin zur Entgiftung ausgemacht, welche ich auch erfolgreich schaffte.. Bloß die Rückfahrt war schon wieder mein Verhängnis, weil es mir ja wieder so gut ging.. Ich beantragte eine Langzeit-Therapie, die ich auch brauchte um im Gedanken klar zu werden über mein weiteren Lebensweg.. Das kuriose ist, dass ich fünfzig Tage vor Antritt der Kur aus einen ernsthaften Streit mit meinen Schwiegervater aus Sturheit mit denn Trinken aufgehört habe.. Was ich vergessen habe zu erwähnen ist, dass ich während meiner Entgiftung die Kündigung erhalten hatte.. Nach Abschluss der Kur fing ich an, mein Leben im aufrechten Gang wieder neu zu erlernen.. ber ich ging alles der Reihe nach an.. Der erste Schritt war eine Umschulung der zweite die Fahrerlaubnis der dritte eine Arbeitsstelle nicht zu vergessen ist die persönliche Aufarbeitung des Lebens.. Wenn ich jetzt nach sechs Jahren der Trockenheit zurückblicke bin ich stolz auf das Erreichte und kann jeden nur Mut zusprechen denn es ist lebenswert, einen Strich.. zu ziehen.. Wie fühlt man sich nach sechs Jahren? Es ist wunder bar!.. Wichtig ist, dass man nie aufgeben darf, denn jeder Rückfall bringt auch eine neue Chance hervor.. Ich habe auch gelernt, offen darüber zu reden und zu der Krankheit zu stehen - denn dadurch lösen sich viele Probleme.. GEDULD - TOLLERANZ - OFFENHEIT - MUT - UND HILFE ANNEHMEN - das sind Grundgedanken zum Gelingen.. B.. D.. Ich bin 45 Jahre alt und.. Alkoholiker und wollte das aber lange Zeit gar nicht wahr haben.. Ich habe ja nicht unter der Brücke oder auf der Parkbank gepennt.. Bei mir war das ja alles nicht so schlimm - die anderen saufen ja viel mehr.. Meine Frau hat mich immer gebeten nicht so viel zu trinken , ich habe Ihr dann jedes Mal versprochen nicht mehr so viel zu trinken.. Nur eingehalten habe ich das nie.. Ich wusste nicht das ich es gar nicht einhalten konnte.. An meinem Arbeitsplatz habe ich mich gut verstecken können.. Ich habe erst abendsgetrunken.. Aber mit meiner Gesundheit ging es immer mehr bergab.. Im Mai 1994 habe ich meine Ärztin angerufen und ihr gesagt:, ich habe ein Problem, Alkohol, das war Ihr bekannt, nur mir nicht.. Sie bestellte mich mit meiner Frau für den nächsten Tag in ihre Praxis.. Hätte ich da schon gewusst was ich jetzt anfange dann hätte ich wahrscheinlich nicht angerufen.. Heute bin ich froh das ich angerufen habe.. Wir haben über die Krankheit geredet und das ich da alleine nicht wieder heraus komme.. Sie gab mir dann die Telefonnummer von einem Suchtberater beim Gesundheitsamt.. Mit dem machte ich einen Termin.. Dann folgte die erste stationäre Entgiftung, im Krankenhaus war mir das sicherer.. Das war noch ziemlich harmlos.. Nach sieben Tagen kam ich wieder raus und war entgiftet.. Danach schloss ich mich einer Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke Menschen an.. Danach habe ich ein paar Wochen nicht getrunken aber dann fühlte ich mich wieder stark und habe langsam wieder angefangen zu trinken.. Zur Selbsthilfegruppe bin ich dann auch nicht mehr gegangen, ich trank ja sowieso wieder.. Es wurde dann sehr schnell immer mehr, bis zu 0,7l Schnaps am Abend.. Meine Gesundheit ging wieder runter.. Zum Schluss ging nicht mehr und ich machte die zweite Entgiftung.. Die dauerte auch sieben Tage aber diesmal mit Krampfanfall und der war hart.. Ich habe Dinge gesehen die gar nicht seien konnten, ich wurde am Bett festgeschnallt.. Ich glaube das waren drei Tage auf der Intensivstation.. Danach wusste ich was ich meinem Körper angetan hatte.. Von dem was ich da in geistiger Abwesenheit erlebt habe müsste zur Abschreckung ein Film gedreht werden.. Noch vom Krankenbett aus habe ich meinen Suchtberater angerufen und mich um einen Therapieplatz bemüht.. Ich wusste jetzt, dass ich es alleine nicht schaffe und wenn ich nicht aufhöre zu Trinken verliere ich alles, meine Frau, meinen Arbeitsplatz, meine Wohnung, meinen Führerschein,.. eben alles.. Ich habe von da an keinen Alkohol mehr angefasst.. Ich wollte so etwas nicht noch einmal miterleben.. Nach acht Wochen habe ich eine Therapie in den Kliniken Wied angetreten, sie dauerte vier Monate.. Ich habe mich gefragt mit was für Chaoten und versoffenen Idioten kommst du jetzt wohl zusammen, warum musste es so weit kommen? Dann habe ich feststellen können, so schlimm waren Die gar nicht, es waren alles ganz normale Menschen mit dem gleichen Problem wie Ich.. Bis dahin habe ich geglaubt ganz alleine mit meinem Problem zu sein.. Während dieser Therapie habe ich Zeit gehabt über mich nachzudenken, so viel Zeit für mich ganz alleine werde ich wohl nie wieder haben.. Ich habe dort Freunde gefunden wie ich sie in der sogenannten normalen Welt nicht finden konnte.. Jetzt bin ich ca.. sieben Jahre trocken und tue alles um meine zufriedene Abstinenz zu erhalten.. Das erster Glas stehen lassen, meine Wohnung als alkoholfreie Zone und regelmäßig die Selbsthilfegruppe besuchen.. Hätte ich vor sieben Jahren diesen Weg nicht eingeschlagen dann wäre ich schon drei Jahre TOT.. E.. M.. Ich kann Ihnen nur schreiben, wie es mir erging.. Ich bin selbst alkoholabhängig und Mitglied der Selbsthilfegruppe Püttlingen.. Ich war früher Maurer und trank bis zu einem Kasten Bier am Tag, allerdings noch einige Alibischnäpse (Magenbitter) dazwischen.. Dann wurde mir gekündigt und das Arbeitsamt bot mir eine Umschulung an.. Mir wurde klar, dass ich unter Alkohol diese Maßnahme nicht schaffe, und so habe ich mir selbst eine Frist gesetzt: Ab dem 1.. wird kein Alkohol mehr getrunken! Und das habe ich gehalten! Es ist mir zwar schwergefallen, aber ich bin jetzt seit 1978 trocken.. Aus diesem Grund war ich dann vor einiger Zeit sehr erschrocken, als ich bemerkte dass meine Frau auch immer mehr Alkohol brauchte.. Bei ihr hat es schleichend angefangen, allerdings gab sie nie zu, abhängig zu sein.. Sie meinte nur, sie würde trinken und es würde immer mehr werden.. Da ich die ganze Problematik von meiner nassen Zeit kenne, wollte ich ihr helfen, allerdings ist von ihrer Seite jedes Gespräch abgewürgt worden.. Es flogen zwar Gegenstände durchs Zimmer, sie wurde handgreiflich und ich wurde in der übelsten Weise von ihr beschimpft.. Immer noch leugnete sie ab, alkoholabhängig zu sein und fuhr in diesem Zustand sogar Auto.. Es war ihr nicht einmal peinlich, wenn sie leichtbekleidet zu sehen war.. Eines Morgens zitterte sie dann einmal wie Espenlaub und ich merkte, dass jetzt Etwas geschehen musste.. Zum Arzt wollte sie nicht und so bekam sie von mir weniger Geld.. Daraufhin fühlte sie sich unterdrückt und bevormundet und zog aus unserem gemeinsamen Haus aus.. Das nächste, was ich von ihr hörte, war die Unterhaltsforderung von ihrem Anwalt.. Ihrer ganzen Verwandtschaft erzählte sie, meine Ausführungen würden nicht stimmen, und sie würde nicht trinken.. Scheinbar ist der Alkoholkonsum dann aber doch schlimmer geworden und aufgefallen, jedenfalls ging meine Frau mit einer ihrer Schwestern zum Arzt und hat anschließend eine stationäre Entgiftung gemacht.. Das weiß ich sowie unsere 2 Kinder allerdings nur über Dritte, denn meine Frau fand es nicht für nötig, uns zu verständigen.. jeder Vermittlungsversuch von mir und auch von den Kindern in mündlicher sowie schriftlicher Form wurden von ihr abgewürgt, und so habe ich bis heute keinen Kontakt zu ihr, obwohl ich weiß, dass Alkoholismus eine Krankheit ist.. Meine Kinder und auch ich sind sehr auf ihr Wohl bedacht und würden gerne wieder zusammenleben.. Axel:.. Ich habe mir grade diese Seite angeschaut und stelle fest, dass ich das alles kenne.. Ich bin Jahre auf Alk und kann euch sagen, dass ich nicht wusste, dass ich alkoholkrank bin bevor ich nicht eine Entgiftung gemacht habe.. Ich war ein Mensch immer schon ohne Lebens Freude oder richtigen Gefühlen Ich habe alles um mich herum nie wahrgenommen für mich war es normal Alkohol zu trinken.. Ich habe damit angefangen als ich 11 Jahre war und mit 15 Jahren war ich richtig drauf - lernte meine große Liebe kennen.. Alles fing ab dann an schief zu gehen.. Trank immer mehr - auf Grund des Trinkens wurde ich auch noch angstkrank (Angstzustände) und konnte nicht mehr aufhören! Machte meine Arbeit zwar noch, aber alles im Suff.. Fing an, mich mit meiner Frau jeden tag an zu streiten nur damit ich trinken kann, dachte aber nie das ich Alki bin.. Als sie dann schwanger wurde sagte ich zu mir ich will nicht mehr saufen.. Ich tat es weiter, als alles schon ihn Scherben lag, in ich zur Entgiftung gegangen aber erst da merkte ich, dass ich alkoholkrank bin.. Es war schön wieder am Leben teil zu nehmen ich hatte Gefühle und ich konnte leben und lieben! PS: Ich musste grade sehr weinen ,als ich diese Seite gelesen habe.. Ich dachte, dass ich heute was trinken muss, weil ich heute meine Kündigung bekommen habe! Aber nun nicht mehr DANKE Axel.. Ute:.. wenn ich von Rückfällen und dem Kampf ums Trockenwerden lese, dann fällt mir die grauenvolle Zeit ein, als ich bereits wusste wo ich Hilfe finde, jedoch keinen Mut hatte, mit dem Aufhören zu beginnen.. Ich soff noch sechs Jahre weiter.. Nach meiner ersten Entgiftung hatte ich bereits fünfzehn Jahre Sucht hinter mir und nahm auch einiges andere dazu wie beispielsweise Kokain.. Immer mit dem Wissen, ich sterbe jeden Tag ein bisschen und mit den inneren Qualen.. So ging es nicht weiter, ich wollte nicht sterben.. Ich konnte nicht mehr arbeiten, hatte keine Sozialkontakte mehr, kein Geld, Schulden, Führerschein weg, Auto Schrott und mein Vermieter und die Nachbarn machten mobil gegen mich.. Ich sah schrecklich aus, ganz aufgedunsen und traute mich nur noch mit Schirm, Mütze oder Sonnenbrille zur Bude gegenüber - ich verkümmerte regelrecht.. Ich war so eine gequälte Kreatur, im Nachhinein bin ich der Meinung, dass Gott sehr gut auf mich aufgepasst hat, damit ich dies überlebte.. Nach vielen Tiefpunkten und Krisen war dann am 28.. Juni 2000 der Tag gekommen, an dem ich endlich aufgab.. Ich wusste nicht, was kommen wird, aber es würde besser werden, als es war.. Es war wie eine radikale innere Umkehr.. Es gab keine Zweifel mehr, dass ich genesen würde.. Wie das geschehen würde wusste ich nicht, aber ich fing einfach an und trank nicht mehr.. Nach sechs Tagen war ich in der Lage in ein Meeting der Anonymen Alkoholiker zu gehen.. Seither weiß ich, dass Gott mir geholfen hat, weil ich ihn darum gebeten habe.. Ich habe abgegeben, in dem Moment, als ich die letzte Flasche Schnaps in den Ausguss leerte.. Die guten Gedanken und die Aufnahme bei den Anonymen Alkoholikern, die 90 Meetings und freundliche Worte habe ich so dankbar angenommen.. Es war Balsam für meine Seele, ich habe wieder Hoffnung und gute Aussichten.. Inzwischen bin ich neun Monate und drei Tage trocken und clean! Ich habe ein gutes Leben geschenkt bekommen.. Meistens bin ich ganz zufrieden.. Ich achte auf meine Gefühle und Gedanken.. In Gedanken bin ich oft bei meinen neuen Freunden und dem Programm von den Anonymen Alkoholikern.. Ich gehe in Meetings und lese viel.. Ich bete, ich arbeite, ich kümmere mich um mich selbst, meine Eltern und meinen Bruder, meine neuen Bekanntschaften bei AA, um meine Tiere und um meine Kolleginnen.. Ich habe wieder Anteil am normalen Leben.. Ich habe Verantwortung für mich und mein Leben übernommen und es macht Spaß! Meine Liste der Dinge, für die ich dankbar bin, ist unendlich lang.. Wolfgang:.. Vor 15 Jahren etwa merkte ich bei mir, dass ich den Alkohol immer öfter als Problemlöser einsetzte.. Ich habe dann unzählige Male probiert das Problem selbst in den Griff zu bekommen, was natürlich immer schon von vorn herein nicht klappen konnte.. Meine Trinkerei wurde immer schlimmer und meine Frau drohte mir oft mit Scheidung.. Ich suchte und fand immer wieder Ausreden und trank weiter.. Da ich kaum etwas essen konnte (Appetitlosigkeit) konnte ich auch nicht mehr viel Alkohol vertragen.. Meine Trinkgewohnheiten änderten sich - ich fing an heimlich zu trinken.. Ich brauchte immer einen gewissen Spiegel damit ich dem Zittern ausweichen konnte.. Es war eine sehr schlimme Zeit, die ich da durch gemacht habe.. Zum Schluss ernährte ich mich ausschließlich nur noch vom Alkohol und dementsprechend sah ich auch aus.. Das blieb natürlich auch meinem Arbeitgeber nicht verborgen.. Er stellte mir auch öfter die Rute ins Fenster, was ich aber in meiner inzwischen zur Krankheit gewordenen Trinkerei für ungerecht hielt.. Ich konnte meine Arbeiten nur noch mit größter Anstrengung und unter Alkoholeinwirkung schaffen.. Ich musste auch schon vor der Arbeit Alkohol zu mir nehmen um die unangenehmen Nebenwirkungen (Zittern, Übelkeit, Unsicherheit) zu vertuschen.. Das ging auch eine zeitlang gut.. Meine Frau merkte kaum etwas davon, da ich Spezialist im Alkverstecken war.. Meine Vorräte waren überall, sodass ich mich immer wieder dopen konnte.. Mir ging es inzwischen so dreckig, dass ich sogar an Selbstmord meine Gedanken verschwendete - so konnte es natürlich nicht weitergehen.. Immer die Angst, beim Autofahren erwischt zu werden, in der Firma nicht aufzufallen und zu Hause schauspielern.. Ich ging zum Arzt und lies mir helfen.. Er wies mich in eine Klinik für Alkohol- und Drogenabhängige ein.. Ist bei mir ganz in der Nähe - eine Superklinik, eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt.. Meine Frau verstand die Welt nicht mehr, denn ich hätte für meine schauspielerischen Leistungen den Oskar verdient.. Sie hat es nie mitbekommen, wie ernst es eigentlich um mich stand.. April 1989 trat ich meine Therapie an, wo ich natürlich noch mit Restalkohol eintraf.. Es ging mir die erste Woche ziemlich schlecht, aber mit Medikamenten klappte es dann doch.. Durch die vielen Gruppengespräche war ich überzeugt, dass ich den Alkohol niemals mehr anfassen würde.. Die Therapie dauerte sechs Wochen und ich wurde in das normale Leben zurückgeschickt.. Ich war nach der Therapie sehr motiviert und hatte ein riesiges Selbstvertrauen.. Es gelang mir, in der Firma wieder einen guten Ruf zu erarbeiten und ich wurde auch befördert.. Des weiteren besuchte ich fünf Jahre regelmäßig eine Selbsthilfegruppe, was mir auch sehr viel half.. Es schlich sich jedoch der Gedanke ein, dass ich jetzt stark genug wäre, um es alleine zu schaffen.. Das ging auch zwei Jahre lang gut.. Der Abstand von der Gruppe lies mich natürlich die schlimmen Zeiten vergessen.. Im Urlaub auf Mallorca versuchte ich es mit kontrolliertem Trinken, was auch den ganzen Urlaub gelang.. Ich habe dann wieder einige Monate (fünf oder sechs) keinen einzigen Tropfen mehr getrunken, aber mich im Hinterkopf schon auf die nächste Gelegenheit vorbereitet.. So ging es dann weiter: eine Woche getrunken, dann wieder eine zeitlang nichts.. Die Abstände wurden immer kürzer und die Therapie vergaß ich vollkommen.. Im letzten Jahr meines vierjährigen Rückfalls wurde es aber so schlimm, dass ich wieder in mein vor Jahren erlerntes Trinkverhalten zurückfiel.. Ich soff mehr als vor der Therapie, auch hatte ich einen neuen Chef, der mich immer zum Trinken animierte und dadurch von seinem Alkoholproblem ablenkte.. Nun war ich wieder so weit wie vor elf Jahren.. Ich erinnerte mich an einen jungen Arzt, den ich in der Therapie kennen gelernt hatte und wandte mich an ihn vertrauensvoll.. Er versprach mir zu helfen und ich wollte mir auch helfen lassen.. Ich musste die ersten Sitzungen selbst bezahlen (war ein Bruchteil, was ich sonst im Monat für Alk ausgegeben hatte).. Ich machte dann zu Hause mit seiner Unterstützung einen Entzug - war echt eine schlimme Woche.. Ich vertrug die Medikamente, die er mir verschrieb, nicht.. Aber nach einer Woche ging es mir von Tag zu Tag besser.. Das war letztes Jahr im September.. Von da an besuchte ich auch wieder regelmäßig die Selbsthilfegruppe.. Das hilft mir auch sehr viel.. Den A-Connect-Chat lernte ich Ende Dezember kennen - zum Glück rechtzeitig.. Ich hatte an Silvester so eine richtige Krise, wo ich mein ganzes Leben wieder in Frage stellte.. Die Chatfreunde haben mich da wieder rausgeholt und ich habe bis heute kein Problem mehr mit dem Alkohol.. Ich hoffe auch, dass es so bleibt.. Mein wirklicher und innerlichster Wunsch ist es von da an, auch an Betroffene meine jahrelange Erfahrung weiterzugeben und zu versuchen auf diese Weise zu helfen.. Rolf:.. 13 Jahre war ich mit meiner ersten Frau verheiratet bevor sie an den Folgen der Alkoholkrankheit starb.. Während meiner Ehe hatte ich mich nie als Alkoholiker empfunden.. Ich konnte doch jeder Zeit aufhören! Gut, ich trank manchmal zuviel, aber im Vergleich zu meiner Frau, die jeden Tag ihr Quantum brauchte um wenigstens halbwegs zu funktionieren, doch relativ wenig.. Bis zu ihrem Tod.. Danach hat es nur etwa 4 Wochen gedauert, bis es mit mir steil bergab ging.. Die Trinkpausen wurden immer kürzer, dafür die Trinkmengen immer größer.. Es kam was kommen musste: ich hatte einen Autounfall mit über 2 Promille Alkohol im Blut.. Gott sei Dank ohne Personenschäden.. Die Führerscheinstelle empfahl mir eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen, die mich vorsichtig aber bestimmt auf meine Trinkproblematik aufmerksam machte.. Durch regelmäßige Besuche einer Selbsthilfegruppe und eine ambulante Therapie ist mir nicht nur ein Licht sondern ein ganzer Tannenbaum mit Lichtern aufgegangen.. Meine eigene Suchtproblematik wurde mir immer deutlicher.. Nach der Therapie und fester Einbindung in meine Selbsthilfegruppe fasste ich den Beschluss das Thema Alkoholismus zu meinem Lebensthema zu machen.. Ich nahm an Seminaren teil und wurde Suchtgefährdetenhelfer.. Ich gründete in der Nähe eines Kreiskrankenhauses eine Gesprächsgruppe.. Durch regelmäßige Information der Patienten, die sich zwecks Entgiftung im Krankenhaus aufhielten, gelang es den einen oder anderen für das Hilfsangebot zu interessieren.. Außerdem kommen manchmal Menschen, die aus der lokalen Tageszeitung darüber erfahren haben.. Das wichtigste für mich: Die ständige Konfrontation mit Suchtkranken und der Problematik hilft mir, als einer von ihnen, trocken leben zu können.. Zum Glück hatte ich nicht meine Arbeit verloren.. Meine Fahrerlaubnis bekam ich auch problemlos wiedererteilt.. Inzwischen bin ich 4 Jahre trocken und auch wieder verheiratet und hoffe so lange wie möglich nüchtern leben zu können.. Ob mir das den Rest meines Lebens gelingt, ich bin 49 Jahre alt, weiß ich natürlich nicht.. Ich kann nicht in die Zukunft sehen aber ich kann heute und morgen und jeden weiteren Tag an meiner Zukunft arbeiten und mich weiterentwickeln.. Das ist manchmal ganz schön anstrengend aber ich bin sicher es lohnt sich.. Gitte:.. Ich hatte bereits zahllose Entgiftungen, kalte Entzüge sowie stationäre Therapien, hinter mir, als ich mich in grausamer Verzweiflung am 21.. 1997 dazu entschloss meinem Leben ein Ende zu setzen.. Rien ne va pluè, nichts ging mehr.. Weihnachten stand vor der Tür, ich hatte kein Geld mehr und keine Kraft, meinen Kindern etwas zu schenken oder ein schönes Fest zu bereiten.. Es war alles kaputt.. so dachte ich.. Ich trank, so wie die Tage zuvor schon wieder, meine Flaschen Schnaps, schluckte Unmengen Tabletten hinterher und schnitt mir an beiden Handgelenken die Pulsadern auf.. ----- Doch dort oben wollte man mich noch nicht.. Am nächsten Morgen fand mich meine Mutter bewusstlos, total vergiftet und halb verblutet in meinem Bett.. Ich kam ins Krankenhaus auf die Intensivstation und am Heiligen Abend morgens wurde ich, nach einem Gespräch mit einer Nervenärztin in eine Klinik gebracht.. Die Ärztin hatte mich schon vorher gekannt, aufgrund meiner zahlreichen Entgiftungen im Krankenhaus.. Sie stellte mich vor die Wahl - entweder ich ginge freiwillig zur Therapie, oder sie würde mich zwangseinweisen.. Ich kann es heute nicht mehr erklären, was in mir vorging.. Ich ging freiwillig, flehte sie sogar darum, mir den Platz in dieser Klinik zu verschaffen, in der ich schon beim ersten Mal Therapie gemacht hatte.. Irgendetwas in mir war ganz stark im Wachsen, ich denke heute es war der Wille zum Leben.. Der Wille, es diesmal ernst zu nehmen.. Der Wille, nicht mehr zu trinken, war geboren.. Er war stark.. Nicht mehr im Kopf allein, auch im Bauch.. Dieses Gefühl kann ich bis heute nicht richtig beschreiben.. Ich machte diese Therapie, knappe 13 Wochen lang und anschließend noch ein Jahr lang einmal wöchentlich ambulant, in Verbindung mit Selbsthilfegruppe.. Ich hatte viele Scherben zurückgelassen zu Hause.. Bei meiner Familie, die damals nur aus.. meinen Kindern bestand und meiner Eltern.. Doch die hielten auch nicht mehr.. viel von mir.. Ich hatte zu viel kaputt gemacht, durch den Alkoholkonsum.. Ich lebte vom Sozialamt.. Ich hatte nur noch eine Freundin, die tapfer und unerschütterlich zu mir gehalten hatte in der ganzen Zeit.. Ich lebte in einer häuslichen Umgebung, die sehr heruntergekommen war, denn ich hatte nicht die finanziellen und auch nicht die geistigen Mittel, diesen Zustand zu beenden.. Nach der Therapie nahm ich mein Leben in den Griff.. Ich bekam durch das Arbeitsamt noch einmal die Chance, eine Weiterbildungsmaßnahme mitzumachen.. Als kaufmännische Fachkraft für Dienstleistung, Handel und Handwerk.. Während der Maßnahme fand ich eine hübsche Wohnung für mich und meine Kinder.. Ich stellte vieles auf den Kopf, verhandelte mit dem Sozialamt wegen der Kostenübernahme für die Renovierung dieser Wohnung, organisierte einiges an Möbeln und auch den Umzug machte ich fast alleine, während der Maßnahme.. Plötzlich ging es, ich konnte etwas leisten.. Schritt für Schritt lernte ich zu laufen.. Es war ein Weg in ein anderes, schöneres und wertvolleres Leben.. Das Laufen fiel oft schwer, doch mit jedem Schritt vorwärts ging es besser und ich wurde stärker.. Es gab auch viele Rückschläge, doch keiner ließ mich an dem Weg, den ich eingeschlagen hatte, zweifeln.. Es konnte nur besser werden, schlimmer ging nicht.. Ich lernte, mit meinen Problemen umzugehen.. Es gelang mir mit der Zeit auch das Vertrauen meiner Kinder zurück zu erringen und auch das meiner Eltern, meines Bruders und seiner Frau.. Heute habe ich ein liebevolles Verhältnis zu meinen Kindern und meiner Familie.. Und viele Freunde, ehrliche Freunde.. Ich habe ein geregeltes Leben, habe nach einigem Suchen und nach Gelegenheitsjobs endlich eine feste Arbeitsstelle, in der ich nicht schlecht verdiene.. Und die Arbeit macht mir Spass.. Mein LEBEN macht mir Spaß.. mit jedem neuen Tag, den ich trocken bleiben darf.. Es lohnt sich !.. Peter:.. Um dazu Stellung nehmen zu können muss ich zunächst erst einmal mit wenigen Worten meine letzten Tage als nasser Alki schildern.. Diese Tage verbrachte ich in einer Obdachloseneinrichtung in Neuruppin wo ich meine Zeit zwischen schlafen und saufen verbrachte.. Dementsprechend sah es natürlich auch mit meinem Gesundheitszustand aus und so kam was kommen musste, nämlich das ich in eine Klinik eingewiesen wurde.. Dort bot mir der behandelnde Arzt eine Entgiftungsbehandlung an, welcher ich auch erleichtert zustimmte.. Die folgenden Tage waren die Hölle und ich musste mit Medikamenten ruhiggestellt werden.. Dennoch versuchte ich etwas von dem was in dieser Klinik an Informationen über die Krankheit angeboten wurde aufzunehmen und zu verarbeiten.. Ich war fest entschlossen endlich mit dem Saufen Schluss zu machen.. Nach meiner Entlassung erhielt ich Unterkunft in einer Obdachloseneinrichtung für Suchtaussteiger, wo wir zunächst nur wenige Personen waren.. Die Leiterin dieser Einrichtung half mir, wo Sie nur konnte und so konnte ich alle Kraft einsetzen meinen begonnenen neuen Weg fortzusetzen.. Ich ging fast täglich zu irgendeiner Selbsthilfegruppe und beschäftigte mich auch darüber hinaus mit meinem Problem.. Ich musste die Zeit in der ich früher getrunken hatte irgendwie ausfüllen.. Das Beste jedoch war für mich das ich in diesen Gruppen zum ersten Male Freunde gefunden habe welche uneigennützig Ihre Hilfe gewährten und mich auch so manches mal auf den berühmten Boden der Tatsachen zurück holten.. Nach etwa einem halben Jahr hatte ich durch meine ständigen Aktivitäten endlich meine eigene Wohnung und kurze Zeit später auch einen Arbeitsplatz gefunden.. Auch entschied ich mich in dieser Zeit für die Selbsthilfegruppe des Diakonischen Werkes, wo ich noch heute aktiv tätig bin.. Nach einem Jahr dann lernte ich meine jetzige Frau kennen und lieben und ich erzählte Ihr gleich zu Beginn unserer Beziehung meine Geschichte.. Sicher war das für meine Frau sehr schwierig sich dennoch für mich zu entscheiden aber heute teilt sie meine Arbeit und verzichtet seit etwa zwei Jahren selbst auf den Genuss von Alkohol.. Den beiden Kindern meiner Frau versuche ich heute ein guter Vater zu sein und ich kann sagen, das gerade mir diese neue Verantwortung erheblich auf meinem Weg in die Trockenheit geholfen hat.. Uwe:.. Zu Beginn muss ich erst mal sagen, dass ich ein heimlicher Trinker war, es wusste niemand, ich wurde nie angesprochen, nicht an der Arbeit, nicht von den wenigen Freunden, die ich noch hatte, nicht mal meine Freundin hat was gemerkt.. Wir hatten ja getrennte Wohnungen.. Ich zog mich nur immer mehr zurück, das Saufen wurde immer wichtiger.. Wenn irgendwelche Einladungen kamen, habe ich immer Ausreden gesucht, um nicht hinzumüssen, nur um mir die Kante zu geben.. Mit der Freundin ging es immer mehr auseinander, wir sahen uns zum Schluss kaum noch, ich igelte mich immer mehr ein.. Die Freunde zogen sich nach und nach zurück, denn nach immer mehr Absagen von mir, rief dann auch niemand mehr an.. War mir aber alles egal, Hauptsache mein Vorrat an Alkohol war immer da und ich konnte mir nach der Arbeit die wohlverdiente Entspannung gönnen!.. Ich kam dann an den Punkt, wo ich mir dachte, dass kann doch nicht alles sein, merkte, ohne ging es nicht mehr und allein schaffe ich das nicht.. Wie komme ich da raus? Da kam mir die Vorsorgeuntersuchung in meiner Firma gerade recht.. Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und ging hin.. In meiner Position hätte ich mich ohne weiteres drum drücken können, doch ich wollte und konnte nicht mehr.. Sagte mir, noch hab ich doch alles, hab ne Wohnung, nen Job, hab meinen Führerschein und ein Auto und eine Beziehung, auch wenn es mit der nicht so rosig aussah.. Also, ich zum Arzt, Untersuchung, Blutabnahme, und dann rein zum Gespräch.. Er sagte mir, ihre Werte gefallen mir nicht.. Und ich: Das kann ich mir vorstellen, ich habe da auch ein riesiges Problem mit.. Doch anstatt Vorwürfen oder was weiß ich, was ich mir da so vorgestellt habe, war der Arzt sehr verständnisvoll und ich fing an zu reden.. Ich konnte das erste Mal reden! Es war, als wenn eine riesige Last von mir genommen worden ist.. Er nannte mir Kontaktadressen in meinem Ort und ich fragte ob er gleich einen Termin machen könne.. Jetzt gleich, ja!.. Dann ging es erst richtig los, meinen Vorgesetzten informieren, meine Freundin, die ist aus allen Wolken gefallen, hat sich Vorwürfe gemacht, hab doch nie was gemerkt, den Spruch hörte ich noch öfter, mein gesamtes Umfeld informiert.. Habe eigentlich mit jeder Menge Vorwürfen gerechnet und dummen Sprüchen, nichts, absolut nichts.. Es waren eigentlich alle sehr verständnisvoll und standen hinter mir, fanden es sogar mutig, dass ich was dagegen unternehmen will.. Nachdem alles raus war, war der Rest eigentlich gar nicht mehr so schlimm.. Ich habe gleich die kommende Woche eine Entgiftung gemacht, wo ich das erste Mal gesehen habe was es heißt auf Entzug zu sein.. Nicht bei mir, ging eigentlich so einigermaßen, aber ich habe andere Patienten gesehen mit Krampfanfällen usw.. Nach der Entgiftung folgten dann 6 Wochen warten, bis Antrag für die LVA durch war.. Habe dann eine Therapie in der Fachklinik des Blauen Kreuzes gemacht.. Acht Wochen Stationär, danach noch mal vier Wochen teilstationär.. Und ich fing wieder an zu leben! Habe in der Therapie gelernt, dass es Ursachen gibt, die teilweise sehr schmerzhaft waren, mit denen ich mich aber auseinander gesetzt habe.. Dass ich mit meinem Problem nicht allein bin, und ich habe gelernt zu reden! Reden ist das A und O, nicht alles in sich rein fressen, auch mal sagen, hey Leute, mir geht es echt beschissen.. Wenn man erst mal so weit ist, merkt man, dass es auch Menschen gibt, die einem zuhören, die einem auch Hilfe anbieten, wenn man bereit ist auch Hilfe anzunehmen.. Das ganze ist jetzt über 1 Jahr her, ich gehe immer noch regelmäßig in meine Selbsthilfegruppe, die für mich sehr wichtig geworden ist, denn man kann bei diesen Gesprächen immer etwas mitnehmen oder anderen mitgeben, die noch nicht so weit sind! Heute kann ich sagen, es geht mir gut, ich habe mein Leben geändert, habe neue Hobbys, meine Freunde sind wieder alle da, nur das mit der Freundin hat dann doch nicht mehr hingehauen.. Aber auch da ist wieder was in Sicht.. Ich kann nur jedem raten, redet mit jemandem, dem ihr vertauen könnt, wendet euch an eine Suchberatung oder halt hier auf diesen Seiten!.. Ferris *:.. Mein dreißigster Geburtstag sollte mein letzter sein - ich wollte nicht mehr leben.. Schon seit frühester Jugend habe ich getrunken.. Zum damaligen Zeitpunkt war ich drauf und dran, durch meine Sauferei alles zu verlieren: Meine Wohnung (ich saß so gut wie auf der Straße), meinen Job und letztlich meine Gesundheit, die schon ziemlich ruiniert war.. Als der Tag da war, wurde mir klar, dass ich mich entscheiden musste - entweder leben ohne Alk oder sterben mit Alk.. Ich weiß nicht mehr genau, was mich letztlich dazu bewegt hat, aber ich habe mich fürs Leben entschieden.. Ich dachte, dreißig, das darf´s doch wohl noch nicht gewesen sein.. Plötzlich wollte ich alles, bloß nicht mehr trinken! Also tat ich etwas, was ich nach meinem heutigen Kenntnisstand nicht mehr tun würde, denn es ist ein gefährliches Spiel.. Ich entgiftete allein zu Hause! Die ersten Tage des Entzugs waren höllisch, ich sah Spinnen aus der Wand kriechen, war nicht in der Lage mich zu waschen und mir ging es saudreckig.. Ich war am Schlottern, wie Espenlaub.. 10 Tagen war ich wieder einigermaßen durch.. Mein erster Weg führte mich zu einer Suchtberatungsstelle.. Dort erzählte man mir etwas von Therapie und Selbsthilfegruppen.. Noch am selben Abend saß ich das erste Mal in einer solchen Gruppe.. Das tat mir sehr gut.. Ich wurde dort herzlich aufgenommen und stellte fest, dass ich mit meinem Saufproblem nicht alleine war.. Der Erfahrungsaustausch und auch die spontane Hilfsbereitschaft der Gruppe gaben mir neuen Lebensmut.. Ich habe dort echte Freunde gefunden.. Von nun an, ging es bergauf.. Ich lernte meine Probleme ohne Alkohol zu lösen.. Meinen Job und meine Wohnung konnte ich behalten.. Eine Therapie habe ich nicht gemacht, was ich heute im Nachhinein doch etwas bereue, denn sicherlich wäre es mit Therapie einfacher gewesen.. Heute bin ich 36 Jahre alt, brauche nicht mehr zu trinken und bin verdammt froh, dass ich mich fürs Leben entschieden habe!.. Hier noch ein Text zum Nachdenken, den uns Helfried hat zukommen lassen.. Lieber Alkohol,.. bis ganz zum Schluss hatte ich die Hoffnung, dass wir doch Freunde bleiben könnten.. Unser beider Wunsch kann nicht in Erfüllung gehen.. Ich muss Dir die nur für Dich traurige Mitteilung machen, dass ich mich erneut zu einer Entzugsbehandlung entschlossen habe.. Ich fühle mit Dir, weil ich aus Erfahrung weiß, wie es ist, einen lieb gewordenen Freund zu verlieren.. Es wird Dich trösten, dass auch ich leiden muss.. Ich erinnere mich noch genau daran, als wir uns kennen lernten.. Ich höre die Mahnungen und dachte, alle seien gegen unsere innige Verbindung.. Immer wieder fühlte ich mit Dir.. Dein herzliches Wesen, Deine einnehmende Art verhalfen mir oft zu Humor und zu Schaffensfreude und ließen mich immer vergessen, dass Du in meinem Leben nicht so breiten Raum einnehmen darfst.. Du warst oft für mich da und hast mir Verständnis und Kraft gespendet.. Aber jetzt weiß ich, dass es auch ohne Dich weitergehen und ich neue Freunde finden muss, die mir bei der Trennung von Dir zur Seite stehen.. Ich weiß, dass es den Gedanken an ein Vielleicht , an es ein bisschen mit Dir versuchen, nicht mehr geben darf und die Gedanken, an was Du angerichtet hast und an was Du immer wieder anrichten wirst, werden mich daran hindern, wieder mit Dir das Zusammensein zu suchen.. Du solltest wissen, dass ich richtig froh bin, Dir Ade zu sagen, dass mir diese Unwiderruflichkeit, dieses Vorbei wirklich gut tut und mir meine Gesundheit und Lebensfreude wieder geben werden.. Dein Helfried..

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  • Title: Chat für Alkoholkranke und Angehörige
    Descriptive info: Chat für Betroffene und Angehörige.. Jeder, der sich angesprochen fühlt, kann hier mitmachen.. Wir möchten mit diesem Chat, die Möglichkeit bieten, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen oder einfach nur mal zu plaudern.. Aktuelle Fragen oder Probleme sollten dabei Vorrang haben.. Der Chat kann jederzeit genutzt werden.. Unser virtuelles Gruppentreffen findet jeden Tag fast rund um Uhr (auch an Sonn- und Feiertagen!) statt, also reinschauen lohnt sich! Fast immer findet Ihr im  ...   Du hast noch nie gechattet? Das sollte kein Problem sein.. Beim Chatten kannst Du viele neue Freunde kennenlernen.. Du brauchst auch keine Angst vorm 1.. Mal haben.. Wenn Du Fragen hast, helfen die anderen Besucher des Chats gerne weiter.. Jeder hat mal angefangen.. am besten Du liest Dir vor dem Eintritt in den Chatraum die paar Spielregeln durch.. Wenn Du Dich daran hältst, dürfte nix schiefgehen.. Wir wünschen viel Spaß!.. Zum Chatraum.. Chatregeln..

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  • Title: Kontakt zu A-Connect
    Descriptive info: Kontakt zu uns.. Jetzt ist es persönlicher, wenn wir Du zu einander sagen.. Du hast ein Problem und weißt nicht mehr weiter? Schildere uns Deine Situation.. Wir versuchen Dir zu helfen.. Wir beantworten Deine E-Mail so schnell wie möglich (wenn die Technik nicht streikt innerhalb von 24 Stunden).. Deine Zuschrift wird streng vertraulich behandelt.. oder.. für Jugendliche:.. jugend@a-connect.. Unsere Hotline kannst Du täglich erreichen:.. 02204 60  ...   Vom A-Connect-Team stehen Dir auch zur Verfügung:.. Ben.. Rheinland.. ben@a-connect.. Chiara.. Bergisches Land.. chiara@a-connect.. Jugendangelegenheiten.. Tel.. : 02058 77 60 81.. Claudia.. Sauerland.. claudia@a-connect.. Kasse, Geschäftsstelle.. : 02359 29 65 58.. Eule.. Berlin.. eule@a-connect.. Chatmaster.. Guido.. guido@a-connect.. Schriftführer.. Lambert.. NRW.. lambert@a-connect.. stellv.. Vorsitzender.. Reemda.. reemda@a-connect.. Vorsitzende.. Udo.. udo@a-connect.. Hotline, Webmaster a-connect.. 02204 60 98 89 (evtl.. AB, rufe auf Wunsch zurück).. oder 0151 20 43 39 23..

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  • Title: Spenden für A-Connect e.V.
    Descriptive info: ?.. Alkohol ist in der Bundesrepublik die Volksdroge Nummer Eins, auch in den angrenzenden Ländern sieht es dabei nicht anders aus.. Alkohol in Maßen getrunken ist kein Problem, jedoch der Weg in die Abhängigkeit ist mitunter kürzer, als einem lieb ist.. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Alkoholkranken und Angehörigen zu helfen.. Sicher, auch wir können keine Wunder vollbringen, wir können den Alkoholismus kaum verhindern.. Aber wir können aufklären und helfen, wo um Hilfe gebeten wird.. Warum Spenden?.. Damit A-Connect e.. auch in Zukunft existieren kann, sind wir auf Ihre Spendenbereitschaft angewiesen.. Mit Ihrer Spende helfen Sie Alkoholkranken und Angehörigen, die gewillt sind, sich aus Ihrer Abhängigkeit zu lösen.. Sie ermöglichen es, dass das Angebot von A-Connect e.. erhalten bleibt und auch ausgeweitet werden.. kann.. Allein durch die Mitgliedsbeiträge wird sich A-Connect e.. nicht finanzieren können.. Diese decken alle.. nfalls  ...   458 516 65.. Konto-Nummer: 800 22 22.. Schreiben Sie uns bitte eine.. E-Mail.. mit Ihrer Adresse wenn Sie eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt brauchen.. ist laut Bescheid des Finanzamtes Lüdenscheid, Steuernummer 332/5796/4553, nach § 5 Abs.. 1 Nr.. 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit, weil der Verein ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff.. AO dient.. Ihre Spende können Sie daher bei Ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen.. Sponsoren?.. Auch Sie als Unternehmen möchten wir ansprechen.. Alkoholismus ist auch in der Arbeitswelt weit verbreitet.. Wir bieten Ihnen gegen einen gewissen Obolus Werbefläche auf unseren Seiten an.. Vielleicht haben Sie ja auch Interesse, unsere Arbeit zu fördern.. Sprechen Sie uns einfach einmal unverbindlich an! Schreiben Sie uns eine.. Wir bedanken uns im Namen aller Vereinsmitglieder für Ihre Unterstützung!.. Wer sind wir?.. Kontakt zu uns.. Mitglied werden und Satzung.. Spenden..

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  • Title: Vereinssatzung von A-Connect e.V.
    Descriptive info: Warum wurde A-Connect e.. als gemeinnütziger Verein eingetragen?.. A-Connect wurde von Ilo Bühring und Rudi Bühring-Robel zusammen mit anderen Mitstreitern im Sommer 1999 ins Leben gerufen.. Damals ahnten sie noch nichts von der überwältigenden Resonanz.. Es entstanden ihnen zunehmend Kosten, die sie aus eigener Tasche finanzieren mussten.. Warum und wofür Mitgliederbeiträge?.. A-Connect verursacht regelmäßige Kosten.. Sei es die Domainbereitsstellung, Telefonkosten und vieles mehr.. Auch die regelmäßigen Treffen schlagen erheblich zu Buche.. Die vielseitigen Verwendungszwecke sind der Satzung zu entnehmen.. Höhe der Mitgliederbeiträge.. Bei unserer letzten Versammlung wurde ein Mitgliedsbeitrag von 25.. - Euro jährlich beschlossen.. Der Beitrag kann halbjährlich oder jährlich im Voraus auf folgendes Konto überwiesen/eingezahlt werden:.. BIC: WELADED1KMZ.. IBAN: DE93458516650008002222.. Angabe der Mitgliedsnummer nicht vergessen!.. Hinweis:.. bei Eintritt im 1.. Halbjahr ist der volle Jahresbeitrag, bei Eintritt im 2.. Halbjahr der halbe Beitrag als Erstbeitrag zu zahlen.. Die Folgebeiträge sind jeweils bis zum 15.. (bzw.. zum 15.. und 15.. bei halbjährlicher Zahlung) unaufgefordert auf das Vereinskonto zu überweisen.. Spenden?.. Diese decken kaum die laufenden Kosten ab.. Um das Tätigkeitsfeld vielseitig gestalten zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.. Spender erhalten eine Spendenquittung, die steuerlich absetzbar ist.. Wie werde ich Mitglied?.. Schicken Sie uns eine E-Mail, mit folgendem Mustertext (die Musterdaten sind durch eigene Angaben zu ersetzen!!!).. Betreff: Antrag auf Mitgliedschaft im Verein A-Connect e.. V.. or- und Zuname:.. Hans Mustermann.. Geburtsdatum:.. 00.. 00.. Anschrift:.. Mustergasse 1, 00000 Musterhausen.. Telefonnummer:.. 00000 - 000000.. E-Mail:.. Mustermann@muster.. Evtl.. Nickname im Chat:.. Nickname.. Kurzbeschreibung meiner Person:.. Mustertext.. Betroffen, alleinstehend, stationäre Therapie von xx-xxx in Mustereinrichtung gemacht.. Besuche die XYSelbsthilfegruppe in Musterhausen.. Ich zahle den Mitgliedsbeitrag:.. jährlich / halbjährlich.. Ich möchte Mitglied im gemeinnützigen Verein A-Connect e.. werden.. Ort, Datum.. Vor- und Zuname.. Nur E-Mails mit den vollständigen Angaben, nach oben genannten Schema werden als Mitgliedsantrag erfasst!.. Die Aufnahme als Mitglied erfolgt durch eine schriftliche Bestätigung per E-Mail.. Zudem schicken wir einen Abzug der A-Connect-Satzung per E-Mail an Sie weiter.. Sie erhalten eine Mitgliedsnummer, die sie gut aufbewahren und nicht weitergeben sollten.. Die Bestätigung und die Vereinssatzung sollten Sie sich ausdrucken und zu Ihren Unterlagen heften.. Mailen Sie an:.. Falls noch Fragen offen sind, schreiben Sie uns.. Vereinssatzung von A-Connect e.. § 1 Name und Sitz.. (1) Der Verein führt den Namen A-Connect e.. (2) Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz eingetragener Verein in der abgekürzten Form e.. (3) Der Verein hat seinen Sitz in 58566 Kierspe.. (4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.. § 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze des Vereins A-Connect.. e.. (1) Zweck des Vereins ist die Selbsthilfe und Hilfestellung für Menschen mit Alkoholproblemen und deren Angehörigen bundesweit über das Medium Internet.. will über das Problem Alkoholismus aufklären; Betroffenen und Angehörigen aus ihrer Isolation helfen und bei den ersten Schritten in die Abstinenz unterstützend beistehen.. So wird der Verein die Beratung Betroffener und Angehöriger gewährleisten, wobei die Beratung aus einer Anliegenserklärung (Konfliktberatung im Chat, Telefonberatung, Beratung per E-Mail) und einer Weitervermittlung an kompetente, bereits eingerichtete, Beratungsstellen (z.. offizielle Suchtberatungsstellen), Therapeuten und Ärzte, sowie bereits vorhandene Selbsthilfegruppen bestehen soll.. Des weiteren ist es das Bestreben, Kontakte unter Betroffenen und Angehörigen zu schaffen und somit einen Erfahrungsaustausch untereinander zu ermöglichen.. Dadurch soll auch die zufriedene und stabile Abstinenz gefördert werden.. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch seine Präsenz im Internet (URL:.. a-connect.. ).. Auf den Internetseiten von A-Connect e.. werden umfangreiche Informationen zum Thema Alkoholismus geboten.. Der integrierte Live-Chat ermöglicht Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die unverbindliche Kontaktaufnahme, gleichzeitig ist hier ein Erfahrungsaustausch unter besagten Personengruppen möglich (ähnlich einer Selbsthilfegruppe, wobei hier das Medium Internet genutzt wird).. Direkte Kontaktaufnahme zum Verein ist für die genannten Personengruppen jederzeit unverbindlich via E-Mail möglich.. Jeder Betroffene und/oder Angehörige hat die Möglichkeit, unverbindlich, kostenlos und anonym einen Kontaktwunsch in der Kontaktbörse von.. aufzugeben.. Die Verwaltung und Bearbeitung der eingehenden Zuschriften übernimmt der Verein.. Der Verein behält sich dabei vor, unseriöse, sittenwidrige oder politische.. Kontaktwünsche nicht zu veröffentlichen.. Über die Online-Tätigkeit hinausgehende Aktivitäten: Sofern möglich werden Treffen mit Betroffenen, Angehörigen und Interessierten arrangiert.. Hier werden weitere Hilfestellungen ermöglicht - z.. Besichtigung von Therapie-Einrichtungen, gemeinsame Besuche von Selbsthilfegruppen, Gespräche mit Therapeuten etc.. (2) Der Verein A-Connect e.. V beruht auf einer privaten, unabhängigen Initiative.. arbeitet überparteilich, ist an keine Konfession gebunden und ist keiner Glaubensgemeinschaft oder Organisation unterstellt.. (3) Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung.. Der  ...   dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Kassenwart, dem Schriftführer und bis zu 3 Beisitzern.. Darüber hinaus kann die Versammlung der Ordentlichen Mitglieder weiteren Personen eine auf Ihr Aufgabengebiet beschränkte Vertretungsberechtigung erteilen.. (2) Vorsitzender und Stellvertreter bilden den Vorstand gemäß § 26 BGB und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.. Sie sind einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.. (3) Die Mitglieder des Vorstands müssen Ordentliche Vereinsmitglieder sein.. (4) Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung durch Beschluss der Ordentlichen Mitglieder für die Dauer von 2 Jahren bestellt.. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt.. (5) Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.. Wiederwahl ist möglich.. (6) Das Amt endet mit Ablauf der Bestellung oder mit dem Ausscheiden aus dem Verein.. Eine vorzeitige Abwahl ist nur aus wichtigem Grund möglich.. § 10 Berufung der Mitgliederversammlung.. (1) Die Mitgliederversammlung ist zu berufen,.. (a) wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens.. (b) jährlich einmal, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres.. (c) bei Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen drei Monaten und.. (d) wenn 50% der Ordentlichen Mitglieder dies verlangen.. § 11 Form der Berufung.. (1) Der Vorstand lädt, unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung, mit einer Frist von vier Wochen zur Mitgliederversammlung per Email an die letzte vom Mitglied dem Vorstand mitgeteilte Email-Adresse bzw.. auf ausdrücklichen Wunsch des Mitglieds, das über keinen eigenen Internetzugang verfügt, per einfachen Brief postalisch.. Für die ordnungsgemäße Einladung genügt jeweils die Absendung der Email bzw.. des Briefes.. Die Mitglieder können binnen zwei Wochen die Aufnahme weiterer Punkte beantragen; in eiligen Fällen kann der Vorstand eine Tagesordnung festsetzen, ohne Gelegenheit zur Aufnahme weiterer Punkte zu geben.. Verspätet eingegangene Anträge finden keine Berücksichtigung.. Der Vorstand kann hiervon Ausnahmen machen, wenn die Verspätung genügend entschuldigt wird oder andere Gründe, insbesondere die Verfahrensökonomie die Aufnahme des Punkts rechtfertigen.. Der Vorstand entscheidet nach billigem Ermessen.. (2) Die Mitgliederversammlung erfolgt entweder real oder virtuell (Onlineverfahren) in einem nur für Mitglieder mit ihren Legitimationsdaten und einem gesonderten Zugangswort zugänglichen Chatraum.. (3) Im Onlineverfahren wird das jeweils nur für die aktuelle Versammlung gültige Zugangswort mit einer gesonderten Email unmittelbar vor der Versammlung, maximal 3 Stunden davor, bekanntgegeben.. Ausreichend ist dabei die ordnungsgemäße Absendung der Email an die letzte dem Vorstand bekanntgegebene Email-Adresse des jeweiligen Mitglieds.. Mitglieder, die über keine Email-Adresse verfügen, erhalten das Zugangswort per Post an die letzte dem Vorstand bekanntgegebene Adresse.. Ausreichend ist die ordnungsgemäße Absendung des Briefes zwei Tage vor der Mitgliederversammlung.. Sämtliche Mitglieder sind verpflichtet, ihre Legitimationsdaten und das Zugangswort keinem Dritten zugänglich zu machen und unter strengem Verschluss zu halten.. (4) Vorstandsversammlungen und Versammlungen der Ordentlichen Mitglieder können ebenfalls online oder in Schriftform erfolgen.. § 12 Beschlussfähigkeit, Beschlussfassung.. (1) Beschlussfähig ist jede ordentlich einberufene Mitgliederversammlung unabhängig von der Zahl der erschienenen Ordentlichen Mitglieder.. (2) Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der von den Ordentlichen Mitgliedern abgegebenen Stimmen, dabei gilt Enthaltung als nicht abgegebene Stimme.. (3) Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 75% der an der Abstimmung teilnehmenden Ordentlichen Mitglieder erforderlich.. (4) Änderungen des Vereinszwecks (§2) bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder.. § 13 Aufgaben der Mitgliederversammlung.. (1) Wahl des Vorstands.. (2) Beschlussfassung über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins.. § 14 Beurkundung.. (1) Über die in der Versammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen.. (2) Das Protokoll ist vom Verfasser und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zu unterschreiben.. (3) Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Beschluss-Protokolle einzusehen.. § 15 Auflösung des Vereins.. ((1) Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden.. Hierzu ist eine Mehrheit von 75% der an der Abstimmung teilnehmenden Ordentlichen Mitglieder notwendig.. (2) Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand oder durch die Mitgliederversammlung bestellte Liquidatoren.. (3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die DROBEL Lehrte, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.. Sollte die Einrichtung DROBEL zu entsprechenden Zeitpunkt nicht mehr existieren, so kann eine Einrichtung gewählt werden, die ähnliche Zwecke verfolgt.. Burgdorf, 21.. Februar 2001, zuletzt geändert: Meinerzhagen, den 12.. März 2011.. Austritt aus dem Verein A-Connect e.. Betreff: Austritt aus dem Verein A-Connect e.. Mitgliedsnummer:.. 000000.. Ich möchte die Mitgliedschaft im gemeinnützigen Verein A-Connect e.. beenden.. Nur E-Mails mit den vollständigen Angaben, nach oben genannten Schema werden als Mitgliedsaustritt erfasst!.. Der Austritt als Mitglied erfolgt durch eine schriftliche Bestätigung per E-Mail..

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  • Title: Phasen der Alkoholkrankheit
    Descriptive info: Verlauf und Definition der Alkoholkrankheit.. Eine häufig gestellte Frage ist, wann ist ein Mensch alkoholkrank? Folgende Punkte haben wir dazu zusammengetragen:.. Ein Mensch ist alkoholkrank,.. wenn er nicht von selbst mit dem Trinken von alkoholhaltigen Getränken aufhören kann.. wenn er nach dem Trinken einer geringen Alkoholmenge ein unbezähmbares Verlangen nach mehr Alkohol verspürt.. wenn er bei seelischen Spannungszuständen ein Verlangen nach Alkohol verspürt.. wenn er heimlich und alleine trinkt.. wenn er durch gewohnheitsmäßiges Trinken seine Organe schädigt.. wenn er durch das Trinken sich selbst und seine Umwelt schädigt und die Beziehungen zu seinen Mitmenschen stört.. Gegen die Alkoholkrankheit gibt es keine Heilmittel.. Die Krankheit ist die Angst, sich selbst zu äußern - das ist das Grundproblem.. Und diese Grundangst bleibt, wie auch die Alkoholkrankheit, ein Leben lang.. Alkohol ist das zum Tode führende und für kurzzeitige, vermeintliche Befreiung sorgende Mittel.. Es gibt fünf verschiedene Typen von Alkoholtrinkern:.. Typ A:.. Erleichterungstrinker, die Alkohol gezielt einsetzen, wenn sie Schwierigkeiten haben.. Alkohol gibt ihnen eine scheinbare Sicherheit.. Meistens sind sie körperlich (noch) nicht abhängig, aber sehr wohl seelisch.. Typ B:.. Gelegenheitstrinker - sie trinken, weil es eben dazu gehört.. Beispielsweise zu Anlässen und in der Freizeit.. Sie trinken regelmäßig und nicht selten große Mengen, haben häufig bereits Organschäden.. Sie sind nicht körperlich oder seelisch abhängig.. Typ C:.. Gewohnheitstrinker (Spiegeltrinker) - sie müssen permanent  ...   Alkoholvorräten.. verstecken von Alkohol.. die ersten Gläser Alkohol gierig trinken.. ausweichen, wenn vom Thema Alkohol die Rede ist.. Schuldgefühle wegen des Trinkens.. Kritische Phase.. Kontrollverlust über das Trinken ( nicht-mehr-aufhören-können ).. Selbstvorwürfe und starke Stimmungsschwankungen.. Interessenverlust.. morgendliches Trinken.. Versuch nach einem Schema zu trinken (beispielsweise nicht vor einer bestimmten Uhrzeit).. zeitweilige Enthaltsamkeit.. Konflikt mit den Mitmenschen und am Arbeitsplatz.. häufiger Arbeitsplatzwechsel.. erste Alkoholentzugserscheinungen wie Händezittern, Schweißausbrüche und sexuelle Störungen.. Chronische Phase.. jede alkoholische Flüssigkeit wird getrunken.. tagelange Vollräusche.. Geistesstörungen (Delirien, Weiße-Mäuse-sehen ).. Alkoholpsychosen.. starke Angstzustände.. Selbstmordabsichten.. der Körper verträgt weniger Alkohol.. Zusammenbruch wird zugegeben.. Die Krankheit kann sich über viele Jahre hinweg ziehen.. 15 bis 20 Jahre sind keine Seltenheit.. Hört der Alkoholkranke mit dem Trinken auf, beginnt ein langwieriger Prozess, der auch durch Rückfälle unterbrochen werden kann.. Die Genesung geschieht nicht von heute auf morgen.. Der Betroffene muss erst nach und nach wieder das normale Leben lernen.. Am geeignetsten hierfür ist die Therapie.. Auch eine Selbsthilfegruppe ist ein gutes Trainingsfeld.. Mit sehr viel Geduld erlangt der Betroffene nach einiger Zeit die zufriedene Abstinenz.. Aber nach wie vor kann die geringste Menge Alkohol den Abstieg in die Suchtkrankheit bedeuten, egal wie lange man trocken ist.. = Sucht Kontrollverlust.. Stufen der Sucht.. Selbsttest.. Kontrolliert trinken.. Hilfe für Betroffene.. Alkohol im Straßenverkehr.. Arbeitswelt.. Denkanstösse.. Quartalstrinker.. Sucht Kontrollverlust.. Frauen Alkohol.. Rückfall.. Ein Tagebuch.. Therapieberichte..

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  • Title: Hilfe für Angehörige von Alkoholkranken
    Descriptive info: Hilfe für Angehörige:.. Eine mir nahestehende Person ist Alkoholiker.. Was kann ich tun?.. Informieren Sie sich über die Alkoholkrankheit bei einer der folgenden Kontaktstellen:.. Arzt des Vertrauens.. Suchtberatungsstelle.. (z.. Caritas, Diakonie etc.. ).. Selbsthilfegruppe.. Folgende Punkte sollten Sie für sich verinnerlichen:.. Ich kann an der Trinkerei des Abhängigen nichts ändern.. Ich drohe und kontrolliere nicht mehr.. Ich verwöhne und versorge den Abhängigen nicht mehr länger.. Ich werde für den Abhängigen nicht mehr lügen und ich lasse mich auf keinerlei Diskussionen mit dem Abhängigen ein.. Ich verstehe, dass er/sie krank ist.. Aber ich werde sein/ihr Verhalten nicht tolerieren.. Ich setze klare Grenzen, was ich in Kauf nehme und was nicht.. Außerdem sage ich verbindlich, was ich tun werde, wenn er an seinem Verhalten nichts ändert.. Ich tue etwas für mich.. Ich besuche eine Selbsthilfegruppe, in der ich mich mit anderen Angehörigen austauschen kann.. Ich möchte glücklich und zufrieden leben, auch wenn der andere sich nicht ändert.. Ich unternehme Dinge, die mir Spaß machen.. Lesen Sie hierzu auch Helfen, aber wie?.. Alkoholismus als Familienkrankheit.. Bericht von einem Angehörigenseminar.. Die beste Hilfe ist nicht zu helfen.. Alles andere verlängert die Krankheit unnötig.. Sicher wird dies für Sie schwer zu verstehen sein aber folgendes Beispiel verdeutlicht es:.. Die Partnerschaft mit einem Alkoholkranken ist vergleichbar mit einer Fahrt in einem lecken Boot.. Angehörige versuchen ständig das eindringende Wasser auszuschöpfen um das Boot vor dem Untergang zu bewahren.. Der Alkoholkranke aber schöpft nicht mit, sondern verstärkt (durch sein Trinken) das Leck sogar noch.. Darum ist es allemal besser aus dem Boot auszusteigen und an das rettende Ufer zurückzuschwimmen und den Alkoholkranken im Boot allein zu lassen.. Wenn plötzlich alle haltgebenden Helfer verschwunden sind und er sich allein gelassen fühlt, verstärkt das gewaltig seine Angst und erhöht seinen Leidensdruck.. Denn dadurch spürt er den drohenden  ...   Alkoholkranker muss seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen, um aus der Sucht aussteigen zu können.. Dieser persönliche Tiefpunkt ist sehr individuell.. Die Alkoholkrankheit muss im wahrsten Sinne des Wortes weh tun! Die Schmerzgrenze ist dabei sehr unterschiedlich.. Für den einen reicht dazu der Verlust des Führerscheins, beim anderen muss es eine zerstörte Partnerschaft sein und wieder ein anderer muss erst in der Gosse liegen, um aufzuwachen.. Manche Menschen schaffen den Absprung leider nie.. Jedoch allen ist es gemeinsam, sie müssen die bittere Erfahrung am eigenen Leibe machen, den eigenen Tiefpunkt zu erreichen.. Leider müssen auch viele Angehörige diese bittere Erfahrung machen.. Auch sie müssen, genauso wie der Alkoholkranke selbst, ihren Tiefpunkt erreichen, um aus der Co-Abhängigkeit auszusteigen.. Co-Abhängigkeit hat in keiner Weise etwas mit mittrinken zu tun, wie manchmal fälschlicherweise angenommen wird.. Co-Abhängigkeit ist das Verhalten der Angehörigen, den Krankheitsverlauf des Alkoholkranken durch vermeintliches Helfen und Verdecken zu verlängern.. Die Co-Abhängigkeit kann sogar soweit gehen, dass der Angehörige davon abhängig wird, dem Alkoholkranken zu helfen.. Sprechen Sie auch mit anderen Verwandten, Freunden und Bekannten über das Problem.. Sorgen Sie dafür dass, diese in Ihrem Verhalten mitziehen.. Es bringt nicht viel, wenn Sie alleine den trinkenden Alkoholiker links liegen lassen und er sich bei anderen seine Unterstützung holt.. Es müssen alle Angehörigen an einem Strang ziehen, nur so kann die Maßnahme effektiv sein.. = Bin ich co-abhängig?.. = Helfen, aber wie?.. = Alkoholismus als Familienkrankheit.. Hilfe für Angehörige.. Bin ich Co-Alkoholiker?.. Helfen.. aber wie?.. Angehörigenseminar.. Gedanken einer Angehörigen.. Pfeile.. Deine Pfeile unsichtbar.. doch ich spürte sie.. tief unter meiner Haut.. Deine Pfeile wie Gift.. Lange Zeit zieltest du auf mich und jetzt?.. Jetzt habe ich mein Schutzschild gefunden.. Nun prallen sie ab.. Deine unsichtbaren giftigen Pfeile.. doch immer noch spüre ich sie tief unter meiner Haut.. Deine Pfeile aus der Vergangenheit..

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  • Title: Suchtberatungsstellen bundesweit
    Descriptive info: Suchtberatungsstellen und ambulante Therapie-Einrichtungen.. Sie möchten als Betroffene/r oder Angehörige/r eines Alkoholkranken etwas unternehmen? Sie wollen sich helfen lassen?.. Auch bei Ihnen in der Nähe gibt es sicherlich eine Beratungsstelle oder ambulante Entwöhnungseinrichtung.. Haben Sie bitte keine Scheu sich an eine solche Institution zu wenden.. Dort ist man mit der Problematik vertraut und es wird Ihnen ganz sicher geholfen.. Sollten Sie eine Beratungsstelle kennen, die in unserer Datenbank noch nicht aufgeführt ist oder aber einen Fehler entdecken, so teilen Sie uns dies bitte mit:.. Danke.. Achtung! Diese Auflistung wird ständig aktualisiert.. Sie können die Beratungsstelle entweder durch Eingabe des Ortsnamens oder mittels der Postleitzahl finden.. Beratungsstellen in Deutschland..  ...   ist die Situation? Machen Sie sich vorab Notizen, wie Sie die Situation schildern.. Sprechen Sie offen und ehrlich.. Sie brauchen nichts zu beschönigen oder zu verheimlichen.. Der Suchtberater steht unter Schweigepflicht.. Außerdem sind dem / der Suchtberater/in solche Situationen nicht fremd.. Sollten Sie keinen Draht zu Ihrem/r Gesprächspartner/in finden, scheuen Sie sich nicht, sich nach einer anderen Person Ihres Vertrauens umzusehen.. Ohne vertrauensvolle Zusammenarbeit ist keine Hilfe möglich.. Und noch mal, Sie brauchen sich nicht zu schämen! Es ist keine Schande, etwas gegen eine Krankheit zu tun.. Wenn Sie beispielsweise eine schwere Grippe haben, gehen Sie doch auch zum Arzt, oder?.. in Deutschland.. in Österreich.. in der Schweiz..

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